„Meine Eltern lieben Kiel. Ich werde Kiel und den THW Kiel vermissen. Ich bin noch jung, und meine Karriere hat gerade erst begonnen“, sagt Imre und lässt sich alle Türen für die Zukunft offen. Es sei das Heimweh gewesen, welches ihn in seiner Anfangszeit in Kiel geplagt hätte und auch ursächlich für seine Entscheidung zur Rückkehr nach Ungarn gewesen sei, erklärt er. Doch Imre ist gereift in seiner Zeit in Kiel. „Ich bin hier erwachsener geworden“, und fügt augenzwinkernd hinzu, dass er mittlerweile hin und wieder sogar selbst koche. Die Rufe aus der Heimat, ungarische Nationalspieler sollen wieder verstärkt bei den ungarischen Topklubs spielen, wurden laut und wurden von Imre letztlich erhört. Schließlich bot Veszprém zudem, was der THW aktuell nicht bieten kann: die Champions League. Doch Imre ist sich sicher, dass die Kieler genau dorthin zurückkehren werden. Ich verlasse diesen Verein mit vielen Emotionen. Er bedeutet mir viel“, sagt Imre. Längst hat das Heimweh nachgelassen, Imre lässt Freunde in Kiel zurück.
Wenn sein Vertrag in Veszprém ausläuft, ist er erst 27 Jahre alt. Das Kapitel in Kiel ist beendet, aber vielleicht nur vorerst.
Quelle KN
Das ist alles Romantik, nicht mehr.
Meine Wahrnehmung, und die kann natürlich falsch sein, ist, dass man glaubt, das Ding wird schon wieder. Ohne gnadenlose Bestandsaufnahme. Wenn Jicha gehen müsste, müsste Szilagyi doch ebenso gehen.
Wenn man hier so diese Dinge über Finanzen liest, könnten einem Angst und Bange werden, eventuell. Bevor ich einen Spieler wie Skippy, wenn dem denn so sein sollte, abgebe, um einen Trainer zu holen, hätte ich doch eher versucht, einen der alten Topverdiener zu verabschieden.