Beiträge von Maddin18

    Es hat schon etwas von Söldnertum und Verträge sind durch dubiose Klauseln nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. Eine Unsitte, die leider zunimmt.

    Denke auch, Flensburg wurde nicht dazu gezwungen, diese Klausel aufzunehmen. Dann hätte man den Spieler zwar sicher nicht bekommen, aber diese Möglichkeit war beiden Seiten bewusst. Der vorzeitige, einseitig mögliche Abgang… mit dieser Option muss man dann eben rechnen, egal, wer was sagt, sonst hätte es diese Klausel ja auch gar nicht gebraucht.

    „Profisport“, da kommt der Handball eben mit all seinen Konsequenzen nun so langsam an.

    Dazu bräuchte der SCM auch noch weitere 10 CL Titel.

    Und die, die Real sein „könnten“, noch ein paar mehr.
    Aber egal, fassen wir es zusammen:

    Diese Aussagen führen beim neutralen Zuschauer nicht zu einem Anstieg der Sympathie für dieses Projekt und wir freuen uns auf weiterhin spannende Meisterschaftskämpfe in der stärksten Liga der Welt, damit der SCM nicht jahrzehntelang unschlagbar bleibt.

    Pressemitteilung der Füchse

    Ab 2027: Füchse verpflichten Simon Pytlick Der dänische Olympiasieger wird ab der Saison 2027/28 für den amtierenden Deutschen Meister auflaufen. Von der SG Flensburg-Handewitt kommend soll der Rechtshänder den Rückraum der Füchse verstärken. Der nächste Weltstar hat sich damit für das Berliner Konzept entschieden. Handballer auf Weltklasse-Niveau gepaart mit jungen Eigengewächsen: Mit dieser Philosophie wurden die Füchse Berlin in der vergangenen Saison Deutscher Meister. Nun f indet der nächste Hochkaräter den Weg in die Hauptstadt. Bereits vor dem Ende seines bis 2030 laufenden Vertrags bei der SG Flensburg-Handewitt schließt sich Simon Pytlick den Füchsen Berlin an. Ab dem Sommer 2027 wird er an der Spree auflaufen, sein dann gültiges Arbeitspapier ist bis 2030 datiert, er wird die Trikotnummer 2 tragen. Der 24 Jahre alte Däne ist Rechtshänder und läuft im Rückraum sowohl auf der linken Position als auch in der Mitte auf. Bei den Füchsen trifft Pytlick auch auf alte Bekannte. Der 1,92-Mann, der 2000 auf der Insel Thurø geboren wurde, spielte von 2019 bis 2023 für GOG, ehe er nach Flensburg ging. In Dänemark bei GOG lief er gemeinsam mit Mathias Gidsel auf, mit dem er später auch Olympisches Gold 2024 in Paris holte, und war Schützling von Trainer Nicolej Krickau. Pytlick entstammt wie viele andere heutige Weltstars dem GOG-Nachwuchs. Das dänische Modell der nachhaltigen Talententwicklung ähnelt stark dem der Berliner. Beide Clubs setzen auf eine akribische Jugendarbeit, sodass viele Jungfüchse den Sprung in das Profigeschäft schaffen. Diese sollen dann eben von Akteuren wie Pytlick lernen können. In seiner Vita stehen bereits einige Titel: Mit GOG wurde Pytlick 2022 und 2023 Dänischer Meister und wurde zudem 2019 und 2022 nationaler Pokalsieger. Mit Flensburg gewann er 2024 und 2025 die EHF European League und mit der dänischen Nationalmannschaft, für welche er 259 Tore in 57 Spielen warf, holte er neben Olympia-Gold auch zweimal die Weltmeisterschaft, 2023 und 2025. 62-mal lief Pytlick derweil schon in der DAIKIN HandballBundesliga auf. In der aktuellen Saison ist er mit 76 Toren auf Platz zwölf der Torschützenliste und Siebter der ligaweiten Vorlagengeber (46 Assists).

    Geschäftsführer Bob Hanning: „Es ist großartig, dass sich ein Spieler wie Simon Pytlick den Füchsen Berlin angeschlossen hat. Wir glauben, dass wir in der Kombination mit Mathias Gidsel, Matthes Langhoff, Tobias Grøndahl und Nils Lichtlein das passende Puzzleteil für den Rückraum haben finden können.“

    Trainer und Sportchef Nicolej Krickau: „Das ist ein riesiger Step für uns. Simon hatte aus meiner Sicht keinerlei Zweifel, als wir den ersten Kontakt hatten. Simon wird perfekt zu unserem Konzept passen, denn wiir wollen einen attraktiven und effektiven Handball spielen. Wir haben zudem einen gesunden Kader aktuell, da passt Simon perfekt hinein. Somit wird das in allen Bereichen eine wichtige Verpflichtung: für Simon, für die Füchse und für die Zukunft. Das ist eine Top-Nachricht für die Füchse Berlin.“

    Simon Pytlick: „Ich freue mich darauf, ab 2027 in Berlin zu spielen. Ich hoffe, dass ich Teil eines bereits unglaublich guten und gut funktionierenden Teams sein kann, das in Zukunft weitere Schritte in die richtige Richtung machen kann.“

    Wow, ziemlich genau getroffen, wenn ich beim Kicker bleibe...

    Aktuell handelt es sich ja hier erstmal nur um einen normalen (okay, zugegebenermaßen auch teuren) Ersatz eines bisher Key-Players der Füchse. Diese Fußstapfen muss er auch erstmal ausfüllen. Sehe da noch nicht unbedingt eine sofortige Verstärkung, weil Gidsel könnte mit jedem.

    Cl ja unmöglich und El durch die Auslosung unwahrscheinlich, aber sportlich wäre es sicher mit eines der am stärksten besetzten. Allerdings geht dann eben (auch nur mit 1 Mannschaft einer anderen Nation) der internationale Flair und Interesse verloren.

    Auf LA wird also zur kommenden Saison nichts passieren...

    Wiegert erklärt: "Er hat uns super geholfen, aber jetzt wird es für ihn einfach schwierig, einen Kaderplatz zu ergattern - und auch Spielanteile zu bekommen. Weil natürlich die anderen Beiden langfristige Verträge bei uns haben und über die Saison hinaus mit uns arbeiten. Das wird ein Sebastian Barthold nicht. Die Zeit war klar begrenzt auf das eine Vertragsjahr - wenn alle gesund bleiben."

    https://www.handball-world.news/artikel/wieger…egrenzt-1169152

    Kann man nur für ihn und alle Beteiligten hoffen, dass sich evtl. jetzt im Winter etwas ergibt.

    4 Mannschaften aus einem Land, egal welcher Nation, finde ich in einem europäischen Wettbewerb immer zu viel. Ein deutsches Final4 oder ähnliches verliert auch für mich deutlich an (internationalem) Flair und Attraktivität in solch einem Wettbewerb.

    Hatte ich mich nach der Auslosung schon vom Schicksal in die Familienjuwelen getreten gefühlt, habe ich seit Samstag noch viel weniger Bock auf ne weitere Machtdemonstration, auch, auch noch in Machdeburch!

    Keine Ahnung wie man das Ausscheiden verhindern soll, auch wenn mir das jemand versucht glaubhaft zu machen.

    Da muss schon ein kleines großes Wunder passieren! :rolleyes:

    Genau darin liegt die Gefahr, wenn nur einer auf der Platte denkt "nach dem Ligaspiel und jetzt auch noch zuhause, was soll schon schief gehen?" und schwupp, ist eine Titelchance dahin.

    Und sicherlich müssen erstmal alle Akteure bis dahin ihre Körper in Schuss halten.

    Ich meine das ganz wertfrei und allgemein.

    Das heißt nicht, dass ich unzufrieden bin.

    Wenn es von Anfang an so einfach ist, dann ist es völlig normal, dass man da mal 2 Gänge runterschaltet. Man muss nicht mit +20 gewinnen.

    „2. HZ für den Arsch“ sehe ich nicht als wertfrei.

    Klar wünsche auch ich mir mal wieder eine 4 vorne, selbstverständlich auf der richtigen Seite. Aber aktuell fahren sie ganz gut, mit der leicht gedrosselten Zieleinfahrt. Sicherlich sollten dann hier Leute, die ansonsten weniger Zeit auf der Platte verbringen dürfen, extra motiviert sein. Dafür müssen aber dann eben alle 6-7 mitziehen.

    Die denken aber schon ans nächste Spiel und ihr Alter.