Also, dass der Name einer Bundesoberbehörde prominent auf dem Trikot eines Profisportvereins erscheint, ist jetzt doch schon m.W. in Deutschland einmalig...(die Verwendung des Polizeisterns auf den Trikots von Steffels und Hannings Truppe kann man übrigens auch sehr kritisch sehen, das ist ein Hoheitsabzeichen)
Beim SCM wird jetzt ein höherer Begründungsaufwand gefahren (siehe: https://www.scm-handball.de/news/news-deta…-wirbt-beim-scm) - gegen (auch bezahlte) Infoständen bei Spielen und so ist auch wenig einzuwenden, aber Trikotwerbung?
Als Bundesoberbehörde würde mir übrigens zunächst dann auch ein Engagement beim DHB oder der HBL/HBF einfallen, aber nicht bei einem privatwirtschaftlich geführten Verein (Frauen-WM wäre doch jetzt aktuell z.B. geeignet).
Als Polizeibundesbehörde hätte ich zudem Vorbehalte gegen einen Geschäftsführer, der den Eindruck selbst erweckt, dass ein wesentlichen Antrieb seines Handels Machterwerb und Machtausübung sei und dies öffentlich in den Mittelpunkt stellt (allein der Buchtitel: "Hanning. Macht. Handball", mit vielen problematischen Stellen, übrigens stellte sich mir nach der Lektüre des Buches auch die Frage nach der persönliche Eignung für die Arbeit im Jugendbereich) - gerade für Polizisten sollte Machterwerb und -ausübung nicht gerade eine grundlegende Berufswahlmotivation sein.