Beiträge von Foerde-Zebra

    Das sehe ich ganz anders: Warum sollte man nach Außen hin die wirklichen Überzeugungen kommunizieren? So baut er Jicha eine goldene Brücke und haut eine Vereinslegende nicht in die Pfanne. Wäre es wünschenswert, wenn er über Jicha herzieht?
    Gleiches für Szilagyi: Warum sollte er ihn öffentlich schwächen? Die werden sich ihre Gedanken machen, aber wozu führt es, wenn er Szilagyi öffentlich anzählt? Vielleicht zur Zufriedenheit bei manchen Anhängern vielleicht, aber nicht zu wirklichen Fortschritten.

    Mein Kritikpunkt hierbei ist, dass vor der Jicha-Verlängerung tiefgreifende Änderungen im Aufsichtsrat geschahen. Das kann man in die Lagebewertung durchaus aufnehmen.

    Ich glaube, wir schauen hier gerade auf einen ganz wichtigen Knackpunkt. Hat Jicha die Entwicklung eines Spielers gefördert, oder ist sie durch eigenen Antrieb entstanden (Zerbe)? Spieler, die stagnierten oder nicht die erhoffte Entwicklung nahmen, sind für mich Johansson, Wallinius, Bilyk, Nilsson und in gewisser Weise auch Skipagotu (bei dem Jicha verschlimmbessert). Davor auch Gisli.

    Viel mehr glaube ich, dass der THW in dieser Phase genau das benötigt - keinen Trainer, der einen Weltklasse-Kader managt, sondern einen Entwickler. Und genau deshalb schielen viele auf GVS.

    Zum THW wechselt die Weltklasse (oder angehende) kaum noch. Sie muss entwickelt werden.

    Blaz Janc wurde schon vor ein paar Jahren zum THW geträumt/gerüchtelt. Aber diese Kategorie (bspw. Maluc) ist mittlerweile die Ausnahme. Ich bin daher auch für einen Impuls, mindestens auf der Trainerposition. Der Umbruch wird mittlerweile seit fast 3 Jahren propagiert. Was natürlich auch Szilagyi in den Fokus rückt.

    Vor Jahren kursierte mal Staffan Olsson als Alternative. Kann ihn jemand als Trainer hinsichtlich des Stils einschätzen?

    P.S.: Ich bin kein Insider. Aber ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass bspw. Gurbindo völlig entsetzt war, als im Training Streifen bei 9/10 Metern geklebt wurden und anschließend hieß es raufballern. Aber wen wundert es.

    Hier waren die vereinseigenen Berichte schon einige Male Thema. Bei dem Vorbericht zum Minden-Spiel ist mir dann doch die Kinnlade runtergeklappt.

    „Taktisch waren die Kieler bereit für dieses Spiel, hatten unter der Ägide von Trainer Filip Jicha einige Spielideen entworfen. Letztlich fehlten dann aber ohne Elias Ellefsen á Skipagötu und Emil Madsen ausreichend Alternativen auf der Bank, um gegen die nach der Rückkehr ihrer Verletzten nahezu in Bestbesetzung und breit aufgestellte MT Melsungen zu bestehen.“


    Und auch im Nachbericht stand:

    „Zu Recht wurden die Zebras für ihre engagierte und großartige Leistung minutenlang von mehr als 3000 Fans in der weißen Wand gefeiert, die nicht nur die Leistung der Zebras in diesem durch taktische Kniffe auf beiden Seiten geprägten Endspiel honorierten.“

    Und so stellt sich mir die Frage.. sind diese taktischen Kniffe des THW gerade mit uns im gleichen Raum? :S