Beiträge von gummiball

    Baumann würde übrigens Charakter zeigen, wenn er als Nr.2 mitfahren würde. Sogar ein Kahn hat es hinbekommen.

    Baumann muss keinen Charakter beweisen, dass hat er schon viele Jahre gemacht. Und zum Thema Kahn/Lehmann: Das war die Heim-WM, das ist schon ein bisschen anders gelagert, oder?

    Und für mich wäre es Ausdruck eines starken Charakters, wenn er sagen würde "Ne, nicht mit mir!". Diese andauernde Erwartungshaltung, dass man alles schlucken muss, finde ich unerträglich. Er ist es doch, dem in allen folgenden Jahren die Frage gestellt wird "wie hast Du Dich damals eigentlich wirklich gefühlt, als Du ausgebootet worden bist?"! Denkt irgendwer mal darüber nach, wie lange das hängen bleibt? Ich will jetzt nicht mit Robert Enke anfangen, aber zur mentalen Gesundheit von Oliver Baumann, heute und in Zukunft, trägt das nicht bei!

    Also wenn das der Maßstab ist, ist man mit Leuten wie Kroos oder so aber ganz schön gnädig umgegangen. Nur weil es beim Torwart eindeutiger ist, nehmen solche Rückkehrer immer Leuten den Kaderplatz weg. Bei Kroos wäre es in der Logik nicht besser oder wäre es okay weil er so gut war?

    Wenn Nagelsmann Neuer gefragt/überredet hat, ist es nicht Neuers Sache dabei an andere Torhüter zu denken. Seit wann wird denn bitte dieser Maßstab an Spieler angelegt? Ich sage das als jemand der Neuer ziemlich scheiße findet menschlich, aber das hier ist völlig normal aus Sportlersicht. Das er sich selbst für gut hält, ist doch klar. Hat er durch Bayerns Verlängerung gerade nochmal verbrieft bekommen. Aber man könnte das genauso gut umdrehen, das es eher etwas ist was er nicht machen braucht und dem DFB/Nagelsmann einen Gefallen tut.

    Nagelsmanns Entscheidung ist von außen wenig nachvollziehbar, aber das ist sein Ding.

    Der große Unterschied ist, dass nach Toni Kroos "gerufen" wurde und nach Neuer eben nicht! Und von Neuer kam in der Vergangenheit auch nicht wirklich ein Signal wie "eigentlich habe ich noch Lust auf die Natio" o.ä., da ihn ja jeder, ob seiner langwierigen Verletzungen, vermutlich ausgelacht hätte. Jetzt hat er im Verein jemanden gefunden, mit dem er ein erfolgreiches Job-Sharing betreibt, macht ein wirklich fantastisches Spiel, und kommt dann wie "Kai aus der Kiste" als Nummer 1 zur WM! Noch nicht mal als Back-up mit "der immensen WM-Erfahrung", nein, als Nummer 1. Vermutlich so ein "entweder oder", was ich halt beschämend finde und mich würde wirklich interessieren, was das im Innenverhältnis Baumann/Neuer macht, da hier ein Lebenstraum zerstört wurde!

    Und ich bin auch nicht der Meinung, dass es sein Ding ist, denn hier geht es um die Nationalmannschaft, die WM-Nominierung und vor allem mal wieder die Außendarstellung eines Landes! Ich tue mich einfach schwer damit, dass Nagelsmann so einen Eiertanz vollzieht und dann nicht die Eier hat, es von vornherein klar zu kommunizieren. Entweder wurde ihm das aufgedrückt und er tut sich schwer damit es glaubhaft zu verkaufen oder es ist ihm (vollkommen zurecht) selber irgendwie peinlich, aber das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Aber egal wie, es ist und bleibt eine wirklich peinliche Nummer und da hat auch Rudi Völler seine Aktien drin!

    Alter egal, Leistung zählt. Aaaber, Neuer ist selbst zurückgetreten. Baumann wurde die Nr. 1 zugesagt. Neuer ist sportlich und gesundheitlich nicht mehr auf dem Level von vor ein paar Jahren. Topleistungen und unauffällige bis schwächere Leistungen wechseln sich ab. Baumann war bis auf 1-2 Schnitzer über Jahre die Zuverlässigkeit in Person. Ich sehe ihn nicht schlechter als unsere Traditionstorhüter der vergangenen Jahre. Er spielt halt nur nicht in einem Topverein und er ist selber kein Typ für die Schlagzeilen. Das würde ich aber nicht auf seine sportliche Qualität übertragen. Nur weil er etwas unterm Radar fliegt heißt das nicht, dass er ein schwächerer Keeper ist.

    In Nagelsmanns und Neuers Rückwärtsrolle sehe ich 0 Mehrwert für die Mannschaft. Nur Unruhe, Diskussionen über Vertrauensbruch, Grundsatzfragen. Alles unnötiger Bullshit. Ich habe weder Verständnis für Neuer und schon gar nicht für Nagelsmann. Baumann wird zu anständig sein seinen Rücktritt zu verkünden, aber der Gipfel der Frechheit ist es ja noch, dass Baumann doppelt und 3-fach angeschixxen ist. Wenn er jetzt in den Sack hauen würde, dann wäre er noch der Buhmann, die beleidigte Leberwurst, der sein Ego über das Wohl der Nation stellt. Ich sehe die Schlagzeilen und Kommentare schon vor mir. :kotzen:

    Zu 100% und das sage ich als Bayern-Fan. Mit diesem Move hat Neuer sein Denkmal massiv beschmutzt und stellt seine Rolle als Führungskraft/Kapitän unter große Fragezeichen, da hier nur sein Ego bedient wird :verbot:. Es tut mir so leid für Oliver Baumann, der immer ein absolut integrer Sportsmann und ein Muster an Loyalität ist, dazu sportlich über jeden Zweifel erhaben ist.

    Und, wenn ich mir die DfB so durchlese, dann verstehe ich das auch nicht.

    In denen für die Saison 25/26 steht, dass sich die Plätze 9 und 10 automatisch für QR2 der Folgesaison qualifizieren.

    In denen für die Quali 26/27 steht, "wer die Mannschaft aus der laufenden Qualifikationsrunde zurückzieht, hat das Recht verwirkt, in den zwei auf die Qualifikation folgenden Spieljahren (das Spieljahr, für welches die laufende Qualifikation gilt plus ein weiteres Spieljahr) an den Spielen der Deutschen Jugendbundesliga in der jeweiligen Altersklasse des betreffenden Geschlechts teilzunehmen".

    Mein, natürlich laienhafter, kausaler Zusammenhang: mit der Teilnahme an der 1. Liga habe ich die Pflicht, im Folgejahr an der Qualifikation teilzunehmen, da ich mit Beginn der Saison darüber Bescheid weiß. 🤔

    Es ist und bleibt ein Zustand, der komplett inakzeptabel ist, dass man sich in so ziemlich allen Bereichen, mehr auf das „Netzwerk“ der Handballecke verlassen kann, als auf ordentlich kommunizierte Rahmenbedingungen des Verbandes!

    Gibt es nicht im www, stammt von gut unterichteten Greisen, errm... aus gut unterrichteten Kreisen:cool: Darfst mir da vertrauen! Mike kann die Info bestätigen.

    Die Gruppeneinteilung für die QR2 ist auch veröffentlicht:

    Der VfL Horneburg scheint zu verzichten. Gemäß den bisher gefundenen DfB (Artikel 16) müsste das bedeuten, dass die mA-Jugend in den Saisons 2026/27 und 2027/28 nicht in der JBLH spielberechtigt ist und zusätzlich auch noch eine Strafe zahlen muss.

    Zum sportlichen: hier wurden alle Teilnehmer aus der 2. JBLH in die Gruppe Süd eingeteilt. Damit gibt es mindestens 2 Aufsteiger.

    TV Bissendorf-Holte in Gruppe Süd? Die Hälfte der Teams aus der Nordgruppe sind südlicher anzusiedeln, muss man das verstehen?

    Man kann hier aber durchaus auch die Kritik üben, dass das Hin- und Herschieben der Spieler eine Art Wettbewerbsverzerrung ist, und letztendlich den Spielern genau was bringt? Ist es wirklich nötig, in einem ohnehin schon auf Zentrisierung ausgerichteten System nochmal weiter zu zentrisieren? Warum kann in einer Region, die mit Umland 5mio Einwohner hat, keine Konkurrenz im Leistungssport entstehen? Mir ist das zu monarchisch und ich weiß nicht, ob das im Sinne der Spieler ist. Die DM sollte somit aber eine Selbstverständlichkeit sein, die kein extra Lob bedarf.

    Eine deutsche Meisterschaft verdient immer ein Lob, denn das ist eine herausragende Leistung.

    Warum ist das eine Selbstverständlichkeit? Jedes andere Team in der JBL, dass sich als Ziel die deutsche Meisterschaft setzt, hat ebenfalls die Möglichkeit sich so aufzustellen, denn letztlich reden wir bei jeder Mannschaft über eine Anzahl X an Spielern. In den drei Vereinen in und um Berlin versammeln sich ja jetzt nicht alle talentierten Spieler Deutschlands.

    Das was du verlangst ist nicht machbar. Er ist eine Hilfe, keine 100% Sicherheit. Bei unserem Sport gar nicht machbar.

    Es wird immer wieder zu Fehlentscheidungen kommen, Rheiner. Und das weißt du auch

    Trotzdem wird weiterentwickelt, geschult und und und

    Also irgendwie langsam nervig, Rheiner argumentiert jedesmal sachlich und inhaltlich mit Beispielen und Du kommst immer mit dem selben Gedöns! Jedesmal mit „Fehler kommen vor“ „keine 100% Sicherheit“ „auch nur Menschen“ in Endlosschleife. Wenn man nach Betrachten eines Videos mit mehreren Perspektiven keine richtige Entscheidung treffen kann, dann soll man es einfach lassen!

    Ja, es kann zu Fehleinschätzungen kommen, aber nicht in der Häufigkeit und Deutlichkeit. Insofern gibt der VB die Schiedsrichter leider oftmals der Lächerlichkeit preis, so leid mir das tut.

    Aber es ist doch nicht zuviel verlangt, Deinem Mantra mal abzuschwören und Rheiner auch mal Recht zu geben, dass das nicht so richtig gut ist, oder?!

    sorry, das sehe ich völlig anders.

    Erstmal werden Talente in den Vereinen erkannt.

    Dann kommt meistens die Frage des Leistungshandballs.

    Wer nicht kann, der geht in den Breitensport, den ich ausdrücklich befürworte.

    Aber ganz ehrlich, verdammen wir Vereine, die zumindest versuchen, Talente zu bündeln?????????????

    Wie schon vorhin geschrieben, jeder hat für seine Argumente auch Gründe.

    Antwort auf Deine Frage: Wenn es nur ja/nein gibt, dann ausdrücklich ja! Wir waren vor einigen Jahren mit der mA in Leipzig und da haben sich 22 Spieler warm gemacht. Wenn das dann auch bei anderen Vereinen der Fall ist, wovon ich bei MD und B auch mal ausgehe, dann werden ganz viele Talente "gebündelt" ohne Spielpraxis zu bekommen. Also kommen wir wieder zu meiner Meinung, dass die Spieler besser bei mir trainieren, als bei dem anderen, wo sie evtl. sogar gegen mich spielen. Welcher Trainer braucht eine Jugendmannschaft mit 22 Spielern??? Und von denen, die am Ende gespielt haben, haben einige auch schon nur ein paar Minuten bekommen, was ist denn dann mit denen, die erst gar nicht im Kader sind???

    Wer erkennt denn für sich selber, dass es nicht für die Mannschaften da oben reicht? Haben die Trainer denn nicht auch die Verantwortung, dem "ambitionierten" Spieler zu erklären, dass es auf diesem Niveau nicht reicht? Oder ist das dann eine Eigenverantwortung, da man das von einem aufnehmenden Verein nicht erwarten darf?

    Nur zur Sicherheit bzgl. der Definition: Ist Regionalliga, also die Liga unterhalb der Bundesliga, noch Breitensport oder schon Leistungssport? Für mich ganz klar Leistungssport, da auch hier ein höherer Aufwand betrieben wird und immer noch der Großteil der Mannschaften darunter anzusiedeln ist.

    Das ist jetzt eine Definition der Begriffe "Basis" und "regional".
    Ich möchte Dir hier widersprechen. In Buxtehude, beispielsweise, werden die Spielerinnen zur Basis gezüchtet. ;) Natürlich kommten genug Talente aus dem näherem Umfeld, wobei es da z.B. Fredenbeck schon als sehr gute Konkurrenz gibt.
    Sie werden durch sehr gute Externe ergänzt.

    Je nach Jahrgang sind aber schon immernoch einige bis viele direkt aus den eigenen Minis.

    Bin ich in diesem Fall auch bei Dir, deshalb habe ich ja "der meisten etablierten Mannschaften" geschrieben 😉. Aber Kim Petry z.B. ist ja auch nicht aus Buxte (dies nur, weil ich diesen Einzelfall kenne 😊) und auch bei großer Definition nicht regionale Basis 😂😂😂.

    09er Jahrgang TSG Münster? Zweimal in Folge F4 😉.

    Es geht mir nicht um einfach, sondern um Fairness. Wenn Sport einfach wäre.... 😉

    Es stehen die oben, die immer oben, weil sie eben die feststehende Quali haben und dementsprechend die Spieler*innen akquirieren können. Du kannst mich gerne korrigieren, aber ich vermute mal, dass die regionale Basis der Spieler*innen der meisten etablierten Mannschaften eher nicht aus dem direkten Umkreis ist.

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass der Breitensport in aller Regel nicht die Trainingsqualität aufbieten kann und will, wie es die Vereine "da oben" regelmässig machen. Das geht los mit 4 mal die Woche Training aber der C Jugend, geht weiter über bessere Trainer und hört nicht damit auf, dass Verbindungen nach hier und dort vorhanden sind.

    Vom Grundsatz bin ich absolut bei Dir. Dein langer Text gefällt mir super und ich würde ihn gern sofort unterschreiben. Das "aber" ist jedoch auch nicht zu verachten.

    Du hast recht, deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass es "keine Perspektive, eine leistungsorientierte Jugendarbeit in Angriff zu nehmen" gibt. In jedem Verein gibt es doch die Personen, die in der Lage sind, auf Grund verschiedener Gründe, eine Mannschaft aufzubauen. Hier erwähne ich z.B. das Beispiel des TSV Pfungstadt, die mit Ralf Ludwig und Holger Zindt zwei richtige Treiber hatten. Im letzten Jahr haben sie mit der B in der Bundesliga-Meisterrunde gespielt und jetzt wandern zwei, drei Jungs weiter. Ich lehne mich so weit aus dem Fenster, dass ich glaube, dass Großwallstadt nicht mit zwei Toren gewonnen hätte, wenn die Pfungstädter Mannschaft komplett gewesen wäre. So, haben sie die Qualifikation für die Bundesliga leider knapp verpasst. Das hat zur Folge, dass sich der starke 09er Jahrgang, halt nichts oben drüber und danach, auf keinen Fall für die erste Liga qualifizieren kann. Und dieses "nicht können" ist es, was mich so ärgert, denn hier wird ein Jahrgang dafür "bestraft", dass der vorherige nicht die Qualität hatte und bekommt nicht mal die Gelegenheit, sich in der Quali den anderen Mannschaften "zu stellen".

    Wie meinst Du das mit der Elite? Die Durchführungsbestimmungen sind auch teilweise echt schlecht formuliert.

    Mit der Elite meine ich, dass sich die Zulassungsmöglichkeiten für neue Mannschaften in den Bundesligabereich als sehr schwer darstellen. Und das nicht nur für den hier relevanten weiblichen Bereich. Es ist für einen Breitensportverein keine Perspektive, eine leistungsorientierte Jugendarbeit in Angriff zu nehmen. Es ist durchaus möglich, einen wirklich guten Jahrgang aus der E/D-Jugend zu entwickeln, aber mit den gegebenen Qualifikationshürden, wird dieser Jahrgang niemals am Wettbewerb der ersten Liga teilnehmen können. Es bedarf immer andere Jahrgänge, die bereits im Vorjahr erfolgreich einen Teil der Quali (z.B. zweite Liga) erledigt haben. Da das in den meisten Vereinen nicht passiert, wandern die guten Spieler dann zwangsläufig ab, egal wieviel Energie die Verantwortlichen in das "Projekt" stecken, denn die Eltern und Kinder wollen ja alle Bundesliga spielen, da ist dann keine Loyalität gegenüber dem ausbildenden Verein da. Und das ist in meinen Augen ein Problem des Jugendhandballs, denn auf diese Art und Weise bleibt die regionale Identifikation mit Vorbildern auf der Strecke und die Motivation der Kinder mit diesem Sport zu beginnen sinkt.

    Beispiel weibliche Jugendbundesliga: Wenn in der A-Jugend nächstes Jahr wieder mit 24 Mannschaften gespielt wird (bin gerade zu faul das rauszusuchen), dann stehen bereits 18 Mannschaften fest. Das heißt, es gibt für ganz Deutschland noch 6 (!!!) freie Plätze in der Qualifikation auszuspielen. Das meine ich mit "Elite", anders ausgedrückt geht auch "inner circle". Welches Argument gibt es denn, dass alle Mannschaften der Meisterrunde, übrigens 50% der Teilnehmer, eine direkte Quali für die Folgesaison erhalten? Da sind Teams dabei, die haben 3,4 und 5 Punkte geholt, konnten also nicht wirklich das Niveau aufzeigen, waren halt in der Vorrunde einfach ein bisschen besser als andere. Mir ist es einfach zu kurz gesprungen, dass die NLZ Planungssicherheit wegen der Infrastruktur o.ä. brauchen. Lass die ersten drei oder vier direkt wieder rein und wenn die anderen wirklich die Qualität haben, dann setzen sie sich auch in der Qualifikation durch.

    Das ist vermutlich ein Thema, dass einfach endlos ist und viele verschiedene Betrachtungswinkel hat und auch viele gegenseitige Argumente, die für sich gesehen immer richtig sind. Aber für mich ist es halt Jugendsport und in der Erziehung meiner Kinder haben wir viel Wert darauf gelegt, dass durch Einsatz auch etwas zurückkommt und, vor allem die Loyalität gegenüber den Menschen, die sich jahrelang mit den Kindern beschäftigt haben, wichtig ist. Ich sehe halt inzwischen sehr oft, dass Spieler, die sich in der Eigenwahrnehmung ganz gut sehen, den leichten Weg gehen und zu einem Verein wechseln, die die Quali save haben, anstatt sich in der Quali mit dem eigenen Team zu stellen und zu sehen, ob es reicht.

    Wenn das stimmt, was ich gerade erfahren habe, dann übertrifft sich der DHB mal wieder selber. In den DfB, die ja „erst“ auf den 08.07.2025 datiert sind 😤, steht die Spielzeit beim F4 der weibl. B-Jugend mit 2x20min (siehe Anhang). Und jetzt, knapp zwei Wochen vor dem Turnier soll das plötzlich auf 2x30min geändert werden. Da fragt man sich schon, ob da irgendwer mal die eigenen Dokumente querliest oder es so etwas wie ein 4-Augen-Prinzip gibt?! Ob Spielmodus, Auslosungen oder Spielzeiten, da läuft in Bezug auf eine deutsche Meisterschaft nichts transparent und „ach je, müssen wir nochmal schnell ändern“! Da bin ich einfach sprachlos, bei soviel Rumstümperei, aber Hauptsache die Vereine kuschen und die Elite bleibt unter sich 🤮!

    Ich denke schon das man es tricksen oder bescheissen nennen sollte! Lücken auszunutzen, und dabei ist unsere Gesellschaft leider sehr groß geworden - nicht nur im Jugendhandball, die eigentlich einen ganz anderen Zweck hatten ist schlicht assozial! Denkst Du ernsthaft, dass das die Idee derjenigen war, die sich diese Regel erdacht haben? Eben! Und JEDER weiß es doch! Insofern sollte man solche charakterlich verwerflichen Dinge auch benennen und zwar so wie sie sind!

    Ich teile dieses Statement uneingeschränkt und liefere auch den bildlichen Nachweis:

    Ergebnis aus der Quali für die Regionalliga Hessen:

    Ergebnis der Regionalligasaison:

    In meinen Augen widerspricht ein solches Verhalten jeglichem Verständnis von sportlicher Vergleichbarkeit und zielt nur darauf ab, anderen Mannschaften den Zugang in diese Liga und die Weiterentwicklung der eigenen Spieler zu verhindern, bzw. noch viel krasser gedacht, den "gescheiterten" Vereinen die Spieler abzuwerben.

    Super, vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich bin schon dabei, der Spieler / die Spielerin steht auf dem Spielbogen, dann ist die Einsatzzeit irrelevant, das ist nicht das Thema. Mir geht es darum, ob jemand argumentieren kann, dass zwischen dem Ende von Spiel 1 bis zum Anfang von Spiel 3 keine 50 Stunden vorbei sind oder wirklich die offiziellen Anwurfzeiten gelten. Kann gegen Saisonende, wo es um finale Entscheidungsspiele geht, nämlich wichtig sein, ob da jemand meint den Sieg abzuerkennen, weil es halt frei interpretierbar ist 🙄🤨.

    Ich bin gerade ehrlicherweise zu faul zum suchen und brauche mal Hilfe bei der 50-Stunden Regel:

    Beziehen sich die 50 Stunden auf die jeweilige Anwurfzeit der beiden Spiele, also Samstag 14:00 Uhr und Montag 16:01 Uhr oder Ende des ersten Spiels bis zum Anfang des dritten Spiels (Samstag 14:00-15:20 Uhr, Sonntag egal wann, Montag dann frühestens 50 Stunden+1 Minute nach Abpfiff Samstag?)?

    In der Spielordnung steht nur "innerhalb von 50 Stunden", aber "innerhalb" ist leider nicht weiter definiert.