Beiträge von Snuffmaster

    Mal eine andere Frage dazu.

    Wie sieht es bei eurem Dauerkarten aus, wenn ihr ein Spiel nicht könnt?

    Ich habe gehört, wenn man seine Karte im FanSale (oder wie immer ihr das nennt) einstellt, bekommt man das Geld der Karte nicht zurück, sondern der Verein würde es behalten. Ist das so, oder hat da jemand etwas falsch gemacht? Auch habe es bei der privaten Weitergabe, Probleme gegeben, das der QR-Code nicht akzeptiert wurde.

    Also ich habe keine Probleme erlebt. Selbst ein Screenshot via Whatsapp wurde schon akzeptiert.

    Ich hole meinen Beitrag nochmal hervor. An der Fragestellung von mir hat sich nix geändert. Die verpasste EP-Teilnahme (von CL braucht man nicht zu reden) reißt ja ein zusätzliches Loch bezüglich Sponsoren und Zuschauereinnahmen in die Kasse, die aber mit CL geplant wurde.
    Sollte sich der THW von Jicha und Szilagyi trennen, wird die Abfindung nicht gering werden. Bei der Vertragslaufzeit: Mindestens jeweils ein Jahresgehalt. Hat der Verein die Rücklagen noch? Sehe ich nicht so, gerade auch mit Blick auf die Gehälter der Zugänge. Ein Köster wird in Kiel nun mal auch mehr verdienen als in Gummersbach. Als der Vertrag im April 2025 unterzeichnet wurde, waren die Ziele des THWs ganz andere.

    Das alles verringert nun nicht den finanziellen Druck in Kiel. Ein Wechsel in der sportlichen Führung wird wohl dann in meinen Augen nur aus der Portokasse eines Investors möglich (oder haben die Kieler Fans schon angefangen Spendengelder zu sammeln?).

    Die Arena in Köln bietet die Möglichkeit, die durchschnittliche Zuschauerzahl deutlich zu steigern. Das zeigen die Zahlen der letzten Jahre ganz deutlich:

    • 23/24: 3.988 Zuschauer (97% Auslastung)
    • 24/25: 5.006 Zuschauer (Auslastung 99,1% -> ein Spiel in der Arena)
    • 25/26: 4.132 Zuschauer (Auslastung 100%)

    Das darf aber nicht passieren wie Anfang der 2000er, sondern muss gezielt angegangen werden. Diese Kölner Spiele bieten dann nämlich auch die Möglichkeit, dass man auch als Familie wieder Karten für die Handballspiele bekommt und somit auch die zahlenden Fans von morgen herangeführt werden können. Dies ist in der Schwalbearena so gut wie nicht mehr möglich – sowohl vom Ticketkontingent als auch von den Preisen her.

    Die EL-Spiele bieten sicherlich eine Option in Gummersbach. Sollte hier auch das dynamische Preissystem eingesetzt werden, würden dann bei weniger besuchten Spielen die Preise eben auch günstiger werden.

    Das wäre bei einer 3x so kleinen Halle erstaunlich

    Der THW hat letztes Jahr sich ganz klar geäußert,dass die verpasste CL ein großes Loch in die Kasse reißt. Diese Saison haben sie auch Platz 4 verpasst. Die Kosten jedoch sind nach wie vor auf CL Niveau. Auch in der nächsten Saison werden die Gehälter der Spieler nicht sinken. Dazu die Frage: Wie geht es mit Jicha weiter. Bei einer Entlassung reden wir bei der Laufzeit über einen hohe Abfindung, die ganz entspannt ein Spielergehalt (wenn nicht sogar zwei) auffrisst. Entsprechend lebt der THW davon, dass seine Fehlbeträge durch andere ausgeglichen werden. Aber auch mit dem Hintergrund: Nächstes Jahr muss ganz dringend mindestens die CL rausspringen. Dem gegenüber stehen aber Flensburg, Magdeburg, Berlin auch nicht viel schlechter da. Dazu ein VfL und Lemgo, die auch Kiel angreifen. Daher sehe ich in der nächsten Saison auch noch keine CL für Kiel...

    Bekäme er aber in Gummersbach 10k im Monat und könnte in Kiel eine Million verdienen, dann würde auf Knien nach Kiel rutschen, wie wir vermutlich fast Alle!

    Würde voraussetzen, dass Kiel die Summe zahlen könnte. Dort sieht es aber finanziell eher schlechter aus als in Gummersbach. Und das wird nicht besser.

    Julian Köster kennt nur das System Sigurdsson - beide kamen 2020 nach Gummersbach. Daher wird es sich erst noch zeigen, ob das System Kiel und Jicha (falls er Trainer bleibt) zu ihm passen.

    Am 24.06.2025 titelte Handball inside:

    Zitat

    [Blockierte Grafik: https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t40/1/16/1f4a5.png] Beim THW Kiel gleicht die Lage einem finanziellen Drahtseilakt: Die verpasste Qualifikation zur Champions League im zweiten Jahr in Folge, Millionenverluste und Altverträge setzen den Club unter Druck, sogar die Variante einer Insolvenz soll in Gedankenspielen aufgeworfen worden sein. Doch frisches Kapital, Verzichte auf Mietanteile an der Wunderino Arena und eine Kapitalerhöhung sichern vorerst die Zukunft. Der Blick geht nach vorne, neue Top-Investoren, neue Stars und das klare Ziel: Der Rekordmeister kämpft um die Rückkehr an die Spitze! Mit welchen Mitteln sich der THW Kiel nun Zeit erkauft hat, lest ihr in der neuen Ausgabe HANDBALL inside

    Nun wird im dritten Jahr die CL verpasst. Dies wird sich sicher auf die Einnahmen des THW auswirken. Es stellt sich für mich die Frage: Wie lange kann man sich eine teure Mannschaft weiter in dem Umfang leisten, wenn weiterhin kaum Ergebnisse eingefahren werden? U.a. mit Julian Köster werden einige Abgänge personell stark ersetzt, sind aber eben auch finanziell mit hohen Ausgaben verbunden - somit ist ja die Qualifikation für die CL eigentlich Pflicht.
    Sie war ja schon für dieses Jahr eigentlich verpflichtend.
    Hypothetisch: Wie lange schafft der THW es ohne CL auszukommen mit der Kadergröße?
    Hier auch die Frage: Wenn man Personal frei stellt, kostet das einiges an Geld. Der VfL Gummersbach hat nahe zu eine ganze Saison einen Trainer bezahlt, ohne, dass er jemals für den Verein gearbeitet hat. Heißt: Wie stemmbar ist überhaupt ein Trainerwechsel? Der neue Vertrag von Jicha läuft jetzt noch knapp 2 Jahre.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass der THW anfangen muss, seinen Ausgabenstruktur zu verändern und damit langfristig auch Vereine im Aufwind (wie Lemgo und Gummersbach) am Verein vorbei ziehen werden und somit dann auch eher Platz 5 oder 6 auf Dauer realistisch sein werden.

    Der junge Mann im Gummi-Kostüm bemüht sich und ist 90 Minuten vor dem Spiel aktiv und noch etwas nach dem Spiel. Jedes Mal ist er auch völlig verschwitzt nach dem Auftritt. Er hat viel Spaß und man sieht ihm das auch ohne Kostüm an.

    Mit der Niederlage der SG heute in Kiel ist Platz 2 nun maximal 3 Punkte entfernt. Die unnötigen Niederlagen in Eisenach und Hamburg werden uns am Ende am meisten weh tun.

    Am Ende tut nix weh. Genau so wenig war auch ein Sieg in Kiel nicht gedacht und das Spiel um Platz 2. Daher hat man jetzt schon am Ende auf jeden Fall gewonnen, wenn man international spielt.

    Der VfL ist ganz sicher das Team der Stunde. Nachhaltiger Erfolg zeigt sich aber erst "auf Strecke", die Bewertung wird noch ne Weile ausstehen.

    21/22 Platz 1 (2.BL)

    22/23 Platz 10

    23/24 Platz 6

    24/25 Platz 7

    25/26 Platz (aktuell 6)

    Ich kann gerade nicht nachvollziehen, wieso der VfL als Verein der Stunde bezeichnet wird. Man ist im dritten Jahr in Folge im Kampf um die internationalen Startplätze dabei. Auch wenn Mal ein Sieg in Kiel dabei rausgesprungen ist, so gilt am Ende die Gesamterechnung.

    Die Zuschauerzahlen sind ja nun seit 22/23 konstant ausverkauft.

    Die Sponsoringeinnahmen sind das Resultat dieser Arbeit und auch seit Jahren konstant am steigen mit stabilen Partnern aus der Region.

    Die Altlasten werden seit Jahren konstant abgebaut (im Gegensatz zum HSV und anderen Vereinen hat man nie Insolvenz angemeldet).

    In diesem Kontext verstehe ich deine Aussage nicht.

    Gummersbach hat einen hervorragenden Trainer, wenn nicht den besten der Liga, um den man sie nur beneiden kann.

    In Gummersbach ist es halt nicht nur der Trainer. Hier greift ein Zahnrad in das nächste und das wiederum führt dann zum Erfolg. Gute Trainer hatte der VfL einige, aber dann klemmte es an anderer Stelle.

    Sowohl Schindler als auch Gokir verfolgen ein Projekt in Gummersbach. Das Ziel sollte jedem klar sein und daran arbeiten beide.

    Wir dürfen gespannt sein, wie es nun weiter geht. Kiel ist zumindest im Visier.

    Wenn man Sponsoren aus Spekulationen gewinnen würde, hätte man wohl noch die Millionen aus Russland. Gazprom war nach dem Einstieg auf Schalke auch lange beim VfL am Schweben.
    Der Vergleich mit dem HSV hinkt auch doch. Da sind die Ausgangslagen völlig unterschiedlich gewesen. Gummersbach hat noch keine Insolvenz hinter sich und danach sieht es auch nicht mehr aus. Der Verein ist solide aufgestellt und die Vereinsführung arbeitet ruhig und unaufgeregt ohne die Realität aus den Augen zu verlieren. Auch das war ein knappes Jahrzehnt völlig anders bei diesem Verein.

    Das Ergebnis täuscht etwas. Gummersbach hat zwar sicher verdient gewonnen, aber Hauptsache vor allem wegen den noch schwächeren Flensburgern. Beide Mannschaften haben sich vor allem in der ersten Halbzeit bei Fehlern nichts getan. Da hatte dann Gummersbach das Glück. Den Grundstein für den Sieg wurde dann in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit gelegt, da dort die Fehlerquote beim VfL deutlich niedriger war. Aber die glich sich danach wieder etwas an, jedoch war dann das Spiel schon gelaufen und man hielt den Abstand.

    Wäre doch toll wenn die Schwalbe Arena für mehr Zuschauer ausbaubar wäre und sich dabei auch der VIP-Bereich als auch die Logenanzahl erweitern ließe.

    Denn eins muß uns allen klar sein:

    Viele Fans und eine erfolgreiche Mannschaft erleichtern die Sponsorenaquise.

    Und ohne viel Sponsorengeld lässt sich der Verein nicht dauerhaft im Spitzenbereich halten.

    Also sollten wir uns alle über viele VIP's und den daraus generierten, hoffentlich hohen, Einnahmen freuen.

    Als Spielverderber warne ich ausdrücklich sich in der aktuellen Situation über einen Ausbau der Halle zu unterhalten. Aktuell fliegt der VfL auf einer Wolke und zieht das Publikum an. Was, wenn der VfL nun einige Spiele schlecht spielt? Es werden die Zuschauer ausbleiben. Das sieht man vor allem Anfang der Saison, als es noch nicht so rund lief. Gegen Hannover im zweiten Heimspiel waren 3114 Zuschauer da. Bei der Niederlage gegen den BHC ein Heimspiel später 3816 Zuschauer. Auch Erlangen passt da in die Reihe mit 3126 Zuschauern.
    Was bedeutet das: Wenn ich nun Krampfhaft versuche die Halle auszubauen, kommen Kosten, deren Geld am Ende an anderer Stelle fehlt. Ein schlechter Start würde hier die Zuschauer nicht in die Halle treiben. Erst, wenn auch bei schlechten Phasen die Halle nahe zu ausverkauft ist, kann man über eine Erweiterung nachdenken. Davor wird es viel mehr Geld kosten, als es jemals bringen wird. Man spielt halt nicht immer am Sonntag Nachmittag und um die vorderen Plätze.