Beiträge von gummiball

    Wie kann man das übersehen???

    Er läuft einfach ohne Wechselvorgang als siebter Feldspieler auf‘s Feld, trotz Strafe.

    Menschen machen Fehler, das darfst Du nicht so eng sehen 😉. Du musst ruhiger werden, da diese Situationen so selten vorkommen braucht es kein Korrektiv 🤷‍♂️.

    Folgender Zusatz ist in Zauberschrift nur für ebenfalls genervte zu lesen 🤬:

    Das oben war pure :irony: und ist inzwischen eine Anhäufung von Fehlern, die die Frage aufwirft, ob sich die handelnden Personen (in der Halle und im Stab des SR-Bereichs) ihrer Verantwortung für den Sport eigentlich bewusst sind?! Viel zu lange wurde alles mit "Game-Management" argumentiert, es wird wirklich Zeit, den Fokus wieder auf die Umsetzung der eigentlichen Regeln zu legen 🙏. So sehr ich den Beiden diesen Passus aus dem "THW-RNL-Thread" gönne 👏, aber dass es erwähnenswert ist, dass Heine /Standke eine seit Jahren verlässliche Linie haben, zeigt doch, wie weit es gekommen ist. Da wird ein Gespann für etwas gelobt, was auf diesem Niveau eigentlich für alle Gespanne eine Selbstverständlichkeit sein muss!

    Sondern einfach nur um diese Willkür, dass der Videobeweis mal in der letzten Szene angewendet wird und mal nicht ...

    Vielen Dank für diesen Gedanken 🙏, und genau das ist der Punkt, den ich beim Einspruch Leipzig-Schwartau gemeint habe.

    Genau wie Schritte, Stürmerfoul, Trikotziehen usw., und hierzu legt niemand Einspruch ein, obwohl das öfter im Spiel vorkommt 😉. Da stellt sich auch keiner vor die Kamera und sagt, dass das eine eindeutige Regel ist, aber egal. Die Anweisung, die ich kenne ist, wenn eine Absicht zum Torwurf erkennbar ist (hier m.E. "ja", da der Spieler eine deutliche Absprungbewegung beginnt), wird auf 7m entschieden.

    Ich bin der Meinung, dass die getroffene Entscheidung nicht korrekt ist, aber ich hoffe, dass die Spielwertung so bleibt wie sie ist und als Tatsachenentscheidung durchgeht. Denn wenn nicht, dann werden wir in Zukunft viel Spaß haben, wenn der entscheidende Treffer aus einem 1:1 mit Schritten passiert oder vielleicht eine falsche Sperre zu einem Durchbruch führt, aus dem dann der entscheidende Treffer passiert. Es gibt so viele Situationen, die auf Bundesligalevel/international einfach nicht regelgerecht umgesetzt werden (was ich persönlich wirklich eine Katastrophe finde), dass ein positiver Ausgang dieses Einspruchs "die Büchse der Pandora" öffnen würde. Denn dann müsste man die Frage beantworten, wie, und vor allem bis zu welchem Zeitpunkt im Spiel, die Grenze der Tatsachenentscheidung genau definiert ist. Wenn sich jetzt jeder nach dem Spiel hinstellt und z.B. sagt "das ist ein klarer Regelverstoß, weil mehr als drei Schritte laut Regeln nicht erlaubt sind", dann mal Feuer frei.

    Ich hab Zweifel, ob ihre Aussage vom Regelwerk gedeckt ist.

    Wenn sie selber das Vergehen und sogar eine Verzögerung wahrgenommen haben …

    Ist es dann wirklich regeltechnisch relevant, was ohne das Vergehen hätte sein können oder nicht?

    Das müsste man klären. Dass das Bundessportgericht das durchwinkt, ist nicht aussagekräftig. Das Bundesgericht war schon immer in solchen Fällen kritischer mit den Schiedsrichtern.

    Schiedsrichter bewerten eine "gewesene Situation" und keine "Hypothesen". Wenn also jemand bei 59:59min einen Einwurf verhindert, dann ist es ebenso unerheblich, ob der Ball in der Zeit ins Tor "hätte kommen können", sondern es geht einzig um die Bewertung der Situation "in dem Moment"!

    Ich finde, dass Arcosh das weiter vorne sehr gut geschildert hat 👍.

    Kann sich ja jeder selber ein Bild machen und eine Meinung haben 🙈. Für mich reiht es sich nahtlos in inakzeptable Entscheidungen ein. Aber, wie insbesondere die Reaktion eines Forenteilnehmers auf solche Situationen zeigt, scheint sich die Akzeptanzlinie für Fehler ja zu Gunsten der Schiedsrichter zu verschieben. Ich für meinen Teil bekomme bei so klaren Dingern nur :kotzen:!!!

    Also, so verstehe ich das nun:

    Wenn die Mannschaften einen Regelverstoß begehen, dann hat das keine Konsequenz, wenn die Schiedsrichter es nicht erkennen/ahnden.

    Wenn die Schiedsrichter einen Regelverstoß begehen, weil sie etwas (falsch) ahnden, dann gibt es ein Wiederholungsspiel (wenn spielentscheidend).

    Kommen wir wieder auf den alten Spruch zurück, "wer nichts macht, macht auch keine Fehler"! Finde ich nicht gut und fällt am Ende, wie in diesem Fall, leider nicht negativ auf die Mannschaft Leipzig als Verursacher zurück, sondern auf die "Unfähigkeit der Schiedsrichter und des Kampfgerichts". Also wird in letzter Konsequenz der belohnt, der "die Regeln missachtet und die Schiedsrichter erfolgreich täuscht". Das ist in meinen Augen eine unschöne Entwicklung/Auslegung.

    Das stimmt, trotzdem kann es im Einzelfall unübersichtlich werden und zu Fehlern kommen.

    Für mich hat der Delegierte Schuld. Ein Schiedsrichter kann nicht alles in Bruchteilen von Sekunde im Blick haben.

    Es ist mir vollkommen egal, wer für Dich Schuld hat. Bei einer Hinausstellung ist die Zeit angehalten und vor einem 7m ist die Situation nicht unübersichtlich! Und dann ist es die Aufgabe der Schiedsrichter, mal kurz durchzuzählen, ob alles passt.

    Und wenn die zwei Schiedsrichter das in einer solchen, spielberuhigten Situation, nicht hinkriegen, wieso hat dann der eine Delegierte für Dich Schuld?

    Aber ist halt wieder einmal Deine Dampfplauderei zu jedem Thema irgendwas posten!

    Das sind beides primär Pannen des Kampfgerichtes und nicht der Schiedsrichter. Vorkommen sollte es natürlich trotzdem nicht und in Melsungen war es durchaus in einer spielentscheidenden Phase.

    Nicht beim zweiten Fall. Hier sind die Schiedsrichter in der Verantwortung, dass sie das Spiel erst wieder anpfeifen, wenn eine korrekte Aufstellung vorhanden ist.

    Die Mannschaften haben es ihm aber auch nicht besonders schwer gemacht, was seine Leistung auf keinen Fall schmälern soll.

    Und das ist ja wie immer, wenn ein Schiedsrichter plötzlich alleine pfeifen muss. Da ist es egal, ob der Partner / die Partnerin im Spiel oder vor dem Spiel ausfällt, in den meisten Fällen laufen diese Spiele wie geschmiert, weil auf einmal alle mit dem notwendigen Respekt und Umsicht agieren.

    Die Frage muss doch aber sein, warum, wenn SR ganz normal im Gespann pfeifen, es den Schiedsrichtern nicht leichtgemacht wird?! Dem Gespann wurde vor Tagen noch die Tauglichkeit abgesprochen und dem Einzelschiedsrichter nun Lob entgegengebracht 😂.

    Also zukünftig vielleicht doch nicht den dritten Schiedsrichter, sondern lieber auf Einzelschiedsrichter setzen, dann hat man auch doppelt so viele wie aktuell 😂:irony:.

    Völlig richtig. Daher wäre mein spontaner Gedanke, den Videobeweis für solche Entscheidungen grundsätzlich nicht heranzuziehen.

    Ich verstehe durchaus den Impuls, bei so engen Spielen, bei denen es kurz vor Schluss auf solche Kleinigkeiten ankommt, keine Fehler machen zu wollen. Auch ohne Videobeweis wird man auf Schiedsrichter einschlagen, wie sie denn den Schrittfehler oder den Eintritt nicht sehen konnten. Aber so läuft es ja das ganze Spiel über. Daher würde ich dafür plädieren, solche Situationen nicht zu überprüfen. Das es dabei zu Fehlentscheidungen kommt, ist klar. Aber die aktuelle Diskussion zeigt mir, dass auch die Möglichkeit des Videobeweises nicht nur positive Seiten hat.

    Vielleicht ist es unbewusst gewesen, aber es bestätigt das Narrativ bzgl. dem Umgang mit Schiedsrichtern:

    "Auch ohne Videobeweis wird man auf Schiedsrichter einschlagen, wie sie denn den Schrittfehler oder den Eintritt nicht sehen konnten." Auf die Schiedsrichter kann man halt "einschlagen", die deutlich häufigere Unfähigkeit der Spieler wird mit "gehört eben zum Sport" toleriert!

    Schade 😪.

    Unabhängig aller Emotionen meine Einschätzung zu der Situation:

    Es ist in den Regularien so festgeschrieben, dass das in den letzten 30 Sekunden gecheckt werden kann/soll. Natürlich kommt so etwas nur bei Spielen mit +/- 1 am Ende und bei "so lala- Situationen" vor, also in extrem emotionalen Spielen. Jetzt halten sich die Schiedsrichter an die Regularien, finden ein entsprechendes Vergehen und bewerten dies auch entsprechend. Also, aus Sicht der Auslegung/Anweisung, alles richtig gemacht. Und was passiert, sie kriegen einen miesen Shitstorm, obwohl sie nichts falsch gemacht haben. Ich finde das wirklich schlimm, dass man heutzutage für etwas, was man richtig macht, verurteilt wird!

    Und vorab, es ist mir egal, wer mit dem VAR wie glücklich/unglücklich ist, oder wie die generelle Herangehensweise des wie und warum ist. Hier haben sich die Schiedsrichter an geltende Regelungen gehalten und eine, für einige wie es in solchen Fällen immer ist, vielleicht unpopuläre Entscheidung getroffen. Aber... sind sie diejenigen, die das zu verantworten haben? Ich denke nicht.

    Also ich hab mir das bei Dyn nochmal angeschaut, Ten Velde hat den Ball holt aus, noch kein Foul, zieht zurück weil er Späth ins Tor laufen sieht, Danach keine Absicht mehr aufs Tor zu werfen, sonder er lässt sich festmachen. Da ist Fakt, das war ein Regelfehler, garantiert. Völlig falsch eingeschätzt von den Schiris.

    Das kann man so stehen lassen. In der Wurfbewegung kann dem Angreifer kein regeltechnisches Vergehen unterstellt werden 👍.

    Das ist schwierig, da man dies ja dann direkt nach dem Spiel i.d.R. ohne Rechtsbeistand und ohne Rechtskenntnisse in kurzer Zeit formulieren muss. Und juristisch sind zumeist exakte Formulierungen erforderlich. Gab durchaus (in unteren Spielklassen) schon Einsprüche, die wegen abweichender Formulierungen vom Eintrag im Spielprotokoll und dem ausformulierten Einspruch formal abgelehnt wurden.

    Das ist es ja, was ich meine. Wenn ich den Einspruch auf "das leere Tor" beziehe, dann kann ich nicht mit "dem Verhindern des formalen Wurfes" um die Ecke kommen. Soviel Fachkenntnis, und das meinte ich letztens mit "die Vereine haben halt keine Ahnung, wie wichtig ein MV mit Regelkenntnis auf der Bank ist" (die meisten haben da jemanden sitzen, der in der TB die Trikots zeigen darf), kann man generell in der Bundesliga unterstellen, dass man in der Lage ist, einen Einspruch "anzukündigen, weil..."!

    Ist doch ganz einfach, es muss nach dem Spiel ein Einspruch angekündigt und mit Bezug auf die Situation grob beschrieben werden. Dann hat der Verein, im Rahmen der Einspruchsfrist, Zeit, den Einspruch auszuformulieren und zu verfolgen. Da sich hier ja in der ganzen Kommunikation (Interview nach dem Spiel, BILD usw.) auf den Wurf bezogen wird, geht es vermutlich um diesen Sachverhalt.

    Ich denke nicht, dass man sich dann, nach dem Videostudium, auf einen anderen Sachverhalt beziehen kann und den Einspruch "erweitern" kann.

    Insofern bin ich bei Rheiner was das angeht.

    Also wenn das eine klare Wurfgelegenheit war...

    Somit müsste ja jeder Abpraller der beim 7:6 der abwehrenden Mannschaft in die Hände fällt ein 7m geben, da er ja hätte werfen können....

    Auch hier, es hilft ungemein, wenn man nicht nur Handball guckt. Um den Sport zu verstehen hilft manchmal ein Blick ins Regelwerk. Unter Umständen hilft das auch, den Blutdruck während einem Spiel zu kontrollieren!

    gummiball

    Wie könnte denn hier eine Wahrnehmung klingen, die zur Freiwurf-Entscheidung passt?

    Ich find, da müsste man sich die Szene schon sehr zurechtbiegen, um eine zu finden.

    Da ich kein Jurist bin, spekuliere ich hier bzgl. dem Wording lieber erst gar nicht.

    Ich habe meine Sorge zum Ausdruck gebracht, denn ich sehe das als nicht so unwahrscheinlich an, und warte jetzt ab.