Beiträge von Arcosh

    Gruppe B (Herning, Dänemark)

    • Dänemark
    • Portugal
    • Nordmazedonien
    • Rumänien


    Spielplan

    Freitag, 16.01.2026

    18:00 Uhr: Portugal - Rumänien

    20:30 Uhr: Dänemark - Nordmazedonien


    Sonntag, 18.01.2026

    18:00 Uhr: Nordmazedonien - Portugal

    20:30 Uhr: Rumänien - Dänemark


    Dienstag, 20.01.2026

    18:00 Uhr: Nordmazedonien - Rumänien

    20:30 Uhr: Dänemark - Portugal


    Dänemark, die beste Handball-Mannschaft der vergangenen Jahre, viermal in Folge Weltmeister (2019, 2021, 2023, 2025), Olympiasieger 2016 und 2024 hat einen Makel. Der aktuellen Generation fehlt der Europameistertitel. 2024 verloren sie das Finale gegen Frankreich nach Verlängerung, 2022 scheiterten sie im Halbfinale an Spanien, 2020 schieden sie gar in der Vorrunde aus (Niederlage gegen Island, Unentschieden gegen Ungarn). Jetzt wollen sie mit dem Heimvorteil im Rücken den Titel holen. Die Vorrunde sollte dabei keine Hürde darstellen.


    Portugal entwickelt sich stetig nach vorne, aber der große Wurf fehlt noch. Der größte Erfolg war Platz 4 bei der Handball-WM 2025, nachdem sie im Viertelfinale nach Verlängerung gegen Deutschland gewonnen hatten, aber im Halbfinale chancenlos gegen Dänemark waren und mit -13 Tore verloren. Dänemark war auch bei der EM 2024 Vorrundengegner der Portugiesen und ihnen bei der 27:37-Niederlage klar überlegen. In der EM-Qualifikation leisteten sie sich eine Niederlage in Rumänien und ein Unentschieden in Polen, aber qualifizierten sich trotzdem als Gruppensieger.


    Rumänien konnte sich als einer der besten Gruppendritten zum zweiten Mal in Folge für eine Handball-Europameisterschaft qualifizieren. Nach dem punktlosen Turnier 2024 (-25 Tore aus den drei Vorrundenspielen) gelingt ihnen dieses Jahr vielleicht ein Erfolg gegen Nordmazedonien.


    Mein Tipp:

    1. Dänemark

    2. Portugal

    3. Rumänien

    4. Nordmazedonien

    Gruppe A (Herning, Dänemark)

    • Deutschland
    • Spanien
    • Österreich
    • Serbien


    Spielplan

    Donnerstag, 15.01.2026

    18:00 Uhr: Spanien - Serbien

    20:30 Uhr: Deutschland - Österreich (live in der ARD)


    Samstag, 17.01.2026

    18:00 Uhr: Österreich - Spanien

    20:30 Uhr: Serbien - Deutschland (live in der ARD)


    Montag, 19.01.2026

    18:00 Uhr: Serbien - Österreich

    20:30 Uhr: Deutschland - Spanien (live im ZDF)


    Nach der Gruppenauslosung war schnell von einer "Todesgruppe" für Deutschland die Rede. Dabei ist auf dem Papier Spanien nach Platz 18 bei der Handball-WM 2025 (drei Niederlagen aus drei Spielen in der Hauptrunde) und Platz 13 bei der Handball-EM 2024 (Vorrunden-Aus in einer Gruppe mit Kroatien und Österreich) eines der einfacheren Lose aus Lostopf 2 gewesen und Deutschland hat die letzten drei Spiele gegen die Iberer gewonnen - zuletzt im olympischen Halbfinale in Lille. Gegen Österreich hat die deutsche Nationalmannschaft zuletzt 2014 ein Freundschaftsspiel in der EM-Vorbereitung verloren (seitdem 12 Siege und zwei Unentschieden - u.a. in der Qualifikation zu dieser Handball-Europameisterschaft) und gegen Serbien reicht die Siegesserie bis zu einem Freundschaftsspiel 2012 zurück (seitdem 6 Siege). Zur Warheit gehört aber natürlich auch, dass viele dieser Siege nur mit ein oder zwei Toren Vorsprung erkämpft wurden.

    Zum Erreichen der Hauptrunde muss Platz 1 oder 2 in dieser Vorrundengruppe erreicht werden und das sollte für die DHB-Auwahl nicht in Gefahr geraten. Aber der Blick muss schon weiter nach vorne gerichtet werden, denn aus der Hauptrunde erreichen nur die beiden besten von sechs Mannschaften das EM-Halbfinale und dort warten potenziell Dänemark, Frankreich, Norwegen und Portugal. Zwei Punkte aus der Vorrunde mitzunehmen wäre super, aber an drei Hauptrunden-Spieltagen lässt sich auch noch einiges korrigieren.


    Spanien ist in den letzten Jahren durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Nach Platz 3 bei der WM 2021, Platz 3 bei den Olympsichen Spielen 2021, Platz 2 bei der EM 2022 und Platz 3 bei der WM 2023 besiegelte das 33:33 gegen Österreich am letzten Spieltag der EM-Vorrunde 2024 in Mannheim das Vorrunden-Aus bei der EM 2024. Es folgte eine weitere Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2024, bevor die Hauptrunde der Handball-WM 2025 zu einem punktlosen Desaster wurde. Gegen Österreich hat die Mannschaft von Jordi Ribera also noch eine Rechnung zu begleichen. Serbien kennen die Spanier aus der EM-Qualifikation, in der ihnen die Serben in Kraljevo die einzige Niederlage zugefügt haben.


    Die Österreicher erreichten mit Platz 8 bei der Handball-EM 2024 und 2020 ihre besten Ergebnisse, aber das werden sie dieses Jahr wohl nicht wiederholen können. Realistisch betrachtet muss es ihr Ziel sein, zumindest Serbien zu besiegen.


    Mein Tipp:

    1. Deutschland

    2. Spanien

    3. Österreich

    4. Serbien

    Italien testet gegen die EM-Teilnehmer Rumänien und die Faröer Inseln

    • Di, 06.01.2026, 18:00 Uhr: Italien - Rumänien 35:34 (20:17) (in Triest)
    • Fr, 09.01.2026: 19:00 Uhr: Färöer Inseln - Italien 34:36 (19:17) (in Hoyvík)
    • So, 11.01.2026: 17:00 Uhr: Färöer Inseln - Italien 38:34 (18:17) (in Hoyvík)

    Polen bestreitet zwei Testspiele gegen Rumänien

    Beim traditionellen Yellow Cup in der Schweiz treffen in Winterthur die EM-Teilnehmer Schweiz und Nordmazedonien auf Bahrain und die Ukraine.

    • Do, 08.01.2026, 18:00 Uhr: Schweiz - Ukraine 38:27 (19:14)
    • Do, 08.01.2026, 20:30 Uhr: Nordmazedonien - Bahrain 32:28 (15:13)


    • Fr, 09.01.2026, 17:45 Uhr: Ukraine - Nordmazedonien 26:31 (17:13)
    • Fr, 09.01.2026, 20:15 Uhr: Schweiz - Bahrain 33:30 (16:12)


    • Sa, 10.01.2026, 15:30 Uhr: Bahrain - Ukraine 31:33 (17:18)
    • Sa, 10.01.2026, 18:00 Uhr: Schweiz - Nordmazedonien 29:29 (18:13)

    Spanien lädt zur 50. Ausgabe des Torneo Internacional de España de Balonmano nach Pamplona. Mit sechs Teilnehmern (allerdings nur zwei EM-Teilnehmer) und vier Spieltagen ist es das umfangreichste Turnier der Vorbereitung. Ursprünglich sollte Argentinien anstelle des Iran teilnehmen.

    • Do, 08.01.2026, 17:15 Uhr: Portugal - Ägypten 31:31 (16:11)
    • Do, 08.01.2026, 19:30 Uhr: Spanien - Slowakei 43:26 (20:13)


    • Fr, 09.01.2026, 17:15 Uhr: Iran - Portugal 20:41 (11:17)
    • Fr, 09.01.2026, 19:30 Uhr: Slowakei - Tunesien 35:30 (17:13)


    • Sa, 10.01.2026, 17:15 Uhr: Ägypten - Iran 43:21 (24:10)
    • Sa, 10.01.2026, 19:30 Uhr: Spanien - Tunesien 37:28 (19:13)


    • So, 11.01.2026, 14:30 Uhr, Spiel um Platz 5: Tunesien - Iran
    • So, 11.01.2026, 16:45 Uhr, Spiel um Platz 3: Slowakei - Ägypten 30:39 (13:21)
    • So, 11.01.2026, 19:00 Uhr, Finale: Spanien - Portugal 31:34 (16:14)

    Der Titelverteidiger und WM-Dritte Frankreich lädt nach Paris zum Tournoi de France. Am Sonntag werden zudem sieben Nationalspielerinnen und Nationalspieler feierlich in die französische Hall of Fame aufgenommen .

    • Fr, 09.01.2026, 18:30 Uhr: Island - Slowenien 32:26 (21:13)
    • Fr, 09.01.2026, 21:00 Uhr: Frankreich - Österreich 34:29 (18:16)


    • So, 11.01.2026, 14:30 Uhr, Spiel um Platz 3: Slowenien - Österreich 36:31 (20:15)
    • So, 11.01.2026, 17:30 Uhr, Finale: Island - Frankreich 29:31 (14:16)


    Österreich spielt zuvor noch ein Testspiel gegen Tschechien

    • Di, 06.01.2026, 18:00 Uhr: Österreich - Tschechien 29:30 (13:13) (in Wien)

    Slowenien testet vorher noch gegen Kuwait

    • Di, 06.01.2026, 18:00 Uhr: Slowenien - Kuwait 37:23 (17:11) (in Trebnje)

    Im niederländischen Almere findet das Golden-League-Turnier statt, bei dem neben Gastgeber Niederlande auch Griechenland sowie die EM-Gastgeber Dänemark und Norwegen auflaufen.

    • Do, 08.01.2026, 18:00 Uhr: Norwegen – Dänemark 26:34 (13:13)
    • Do, 08.01.2026, 20:45 Uhr: Niederlande – Griechenland 32:26 (17:15)


    • Sa, 10.01.2026, 13:30 Uhr: Dänemark – Griechenland 38:24 (18:11)
    • Sa, 10.01.2026, 13:30 Uhr: Niederlande – Norwegen 30:33 (15:14)

    EM-Gastgeber Schweden testet zweimal gegen Brasilien, die sich ihrerseits auf die Süd- und Mittelamerikameisterschaften im Januar in Chile vorbereiten.

    • Mo, 05.01.2026, 18:10 Uhr, Schweden - Brasilien 34:27 (14:13) (in Jönköping)
    • Mi, 07.01.2026, 18:10 Uhr, Schweden - Brasilien 33:24 (17:11) (in Göteborg)

    Bevor am 15. Januar die ersten Spiele der Handball-EM 2026 angepfiffen werden, testen die europäischen Nationen zu Jahresbeginn ihre Kader.

    Deutschland trifft in zwei Spielen in Zagreb und Hannover auf Kroatien, den Vize-Weltmeister 2025. Ein hochkarätiger Testspielgegner, auf den die DHB-Auswahl bei der Europameisterschaft frühestens in den Platzierungsspielen am Finalwochenende treffen könnte.

    • Do, 08.01.2026, 20:30 Uhr: Kroatien - Deutschland 29:32 (14:17) (in Zagreb)
    • So, 11.01.2026, 18:05 Uhr: Deutschland - Kroatien (in Hannover)

    Der Rahmenkalender 2026/27 ist ja bereits veröffentlicht worden. Das neue Format passt aber so gar nicht mehr zu den veröffentlichten Spielterminen. Bin mal gespannt wann sich die EHF dazu äußert bzw. wann das angepasst wird.

    Welchen Rahmenspielplan meinst Du? Die HBL hat den Rahmenspielplan 2026/27 bereits Ende November aktualisiert und das neue Champions-League-Format darin berücksichtigt.

    Ich habe lieber die aktuelle school, Annahmen vor Vertragsantritt ändern sich. Warum sollten unzufriedene Vertragspartner ihre Verträge wie früher absitzen müssen?

    Prinzipiell ist das richtig. Aber den vereinbarten Vertragslaufzeiten sollte wenigstens im Groben eine echte Absicht gegenüberstehen, diese Verträge auch zu erfüllen. Einen Vier-Jahres-Vertrag schon nach drei Jahren wieder auflösen? Ja, das kann für beide Seiten sinnvoll sein. Aber die Extremfälle nehmen (gefühlt?) zu.

    • Im April 2025 verlängert Simon Pytlick seinen Vertrag mit der SG Flensburg-Handewitt vorzeitig bis 2030. ("Wir haben eine gute Mannschaft und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, mit der SG in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein. Ich fühle mich hier richtig wohl und spiele gerne für die SG. Flensburg ist für mich schon ein bisschen zur Heimat geworden.") Acht Monate später wird der vorzeitige Wechsel zu den Füchsen Berlin bekannt gegeben.
    • Ebenfalls im April 2025 verlängert Paris St. Germain den Vertrag mit Luc Steins vorzeitig bis 2029. (Geschäftsführer Thierry Omeyer: "Seit seiner Ankunft hat Luc Steins seinen Stil durchgesetzt und ist zu einem unumgänglichen Anführer unseres Kollektivs geworden", "Dass er bis 2029 verlängert hat, ist ein starkes Zeichen für die Stabilität und den Ehrgeiz des Vereins.") Neun Monate später soll nicht mehr mit ihm geplant werden? Luc Steins spielt dort seit 2020, man hat seine Entwicklung seitdem tagtäglich im Training und in Spielen beobachten können und dann soll sich binnen weniger Monate die interne Einschätzung derart auf den Kopf stellen?


    Ich halte diese Schnelllebigkeit im europäischen Spitzenhandball für einen Irrweg. Die erfolgreichsten Handball-Mannschaften werden nicht einfach zusammengekauft, sondern müssen entwickelt werden. Es gibt einige wenige Superstars im Handball, aber einen großen Pool an Spielern mit internationaler Klasse, aus denen sich zahlreiche Spitzenmannschaften zusammenstellen lassen. Die letzten 10%, die einen Champions-League-Sieger ausmachen, sind nicht mehr die individuellen Stärken einzelner Spieler, sondern das mannschaftliche Zusammenspiel. Der blinde Pass an den Kreis, weil der Spielmacher die Bewegungsabläufe seines Kreisläufers vorhersehen kann, noch bevor dieser in der Position angekommen ist. Der präzise Pass in den Lauf des Mitspielers, sodass dieser seine Bewegung nicht verlangsamen muss und daher für die Abwehr nicht mehr zu halten ist. Die Blockstellung, sodass der Torwart zuverlässig weiß, welche Seite des Tores er abdecken kann, um überhaupt eine Chance zur Parade zu haben. Die gemeinsamen Erfahrungen als Mannschaft, die das Selbstbewusstsein formen auch in schwierigen Spielsituationen an den Erfolg zu glauben und das eigene Konzept durchzuziehen. Auf dem höchsten Niveau sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Aber es bedarf viel Arbeit, dass dieser Unterschied (fast) immer zu den eigenen Gunsten ausschlägt. Der SC Magdeburg wurde nicht über Nacht zur besten Mannschaft im europäischen Handball. Es war ein langer Weg, auf dem sie den aktuellen Erfolg vorbereitet und erarbeitet haben.

    Beim VfL Gummersbach (natürlich nicht auf dem Niveau "Champions-League-Sieger", sondern eher "erweiterte nationale Spitzengruppe & EHF European-League") fehlt mir aktuell die nötige Konstanz im Kader, um den letzten Schritt zu machen. Die aktuelle Mannschaft besteht aus tollen Handballspielern und hat mehrfach bewiesen, dass sie national jede Mannschaft besiegen kann. Aber sie kann nicht Woche für Woche konstant diese Leistung abrufen. Auf den drei wichtigsten Positionen (Rückraum Mitte, rechter Rückraum & Torwart) gab in den letzten zwei Jahren zu viele Wechsel und es fehlte der eingespielte Kern, um diese letzten 10% herauszukitzeln, die den Unterschied zwischen Platz 7 und Platz 5 ausmachen.

    Der TBV Lemgo steht nach 19 Spieltagen verdient auf Platz 3 in der stärksten Handballliga der Welt, weil sie genau das verinnerlicht haben. Ein seit Jahren eingespielten Mannschaftskern, der nur punktuell verändert wurde. Beim Blick auf den Kader des TBV Lemgo würde man kaum einen Spieler als potenzielle Neuverpflichtung eines Champions-League-Teilnehmers kategorisieren, aber das Kollektiv funktioniert hervorragend.

    Das geht eben nicht. Weil der eine Außen einen Kontakt hatte und der im anderen Spiel eben nicht.

    Für die Bewertung der Spielsituation macht der Kontakt einen entscheidenden Unterschied und beide Schiedsrichtergespanne haben schlussendlich wahrscheinlich die richtige Entscheidung getroffen. Die Gemeinsamkeit der Spielsituationen ist, dass in beiden Fällen die Schiedsrichter sich ad hoc ihrer Entscheidung nicht sicher waren. Beide Gespanne haben den technischen Delegierten konsultiert. Eines der beiden Gespanne hat daraufhin den Videobeweis genutzt, um sich vor einer Entscheidung abzusichern. Das andere Gespanne hat es beim "öffentlichkeitswirksam[en Gespräch] auf der Platte" belassen und das Spiel nur auf Basis der eigenen Wahrnehmung auf dem Spielfeld beendet. Dies in einem Artikel gegenüberzustellen, ist keine Meinungsmache!

    Zitat

    Habe ich nicht geschrieben.

    Was sollte Deine Frage zur möglichen Kommunikation seitens des DHB-Schiedsrichterwarts sonst ausdrücken?

    Laut Informationen von Hen Livgot hat Wetzlar Intresse an einer sofortigen Verpflichtung von Teitur Örn Einarsson.

    Von zu Saisonbeginn drei Linkshändern im Rückraum auf nur noch einen für die Rückrunde? Das wäre ein großes Risiko aus Sicht des VfL Gummersbach und müsste mit einer hohen Ablösesumme kompensiert werden. Ich persönlich wäre in diesem Fall kein Freund von einem sofortigen Wechsel.

    Hast du richtige Argumente?

    Was soll dieser Tonfall? DU hast hier ursprünglich eine vorwurfsvolle Äußerung gepostet, ohne dies konkret auszuführen oder Argumente zu liefern. Auf meine Nachfrage hast Du dankenswerterweise geschrieben, welche Textstellen Dich stören und wieso. Daraufhin habe ich argumentiert, wieso ich diese Textstellen unproblematisch finde und wieso ich die Beschreibung "unrecherchierte Meinungsmache" nicht zutreffend finde. Das ist in meinen Augen eine ganz normale Forums-Diskussion.

    Zitat

    Er bringt es in einen Zusammenhang, was nicht geht.

    Natürlich geht das. Der Autor ordnet die Spielszene in den größeren Zusammenhang der HBL-Schiedsrichterei ein und liefert dem Leser die Zusatzinformation, dass bei einer ähnlichen Spielszene nur wenige Tage später (Rechtsaußen wird beim Wurf in den letzten Sekunden des Spiels gestört) die Schiedsrichter den Videobeweis herangezogen haben, um sich vor ihrer Entscheidung zu vergewissern, was vorgefallen ist und sich ihrer Entscheidung sicher zu sein. Das bedeutet nicht, dass die Handhabung des Spielendes in Gummersbach die Handhabung des Spielendes in Kiel beeinflusst hat. Es bedeutet lediglich, dass unterschiedliche Schiedsrichter-Gespanne ähnliche Situationen unterschiedlich gehandhabt haben.

    Was nicht geht ist, dass Du hineininterpretierst, es müsse irgendeine Anweisung des DHB-Schiedsrichterwarts gegeben haben.

    „Denn das Schiedsrichter-Duo Marcus Hurst/Mirko Krag diskutierte die Szene nach Spielende mit dem technischen Delegierten Thorsten Zacharias öffentlichkeitswirksam auf der Platte, um dann NICHT den Videobeweis zu Rate zu ziehen.“

    Woher weiß der Autor was die Schiedsrichter mit der Spielaufsicht besprochen haben. Weiß das überhaupt jemand?

    Bevor die Schiedsrichter das Spiel beenden, unterhalten sie sich mit dem technischen Delegierten. Über das Wetter? Über das bevorstehende Abendessen? Oder über die gerade stattgefundene Spielszene und die einzig mögliche Entscheidung, die sie noch treffen könnten, bevor sie das Spiel offiziell beenden? Das ist keine "unrecherchierte Meinungsmache", sondern eine qualifizierte Konklusion.

    Zitat

    Und hier die nächste Feststellung ohne Zusammenhang zum aufregerspiel:

    Im Gegensatz zur Szene in Gummersbach sicherten sich in Kiel die Schiedsrichter Marvin Cesnik und Jonas Konrad mit dem Videobeweis ab –

    Wann wurde vom DHB-Schiedsrichter wart kommuniziert, dass jetzt alle anderen Szenen wegen der Gummersbach-Geschichte darauf hin gecheckt werden?

    Das ist eine simple und korrekte Beschreibung des Verhaltens der Schiedsrichter beim Spiel in Kiel. Nirgendwo wird behauptet, dass dies eine Folge aus dem ausgebliebenen Videobeweis in Gummersbach gewesen sei. Die vergleichende Nennung der Szene ist relevant, weil ähnliche Spielszenen binnen weniger Tage unterschiedlich gehandhabt wurden.