Da hat sich der Mann klar und gut geäussert. Bei dieser Antwort gehe ich jedoch nicht mit.
Zitat
Ralf Bader kritisiert auch, dass die Mannschaften aus der 3. Liga bis Anfang Juni nicht für die 2. Liga planen können. Müsste man nicht über eine Veränderung des Spielplans nachdenken?
Andreas Tiemann: Nein, das ist kein Thema. Die Aufstiegsrunden der 3. Liga haben ihren letzten Spieltag gleichzeitig mit der 2. Liga. Die Zweitligisten können auch nicht früher planen. Alle haben die gleiche Pause, deshalb gibt es für niemanden ein Vor- oder Nachteil. Die 3. Liga an sich ist bereits deutlich früher in der Sommerpause, so dass die Vereine ihre weiteren Planungen rechtzeitig voran treiben können.
Es ist ein Unterschied ob ich als Verein versuche langfristig hochzukommen oder absteige. Das aktuelle System ist für Aufsteiger ganz klar ein Nachteil. Habe ich ein zweigleisige Staffel, so kann ich bei klarem Aufstiegskurs schon im Dezember bei Sponsoren mit dem Klingelbeutel rumgehen. Die Verträge werden i.d.R. im Februar gemacht. Das kann der Trainer auch zielgerichtet erfahrene Vollprofis locken und die Chance drin zu bleiben wird höher. Und vor allem kann ich das Verletzungsrisiko für die Aufstiegsrunde rausnehmen. Die Absteiger aus Liga 2 haben einen diametralen Business case und eben nicht das Verletzungsrisiko in den Entscheidungsspielen.
Im jetzigen Fall haben wir dann halt Truppen wie Oppenweiler die sportlich komplett uninteressant sind und die Liga 2 uninteressanter machen.
Als Fan/Konsument gibt es nichts geileres als die Sason 24/25 und die Chancen auf ähnliche Szenarien würden mit der Zweigleisigkeit signifikant steigen.