Beiträge von Arcosh

    Die Jungs leben im hier und jetzt.

    Viele wissen doch gar nicht, was sie ohne ihren Sport machen sollen.

    Du scheinst die Profihandballer allgemein für sehr simpel gestrickt zu halten.

    Ich kann Dir aus persönlichen Gesprächen versichern, dass sehr viele von Ihnen sich mit der Zeit nach der Handball-Karriere, der eigenen Gesundheit und der Familie beschäftigen. Für den Profisport und die Erfolge werden persönliche Opfer gebracht, aber nicht blindlings alles ausgeblendet. Mit 35 Jahren ist noch viel Lebrn übrig und fast kein Handballer hat fürs Leben ausgesorgt .

    Nächste Saison erwischt es einen etablierten Bundesligisten.

    Wetzlar und Leipzig hatten sicherlich Interesse daran Bietigheim als "sicheren" Abstiegskandidaten in der Liga zu halten. Es bleibt abzuwarten mit welchem Kader der Bergische HC und GWD Minden nächste Saison antreten.

    Anfang Juni stehen die nationalen Meister und Vizemeister fest und somit ergibt sich ein erster Ausblick auf das Teilnehmerfeld der EHF Champions-League 2025/26. Beim Blick auf das EHF-Nationenranking für die Saison 2025/26 zeigt sich, dass Norwegen den direkten Startplatz verspielt hat, während Rumänien und Kroatien sich einen festen Platz für ihren jeweiligen Landesmeister erspielt haben.

    Für die Champions-League 2025/26 qualifiziert:

    FC Barcelona (spanischer Meister)
    Füchse Berlin (deutscher Meister)
    Wisla Plock (polnischer Meister)

    Aalborg Handbold (dänischer Meister)

    KC Veszprem (ungarischer Meister)
    Paris St. Germain (französischer Meister)
    Dinamo Bukarest (rumänischer Meister
    RK Zagreb (kroatischer Meister)
    Sporting CP (portugiesischer Meister)

    SC Magdeburg (deutscher Vizemeister)

    Um das Teilnehmerfeld auf die benötigten 16 Mannschaften aufzufüllen, werden weitere sechs Teilnehmer von der EHF per Upgrade und gegebenenfalls per Wild card benannt. Mögliche Aspiranten dafür sind die nationalen Meister der nachfolgenden Nationen im Ranking ...

    Kolstad IL (norwegischer Meister)

    RK Eurofarm Pelister (mazedonischer Meister)

    HC Motor Saporischschja (ukrainischer Meister)

    RD Slovan (slowenischer Meister)

    ... sowie die Vizemeister aus den bereits qualifizierten Nationen:

    BM Granollers (spanischer Vizemeister)
    KS Kielce (polnischer Vizemeister)

    GOG / Skjern Handbold (dänischer "Vizemeister")

    Pick Szeged (ungarischer Vizemeister)
    HBC Nantes (französischer Vizemeister)

    FC Porto (portugiesischer Vizemeister)

    HBC Nantes sollte als Final-Four-Teilnehmer 2025 ebenso sicher ein Upgrade erhalten wie der ungarische Vizemeister Pick Szeged und der polnische Vizemeister KS Kielce, die seit Jahren erfolgreich in der EHF Champions-League mitspielen.

    Letzte Saison durfte der mazedonische Meister RK Eurofarm Pelister dank Upgrade in der Champions-League starten und hat sich dort respektabel präsentiert. Die mazedonische Meisterschaft konnten sie diese Saison erst am letzten Spieltag sichern, aber die internationalen Ergebnisse sprechen dafür, dass sie auch im kommenden Jahr wieder in der EHF Champions-League starten dürfen.

    Für die verbleibenden beiden Plätze richte ich den Blick zuerst nach Nordeuropa. Norwegens Meister Kolstad IL hat angekündigt finanziell den Gürtel enger schnallen zu müssen und der Weggang vom Aushängeschild Sander Sagosen wiegt schwer. Dennoch könnte die EHF ihnen ein weiteres Jahr in der Champions-League gewähren.

    In Dänemark ist noch unklar, wer als Kandidat für ein Upgrade an die EHF vorgeschlagen werden wird. Dänemarks Play-Off-Finalist Skjern Handbold wähnte sich in dieser Position, aber der dänische Verband argumentiert anders und will wohl GOG, den Zweitplatzierten der regulären Saison vorschlagen. (Die Details sind hier nachzulesen.) Der dänische Markt ist wichtig für die EHF und der Startplatz für Fredericia HK in der Saison 2024/25 spiegelte das wider - aber sportlich konnten die Dänen letzte Saison den zweiten Teilnehmer nicht rechtfertigen. Daher würde ich bei Skjern ein großes Fragezeichen hinter ein Upgrade setzen, während ich GOG gute Chancen einräumen würde.

    Denn welche anderen Mannschaften wären besser geeignet für ein Upgrade? Der slowenische Hauptstadtklub RD Slovan hat diese Saison das slowenische Double gewonnen, aber die Kodeljevo Hall bietet nur Platz für 1540 Zuschauer. BM Granollers und der FC Porto haben in der EHF European-League beide passable Ergebnisse erreicht, aber reicht das aus für eine Teilnahme an der Champions-League? Werden sich die Kadetten Schaffhausen erneut für ein Upgrade bewerben und dieses Jahr vielleicht berücksichtigt werden? Im Hinblick auf die Handball-EM 2028 in Spanien, Portugal und der Schweiz könnte es Sinn machen ein oder zwei der drei letztgenannten Mannschaften in die Champions-League zu holen, um rechtzeitig das nationale Medien- und Zuschauerinteresse zu fördern - aber ob dafür ein norwegischer oder dänischer Vertreter rausgeworfen würden?

    Die Meldefrist für ein Upgrade endet am 17. Juni 2025 und wenig später wird die EHF sicherlich die Meldeliste veröffentlichen.

    Starke Partie des VfL Gummersbach! Von der ersten Minuten an hat man allen Spielern angemerkt, dass sie sich mit einem Heimsieg in die Sommerpause verabschieden wollen. Der Mittelblock war perfekt auf die Hannoveraner eingestellt, so dass Hannover fast nur über die Außen zu Torerfolgen kam.

    Gratulation an diese Mannschaft zu Platz 7 in der HBL. Das war mit der zusätzlichen Belastung durch die EHF European League und in Anbetracht einiger Langzeitverletzter nicht unbedingt zu erwarten.

    Aber es ist doch eine Tatsachenentscheidung oder wo siehst Du den Regelverstoß?

    Käme darauf an, was der Schiedsrichter zu Protokoll gäbe:

    • Sagt der Schiedsrichter, dass es seine Wahrnehmung war, dass nach seinem Pfiff drei Sekunden vergangen waren, dann handelt es sich um eine (falsche) Tatsachenentscheidung, gegen die aber kein Einspruch möglich ist. Der Schiedsrichter müsste allerdings zu Protokoll gegeben, dass es ihm in einer Drucksituation nicht möglich war, etwas so Elementares wie das Abzählen von drei Sekunden korrekt auszuführen. Durchaus schwierig für einen Schiedsrichter des DHB Elite-Anschlusskaders.
    • Gibt der Schiedsrichter zu Protokoll, dass er gepfiffen hat bevor drei Sekunden vergangen waren, dann läge ein Regelverstoß vor gegen den ein Einspruch Erfolg haben könnte.
    • Grenzwertig könnte es noch werden, falls der Schiedsrichter angibt, die drei Sekunden nicht mitgezählt, sondern nur geschätzt zu haben ....

    Konrad/Cesnik pfeifen allen Ernstes anderthalb Minuten vor Ende drei Sekunden ab und das auch noch recht offensichtlich zu Unrecht. Fällt schon etwas schwer, da keine Absicht zu unterstellen.

    Ich habe es mir gerade noch einmal in Ruhe im Stream angeschaut und zwischen Anpfiff des Freiwurfes und dem Abpfeifen wegen 3 Sekunden, vergehen deutlich keine drei Sekunden. Das ist der nächste Regelverstoß in der 2. Handball-Bundesliga, der sich nur schwerlich als Tatsachenentscheidung vertuschen ließe.

    Vergossene Milch. Lohnt sich nicht im Konjunktiv darüber zu reden.

    Doch, weil die Schiedsrichter und Delegierten diese Saison bis zum letzten Spieltag (siehe Ludwigshafen gegen Hüttenberg) mit klaren Fehlentscheidungen und wiederholten Regelverstößen den sportlichen Ausgang der Saion massiv beeinflusst und am Ende sogar mitentschieden haben.

    Ganz ohne Konjunktiv!

    Ein Debakel für HBL! Der irreguläre Punktgewinn durch den achten Mann von Lübeck-Schwartau gegen den HC Elbflorenz ist am Saisonende entscheidend für den Klassenerhalt von Schwartau und den Abstieg Hamms.

    #Profiliga

    Ich denke, er wäre es trotzdem geworden.

    Denn, wie hier schon angemerkt, wird eigentlich zu 99% der „Meistertrainer“ auch der Trainer des Jahres. Auch wenn andere oftmals (Kaufmann, damals Wandschneider, Dr. Brack etc) deutlich (vermutlich) bessere Arbeit machen.

    In den letzten 20 Jahren wurden viele Nicht-Meistertrainer mit der Auszeichnung "Trainer der Saison" geehrt:

    • 2022/23: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), Deutscher Meister: THW Kiel
    • 2020/21: Florian Kehrmann (TBV Lemgo); Deutscher Meister: THW Kiel
    • 2018/19: Alfred Gislason (THW Kiel); Deutscher Meister: SG Flensburg-Handewitt
    • 2017/18: Nicolaj Jacobsen (Rhein-Neckar Löwen); Deutscher Meister: SG Flensburg-Handewitt
    • 2016/17: Kai Wandschneider (HSG Wetzlar); Deutscher Meister: Rhein-Neckar Löwen
    • 2015/16: Christian Prokop (SC DHfK Leipzig); Deutscher Meister: Rhein-Neckar Löwen
    • 2013/14: Gudmundur Gudmundsson (Rhein-Neckar Löwen); Deutscher Meister: THW Kiel
    • 2012/13: Kai Wandschneider (HSG Wetzlar); Deutscher Meister: THW Kiel
    • 2010/11: Dagur Sigurdsson (Füchse Berlin); Deutscher Meister: HSV Hamburg
    • 2009/10: Sead Hasanefendic (VfL Gummersbach); Deutscher Meister: THW Kiel
    • 2004/05: Velimir Petkovic (Frisch Auf Göppingen): Deutscher Meister: THW Kiel

    Komische Argumentation sich nur die relative Verbesserung anzuschauen. Wenn am Ende Siewert Berlin zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte führen sollte dann wäre das eine historische Leistung und das haben wohl auch die Trainer und Geschäftsführer so gesehen als die Siewert gewählt.

    Bei Martin Schwalb (erste Meisterschaft des HSV Hamburg) hat es 2005 nicht zum Trainer der Saison gereicht und auch Nicolai Jacobsson ging 2016 nach der ersten Meisterschaft der Rhein-Neckar Löwen leer aus.

    Letztlich ist es eine Subjektive Wahl und damit ist nun einmal der Sieger wer dort die meisten Stimmen erhält. Soll doch keineswegs die gute Arbeit schmälern die andernorts ebenso geleistet wird.

    Vollkommen richtig und Jaron Siewert ist auch bestimmt kein unberechtigter Sieger. Ich habe nur dargelegt, wieso meine subjektive Wahl anders ausgefallen wäre.

    Das letzte Pflichtspiel von Patrick!

    Alles für den 1.000er Klub!

    Die THW-Homepage schreibt:

    Zitat

    [...] Für Wiencek, der bisher 994 Bundesliga-Tore in seiner Karriere erzielte, wird das kein einfacher Tag [...]

    Aber da sind nur die Bundesliga-Tore, die er für den THW Kiel erzielt hat. Da er zuvor schon in Essen und Gummersbach in der Bundesliga gespielt hat, liegt sein 1000. Bundesliga-Tor schon ein paar Jahre zurück.

    Die Füchse Berlin haben vergangene Saison 56 Punkte geholt. Je nachdem wie das Spiel in Mannheim ausgehen wird, haben sie dieses Jahr maximal zwei Punkte mehr geholt. Ehrlich gesagt, haben die Füchse dieses Jahr keinen großen Schritt nach vorne gemacht, sondern sich auf sehr hohem Niveau stabilisiert. Das ist ein Erfolg, aber ausreichend um Jaron Siewert zum "HBL-Trainer der Saison" zu küren?

    Der ThSV Eisenach hat sich noch einmal um drei Punkte verbessert gegenüber der Vorsaison, aber eher hätte Misha Kaufmann die Auszeichnung vergangene Spielzeit erhalten müssen. Florian Kehrmann (TBV Lemgo) hat seine Mannschaft um mindestens zehn Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessert, aber ehrlich gesagt hätte ich Roberto García Parrondo den Titel gegönnt. Seit seiner Amtsübernahme in Melsungen 2021 hat er die MT sukzessive verbessert und die konstanten Steigerungen in den letzten Jahren waren immens, denn auf diesem hohen Niveau sind zehn Punkte enorm viel.

    2022/23: 34:34 Punkte (Platz 9)

    2023/24: 44:24 Punkte (Platz 5)

    2024/25: 53:13 Punkte (Platz 3) ... mit Sieg n Potsdam wäre 55:13 Punkte möglich

    Optimale Ausgangslage aus neutraler Sicht. Bietigheim wird chancenlos sein, es kommt auf die anderen beiden Spiele an.

    Hoffentlich ist der Mobilfunk-Empfang in der EgeTrans Arena gut. Die Liveticker und Livestreams auf den Smartphones dürften mindestens genauso viel Aufmerksamkeit bekommen, wie das Spiel auf dem Feld.