Zitat
Ein Italiener bekommt für Gold 180.000 Euro, in Deutschland sind es 30.000 Euro.
Ja, das ist ein netter Anreiz oder auch eine schöne Belohnung. Aber, wer es so weit geschafft hat, hat meistens schon die entsprechende Förderung genossen (meistens jedenfalls oder andere Geldquellen). Und mit Gold, Silber, Bronze rollt der Sponsorenrubel ja ohnehin - zumindest in einigen Disziplinen. Das Problem liegt doch in der Zeit davor, im Aufbau, in der Entwicklungszeit der Athleten, wenn sie ohne ausreichende Absicherung sich zur Weltspitze durchkämpfen sollen (siehe auch "Skandal" der dt. Eisschnelläufer). Hier muss eingegriffen werden und wie Felix (ist nicht der einzige) durchaus häufiger sagte, auch schon beginnend mit mehr Sport in der Schule, dann eine zielgerichtete Förderung, kein Gießkannenprinzip.
Erschwerend kommen ja oft auch noch die bürokratischen Ansprüche bei den Auswahlkriterien hinzu (auch im Handball). Ich kann mich leider nicht erinnern, welche Sportart eine Lady aus Weingarten (?) bei Ravensburg betrieb. Sie war als Kind nicht in der Lage, eine bestimmte Übung darzubieten. Jetzt war sie für ein anderes Land (Rumänien?) in einer Disziplin mit dabei, wo wir Deutschen soweit ich mich an die Übertragung erinnere überhaupt keinen Startplatz hatte. Da gibt es gewisse Überregelmentierungen.
PS: Nicht erst seit kurzem, ich wurde als Skirennläufer (Speed) in Deutschland ausgebremst (kann kein Slalom) und meine österreichischen Einbürgerungsversuche verliefen dann im Sand. Lang, lang ist es her.