Beiträge von Arcosh

    Pittsburg: Nach einem 11-0-Saisonstart (auch wenn der Spielplan einige leichtere Gegner beinhaltet hatte) die Saison mit 1-5 und einer solchen Niederlage in der ersten Play-Off-Runde zu beenden ist heftig. 8o

    Ähnlich enttäuscht wird man in Seattle sein. Gegen die Giants völlig unnötig die Chancen auf den Top seed in der Conference weggeworfen und jetzt das Erstrundenaus.


    Divisional Playoffs:

    NFC:
    New Orleans Saints (#2) - Tampa Bay Buccaneers (#5)
    Drew Brees gegen Tom Brady - vielleicht das letzte Duell zweier Quarterback-Legenden. In der regular Season zwei klare Siege für New Orleans (34:23 und 38:3). Vorteil sehe ich auf Seiten der Saints, aber Brady hat mehrfach gezeigt, dass er schnell lernen und sich auf den gegner einstellen kann.

    Green Bay Packers (#1) - Los Angeles Rams (#6)
    Ich persönlich würde mich freuen, wenn Aron Rodgers den Super Bowl erreicht. Allerdings hatte er im laufe der Saison immer mal wieder ein richtig schlechtes Spiel dabei. Hoffentlich kann er die Saison mit drei richtig guten Spielen beenden. :bigok:

    AFC:
    Buffalo Bills (#2) - Baltimore Ravens (#5)
    Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel ohne einen echten Favoriten im Vorfeld.

    Kansas City Chiefs (#1) - Cleveland Browns (#6)
    Normalerweise sollte die Cinderella Story der Browns in Kansas City enden.

    smoerf:
    Spekulation: Uwe Gensheimer hat in seiner Rolle als Mannschaftskapitän den Brief unterzeichnet unterzeichnet der den gemeinschatlichen, mehrheitlichen Willen der Nationalmannschaft widerspiegelt - selbst wenn das nicht vollumfänglich seiner persönlichen Meinung entspricht.

    Warum hat Wolff denn seine Aussagen ausschließlich in Richtung der Kieler adressiert? Entweder ist da jemand unglaublich nachtragend, dass es bei seinem Engagement nicht wirklich geklappt hat, sich an Landin vorbei zur Nr.1 zu entwickeln oder er ist so einfältig, dass er auf jede mediale Falle reinfällt, die immer wieder das Kiel-Thema aufgreift.

    Ich glaube auch, dass er liebend gern wieder aus Kielce in die HBL zurückwechseln würde, um sich zu beweisen. Nur sind alle interessanten TW-Plätze, die auch seinen (finanziellen) Ansprüchen genügen würden, besetzt.


    Etwas vereinfacht gesagt: Wer beim THW Kiel spielt hat es sportlich und wirtschaftlich geschafft. Wen ein paaar Jahre im Ausland nicht reizen - und das ist bei Familienvätern in der Regel noch uninteressanter als bei deutschen Handballern ohnehin - der braucht die Nationalmannschaft nicht - außer für seine persönliche Bestätigung. Da fällt die Absage deutlich einfacher als für andere Spieler und dieses Jahr ist es sicherlich bequemer zuhause zu bleiben als in Ägypten eine WM zu spielen.

    Ich nehme Andreas Wolff ab, dass die Absagen (insbesondere von Wiencek und Weinhold) nicht mit seinem "Arbeitsethos" vereinbar sind und ihm dürfte auch klar sein, dass die Absagen die Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden der DHB-Auswahl bei der WM nicht gesteigert haben.

    • Negativ betrachtet lässt sich Andreas Wolfff von seinem übersteigerten Ego zu dummen Aussagen hinreissen.
    • Positiv betrachtet versucht er die Mannschaft für Agypten zusammenzuschweißen und etwas vom Geist der "Bad Boys"der EM 2016 wieder aufleben zu lassen, die als Mannschaft über sich hinausgewachsen waren, aber in den folgenden Jahren nie wieder diesen Mannschaftsgeist ereicht haben. Dafür wäre der Preis ein paar Spielern auf die Füße zu treten einer, den Andreas Wolff nur zu gerne bezahlt - zumal seine ehemaligen Mitspielr ihn kennen und seine Worte sicherlich einordnen können.


    Jeder mag für sich selber entscheiden, wie er die Aussage einordnet.

    Sinngemäß steht in den Richtlinien zu vielen staatlichen Corona-Hilfe-Fonds, dass die Vereine bzw. Unternehmen nur dann Hilfsgelder erhalten können, wenn sie aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, aber nicht wenn sie sich bereits zuvor (Stichtag ist in der Regel der 31.12.2019) in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass gesunde und unverschuldet in Probleme geratene Unternehmen gerettet werden und nicht überschuldete Unternehmen sich auf diese Weise sanieren. Hier greift insbesondere die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) der Europäischen Komission, die staatliche Subventionen in Binnemärkten reguliert.

    Hat jemand das Interview aus der ksta von Schindler? Bzw kann zusammenfassen?


    Hier die groben Aussagen:

    Finanzen:
    Der VfL Gummersbach steht heute deutlich besser da als vor zwei Jahren. Im Dezember gab es finanzielle Unterstützung für die Ticketausfälle (aber es ist noch nicht klar ob der VfL die Gelder behalten darf). Viele Fördertöpfe sind für den VfL nicht verfügbar, da aufgrund der Schuldensituation die Voraussetzungen nicht erfüllt werden können. Seit März hat kein Angestellter des VfL sein volles Gehalt bekommen - entweder Kurzarbeit oder freiwilliger Gehaltsverzicht.

    Sportliches:
    Zufrieden mit der bisherigen Saison trotz schwieriger Vorbereitung. Sigurdsson hat die an ihn gestellten Erwartungen übertroffen, alle Spieler haben sich weiterentwickelt.

    Ausblick:
    Ziel ist der Aufstieg. In den kommenden Wochen laufen Verhandlungen mit aktuellen Spielern und potentiellen Neuzugängen. Es wird zweigleisig für 2. und 1. Bundesliga geplant

    Da es in der Bubble keinerlei direkte Kontaktpunkte zwischen Sportlern und Zuschauern gibt, sehe ich lediglich ein funktionierende Belüftungskonzept als Voraussetzung für das Zulassen von Zuschauern und ohne Einblick in das Bubble-Konzept der IHF in Zusammenarbeit mit dem lokalen Veranstalter und der ägyptischen Regierung maße ich mir kein Urteil dazu an.

    Was möglicherweise daran liegt, dass seine Spieler außer bei der WM nur in der HBL auftauchen, wo es bis jetzt (im Gegensatz zu Länderspielen) keine nachgewiesene Übertragung gab. Könnte man meiner Meinung nach durch leichtes Nachdenken auch selbst drauf kommen, aber wenn das nicht klappt, weise ich halt gern nochmal auf diesen Umstand hin.


    Mehrere HBL-Mannschaften in denen es binnen weniger Tage positive Corona-Tests mehrere Spieler gab, zeugen davon, dass Sportmannschaften eine reale Übertragungsquelle sind. Infektionen während einer Sportveranstaltung selbst sind meines Wissens bisher noch keine nachgewiesen worden. Somit stellt die Teilnahme am Tainings- und Spielbetrieb im Rahmen der HBL ein reales Riksiko für die Spieler dar. Übernimmt Herr Bissel die Verantwortung für die Gesundheit der Spieler des HC Erlangen wie er es be der Nationalmannschaft vom DHB einfordert?

    Ich persönlich traue dem Großteil der Staaten zu die Voraussetzungen für eine funktionierende Bubble schaffen zu können, wie wir sie in den letzten Monaten dutzende Male bei diversen (Sport-)Veranstaktungen erlebt haben. Der Erfolg der Bubble hängt ohnehin zu 90% von den beteiligten Sportlern und Funktionären ab.

    @alter Sack:
    Interessanter Erklärungsansatz, den ich nachvollziehen kann.

    Gleichzeitig würde ich noch argumentieren, dass sich Schiedsrichter selten für eine Zeitstrafe rechtfertigen müssen, aber eine Disqualifikation fast immer zu Diskussionen führt. Eine Zeitstrafe (sofern sie nicht in den letzten Minuten eines engen Spiels gegeben wurde) ist normalerweise 30 Minuten nach Abpfiff schon kein Thema mehr. Eine Disqualifikation hingegen führt bei den Beteiligten oft zu reichlich Gesprächsbedarf und die Spieler haben die Rote karte oft immer noch in Erinnerung, wenn der Schiedsrichter Wochen oder Monate später wieder ein Spiel derselben Mannschaft pfeift. Abhängig davon auf welchem Niveau ein Schiedsrichter pfeift (und etvl. abhängig von seinen Aufstiegsambitionen) ist die Hinausstellung schlicht die "einfachere" Entschiedung für den Schiedsrichter, weil sie keine ernsthaften Konsequenzen hat - insbesondere in Spielsituationen in denen die Disqualifikation keine glasklare, alternativlose Entscheidung ist.

    Interessant fände ich eine Untersuchung ob Schiedsrichtergespanne, die die Möglichkeit haben sich im Zweifelsfall kurz über eine Spielsituation auszutauschen, häufiger oder seltener zur Roten Karte greifen als Einzelschiedsrichter.
    ?(

    Dessau-Rosslauer HV 06 - HC Elbflorenz 2006
    TV Emsdetten - TSV Bayer Dormagen
    DJK Rimpar Wölfe - ThSV Eisenach
    VfL Gummersbach - SG BBM Bietigheim
    ASV Hamm-Westfalen - TuS Nettelstedt-Lübbecke
    TuS Ferndorf - HSV Hamburg
    TV Großwallstadt - TV 05/07 Hüttenberg
    TuS Fürstenfeldbruck - HSG Konstanz
    VfL Lübeck-Schwartau - EHV Aue

    Gibt es eine Erklärung für die massiven Leistungsschwankungen bei der SG BBM Bietigheim?

    Im Dezember verlieren sie zuerst deutlich gegen den TV Großwallstadt (17:28) und beim TV Emsdetten (23:28) - beides Gegener aus dem Tabellenkeller - nur um im Anschluss absolut dominant gegen den Wilhelmshavener HV (25:18, 15:6) und den bislang stark aufspielenden VfL Lübeck-Schwartau (28:19, 14:7) aufzutreten. Die Mannschaft wirkt wie ausgetauscht und könnte in dieser Form am Samstag zu einem echten Gradmesser für den VfL Gummersbach werden.

    Die EHF hat fünf Verwarnungen wegen Verstößen gegen das Hygienekonzept ausgesprochen, die im Wiederholungsfall zum sofortigen Ausschluss vom Turnier geführt hätten. Bei strenger Auslegung des Konzeptes hätte aber beispielsweise das verlassen des roten Bereichs unverzüglich zum Ausschluss führen müssen.

    Völlig unabhängig davon, ob die Hygienemaßnahmen in Ägypten vorbildlich eingehalten werden oder nicht: ich halte es für ein falsches Signal, dass die Bundesregierung uns alle auffordert zu Hause zu bleiben, Weihnachten für viele Familien zu einer Rechenaufgabe macht, weite Teile des Einzelhandels kurzfristig wieder schließt und quasi zeitgleich die Handball-Nationalmannschaft ein Großturnier spielen soll. Für mich ist das einfach für die Bevölkerung (und da für allem für den Teil, der die Maßnahmen eh für überzogen hält) ein absolut falsches Signal und ein großer Widerspruch, dem zumindest nun der ein oder andere Spieler entgegentritt.

    Welches falsche Signal würde eine Handball-WM senden, dass nicht auch die Fortsetzung der Handball-Bundesliga, Handball-Champions-League, Fußball-Bundeliga und zahlreiche andere Sportveranstaltungen senden würden, die tagtäglich in Deutschland, Europa und weltweit stattfinden.

    Von Dr. med. Hanning zuerst verheizt und dann aus wirtschaftlichen Gründen fallen gelassen worden ...

    Ich hoffe Simon Ernst findet einen Verein bei dem er sich behutsam wieder an den Handballsport auf Bundesliga-Niveau herantasten und gleichzeitig die Signale seines Körpers im Auge behalten kann. Das kann meiner Meinung nach nur als etatmäßige Nr. 2 im Kader klappen mit variablen Spielanteilen. In Gummersbach könnte er im Falle eines Aufstieges ein Gespann mit Timm Schneider bilden - falls das Gehaltsgefüge und der wirtschaftliche Rahmen dies zulassen sollten. Ansonsten bin ich zuversichtlich, dass Simon Ernst einen Erstligaverein finden wird für kommende Saison.

    Füchse Berlin - TVB Stuttgart
    HSG Wetzlar - HBW Balingen-Weilstetten
    TSV GWD Minden - TBV Lemgo Lippe
    HSG Nordhorn-Lingen - SC DHfK Leipzig
    TSV Hannover-Burgdorf - Rhein-Neckar Löwen
    SG Flensburg-Handewitt - TuSEM Essen
    SC Magdeburg - HC Erlangen
    Bergischer HC - Eulen Ludwigshafen
    HSC 2000 Coburg - Frisch Auf Göppingen

    Die BBL-Bubble war meines Wissens ein Erfolg und das ohne die finanziellen Möglichkeiten der NBA. Das waren immerhin zehn Mannschaften mit je 22 Personen (Spieler, Trainer, Betreuer, etc.) Gut, das war im Juni als die Infektionszahlen bundesweit auf einem Tiefstand waren, aber die FIBA hat Ende November erfolgreich Qualifikationsspiele für kontinentale Meisterschaften in Europa, Asien, Afrika ud Amerika in Bubbles durchgeführt. Insgesamt waren es 15 Bubbles mit 72 Nationalmannschaften und 870 beteiligten Spielern. Alle Beteiligten wurden vorher in mehreren Webinars geschult, mussten vor Anreise zwei negative Covid-19-Tests vorweisen (der jüngste nicht älter als 72h und der zweite fünf Tage zuvor) und wurden bei Ankunft in der Bubble erneut getestet. Die Ungarn beispielsweise mussten die Bubble wieder verlasen, weil bei Ankunft sechs Mitglieder der Nationalmannschaft positiv auf Covid-19 gestestet wurden. Es gibt also durchaus positive Beispiele wie eine Bubble für ein Turnier umsetzbar ist.

    Dem stimme ich rein bauchgefühlsmäßig zu. Ich finde, hier im Forum wird der Begriff der Bubble zu leichtfertig verwendet. Die bislang aufwändigste und teuerste bubble gab es in der NBA. Aber nicht mal hier war es eine richtige hard bubble mit gar keinem persönlichen Kontakt zur Außenwelt. Jeder Cent, der eingespart wird, bringt mehr Kontakte mit sich. Die IHF wird sich das nicht leisten können, ein extrem gutes Bubble Konzept durchzuziehen - einerseits aus Mangel an Geld. (ohne der IHF starken finanziellen Background absprechen zu wollen, aber an die NBA kommt sie nicht heran) und andererseits aus Mangel an Zeit, in der NBA waren die Spieler eine viel längere Zeit vor dem ersten Spiel vor Ort. Das ganze wird ein Papiertiger und nur mit ganz viel Glück funktionieren. Und wenn nicht, dann Prost Mahlzeit. :saufen:


    Nach Aussage von Hisham Nasr, Präsident des ägyptischen Organisationskomitees, werden die (medizinischen) Vorsichtsmaßnahmen von der ägyptischen Regierung mitfinanziert. ("We are doing all our best effort and the government has allocated millions of pounds for the implementation of these precautionary measures.”, Quelle: Handball-planet.com, Anmerkung: 1 Ägyptishes Pfund entspricht etwa 0,05 €) Die Handball-Wm ist nicht nur für Hassan Moustafa ein Prestigeobjekt sondern auch für den Ägyptischen Staat. Der IHF alleine würde ich die Kapazitäten (in Bezug auf Finanzen und Personal) für eine wirksame Bubble absprechen, aber in Kombination mit dem Ägyptischen Staat halte ich es für umsetzbar.

    EHV Aue - TV Großwallstadt
    TSV Bayer Dormagen - ASV Hamm-Westfalen
    TuS Nettelstedt-Lübbecke - VfL Lübeck-Schwartau
    HSG Konstanz - TV 05/07 Hüttenberg
    HSV Hamburg - TV Emsdetten
    SG BBM Bietigheim - Wilhelmshavener HV
    TuS Ferndorf - DJK Rimpar Wölfe
    ThSV Eisenach - Dessau-Rosslauer HV 06
    HC Elbflorenz 2006 - VfL Gummersbach

    Besonders gespannt bin ich auf die Partie in Lübbecke. Schwartau spielt bislang eine gute Saison und Nettelstedt muss gewinnen um den Anschluss an Gummersbach und Hamburg zu halten. Bietigheim bräuchte langsam ein Erfolgserlebnis, aber der WHV spielt allen Insolvenzsorgen zum Trotz eine gute Saison und hat gegen die Topteams der Liga gut mithalten können. Nicht gerade ein Aufbaugegner für Bietigheim.

    Für Gummersbach gilt es konzentriert aufzutreten, um die nächsten beiden Punkte zu holen und im Idealfall ein paar Körner sparen zu können, denn im Dezmeber warten noch vier weitere, schwere Spiele.