Wurde nicht kürzlich erwartet, Parrondo würde die Tage seinen Vertrag verlängern? ![]()
Vielleicht kommt es auch ganz anders und Talant kommt mit seinem Sohn. Oder sein Sohn kommt und 2027 dann er nach.
Und der andere Sohn spielt um die Ecke.
Wurde nicht kürzlich erwartet, Parrondo würde die Tage seinen Vertrag verlängern? ![]()
Vielleicht kommt es auch ganz anders und Talant kommt mit seinem Sohn. Oder sein Sohn kommt und 2027 dann er nach.
Und der andere Sohn spielt um die Ecke.
...heißt das ja in etwa, dass wir vor allem deswegen gegen Dänemark verlieren, weil sich die Dänen besser als wir auf Schiedsrichter einstellen, für die warum auch immer das Regelwerk nur eine grobe Orientierung für ihr (manchmal mehr als seltsames) Treiben darstellt. Wenn jetzt der Lösungsansatz lautet, "von den Dänen lernen heißt siegen lernen" frage ich mich schon, ob hier der Kern des Problems wirklich erkannt wurde. Und den aus einer solchen Strategie resultierenden Handball der Zukunft mag' ich mir gar nicht vorstellen.
Aber das ist doch die gleiche Diskussion die wir gestern schon in grün (Aussen) hatten.
Dänemark (u.a.) verstehen es halt perfekt 1:1 auf die Deckung zu gehen und Freiwurf oder gar 7m zu ziehen. Deutschland geht auf die Deckung und bekommt 8/10x Stürmerfoul gepfiffen.
Was ist nun die Lösung? Weiter gerade auf die Deckung zu gehen bei 20% Erfolgsquote (weil das ja so im Regelwerk steht), zum eigenen Nachteil weiter zu stehen und (u.a.) dadurch Spiele zu verlieren. Oder man eignet es sich wie Dänen an und spielt allgemein erfolgreicher?
Oder möchtest du, dass Deutschland (wieder mal) den Finger hebt "die anderen spielen unfair, ändert/verschärft die Regeln so dass alle wieder so spielen wie wir!" ?
Der Handball hat sich doch in den letzten Jahrzehnten extrem verändert - ich würde das auch (gewollt) weiterentwickelt nennen. Ich habe zwar in den 90er und 00er selbst höherklassig gespielt, fand das damals auch ganz fortschrittlich. Aber was heute gespielt wird, ist doch eine ganz ganz andere Hausnummer! ![]()
Nicht nur international oder in Liga 1 und 2. Fand ich das damals besser/attraktiver/fairer? Aus heutiger Sicht auf gar keinen Fall! Wenn ich mir heute Spiele aus den 70/80ern anschaue muss ich jedes Mal aufs neue feststellen: puh was für ein langweiliger Sport Handball doch mal war.
Warum AG ihn nicht früher gebracht hat, nachdem Uscons offenbar platt war? Who knows.
Oder warum nicht einfach mal Schluroff auf Halbrechts gebracht wird? Wurde der jemals im Turnier dort eingesetzt? Wurde doch im Vorlauf des Turniers immer herausgestellt dass er auch mal auf Halbrechts agieren kann. Bisher ist das nicht passiert. Warum? Einfach mal um was anderes zu machen.
Das ist so wie: ich mag kein 7:6, also spielt meine Mannschaft das auch niemals.
Deutschland spielt in meinen Augen auch deswegen unter seinen Möglichkeiten, weil sie in den Varianten viel zu limitiert auftreten und dadurch für den Gegner sehr ausrechenbar sind. Es hätte gegen Dänemark auch nicht viel genutzt, aber insbesondere Gegner die individuell eigentlich hinter uns liegen, machen uns dadurch das Leben äußerst (und unnötig) schwer.
Auch Lasse Svan definiert Juri als Element im deutschen Spiel, was eher den Spielfluss hemmt durch seine Spielweise. Wenn er nicht auf der Platte stand, lief es flüssiger.
Für mich spielt er gerade in diesem Turnier seinen mannschaftsundienlichsten Handball ever. Wenn seine ganzen Einzelaktionen, in z.T. entscheidenden Spielphasen, wenigstens von Erfolg gekrönt wären...
Bin wirklich sehr gespannt, wie es mit ihm im DHB Dress weiter geht. Wenn er nicht gegen Frankreich eins seiner besten Spiele macht, würde ich es durchaus mal begrüßen, wenn er beim nächsten Turnier einfach mal nicht nominiert würde.
Ein Wolff der in den Medien nicht immer diplomatisch präsent ist, dann aber auch (mehr als) liefert ist halt was anderes, als jemand der...
Auch diese ständige Texten mit den SR wenn er mal wieder den Ball vertendelt hat und keinen Freiwurf bekommt. Hat er sich das eigentlich von Gidsel abgeschaut, oder Gidsel von ihm? ![]()
Ah, also wollen wir mal wieder damit "die Welt" retten uns zurückzunehmen und die anderen einfach weiter machen lassen?
Ansonsten sehe ich bei dieser EM aber keine Mannschaft, die dieses Alleinstellungsmerkmal des Handballs jetzt bewusst aufs Spiel setzt.
...ABER das Problem ist, wie mit allen Regeln, dass sie so gedreht werden oder eine Grauzone gesucht wird, um daraus einen Vorteil zu ziehen,
Jeder redet davon, aber zum eigenen Vorteil ausnutzen tun es gefühlt nur die anderen.
Das ist nach meiner Überzeugung nicht die Philosophie, die den Handballsport in seiner Außenwirkung weiter bringt.
Welche Aussenwirkung? Was können wir uns davon kaufen? Ist der Fairplay-Sieger automatisch fürs HF qualifiziert?
Zu der letzten Zeit der "Drecksäcke" wurden wir wenigstens Europa- und Weltmeister und haben jahrelang auf einem konstant hohen Niveau gespielt.
Wie heisst dann die berühmte Ölquelle, auf die der Vfl gestoßen ist?
leistungsgerechte Bezahlung, sprich Abgang. ![]()
Naja, kommt auch immer darauf an, für was Schiedsrichter 7m und 2 Minuten geben 😉
Aber auch das zu "lesen" gehört zu einer guten Mannschaft. Wir mögen talentiert und bis zu einem gewissen Punkt weltklasse sein (U). Eben so lange ein sauberes, faires und technisch gutes Spiel gefordert wird. Aber im Herrenbereich zählt eben auch wie man den Gegner nicht nur mit vollkommen sauberen Mitteln auseinanderspielt.
In der Bundesliga regen wir uns über Gidsel oder Kristjansson auf, über so manchen harten und nicht immer sauberen Abwehrspieler, über Aktionen von Duvnjak usw. Ein deutscher Spieler wird da kaum genannt. Wenn man über Golla spricht, dann nur wie überaus fair dieser spielt, nicht wie überaus grenzwertig er als Gegenspieler agiert.
"Ist ja egal was ich sage, da wird mit der Schrotflinte drauf gegangen"
Na mit recht! Manchmal wäre es hilfreich, wenn er sich selbst nur mal 5 Minuten zuhören würde. ![]()
Dänemark konnte sich gestern aber auch hauptsächlich bei Nielsen bedanken. Es stand 18 - 17 in der 2. Halbzeit, Ballbesitz und Überzahl für Spanien.
Genau, das muss man auch mal erwähnen. Ich fand die bisher auch noch nicht so wirklich überzeugenden Spanier haben es gar nicht mal schlecht gemacht gegen Dänemark!
Vor allem auch, obwohl Hernandez nach wie vor absolut kein Faktor ist, was für mich irgendwie erschreckend ist nach den Leistungen beim SCM.
Gerade wenn die deutsche Mannschaft den Titel holen würde – oder zumindest ins Finale käme –, würde das bedeuten, dass die individuelle Klasse dafür eindeutig vorhanden gewesen sein müsste.
Dann stellt sich allerdings die allesentscheidende Frage, warum dieses Potenzial nicht konstant in gute Leistungen umgesetzt werden konnte. Und das seit Jahren.
Damit bleibt nur eine Konsequenz: Alfred muss weg!
Nicht heute oder morgen, sondern am besten vorgestern.
Aber ob Dushebajew zum VFL und zum Konzept von Goggi passt?
Ich weiß es nicht.
Passt da Mahé? Würde ich auch eher verneinen. War halt ein Gelegenheitskauf und zudem eine gewollte Renommeeverpflichtung. Ähnlich wird es bei Dushebajev sein, sollte er denn kommen.
Als es wichtig hätte werden können, hatte er es nicht auf dem Schirm. Das ist genau dieser "Peak Schwachsinn", den man sich einfach nicht leisten sollte.
Vor allem genau in dem Moment eine Auszeit zu nehmen, war auch wenig souverän. Alfred ist durch, egal ob Deutschland Europameister wird oder nicht.
Semper nutzt in diesem Turnier seine Chancen. Das freut mich für ihn. ![]()
Müssten sich Zerbe und Wolff die TG Pässe nicht eigentlich blind zuspielen können!? Ärgerlich. ![]()
Ersthafte Frage: wann hat Knorr in der Nationalmannschaft zuletzt mal gut gespielt? WM'23? ![]()
Heinevetter war bisher gut, heute redet er viel Blödsinn. Matcht noch nicht so zwischen den beiden. ![]()
Das Verhalten der Dänen erzeugt nicht gerade Sympathien.
Sind halt sowas von im Heim-Modus.
Auch die Auszeit 5 Sekunden vor Schluss gegen Frankreich war so ein Ding. Kann man machen, kann man aber auch lassen.
Die Frage ist auch, ob ein dann fast 34-jähriger Alex Dushebajew überhaupt mehr kosten würde als Einarsson und Mahé aktuell kosten. ![]()
Schroven wirds leider nicht. Der hat kürzlich in Dormagen verlängert.
Bis jetzt hätte man ihn damals auch, anstelle Gomes zu verpflichten, halten können. Das hätte er auch geschafft. Wobei ich hoffe, dass Gomes noch deutlich zulegt. Aber je nachdem wie sich Schroven in Dormagen entwickelt, wäre er ab 2027 wieder eine Option.
Was ist mit Koschek, kommt er zurück?
Wurde Schauspielerei in dieser EM überhaupt einmal gepfiffen bzw. per VB entlarvt?
Die technischen Hilfsmittel sind Fluch und Segen zugleich! Viele Entscheidungen trifft ein Schiri sicherlich aus einer Mischung aus Gefühl und Erfahrung.
Ich denke es ist einfach menschlich, wenn man auf einmal vieles nochmal überprüfen und korrigieren kann, was man jahrzehntelang vorher nicht konnte, fängt man halt irgendwann an, anders zu arbeiten, sprich zu pfeifen.
Und das sieht eben für den Beobachter, wenn man die gewohnten Maßstäbe weiterhin anlegt, erstmal unsouverän aus. Aus Schiedsrichtersicht mag das anders sein: ich habe diese Mittel, also nutze ich sie um die letzten 10, 20 % auch noch möglichst auszuräumen, auch wenn es erstmal unbeholfen aussieht.
Durch die vergleichsweise häufige Nutzung des Videobeweises wirkt die Leistung vieler Schiedsrichtergespanne auf mich subjektiv weniger souverän und damit schwächer als in der Zeit vor dem VB. Auf den Videobeweis möchte ich ja keinesfalls verzichten, allerdings fehlen mir zunehmend die Szenen mit progressiven Bestrafungen, die klar und eindeutig auf dem Platz entschieden werden.
Wenn ein SR direkt neben dem Tor steht und nicht erkennt, dass der Ball in doppeltem Umfang hinter der Linie war, sondern dafür der Videobeweis herangezogen werden muss, wirkt das nach außen alles andere als souverän. Sowas kommt halt noch on top.
Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass die meisten dieser Szenen auch ohne Videobeweis ähnlich entschieden worden wären. Ich vermute jedoch, dass der Druck von außen – aber auch der selbst auferlegte Druck – inzwischen so enorm hoch ist, bloß keine Fehlentscheidung zu treffen.
Die Konsultation des Videobeweises mag zwar zur Absicherung dienen, lässt die Schiedsrichter jedoch unsicher erscheinen und überträgt diesen Eindruck letztlich auf das gesamte System und verändert im Endeffekt den gesamten Handball.
Vielleicht sollte man einfach nur noch die Szenen überprüfen, die man als SR nach Live-Augenschein als ziemlich wahrscheinlich rotwürdig einstufen würde, oder als möglicherweise einstufen könnte (weil der Spieler das signalisiert bzw. es den Anschein erweckt). Und nicht die Szenen, die eigentlich klar 2 Minuten sind, aber aus einer anderen Perspektive und in Zeitlupe vielleicht doch auch rot möglich wäre. Sowas wie die Jagd nach den unentdeckten DQ. Bestes Beispiel, die rote Karte gegen Golla.