Ich hätte aber unter normalen Bedingungen lieber mit Greve weitergemacht. Bin ein Freund von positiver Kontinuität und bei ihm passte es einfach auch.
Was sind für dich normale Bedingungen? Der VfL hätte auch viel lieber mit Greve weitergemacht. Aber es gehören ja immer zwei dazu.
S.A.M.
Nenne mir einmal einen Trainer, der in der ersten und zweiten Liga einen Vertrag für 1 Jahr Plus Option unterschrieben hat?
Bei Greve waren es 2,5 Jahre, mit der Option nach einem Jahr zu kübndigen. Diese Option ist für beide Seiten da. Positiv, wenn der Trainer nicht einschlägt, aber negativ, wie im Beispiel Greve jetzt. Um Kontinuität auch zu leben bringen Verträge mit einem Jahr Laufzeit nichts.
Als normaler Arbeitnehmer wäre ein Jahr Laufzeit doch das Angebot, welches ich nur dann annehme, wenn mir NIX anderes angeboten wird. So als Übergang. Heißt dann: Der Trainer muss auf schnellen Erfolg setzen. Wie war das noch mit dem Thema "Entwicklung von jungen Spielern"? Wenn ich den schnellen Erfolg brauche, wird die wieder ganz abgesagt. Da werden die gestandenen Profis ran müssen, um den Erfolg zu bringen. Der junge Spieler fällt hinten runter und verlässt lieber den Verein. Der Verein müsste dann seine Spieler wieder fertig einkaufen, da für Entwicklung keine Zeit ist. Denn der nächste Trainer kommt dann auch mit einem kurzen Vertrag, und der Kreis geht von vorne los.
Nein:
2 Jahre sind genau richtig. Eine Option meinetwegen, aber die muss ja nicht propagiert werden. Aber man darf sich nicht beschweren, wenn diese wegen familären oder eben anderer Gründe (eventuell nach sehr guter Arbeit ein anderer Verein anklopft) gezogen wird.
Erfahrungsgemäß sind die, die sich über eine "zulange" Laufzeit eines Vertrages aufregen die ersten, die bei einem Zug der Option durch den Trainer das Management angreifen, warum man so einen Vertrag abgeschlossen hat. 