Beiträge von Arcosh

    London 2012 hat es allen Befürchtungen zum Trotz auch geschafft sichere Olympische Spiele auszurichten. Eine absolute Sicherheit kann es nie geben und Anschläge sind niemals auszuschließen, aber deshalb können und dürfen wir uns nicht beugen und das öffentliche Leben und Großveranstaltung aufgeben.

    @Lelle1605
    Der BHC hat bereits einen Ersatz gefunden. Der russische Nationalspieler Inal Aflitulin von HCM Baia Mare soll Viktor Szilagyi vertreten. Allerdings scheitert es bislang an einer Freigabe seitens der Rumänen und der BHC versucht es mit juristischen Tricks:

    Zitat

    Die Freigabe-Verweigerung will Jörg Föste jetzt mit einem juristischen Schachzug aushebeln. Weil sich Aflitulin ohne ein für russische Staatsbürger nötiges Einreisevisum in Rumänien aufhalte, dürfe er dort gar nicht arbeiten. „Wir stehen auf dem Standpunkt, dass Inal Aflitulin keinen gültigen Vertrag in Baia Mare hat“, erklärt Jörg Föste, mit dieser Argumentation hat der BHC auch den internationalen Verband IHF eingeschaltet.

    Quelle: Solinger Tageblatt


    Klingt nach einer Mischung aus Verzweiflung und Hilflosigkeit ... und bis morgen wird er wohl keine Freigabe erhalten haben.

    Na ja, das Wort Karriereende stand heute mit Fragezeichen in der Zeitung. Aber das kann ich mir nicht vorstellen, so wird sich Figo nicht verabschieden, denke eher, dass er im Februar, März wieder kommt und sich mit dem DHB Pokal in der Hand verabschiedet ;)


    Wäre nicht das erste Mal, dass sich Viktor Szilagyi mit einem Pokal in der einen Hand und dem Abstieg aus der 1. Bundesliga in der anderen von einem Verein verabschiedet. ;)

    (Mir ist natürlich klar, dass er für den Zwangsabstieg von TuSEM Essen nicht verantwortlich war und er den Verein dann zwangsläufig verlassen musste.)

    [...] Der Vergleich/die Konkurrenz mit anderen etwaigen "Bewerbern" für die gleiche Stelle ist da imo auch zu kurz gegriffen, da sich in der Zeit bis zum Ablauf der vom Verband willkürlich definierten Frist (die ist ja nichtmal zwischen AG und AN frei vereinbart, sondern von einem Dritten nichtverhandelbar vorgegeben) ja insbesondere im Profisport sehr relevante Dinge ändern können, die die Chancen des AN auf den betreffenden Arbeitsplatz schmälern.


    Die DFL-Statuten verbieten nicht vollständig Vertragsverhandlungen mit Dritten, sondern setzen (bis sechs Monate vor Vertragsende) "nur" das Einverständnis des aktuellen Vereins/Arbeitgebers voraus. Daraus ergibt sich meiner Meinung nach, dass Spieler und Verein durchaus vertraglich andere Fristen vereinbaren könnten, die dann als "Einverständnis des Vereins" zu bewerten wären.

    Im Spielervertrag wird wahrscheinlich ein Passus enthalten sein, dass die Lizenzordnung der DFL anerkennt wird und somit wäre auch diese Klausel als Teil des Spielervertrages ein von beiden Parteien akzeptiertes Vertragsdetail - sofern keine abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden.


    Vielen Dak für die Zusammenstellung. Aber was sind denn die Kriterien für maßgeblich? Wenn ich langfristig vorher einen neuen Vertrag abschließe um Planungssicherheit für mich und meine Familie zu erreiche, z.B. nahe bei Eltern oder Schwiegereltern zu landen, so ist das im Profisport nicht immer möglich. Und so sehe ich bei einer kürzeren Frist meinee Wahlmöglichkeiten schon eingeschränkt.


    Das Arbeitsrecht ist aber auch kein Wunschkonzert für den Arbeitnehmer. Mit dem üblicherweise befristenen Arbeitsvertrag hat der Profi-Handballer eine starke Absicherung bis zum Ablauf des Vertrages. Sechs Monate schränken meiner Meinung nach die Wahlmöglichkeit nicht ein, da auch für alle anderen Vertragsspieler dieselbe Frist gilt. Das bedeutet mögliche Mitbewerber um eine freie Position bei einem Verein können auch nicht früher aktiv werden.


    Auf welcher gesetzlichen Grundlage verbietet es denn der Fußball? Ich vermute mal, dass jedes Arbeitsgericht dies kippen würde, wenn denn einer klagen würde.


    Diese Einschränkung der Vertragsverhandlung basiert auf der Lizenzordnung Spieler, §5, Absatz 1 der DFL und ist in ähnlicher Form auch von Seiten der FIFA vorgegeben (siehe Reglement bezüglich Status und Transfer von Spielern, Artikel 18, Absatz 3)

    Zitat

    Ein Spieler darf ohne Einverständnis seines bisherigen Clubs einen Vertrag mit einem Club nur abschließen, wenn sein Vertrag mit dem bisherigen Club abgelaufen ist oder in den folgenden sechs Monaten ablaufen wird. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen wird auf Antrag des bisherigen Clubs dem zuständigen DFB-Kontrollausschuss von der DFL angezeigt und wird als unsportliches Verhalten gemäß §1 Nr. 4 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB geahndet.

    Wenn der DFL der Abschluss eines Vertrages oder ein einseitiges Angebot zum Abschluss eines Vertrages vorliegt, so hat die DFL die Pflicht, den abgebenden Club über den Sachverhalt zu informieren.


    Arbeitsrechtlich habe ich wenig Bedenken bzgl. dieser Regelung, da sie das geschützte Recht auf freie Arbeitsplatzwahl nicht maßgeblich einschränkt.

    Für die Vereine mag eine EM/WM im Juni erstrebenswert sein, damit sie die zuschauerträchtigen Winterzeit optimaler ausnutzen können und ihre Spieler nicht mitten in der Saison die Belastung durch das nationalmannschaftsturnier haben. Aus der Sicht eines Zuschauers kann ich persönlich eine EM im Sommer nicht nachvollziehen. Meiner Erfahrung nach wollen viele Handballfans lieber ihre Vereinsmannschaft zu den diversen nationalen Pokal- oder Europapokal-Endrundenturnieren im Mai/Juni begleiten als ein paar Wochen später die Nationalmannschaft ... erst Recht wenn kurz darauf noch Geld für den Sommerurlaub zur Verfügung stehen soll.

    Krakau zumindest ist ein attraktiver Ort, der auch ohne Turnier jederzeit einen Besuch wert ist. Und mit dem "Hauptstadtproblem" steht Polen auch nicht ganz alleine da: WM 2019 möglicherweise ohne Berlin

    Ist zwar nur ein Nebenschauplatz, aber Bob Hannings Aussage "Natürlich gehört der Handball in die Hauptstadt" kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt in Deutschland zahlreiche Standorte, die sich liebend gerne um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2019 bewerben würden und einen mindestens ebenbürtigen Rahmen bieten können wie die Berliner Arena ... auch wenn das in Bob Hannings Masterplan anders vorgesehen war.

    Rhein-Neckar Löwen - SC DHfK Leipzig
    Bergischer HC 06 - Füchse Berlin
    TuS N-Lübbecke - VfL Gummersbach
    HBW Balingen-Weilstetten - MT Melsungen
    Frisch Auf Göppingen - HSG Wetzlar
    THW Kiel - HSV Hamburg
    TSV Hannover-Burgdorf - TVB 1898 Stuttgart
    SC Magdeburg - TBV Lemgo
    ThSV Eisenach - SG Flensburg-Handewitt


    Gott sei Dank hat man in Gummersbach mit Karneval nichts am Hut.


    Wir befinden uns im Jahre 2015 n.Chr. Das ganze Bergische Land ist von Karnevalisten besetzt... Das ganze Bergische Land? Nein! Ein von unbeugsamen Oberbergern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Frohsinn Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die rheinischen Karnevalisten, die als Besatzung in den befestigten Lagern Engelskirchen, Wipperfürth, Bielstein und Bergneustadt liegen ...

    [Blockierte Grafik: http://33.media.tumblr.com/avatar_9de39e4ff77a_64.png]


    Keine Sorge, ein Sessionstrikot wird es beim VfL Gummersbach auf absehbare Zeit nicht geben :P


    Damit bist du nicht alleine.


    Da bin ich ganz bei euch. Rein sportlich ist die Entscheidung für mich nicht nachvollziehbar. Evtl. liegt die Ursache für die Entscheidung aber weniger auf der sportlichen als auf der wirtschaftlichen Seite. Als "letztes Mitglied der goldenen Generation" dürfte Dominik Klein einer der Topverdiener beim THW Kiel sein und das steht nicht in Relation zur untergeordneten Rolle der Außen im Spielkonzept des THW Kiel. Wenn dann ein gleichwertiger, aber jüngerer Spieler mit geringeren Gehaltsvorstellungen auf dem Markt ist, dann wird ein Manager sich seine Gedanken machen. Thorsten Storm ist ja nun auch nicht so eng in der jüngeren Historie des THW Kiel verwurzelt, dass er sich bei seinen Entscheidungen von Nostalgie beeinflussen lässt.

    Ich weiß nicht, ob es an anderer Stelle schon mal diskutiert wurde. Die Änderungen beim 7. Feldspieler wirken beim ersten Lesen vielleicht unbedeutend, aber ich sehe dort eine ziemlich spannende Änderung auf uns zu kommen. Ab sofort wird die Abwehr beim Einsatz eines 7. Feldspielers deutlich mehr gefordert. Bislang war der 7. Feldspieler klar erkennbar und im Prinzip ungefährlich, weil er nur die Auslösehandlung startet und nie selbst abschließt. Das ist ab sofort anders. Jeder Feldspieler kann den Torhüter wieder einwechseln und das gibt den Trainern ein gewisses Überraschungsmoment an die Hand.


    Ja, diese Regeländerung hat das Potential den Handball maßgeblich zu verändern und eine Meisterschaft zu entscheiden (wie damals bei der schnellen Mitte, die der TBV Lemgo als erste Mannschaft konsequent umgesetzt hatte). Bei entsprechendem Training und taktischer Schulung kann dies zu einem wichtigen Element werden. Ähnlich wie im Beachhandball könnten Überzahl-Angriffe zur Regel werden. In der Halle sehe ich da vorallem das Angriffsspiel mit zwei Kreisläufern als erfolgversprechende Variante. Die Spieler/Trainer müssen lernen sehr reaktionsschnell zu entscheiden wer den kürzesten Weg zur Bank hat. Torhüter müssen ihre Sprintqualitäten trainieren. (Mir ist z.B. aufgefallen, dass sowohl bei den Füchsen Berlin als auch in der Nationalmannschaft Silvio Heinevetter oft auf die Bank genommen wird, wenn der Trainer mit einem zusätzlichen Feldspieler agieren will.)

    Ich bin gespannt auf die Umsetzung

    Du weißt aber auch, dass der Podcast "nur" ein inoffizielles und vor allem auch subjektives Projekt ist?


    Der Podcast mag kein offizielles HBL-Produkt sein, aber deshalb sind es die direkten, öffentlichen Aussagen des Geschäftsführer der Handball-Bundesliga doch nicht weniger belastbar. Die HBL stellt sich zumindest in der Öffentlichkeit nicht den offensichtlichen Problemen beim Liveticker und versucht ihn siogar noch als Erfolg darzustellen.

    Plant der BHC in der Klingenhalle zu spielen? Dann wäre ein Besuch des Viertelfinales eine Überlegung wert.


    Puh, ein sechstes Mal gegen die Flensen in dieser Saison. In der CL kommen je nach Konstellation und ggf. Auslosung noch 2 (ko-Phase) oder 1 Spiel (F4, zugegebenermaßen unwahrscheinlich) dazu. Das findet dann irgendwann nicht mehr nur Arcosh als langweilig. ;)

    Ausnahmsweise war es meine Wunschpaarung ... wenn auch an anderem Spielort ;)