Beiträge von Nighttrain61

    Es war heute praktisch die Umkehrung von Frankreich-Marokko. Heute war aber Frankreich das Kaninchen und Spanien die Schlange.

    Jo und die "Superstars" hatten massig Torszenen. Manchmal hatte man den Eindruck im Mittelfeld gabs Freibier und Bratwurst und vor dem Tor herrscht Ebbe. Echt toller Fussball der da geboten wurde.:irony:

    P.S. ...aber ich habe ja keine Ahnung^^

    Manchmal sehnt man sich nach den alten Zeiten zurück, mit Jimbo Connors, Ivan Lendl, Johnny McEnroe, Nastase, Borg, Vilas, Newcombe, Orantes, Ashe, Gerulaitis, Borg und wie sie alle hießen. Da konnte jeder jeden schlagen und es war immer giles Tennis.

    Ich habe selten so ein armseliges Halbfinale gesehen. Spanien hat verdient gewonnen. Aber bei dem Grottenkick hätte selbst Deutschland mitkicken können.

    Frage, was war schlechter als das Spiel?

    Antwort, der Kommentator ^^

    Was ich mich so immer wieder mal beim Tennis frage, was ist aus der Großmacht Australien geworden?

    Hier mal eine Auflistung der australischen Grand Slam Turnier Gewinner P1 bis P15

    1. Roy Emerson: 12 Titel
    2. Rod Laver: 11 Titel
    3. Ken Rosewall: 8 Titel
    4. Jack Crawford: 6 Titel
    5. Lew Hoad: 4 Titel
    6. John Newcombe: 7 Titel
    7. Frank Sedgman: 5 Titel
    8. Ashley Cooper: 4 Titel
    9. Norman Brookes: 3 Titel
    10. Gerald Patterson: 3 Titel
    11. Neale Fraser: 3 Titel
    12. Mervyn Rose: 2 Titel
    13. Fred Stolle: 2 Titel
    14. Lleyton Hewitt: 2 Titel
    15. Pat Rafter: 2 Titel

    Mag alles stimmen. Trotzdem hatten wir in dieser Konstanz und Brillanz keinen mehr wie Zverev seit Becker und Stich. Das andere waren eher Momentaufnahmen. Schüttler stand mal in Melbourne im Finale, erinnere ich mich. Bei Haas und Kiefer bin ich mir nicht sicher, ob sie je in einem Grand Slam-Finale standen. Zverev hebt sich da schon ab.

    Schüttler war ein One Hit Wonder, zumindest was die Grand Slam Turniere angeht. Er ist vergleichbar mit Struff und seiner Spielweise. Ein teilweise Weltklassespieler der im oberen Drittel anzusiedeln war. Zu Kiefer fällt mir wenig ein, zu früh hochgelobt und dann hat die Karriere eben nicht den gewünschten Verlauf genommen. Bei Haas sind es die Verletzungen gewesen etc. wurde ja bereits beschrieben. Er war leider einer der es drauf gehabt hätte. Zverev kann man durchaus auf eine Stufe mit Stich und Becker stellen. Alle drei waren/sind Weltspitze.

    Ohne seine Krankheit hätte Zverev sicher einige Erfolge mehr einheimsen können. Aber mit der Diabetes Erkrankung ein Grand Slam Turnier zu gewinnen, dass muss ihm erst einmal einer nachmachen.:respekt:

    Holger nur zur Info, Haas und Kiefer haben kein Finale eines Grand Slam Turniers erreicht. Tommy Haas hat 4x ein Halbfinale erreicht und Nicolas Kiefer 1x ein Halbfinale.

    Zverev ist für mich overrated. Seit seinem Gewinn bei den olympischen Spielen gibt es einen so dermaßen hohen Hype um diesen Kerl. Er ist ein guter Tennisspieler. Aber wie er in den Medien ständig verkauft wird, so sehe ich ihn nicht.

    Das kann jeder sehen wie er will.

    Zahlen lügen nicht. Eine No. 2 der Weltrangliste als overreated zu sehen, ist für mich nicht erkennbar!

    Das irgendwelche Medien einen Hype machen, ist sicher nicht dem Tennisspieler Zverev anzulasten.

    Genauso gut kann man diese Medien Hypes mit denen bei der Fussball WM vergleichen. Viele sind nur heisse Luft.

    Doch die sportliche Leistung zählt und bleibt.

    Er ist keine Person die überall als in Deutschland auf Sockeln stehen würde. Das trifft eher auf Boris Becker zu, aber auch nur weil Steuerhinterziehung allgemein als Kavaliersdelikt betrachtet wird.

    Da würde ich Michael Stich hin tun. Der ist für mich das Aushängeschild gemeinsam mit Steffi Graf.

    Boris hatte auf dem Court den Biss, den viele Weltklassespieler nicht hatten/ haben. Menschlich ist Boris naja:/

    Du weißt, was ich meine und da helft auch eine Wiki-Aufzählung nix ;).

    Du könntest auch einmal zugeben, dass du nicht ganz richtig liegst. Aber sei es drum.

    Aber er hat eben gegen die sieben Spieler, gegen die er in seiner Karriere am meisten gespielt hat, eine negative Bilanz. Da sind dann nicht nur Sinner, Alcaraz und Djokovic, sondern auch Medvedev, Fritz, Tsitsipas und Thiem.

    Mag sicherlich sein. Ich will Zverev nicht verteidigen aber man muss eben bedenken, dass er trotz seines Handicaps bisher ein tolle Karriere hat.

    Auch gestern hatte ich den Verdacht, dass irgend etwas nicht ganz stimmte, als er plötzlich bei einem Seitenwechsel den Inhalt von 3 dieser Tütchen schnell hintereinander zu sich genommen hat, danach immer wieder den Blutzucker gemessen hatte.

    Anfang Satz 4 war er scheinbar wieder, da wo er sein wollte. Aber in Satz 3 ging es ihm wohl nicht zu 100 % gut. Das ist nur eine Vermutung und eine subjektive Beobachtung.

    Was du schreibst, ist etwa völlig Anderes, als das, was Ostseehalle4Ever schreibt. Dir kann ich durchaus zustimmen und so wie er in Paris vielleicht etwas Glück mit dem Turnierbaum hatte, so hatte er damals gegen Nadal großes Pech mit seiner Verletzung und gegen Thiem hätte er ebenfalls schon seinen ersten Grand Slam Titel holen können. Hätte, hätte, schon klar...

    Mich stört eigentlich nur, wenn seine Leistung irgendwie klein geredet und ihm die Weltklasse abgesprochen wird. Es gibt keine 10 Spieler die in seiner Zeit so konstant sich in den Top 10 der Welt festgesetzt haben.

    100 % Zustimmung.

    Was auch immer wieder vergessen wird, ist der Umstand seiner Erkrankung. Diabetes Typ 1 und solche Weltklasseleistungen. Kompliment und Hut ab Sascha. Was wäre alles möglich, wenn er diese Erkrankung nicht hätte.

    Ein absolut verdienter Sieg für Sinner. Der hat wie eine Wand gespielt und den Sascha auch im Kopf besiegt. Heute hätte wohl kaum ein aktiver Tennisspieler gegen Sinner gewonnen.

    Trotzdem ein tolles Turnier von Sascha. Kopf hoch, du hast nacheinander in zwei Grand Slam Turnieren im Finale gestanden und eines gewonnen. Das alles mit dieser Krankheit, Respekt.