Freundschaft!
Der SC Magdeburg hat in Magdeburg 52 nationale Pokalspiele absolviert und eine Bilanz von 49-1-2, dazu kommt noch ein Heimspiel in Halberstadt. Das klingt natürlich erstmal sehr heftig, relativiert sich aber auch ein bisschen, wenn man sich die Gegner anguckt. Nimmt man nur die Heimspiele gegen Sportclubs (zu DDR-Zeiten) und Top6 der jeweiligen Saison (Bundesliga-Zeiten), dann kommt man "nur noch" auf 14-1-2. Ist auch noch stark, aber nicht mehr so extrem. Das eine Remis kam gegen ASK Vorwärts Frankfurt/O. und die beiden Niederlagen eben gegen Kiel. Statistisch gesehen dürfte der SCM trotzdem der Erstligist mit den wenigsten Pokalheimniederlagen sein.
Die passende Frage wäre doch gewesen, wie man um Pokal, also einem KO-Wettbewerb ein Unentschieden erreichen kann. 
Die Antwort wäre dann, dass die damals als Turniermeisterschaft gelabelten Pokalwettbewerbe noch eine Gruppenphase hatte, die eigentlich formal an neutralen Standorten (Rostock, Magdeburg, Gera+Ronnenburg, Bad Blankenburg etc. ausgetragen wurden. Im März 1970 traf man sich in dieser Gruppenphase dann in Magdeburg, sodass man dieses Spiel dann getrost als Heimspiele anerkennen kann. Aber keine Sorge, trotz des Unentschiedens, gab es am Ende doch noch den Pokal (gegen SC DHfK Leipzig) für den SCM. 