Beiträge von gummiball

    Der Zusatz "regional" ist wohl eine Übertragungspanne, wie gesagt, war nie vorgesehen. Und es ist nicht der einzige Fehler in den DfB des DHB in den letzten Jahren, da sind schon schlimmere Böcke geschossen worden.


    38. Austragungsform/-modus 38.1. In der Deutschen Meisterschaft tragen die teilnahmeberechtigten Vereine im KO-System (Viertelfinale, Halbfinale und Finale jeweils im Hin- und Rückspiel) die Spiele um die DM aus.

    KO-Spiele ist schon klar ;-), aber wer gegen wen? Da steht nur, dass die besser platzierte Mannschaft beim Rückspiel Heimrecht hat.

    Die Einteilung der Meisterrunden:


    1) Berlin, Rostock, Dormagen, BHC, Oftersheim/Schwetzingen, Balingen, Erlangen und Leipzig

    2) Kiel, HSVH, Magdeburg, Lemgo, RNL, Pforzheim, Nieder-Olm und Melsungen


    Für mein Gefühl ist die zweite Gruppe schwerer als die erste. Zudem finde ich aber mal wieder interessant, wo hier die regionale Einteilung (siehe Bild) zu finden ist. Balingen bleibt gegen Rostock, mit 900km einfache Strecke, knapp in der Region :irony: !

    Auf dem richtigen Video ist zu erkennen, dass Jogi Bitter zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes in der Rückwärtsbewegung ist. Insofern hat er den Kontakt nicht aktiv verursacht, wie es in der Regel gefordert wird.


    Aber auch ich frage mich, wie man Andersen, der nun gar nichts mit der Situation zu tun hatte, mit 2min runterstellen konnte!!!

    Ich verstehe den Ansatz zum Profischiedsrichter auch noch nicht so ganz. Ist dann die Erwartungshaltung der Handballgemeinde, dass Schiedsrichter, nur weil sie jetzt Profis sind, keine Fehler mehr machen? Ist das eine wirklich logische Schlussfolgerung? Ist das denn bei den Profispielern so?


    Aktuell bekommt ein Schiedsrichter für ein HBL1-Spiel 750,- Euro + evtl. 100,- Euro, wenn die Anreise am Vortag ist. Für ein HBL2-Spiel sind es noch 400,- Euro. Kurzes Rechenbeispiel 18 mal HBL1 á 750 Euro = 13.500,- Euro + 8 mal HBL2 á 400,- Euro = 3.200,- Euro in Summe 16.700 Euro. In der Vergangenheit waren Erhöhungen der Aufwandsentschädigungen um 50-100 Euro pro Spiel eine so dramatische Erhöhung, dass das immer wieder abgelehnt worden ist. Und nun sollen die Schiedsrichter mal schnell das 9-10fache garantiert bekommen? Den Mehrwert an weniger "falschen Entscheidungen" wird man keinem Verein vernünftig aufzeigen können, die werden sich mit dem Status Quo zufrieden geben.


    Profispieler zum Schiedsrichter machen, sehr gerne. Dann würden diese sich endlich mal mit der tatsächlichen und nicht gefühlten Regel auseinandersetzen müssen und kommen von den hohen Rössern der Besserwisserei runter. Ganz ehrlich, die Regelkenntnis der meisten Spieler ist unterirdisch.

    Das mag jahrelang durchaus so, oder ähnlich funktioniert haben. Ich hoffe, dieses Mal nicht. Die Stellungnahme ist ein einziger Witz und ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen. Es gibt eindeutige Belege dafür, dass der DHB spätestens ab Herbst 2020 so einiges wusste. Meiner Meinung nach müssen sie schon seit Jahren, zumindest gerüchteweise, davon gehört haben.

    Ich bin jetzt kein wirklicher Medienprofi, aber als Konsument, werte ich insbesondere in diesem Kontext, den letzten Absatz als eine Unverschämtheit und einen Schlag ins Gesicht der Betroffenen.


    „Eine Kultur des Hinsehens, starke Persönlichkeiten schaffen, aufeinander acht geben“, genau das ist ja wohl gründlich von Verbands- und Vereinsseite gescheitert.


    Vielleicht habe ich die Meinung ja exklusiv, aber ich finde, dass das mal wieder an Dilettantismus vom DHB schwer zu überbieten ist!

    Was für eine Heuchelei. Es wird also weiter geschwiegen und vertuscht. Respekt lieber DHB. Ganz großes Kino! 🤮

    Das ist die zu erwartende Reaktion eines Verbandes, weil es nun einmal der menschliche Schutzmechanismus ist.


    Für die allermeisten hier ist doch klar, dass das beim DHB und der HBF bekannt gewesen sein muss, denn trotz etwaiger Verschwiegenheitserklärungen schweigt sich so etwas in diesem langen Zeitraum doch durch. Insofern werden sich die handelnden Personen nicht mit Unwissenheit rausreden können, es geht jetzt nur noch um das Bauernopfer. Kromer z.B. wird die Verantwortung höchstwahrscheinlich an den Chef-Bundestrainer Nachwuchs Beppler abwälzen und nur "der Empfehlung gefolgt sein".


    Letztlich geht es hier auch um die Existenzen der Funktionäre, denn egal wer den Kopf hinhalten muss, er wird in seinem weiteren Berufsleben immer mit dieser Geschichte in Verbindung gebracht werden, was einem Beschäftigungsverhältnis im Weg stehen könnte. Denn mal ehrlich, zweite Chance hin oder her, welcher Arbeitgeber will mit so einer Geschichte in Verbindung gebracht werden?!


    Leider ist es wie überall, es fehlt ein ehrenhaftes Kontrollgremium, das sich von dem ganzen Geklüngel freisprechen und unabhängige Entscheidungen treffen kann. Dann wäre tatsächlich die Möglichkeit und Glaubwürdigkeit einer lückenlosen Aufarbeitung inkl. Entbindung der Personen von ihren Aufgaben auch glaubhaft gegeben, aber so....eher schwierig!

    Die Frage, die ich mir stelle, ist: WIE VERLOGEN IST DAS SYSTEM?


    Wenn sich Spielerinnen beim THC eine entsprechende Klausel in den Vertrag setzen lassen, Ferenc Rott und sicher auch Edina Rott „etwas“ wissen, zahlreiche (!) Spielerinnen entsprechende Erlebnisse gemacht haben, Andreas Thiel als HBF-Funktionär und langjährig im Trainerstab von Leverkusen (wo ja auch nicht nur rosarot kommuniziert wird/wurde), GF von Blomberg und BVB, und, und, und!!!


    Es kann doch nicht wahr sein, dass keiner sich traut, die WAHRHEIT zu sagen, da es zu angedrohten Repressalien führt! Das macht es dann ja noch schlimmer und ich möchte mir den „Sumpf des noch unbekannten“ gar nicht vorstellen!


    Wenn jemandem Unrecht geschieht und die geschützt werden, die Gewalt und Macht ausüben, dann wird mir Angst und Bange.

    Wir sind einfach nicht besser. Das ist aber keine Erkenntnis, die gestern erst ersichtlich wurde. Wir haben keine Weltklassespieler und haben die auch in der jüngeren Vergangenheit nicht gehabt. Wir hatten immer eine gute Anzahl an internationalen Klasseleuten, die in einem funktionierenden Kollektiv dann für tolle Spiele und gute Ergebnisse sorgen konnnten. Wenn sich dann ein Flow entwickelt hatte, dann war sogar ein EM-Titel drin. Aber die Anzahl an diesen Spielern ist mittlerweile weniger geworden. Ich zähle Golla dazu, natürlich auch Wolff. Pekeler wäre einer, der in fittem Zustand sogar Weltklasse in der Defensive verkörpern könnte. Aber er ist nun mal nicht da. Und von einem Stutzke, Witzke, Schiller, Köster, Drux, Weber, Klimpke, Häfner, Mertens etc. kannst du immer mal Highlights erwarten, darfst aber nicht davon ausgehen, dass du das dauerhaft auf gutem Niveau bekommst. Und so sollten wir von dieser Mannschaft verlangen, dass sie Teams von der Kragenweite wie Österreich, Polen, Serbien in Schach hält, dass sie aber eben gegen Frankreich, Spanien, Dänemark, Schweden in neun von zehn Spielen als Verlierer vom Feld geht.

    Absolut richtig und hängt, wie schon öfter erwähnt, an der grundsätzlichen Ausbildung der Spieler. Die werden bereits mit 12-13 Jahren in den Auswahlmannschaften in ein Korsett aus immer gleichen Passkontinuums / Passkontinuummen (keine Ahnung wie die Mehrzahl genannt wird :P) und Kreuzungen gepresst, dass für Individualität einfach kein Platz ist, was es dann dem Gegner leicht macht, sich darauf einzustellen. Warum ist z.B. Juri Knorr, dessen Vater meines Wissens auch Auswahltrainer ist, denn nach Spanien gegangen? Meines Erachtens hat das seiner spielerischen Entwicklung absolut gut getan. Aber beim DHB ist das ja wohl so gewollt, denn geändert wird an der Ausbildungsstruktur ja seit Jahren....genau nichts.


    Aber das Verhältnis würde ich jetzt nicht so krass sehen, da auch die anderen Länder mal mit der zweiten Reihe gegen uns antreten8o . Insofern gehe ich auf 3 und 7, allerdings mit der Einschränkung, dass wir bei Turnieren, wenn es um die Wurst geht, vermutlich gar nicht mehr gewinnen werden, wenn der Status Quo erhalten bleibt. Alfred Gislason hat doch in Kiel auch nie mit der spielerischen Finesse, sondern mit dem physischen Vorteil Erfolg gehabt. Aus diesem Grund rechne ich hier nicht mit einer Änderung im System :rolleyes:.

    Ist schon richtig.


    Wenn der MVA vor Wiederanpfiff erst Gelb, dann zwei Minuten und dann Rot kriegt, gilt nur die Rote.

    Gelb und die Hinausstellung zählen nicht, wodurch sie für die anderen Offiziellen (also z.B. für den Offiziellen B) wieder "frei" sind.

    Ok, so erklärt verstehe ich es und macht es Sinn 🤝.


    Danke

    Wenn konsequent nach dem Spiel immer aktiv nach einem möglichen Einspruch gefragt wird und/oder das irgendwo verbindlich ist, dann hat sich die Diskussion natürlich erübrigt. Wenn das aber mal so und mal so läuft oder man es aktiv selber zur Sprache bringen muss, wäre das etwas anderes. Das weiß ich schlicht und ergreifend nicht.

    Das macht es dann einfach, denn nach jedem Spiel wird beim Versiegeln des Spielberichts genau diese Frage an die jeweils anwesenden MV's gestellt.

    1. Entgelt Schiedsrichter 750,- Euro -> Entgelt Trainer, Co-Trainer und GF? Keine Ahnung aber sicherlich höher! Wenn ich Angestellter des Vereins wäre, hätte ich die Erwartungshaltung, dass die Funktionsträger rundum geschult sind oder sich Berater ins Team holen.

    2. Wenn Trainer nicht in den Regeln geschult sind und 1. Liga trainieren wollen.... dann Gute Nacht (auch wenn es hier und da den Anschein erweckt :P)

    3. Sie stehen für ihre Fehler gerade, nur muss ihn auch jemand "aufdecken" ;) und in der ersten Liga werden sie oftmals vom TD beeinflusst.

    Oder ein anderer konstruierter Fall. Angenommen TVB - BHC wäre das letzte Spiel der Saison gewesen, Tabellenplatz 12 stand für BHC unabhängig vom Ausgang fest. BHC registriert den Regelverstoß, sagt sich aber, den Stress mit Einspruch sparen wir uns, die Saison ist eh vorbei. Und auf der anderen Seite schafft der TVB damit den Klassenerhalt und Minden muss deshalb einsteigen. Kurz: Minden muss absteigen, weil BHC keinen Bock auf einen Einspruch hatte. Warum nicht Minden als mittelbar Betroffenem (mit extremen Konsequenzen) ein Einspruchsrecht geben?


    Das wäre für mich eine interessantere Diskussion als die Überlegung, wann ein Einspruch angekündigt werden muss. Wer sind die Betroffenen eines Regelverstoßes?

    So wie 2019, als Friesenheim bei angezeigtem Passiv mit dem 8. Pass das Tor zum Klassenerhalt erzielt hat 8o.

    Das kann ich aber umgedreht dann genauso formulieren: Wieso sollte ich von den Vereinsverantwortlichen erwarten, alle Regeln zu kennen, und die Schiedsrichter bei Regelunkenntnis in Schutz nehmen, aus welchen Gründen auch immer?

    Nein, es geht ganz und gar nicht um "in Schutz" nehmen, im Gegenteil! Wenn sie Mist machen, dann muss man darauf aufmerksam machen. Diese Möglichkeit habe ich durch einen Einspruch, diese Möglichkeit muss dann aber auch wahrgenommen werden. Und hier drehen wir uns im Kreis, das geht nur, wenn ich Ahnung von meinem Tätigkeitsbereich habe ;).

    Wie ich ungefähr 53 Mal geschrieben habe, ist es Seiten dämlich, erst den Vorsprung wegzuwerfen und dann den Vermerk zu verpennen. Das steht völlig außer Frage. Trotzdem muss grundsätzlich die Frage erlaubt sein, was genau man sich dadurch erhofft, dass direkt nach Spielende irgendetwas angekündigt werden muss. Eventuell genau sowas, dass ein Verein es verpennt und man sich die Arbeit spart? Die Begründungen die ich bisher gehört habe sind bürokratischer Natur, von wegen ist halt so. Ergibt für mich, unabhängig davon, welchen Verein es trifft, keinen Sinn. Beispiel Melsungen: Die Schiedsrichter kennen die Regeln nicht und dann soll irgendein Vereinsverantwortlicher, der noch tausend andere Dinge im Kopf hat, das mal eben nach Spielende parat haben? Das ist absurd.

    Nein, das ist deren Aufgabe, dass sie entweder selber feststellen, dass etwas falsch gelaufen ist oder jemanden dafür im Team haben! Ich verstehe nicht, wie man von den Schiedsrichtern erwarten kann, dass sie möglichst fehlerlos agieren, aber alle anderen am Spiel Beteiligten immer wieder in Schutz genommen werden, wenn sie zu blöd sind! In meinen Augen sollten Personen, die einen Sport professionell betreiben, wissen wie er funktioniert, denn das könnte unter Umständen einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen ;).


    Nochmal, das ist der tägliche Job aller im sportlichen Bereich tätigen und den sollte zumindest einer im regeltechnischen Bereich beherrschen!

    Ich verstehe irgendwie nicht, wo das Problem ist. Wir reden hier von Profisport, wo man erwarten kann, dass auf den Bänken eine absolute Regelkenntnis besteht, da es der Job ist! Wenn es nicht möglich ist, als Trainerteam inkl. sportlicher Leitung, innerhalb von 10-15min nach dem Spiel, mögliche Zweifel an so einer wirklich leichten Spielsituation zu haben, dann gehören sie da tatsächlich nicht hin. Es wird immer wieder argumentiert, dass die Vereine inzwischen Wirtschaftsunternehmen sind und es um Arbeitsplätze geht, da kann es nicht sein, dass SR sich so amateurhaft verhalten. Wie ist denn dann das Verhalten der professionellen Geschäftsführer und Trainerteams zu beurteilen?


    In diesem Fall wird auf das berechtigte Fehlverhalten der SR und des Technischen Delegierten hingewiesen. Wenn die Teams das aber nicht wahrnehmen, weil sie, salopp gesagt, zu blöd sind, dann haben sie einen noch viel schlechteren Job gemacht. Die SR haben ja während dem Spiel auch nicht die Möglichkeit sich mal gerade 5min zu nehmen und zu überlegen, welche Entscheidung sie denn treffen wollen. Und ich erwarte einfach, und das versuchen uns ja die Trainer, Spieler und Experten immer vorzuleben, dass im Profisport alle die Regeln kennen. Wenn dem nicht so sein sollte, dann haben sie leider Pech!


    Und mal ehrlich, ich kann den Einspruch ankündigen, dass kostet weder was, noch bringt es irgendeine andere Verpflichtung mit sich. Im Anschluss hat man 3 Tage Zeit, darüber zu entscheiden ob oder ob nicht, das ist doch wohl vollkommen ausreichend.

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