Beiträge von Arcosh

    Viel bemerkenswerter find ich die Tatsache, DASS das offensichtlich in etwa der Etat von allen europäischen Spitzenclubs ist!

    Da ist es doch nur eine Frage der Zeit bis weitere handballbegeiste "Großinvestoren" mit ihrem Handgeld hier einsteigen und damit immer mehr Ungleichheit produzieren. Das CL F4 zeigt es ja im Prinzip mit Ausnahmen seit Jahren. Ausnahmen bestätigen die Regel...

    Es sind beim Handball keine klassischen "Investoren", sondern vielmehr Liebhaber. Mit einem jährlichen Investment von 10 Millionen kann ein europäischer Spitzenverein geformt werden, aber mehr als lokalen Ruhm im Heimatort dieses Vereines wird es dem Geldgeber nicht einbringen. Der Verein kann anschließend nicht gewinnbringend an einen anderen Investor veräußert werden und außerhalb der kleinen Handball-Blase wird kaum jemand von diesem Investment Notiz nehmen. Mit dem Geld um im Handball einen potentiellen deutschen Meister zu formen, kannst Du im Fußball zwar nur in der zweiten oder dritten Liga merkliche Sponsorenpräsenz erreichen, aber selbst ein Trikotsponsor im Drittligafußball wird mehr Personenkontakte erreichen als der Mäzen eines Handball-Spitzenvereins. Es ist also reine Liebhaberei und der Kreis der potentiellen Multimillionäre mit starkem Bezug zum Handballsport und einem gewissen öffentlichen Geltungsdrang ist nicht sonderlich groß.

    Der THW gibt seinen Etat für die Saison mit 13,5 Millionen an.

    Da kann sich jetzt wieder dran abgearbeitet werden.
    Quelle KN, nach der Saisoneröffnung in Damp

    National dürfte der THW damit weiterhin die deutliche Spitzenposition einnehmen. Wirtschaftlich wird in Kiel seit Jahren bzw. Jahrzehnten sehr erfolgreich gearbeitet!

    International bewegt sich der THW Kiel damit ebenfalls im Spitzenbereich und ist finanziell auf Augenhöhe mit den Final Four Teilnehmern der EHF Champions-League.

    Die meisten Spieler die einen langen Vertrag haben, haben eine Klausel im Vertrag. Anders als im Fußball kann man im Handball Leute nicht so leicht aus Verträgen Rauskaufen und deshalb haben viele Leute die lange Verträge haben eine Klausel. Das hat nichts mit dem Verein zu tuhen

    Perez de Vargas muss sogar eine Ausstiegsklausel haben!

    Das spanische Arbeitsrecht verlangt bei befristeten Verträgen eine Ausstiegsklausel, da der Arbeitnehmer eine Möglichkeit haben muss den Vertrag vorzeitig beenden zu können. In der Praxis kann man die Summen für die vorzeitige Vertragsauflösung natürlich astronomisch hoch ansetzen.

    Was mich wie gesagt stört ist Mensing. Ich hatte irgendwie automatisch angenommen das sei wie bei Röd Long-Covid und nun ist es eine schwere Fußverletzung. Das ist doch nicht erst seit gestern bekannt. Verstehe die Verletzungskommunikation wirklich manchmal nicht. Was wird dadurch gewonnen? Im Gegenteil werden Spieler wie Sögard ja eher zu Unrecht kritisiert, wenn sie nur halbfit spielen und ihre Verletzungen unbekannt sind.

    Einige Vereine sind aufgrund der Datenschutzverordnung sehr zurückhaltend geworden ohne explizite, schriftliche Zustimmung des verletzten Spielers Details zu seiner Verletzung zu kommunizieren. Das ist ein juristisches Minenfeld geworden.

    Beim Sparkassen Handballcup zeigte sich der VfL Gummersbach in Torlaune.

    VfL Gummersbach - MT Melsungen 34:35 (17:19)

    VfL Gummersbach - Eulen Ludwigshafen 44:26 (23:12)

    VfL Gummersbach - HC Erlangen 37:37 (14:20), 44:45 nach Siebenmeterwerfen

    Würde mich freuen wenn dieses schnelle Umschaltspiel uns in der Bundesliga erhalten bleiben würde.

    Einen Vorteil der "kleineren" Nationen bei Jugendturnieren sehe ich darin, dass sich die guten Jugendspieler*innen auf weniger Vereine verteilen und somit die Kleingruppen in den Mannschaften eingespielter sind. Die Startaufstellung der Niederländerinnen gestern setzte sich aus Spielerinnen von nur zwei Vereinen (4x VOC Amsterdam, 3x. HC Quintus) zusammen. Da ist die Mannschaft anders eingespielt als es eine bunt zusammengestellte Mannschaft nach ein paar Lehrgängen je sein könnte.

    Dagegen würde nur individuelle Klasse einzelner Akteurinnen punkten, aber die wird im deutschen Nachwuchshandball nicht explizit geschult.

    Moin in die Runde...

    Erst mal DANKE für das Forum, ich bin eigentlich nur für eine einzige Frage hier und ich drängel mich mal einfach ganz frech bei euch rein, weil dieser Thread hier im Forum sehr aktiv ist. Wenn das ein NoGo ist, dann bitte den Post einfach löschen.

    Nach vielen Jahren Eishockey Dauerkarten bei den Iserlohn Roosters wollen wir es jetzt mal mit Handball versuchen, ich war heute in der Geschäftsstelle und habe mir zwei Plätze für Dauerkarten reserviert lassen. Es waren die beiden letzten zusammen hängende Plätze in den Blöcken die ich im Auge habe. Bevor ich die Bestellung abschicken habe ich eine Frage: Was haltet ihr von einem Platz in der ersten Reihe, praktisch in Greifweite der Spieler? Die Frage ist wirklich ernst gemeint, ich brauche euer Feedback, um mich zu entscheiden, denn ich war NOCH NIE bei einem Handballspiel.

    Ich freue mich auf eure Meinungen und bedanke mich schon jetzt für jede Antwort.

    CU in Hamm

    Meiner Meinung nach ist die 1. Reihe etwas für Handball-Puristen, die einzelne Aspekte des Spiels sehr intensiv beobachten wollen. Für "Neulinge" geht aber viel verloren. In der ersten Reihe fehlt einfach der Überblick über das Spielgeschehen und das Gefühl für die Tiefe des Spielfeldes, um Gruppentaktiken, Laufwege o.ä. zu sehen und kennenzulernen. Für mich persönlich ist es reizvoll mal ein einzelnes Spiel in der ersten Reihe hinterm Tor zu verbringen, um das faszinierende Kreisläuferspiel (beste Position im Handball ;)) aus nächster Nähe beobachten zu können oder die Kommunikation zwischen Torwart und Abwehr zu hören. Erste Reihe hinter den Spielerbänken ermöglicht die Ansagen der herumtigernden Trainer zu verstehen und die Emotionen der Bank einzufangen. Aber für das volle Handballerlebnis und für einen Neuling würde ich eher ab Reihe 5 mit leicht erhöhter Position über dem Spielfeld empfehlen.

    Mit einer Frau die beruflich in Ungarn gebunden ist und einem kleinen Kind ist das Ausklingenlassen der Karriere in der Heimat wohl attraktiver als ein vielleicht besser bezahltes Ein-Jahres-Abenteuer im Ausland. Durchaus nachvollziehbar.

    Für die Zuschauer ein tolles Event und die voraussichtlich überschaubare Anzahl Gästefans wird der TBV bestimmt unterbekommen. Heimrechttausch hin oder her ist der TBV Lemgo in diesem Europapokalduell favorisiert und zwar auch über den Heimvorteil im Rückspiel hinaus, so dass normalerweise der Tausch zu verschmerzen sein sollte. Falls wider Erwarten die Europapokalsaison des TBV doch nach der 1. Qualifikationsrunde enden sollte, würde die Häme natürlich entsprechend ausfallen.

    Von außen betrachtet scheint der afrikanische Handball in der Breite Fortschritte zu machen. 2020 traten die Kapverdischen Inseln zum allerersten Mal bei den Afrikameisterschaften an und konnten sich auf Anhieb mit Platz 5 für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Dieses Jahr haben sie es sogar ins Finale gegen Gastgeber Ägypten geschafft. Damit kommt zum ersten Mal seit 1983 ein Finalist nicht aus dem Kreis der Mittelmeeranrainer Ägypten, Algerien und Tunesien.

    Die zweite Überraschung dieser Afrikameisterschaften ist Guinea. Guinea ist nach 1981 und 2020 erst zum dritten Mal dabei, aber ließ in der Vorrunde mit einem 28:22-Sieg gegen den siebenmaligen Afrikameister Algerien aufhorchen. Im Viertelfinale unterlagen sie zwar gegen Marrokko, aber konnten in der Platzierungsrunde Angola (immerhin Teilnehmer der letzten drei Weltmeisterschaften) bezwingen. Nun treffen sie im Spiel um Platz 5 erneut auf Algerien. Der Gewinner qualifiziert sich für die Handball-WM und wird in der Vorrunde u.a. auf Deutschland treffen.

    Am 3. und 5. Spieltag hat der VfL Heimspiele gegen Hamm und Stuttgart. Da sollten hoffentlich die ersten Pluspunkte auf dem Konto sein.

    GWD Minden gegen den VfL Gummersbach am 34. Spieltag. Könnte einen Showdown geben.

    @TCLIP:

    Der Pressesprecher von Kolstad Håndball verfasst einen Text, holt dazu Aussagen des Trainer von Kolstad Håndball ein und veröffentlicht dies auf der Vereinshomepage von Kolstad Håndball ... aber der Text in seiner Gesamtheit ist in deinen Augen keine Verlautbarung des Vereins?

    Andererseits ist das überhaupt nicht die Frage gewesen und von Madel83 auch nie so behauptet worden. Es ging lediglich um die Information, dass Final4 der EHF European League der Männer könnte 2023 in Budapest stattfinden (siehe Fettung und Unterstreichung im Beitrag). Bislang ist das in meinen Augen eine einzelne Aussage zu der es keine weiteren Belege gibt. Ob eine Verwechslung mit dem Fußball Europa League Finale 2023 gibt (wie Zeitzi20 angemerkt hat) oder die Formulierung "en enda større gulerot" auf den norwegischen Sieg beim EHF Champions League Final4 der Frauen in Budapest Bezug nimmt, vermag ich u.a. aufgrund der Sprachbarriere nicht zu beurteilen.