Nach zwei EM-Teilnahmen 2024 und 2026 muss Georgien noch mindestens drei weitere Jahre auf eine WM-Teilnahme warten, denn in der 2. Qualifikationsphase sind sie nach einer 29:32 Heimniederlage und einem 30:28-Auswärtssieg im Rückspiel gegen Israel denkbar knapp ausgeschieden. (Da der Gegner in der 3. Runde Spanien heißt, dürften die Chancen auf eine WM-Teilnahme Israels aber gering sein.)
Beiträge von Arcosh
-
-
Seit wann ist Opel ein deutsches Unternehmen.
Ich schrieb nicht von einem deutschen Unternehmen, sondern von einem deutsch-stämmigen.
-
Ich finde es eine positive Nachricht, wenn ein großes deutsch-stämmiges Unternehmen die HBL sponsert.
-
Habe keine TV-Programmzeitschrift, was EPGs sind, weiß ich schon gleich gar nicht, SportBild gerade erst gekündigt und Joyn kenne ich nur vom Namen.
Hilfe, ich bin total lost.
Dann hättest Du von einer Übertragung bei ARD/ZDF, DYN, Eurosport, DAZN, Sporteurope.tv, o.ä. genauso viel bzw. genauso wenig erfahren.
-
Ich wundere mich einfach, wie bei einer WELTmeisterschaft alle Gruppenköpfe aus dem gleichen Kontinent kommen können. Das treibt die Internationalisierung sicher nicht voran
Die "Gruppenköpfe" haben keinen sportlichen Wert, sondern sind eine organisatorische Festlegung bzw. ein Benefit für den Gastgeber. Es soll primär dazu dienen, dass die Gastgeberländer die Verteilung von Fangruppen steuern können und zum Beispiel für Nachbarländer grenznahe Spielorte festlegen können. Da spielen bei Austragung in Europa primär die europäischen Fangruppierungen eine Rolle. In der Praxis wird es von den Gastgeberländern auch dazu genutzt, um den eigenen Turnierweg zu gestalten und unliebsamen Gegnern möglichst aus dem Weg zu gehen.
Für 2027 ist nachvollziehbar, dass die Kroaten in München, die Schweizer/Italiener und Franzosen in Stuttgart und die Dänen und Schweden in Kiel spielen, damit die Fans kurze Anreisen haben. Island und Portugal in Magdeburg erscheinen auf den ersten Blick eine verwunderliche Wahl, denn in Magdeburg gibt es (da Polen noch nicht qualifiziert ist) keinen geographisch offensichtlichen Gruppenkopf. Schaut man aber genauer auf die Lostöpfe, dann stellt man fest, dass dadurch sechs der acht Mannschaften aus Lostopf 1 bereits für feste Gruppen gesetzt sind. Nur Ägypten und Argentinien werden noch auf die Stuttgarter Gruppen B und D gelost und damit ist klar, dass diese beiden Mannschaften die möglichen Hauptrundengegner für Deutschland sind. Eine Gruppe B, aus der die deutschen Hauptrundengegner kommen werden, mit Argentinien und Italien wäre aus Sicht des DHB wohl der Optimalfall und selbst Ägypten und die Schweiz wären eine akzeptable Herausforderung.
-
Nach den Lostöpfen wurden nun auch die gesetzten Mannschaften für jede Gruppe bekanntgegeben.
München (SAP Garden)
Gruppe A: Deutschland
Gruppe C: Kroatien
Stuttgart (Porsche‑Arena)
Gruppe B: Gewinner aus Schweiz vs. Italien
Gruppe D: Gewinner aus Frankreich vs. Tschechien
Kiel (Wunderino Arena)
Gruppe E: Schweden
Gruppe G: Dänemark
Magdeburg (GETEC‑Arena)
Gruppe F: Portugal
Gruppe H: IslandDamit wird Deutschland in der Hauptrunde den großen Nationen komplett aus dem Weg gehen und dem Viertelfinale sollte wenig im Wege stehen.
-
Zwischen dem 31. und 32. Spieltag der HBL und zwischen den Viertelfinalspielen und den Final4-Turnieren in der Champions-League und der European League, , d.h. in der entscheidenden Phase der Saison, lädt der DHB zum Freundschaftsspiel gegen Dänemark in die Lanxess Arena ein. Da werden die Zuschauer zu einem "Top-Event" gelockt, das mangels sportlicher Relevanz und aufgrund der Terminierung den Charakter eines Allstar Games haben wird, wenn nicht sogar einige Stars ihre Teilnahme absagen werden.

-
Sorry mein Fehler, habe ich verwechselt beim konzentrieren auf den Nachnamen 😂
Bei der Schreibweise kann die Konzentration auf den Nachnamen nicht so groß gewesen sein.
-
Daniel Dujshebaev ist eine Bereicherung für die HBL.
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden
Konrad Adenauer
Würde das auch gelten, wenn Johannes Golla trotz aller Bekundungen im Sommer nicht nach Melsungen kommen würde?
-
Für Lemgo kommt die HBL-Pause zum richtigen Zeitpunkt. Sportliche Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen, unglückliche Niederlage beim VfL Gummersbach und gestern der Blackout in eigener Halle gegen Frisch Auf! Göppingen. Das Momentum, das den TBV Lemgo durch die Hinrunde hat schweben lassen, ist ein wenig verloren gegangen und die nächsten drei Spiele [TVB Stuttgart (A), MT Melsungen (H), Füchse Berlin (H)] bis Mitte April sind allesamt unangenehme Aufgaben. Zusammen mit dem DHB-Pokal Final Four Mitte April steht die Saison ein wenig auf der Kippe.
-
Die HBL geht mit einer sehr spannenden Ausgangslage in das letzte Viertel der Saison. Noch neun Spieltage sind zu absolvieren und am Tabellenende trennen die vier Abstiegskandidaten nur drei Punkte während zwischen Platz 3 und Platz 6 ebenfalls nur drei Minuspunkte liegen (*ich rechne dem TBV Lemgo den Sieg über die Rhein-Neckar Löwen am grünen Tisch zu). Jeder Fehltritt und jede Überraschung können am Ende den Ausschlag geben und es drohen noch Entscheidungsspiele am Saisonende.
Zeit den Tabellenrechner des THW Kiel zu bemühen
-
Parrondo darf gerne gegangen werden….
Die Meinung haben mittlerweile doch recht viele
Roberto Garcia Parrondo hat in Melsungen viel Positives bewirkt, aber manchmal nutzen sich Trainer nach einigen Jahren einfach ab. Durch einsetzende Routine und fehlende neue Impulse sinkt schleichend der sportliche Erfolg. Trainer müssen sich regelmäßig neu erfinden, um diesen Effekt zu verhindern und das ist eine enorme Herausforderung. Vielleicht ist nach fünf Jahren der Zeitpunkt zum Abschied gekommen.
Aber dann würde sich hinsichtlich der Verpflichtung eines Nachfolgers die Frage stellen, wo sich die MT Melsungen aktuell und in den nächsten drei Jahren eigentlich sieht. Ist die Top5 noch ein realistisches Ziel oder "nur" HBL-Mittelfeld? Man könnte auch mit Parrondo bis zum Vertragsende 2027 weiterarbeiten, aber ihm einen Co-Trainer mit Fokus auf das Offensivspiel an die Seite stellen, da Parrondo sich stark auf die Defensivarbeit konzentriert.
-
Die interessante Frage ist aber nicht mehr, ob er geht, sondern wer kommt für ihn? Bitte nicht Einarsson einplanen, auf RA ist er nicht bundesligatauglich.
Mit Matthis Häseler hat der VfL Gummersbach auf Jahre eine Nr. 1 für Rechtsaußen, so dass meiner Meinung nach eine Nachwuchslösung vollkommen ausreichend wäre.
-
Zurück zum eigentlichen Thema:
Ich will den Finger nicht zu tief in die Wunde legen, aber die in der Handballecke sonst recht aktiven MT-Fans hüllen sich nach dem gestrigen Abend in Schweigen. Nur Handball-Zwerg hat sich bislang zum Spiel geäußert. Mich würde ehrlich die Einschätzung der MT-Fans zum Auftritt ihrer Mannschaft interessieren. Steht und fällt bei der MT Melsungen wirklich alles mit Erik Balenciaga? Was fehlt bei Nebosja Simic damit er mal wieder sein Tor abschließt? Selbst nach dem guten Start in die zweite Halbzeit und dem 4:0-Lauf von 10:4 auf 14:14 sprang der Funke beim Publikum nicht über. Da habe ich die Stimmung und Atmosphäre letzte Saison wesentlich lauter und ernergischer in Erinnerung behalten.
-
Bei blohme bin ich überfragt. Die letzten Saisons ganz gut performt. Jetzt spielt er keine Rolle. Auch als Motivator ist er blass. Ich denke er wird auch gehen
Es ist schwierig immerzu den Motivator für die Mannschaft zu machen, wenn man mit den eigenen Einsatzzeiten vorsichtig ausgedrückt "unzufrieden" ist.
-
Man muss sich doch sportlich qualifizieren können ohne Angst haben zu müssen, dass der Platz doch nicht eingenommen werden kann, weil die EHF den Verein unsympathisch oder sonst was findet. Einfach nur lächerlich. Das es sowas im Jahr 2026 überhaupt noch gibt, unfassbar.
Die sportliche Qualifikation ist vollkommen unabhängig von der Sympathie der EHF. Wie oben erklärt ist die sportliche Qualifikation klar geregelt und damit kann jeder Verein planen. Kein Verein verliert ein sportlich erreichtes Startrecht im europäischen Wettbewerb. Es könnte nur sein, dass Vereine beim Upgrade oder einer Wildcard leer ausgehen - wobei es da in der Vergangenheit nur sehr wenige Beispiele gibt, bei denen eine im nationalen Wettbewerb sportlich besser platzierte Mannschaft übergangen worden wäre.
Grundsätzlich würde ich mir aber auch mehr Teilnehmerplätze nach sportlichen Kriterien und weniger Upgrades & Wildcards wünschen.
In Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen der Frage, ob man CL spielt oder nicht, ist es für die Vereine schon ziemlich dramatisch, ob man erst Ende Juni weiß, ob man dabei ist oder nicht. Bisher hatte man im Frühjahr zumindest schon mal eine Ahnung, ob es auf die Teilnahme hinausläuft.
Auch mit einem festen zweiten oder gar dritten deutschen Startplatz in der Champions-League könnte Stand heute kein Verein außer dem SC Magdeburg mit einer Teilnahme planen. (In anderen Saisons war die Situation an der Tabellenspitze manchmal eindeutiger.)
-
2026/27 wird eine wichtige Saison für Hannover. Justus Fischers Wechsel im Sommer 2027 steht nun fest und im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass Renars Uscins im Herbst 2027 noch für die Recken spielen wird. Also braucht es nächste Saison den Übergang zu neuen Leistungsträger, um die herum eine Mannschaft aufgebaut werden kann, mit der Hannover auf Augenhöhe zu Melsungen, den Rhein-Neckar Löwen, Lemgo und Gummersbach spielen kann. Sonst könnte der Aufschwung der letzten Jahre schnell wieder verpuffen.
Es zeigt aber auch wie schwer es für Mannschaften im oberen Mittelfeld der HBL ist, sich dort dauerhaft zu etablieren. Die Vereine müssen viele richtige Entscheidungen treffen, um erfolgreich sein zu können.
-
Ich finde es sehr schlecht, dass dire Vereine nicht wissen, ob sie für die ehfcl qualifiziert sind. Dies steht erst nach Ende der Saison fest.
Eigentlich eine unhaltbare Situation.Grundsätzlich steht fest wer sich für die europäischen Wettbewerbe qualifiziert.
Der Deutsche Meister spielt Champions-League, der Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte der HBL sowie der DHB-Pokalsieger spielen in der European League. Alles andere sind nur nachträgliche Upgrades, die zur Teilnahme in einem höherwertigen Wettbewerb führen können. Aber kein Verein verliert sein in nationalen Wettbewerben erspieltes Startrecht für einen europäischen Wettbewerb.
-
Ich sehe es ganz entspannt, und hoffe, unsere Jungs spielen locker auf. Der CL-Zug ist ohne den THW bereits abgefahren, und für die EL-Absicherung sind heute nicht unbedingt zwei Punkte erforderlich.
Stand heute ist zum Erreichen der EHF European League Platz 4 in der HBL notwendig und dafür bräuchte Kiel dringend die Punkte aus einem Heimspiel (egal gegen welchen Gegner) - auch wenn die European League für den THW Kiel nur Plan B ist.
Ich persönlich gehe davon aus, dass ein dritter deutscher Champions-League-Platz an einen deutschen Sieger der EHF European League gegen wird. Die Rückkehr der Organisation in die Champions-League könnte sich also bei einem Derby in Hamburg entscheiden.
Wenn es für Kiel richtig schlecht läuft, dann zieht der TBV Lemgo und/oder der Bergische HC ins DHB-Pokalfinale ein, die MT Melsungen gewinnt die European League und der THW Kiel schaut als Fünfter oder Sechster der HBL in die Röhre. (In leicht abgewandelter Form kann man das aktuell auch über Lemgo oder Gummersbach schreiben, die trotz starker HBL-Saison ohne Teilnahme an internationalen Wettbewerben bleiben könnten.
Mit der Gummersbacher Fanbrille drücke ich heute der SG Flensburg-Handewitt die Daumen.
-
Nächste Saison Champions-League ist illusorisch, denn die ersten beiden Plätze sind deutlich zu weit weg. Der aktuelle sportliche Erfolg ist toll und der Lohn für die konstante Entwicklung der Mannschaft. Wenn am Ende Platz 4 und damit die Teilnahme an der EHF European League herausspringt, dann wäre dies ein großer Erfolg.