Beiträge von Nighttrain61

    Es gibt sicherlich auch bei Weltklasse Spielern Rangfolgen! Maradonna war besser als Matthäus, aber trotzdem war der Weltklasse! Gullit und van Basten waren nie Weltmeister, aber trotzdem Weltklasse!


    Wer Kahn aber die Weltklasse abspricht, dessen Argumente bezüglich bedeutsamer Spieler möchte ich gerne lesen.

    Das ist immer eine Sache der Definition. Es gibt sicherlich einen Unterschied zwischen Weltklasse und Weltstar. Weltklasse gab es immer in fast jedem Land der dominierenden Fussballnationen. Weltstars dagegen waren nur sehr wenige unterwegs.

    Frapieren ist der Zusammenhang in den beiden Finals 1986 und auch 2002. Beide Male waren Schumacher als auch Kahn durch individuelle Torwartfehler für die jeweiligen Niederlagen verantwortlich.

    Lt. KI lautet die Definition für einen Weltstar im Fussball:

    "Ein Weltstar im Fußball ist ein herausragender Spieler, der sportlich zur absoluten Weltspitze gehört und international eine enorme mediale Bekanntheit sowie Vermarktbarkeit erreicht. Solche Spieler prägen ganze Epochen, sind sportliche Leistungsträger ihrer Vereine sowie Nationalmannschaften und genießen globale Prominenz. [1]

    Kernkriterien eines Weltstars

    • Außergewöhnliches Talent & Konstanz: Ein Weltstar zeichnet sich durch überdurchschnittliche technische, taktische und physische Fähigkeiten aus. Vor allem aber ruft er diese Leistungen konstant über mehrere Jahre auf höchstem Niveau ab und entscheidet regelmäßig Spiele im Alleingang. [1, 2]
    • Titel & Erfolge: Die meisten Weltstars haben auf Vereinsebene (z. B. Champions League) oder mit ihren Nationalmannschaften (z. B. Weltmeisterschaft) die wichtigsten Trophäen gewonnen.
    • Globale mediale Präsenz: Im Gegensatz zu „normalen“ Spitzenspielern sind Weltstars globale Ikonen, die auch außerhalb des reinen Sports Millionen von Menschen faszinieren und als globale Werbeträger (Testimonials) fungieren"

      So kann sich jeder selbst definieren, wer ein Weltstar im Unterschied zu einem Weltklassespieler ist.:hi:

    Mehrmals Welttorhüter des Jahres kein Weltstar ?

    Wer redet heute noch von Kahn? Ein Weltstar ist man immer, siehe Pele, Maradona, Beckenbauer etc.

    Aber gern kannst du ihn für einen Weltstar halten. Nur vergisst du, dass dieser Weltstar, durch einen kapitalen Patzer den möglichen WM Titel gekostet hat.:hi:

    Hat der DFB schon heftig dementiert.

    Wer es glaubt.

    Neuers Forderung wäre das Argument gewesen, ihn für immer in die Wüste zu schicken. Arrogantes Gehabe und dann hat er nie eine Rolle gespielt.

    Der Herr hatte sich doch 2024 verabschiedet nach der EM. Es hat der Teamchemie, wenn es unter Nagelsmann und seinen teils abstrusen Ideen je eine gab, den Rest gegeben.

    Was willst du mit deinen Stars? Eine gute Mannschaft zeichnet sich durch Geschlossenheit und Teamgeist aus. Als der Kaiser 1986 in Mexiko antrat, hatte er auch keine Stars und wurde Vize Weltmeister. Gleiches hat ihm Tante Käthe 2002 nachgemacht. Da gab es keine Stars aber jede Menge Kämpfer. Typen wie Buchwald, Förster, Jakobs, Briegel, Augenthaler etc. waren alle keine Edeltechniker. Aber sie waren das Rückrad für diese Erfolge. Vor beiden Turnieren, wurde der deutschen Mannschaft nichts zugetraut. Nagelsmann aber wollte Weltmeister werden.

    1978 brauchte Argentinien ein 4:0, um weiterzukommen gegen Peru, die bis dahin ein gutes Turnier gespielt hatten. Ohne erkennbaren Einsatz verlor dann Peru mit 6:0 und dass trotz dessen, dass das der argentinische Diktator Videla und US-Außenminister Kissinger, dem viel daran lag, dass Image der argentinischen Führung aufzupolieren, vor dem Spiel in der peruanischen Kabine waren, um ihnen sicher Mut zuzusprechen, alles zu geben.

    1934 solls es durch den Gastgeber auch Gewisse Einflüsse gegeben haben. Aber das ist Steinzeit.

    Vielleicht sollte man sämtliche Verbände entschlacken und entbürokratisieren. Viele (nicht alle) Funktionäre machen sich auf Kosten des Sports nur die Taschen voll.

    Ich habe selber Fußball gespielt und ich halte das für möglich, aber mehr auch nicht. Von "unter normalen Umständen nie gefallen" zu sprechen ist deutsche Legendenbildung. Man könnte auch sagen, schlechter Verlierer.

    Das geht mir jetzt aber gegen den Strich. Wo gab es 1966 nach der Niederlage schlechte Verlierer. Du posaunst da eine Käse durch die Luft, der bis zum Mond stinkt.

    Du vergleichst quasi das astreine, faire Verhalten der deutschen Spieler, mit dem Theater was Ägypten und Co. da veranstalten???

    Vielleicht bist du zu jung, um das objektiv zu bewerten, das mag ich dir zugute halten. Oder du drückst dich zu zweideutig aus?

    Uwe Seeler und das Wembley-Finale: An einem Irrtum zerbrochen
    War er nun drin oder nicht? Das Wembley-Tor beschäftigt die Fußball-Historiker. Klar ist: Uwe Seeler leidet noch immer unter der Niederlage gegen England.
    www.augsburger-allgemeine.de