Beiträge von gummiball

    Laut den Erläuterungen ist das dann eine 2-Minuten-Strafe. Der Kreisläufer entscheidet sich ja freiwillig den Ball mit dem Rücken zum Tor zu werfen. Er geht dann quasi das Risiko ein, den Kopf des Torwarts zu treffen. Aber ich verstehe die Bedenken, für die SR macht es das nicht einfacher. Entweder 2-Min für den Kreisläufer oder 7m, weil der Kontakt doch stark genug war.

    Ich persönlich hätte es auch besser gefunden, wenn man wie beim 7m definiert hätte. Der Torwart muss stehen. Das ist viel leichter zu beurteilen.

    Es ist halt schwierig eine Definition zu finden. Wo willst du da die Grenze ziehen? Bei 40%, 50% oder wenn der Torwart nach dem Kopftreffer zu Boden geht?


    Ich hoffe mal, dass es vom DHB bspw. auf dem Schiedsrichterportal oder in der nächsten SR-Sitzung eine Videoschulung mit zahlreichen Beispielen gibt, bei welchem Kopftreffer künftig eine 2-Min-Strafe gegeben werden muss und wann nicht.

    Das hat Kay Holm doch klar gesagt! Bei voller Ball- und Körperkontrolle gibt es eine Zeitstrafe. Die Intensität des Wurfes ist also vollkommen irrelevant!


    Und nein, es ist nicht schwierig, denn die Regel ist eindeutig. Es wird nur kompliziert, wenn die Regel nicht entsprechend umgesetzt wird, weil das ja niemand so sehen will!

    Auf handball-world wurden Fragen zu den Regeländerungen durch DHB-Schiedsrichterlehrwart Kay Holm beantwortet. Vor allem die Erläuerungen zum Kopftreffer finde ich interessant, da gab es meiner Meinung nach die meisten Unklarheiten.


    https://www.handball-world.new….r/news-1-1-1-143194.html


    Die Unklarheiten werden auch weiterhin zu Diskussionen führen, denn die volle Ball- und Körperkontrolle ist nicht klar definiert. Was ist denn zum Beispiel, wenn der Kreisläufer, wie es in der Bundesliga inzwischen öfter vorkommt, den Ball mit dem Rücken zum Tor wirft und der Gegenspieler einfach nur die Hand am Rücken o.ä. hat? Ist das dann, vollkommen ohne Diskussion, keine Interpretation?

    Der Kopftreffer zählt also nicht, wenn der TW quer in der Luft liegt, da sich in dem Fall "der Kopf in die Wurflinie bewegt"! Das tut der Kopf aber auch, wenn ich von außen flach ins lange Eck werfen will und der TW in den Hürdensitz geht. Denn dann ist der Ball schon unterwegs und bereits in der Wurflinie/Wurfaktion. Immer, wenn der TW seine Aktion nach dem Wurf macht, bewegt er sich in Richtung Ball, da dann der Wurf zuerst ist und die Wurflinie schon feststeht!


    Auf der einen Seite bekommen Abwehrspieler auf Außen eine Zeitstrafe, weil sie Kontakt mit dem Außenspieler bekommen, der seinen Bewegungsablauf nicht mehr abbrechen/verändern kann, auf der anderen Seite sollen Spieler in der Wurfbewegung noch die Richtung/den Ablauf verändern, wenn der TW sich auf einmal in die Wurflinie bewegt.


    Und ich freue mich wieder darauf, wenn der erste Kopfroller mit einer Intensität von 20% den Kopf streichelt, der TW sagt, dass es nicht so schlimm gewesen ist und dann keine Strafe ausgesprochen wird. Dann erinnere ich an die Regel und die volle Ball- und Körperkontrolle. Da wird dann wieder das berühmte Fingerspitzengefühl ausgepackt, da das ja nicht mit der Regel bezweckt werden soll!


    Und warten wir mal in engen Spielen die letzten 5min ab, da wird das dann so gehandhabt wie vor Jahren in Bietigheim gegen Gummersbach (7m von Mimi Kraus gegen Lichtlein), da werden die SR das im Rahmen der Tatsachenentscheidung leider nicht wahrnehmen!

    So, zurück aus Kreta 8).


    Vorneweg ein großes Kompliment an das Ausrichterland. Die Griechen haben sich unglaublich viel Mühe gegeben, waren überragend freundlich, hilfsbereit und super organisiert. VIELEN DANK :*.


    Mir ist bewusst, dass bei einer WM immer sportpolitische Dinge eine Rolle spielen, aber was da an Funktionären, SK/ZN und SR rumgelaufen ist, gibt diesen Wettbewerb leider vielfach der Lächerlichkeit preis. Da ist, durch gute Planung und "know your staff", jedes einzelne Turnier der GBO-Serie besser aufgestellt :thumbup:!


    Zum sportlichen:

    Mädels 7er und Jungs 8er und 3 individuelle Auszeichnungen (beste Linienspielerin, bester Torschütze und MVP), hierzu auf alle Fälle "herzlichen Glückwunsch" an Caro, Lennart und Lars :):):)!

    Zielsetzungen Halbfinale... auf welch dramatische Art und Weise auch immer... aber leider verfehlt. Letztlich darf das aber nicht als Scheitern gesehen werden, denn:

    - Bei den Jungs weiterhin 5ter in Europa und diesmal den Europameister aus Schweden hinter uns gelassen, bei den Mädels u.a. den Vizeweltmeister Niederlande mit 2:0 besiegt.

    - auch in anderen Ländern wie z.B. Iran, Argentinien und natürlich Brasilien wird guter Beachhandball gespielt

    - die Trainerstäbe haben aus den vom DHB zur Verfügung gestellten Ressourcen alles Menschenmögliche versucht. Wenn ich mir Aufwand und Ertrag in der Halle betrachte, dann muss man in Bezug auf den DHB einfach sagen: "Was nix kostet hat keinen Wert!" und man kann nicht mit "low Budget" den Everest besteigen.

    - die 3 individuellen Auszeichnungen zeigen, dass die Ausbildung auf einem Top-Niveau ist! Was fehlt ist einfach die Zeit (Lehrgänge) für mannschaftstatktische Einheiten, wofür leider kein Geld da ist, was sehr schade ist.


    Glückwunsch an die SpielerInnen der U18-Teams und die jeweiligen Trainerstäbe für das unter diesen Umständen erreichte. Es bleibt die Hoffnung, dass in Zukunft nicht nur Top-Resultate erwartet werden, sondern die deutschen Nationalteams auch dementsprechend von Verbandsseite unterstützt werden! Für alle Beteiligten ist es eine große Ehre das eigene Land vertreten zu können, aber die Rahmenbedingungen hierfür, sind zumindest mal ausbaufähig.

    2028 ist Olympia in LA. wohl leider keine Lobby.

    Das kann man so pauschal nicht sagen, da die USA beim Beachhandball Präsenz zeigen. Aber warten wir mal ab.


    Aber die IHF / Funktionäre tun ja auch alles dafür, dass der Beachhandball nicht ernst genommen wird. Im Spiel gegen Jordanien gab es in der ersten Halbzeit einen Fehler des Kampfgerichts bei der Ergebnisanzeige (statt 19:20 aus deutscher Sicht stand es nach der Auszeit plötzlich 21;20). Davon unabhängig hätte das deutsche Team mit dem erfolgreichen letzten 2-Punkte-Wurf die Halbzeit für sich entschieden (ist ja egal, ob 21:20 oder 23:20). Was passiert nach Abpfiff der ersten Hälfte? Natürlich, Jordanien interveniert gegen diesen Sachverhalt und es passiert das unglaubliche… die Uhr wird nochmal auf 09:33 zurückgestellt und die letzten 27 Sekunden erneut gespielt!!! Jordanien, die zunächst den letzten Wurf verworfen haben, treffen diesmal und gewinnen so die erste Hälfte!

    Das zeigt dann halt, wie die handelnden Personen auf diesem Niveau agieren, und warum bei allem

    Engagement von vielen Menschen, es der Beachhandball nicht als sehr attraktive und dynamische Sportart, sondern wegen den dilettantischen Strukturen so schwer hat 🤷‍♂️!

    Bockstark :), sowohl die Mädels als auch die Jungs haben beide Auftaktspiele gewonnen 👏🏻👏🏻👏🏻. Es macht einfach Spaß, beiden Teams zuzuschauen. Da sind so viele positive Vibes, das steckt an 😎🤾🏻🏝.

    Wie sagte Jonas Hofmann von den Balltretern: „wenn man einen Lauf hat, einfach weiterlaufen 👍🏻😃!“

    Sogar die viel gescholtenen ÖR haben sich die Zeit genommen, den Trend zum Friend zu machen 😉. Komische Überschrift, aber richtiger Inhalt.

    https://www.hessenschau.de/tv-…4062022,video-170300.html

    Wenn ich das richtig verstehe, dann ist es so:


    Auf der HHV-Seite steht, dass GU 2 Punkte wegen fehlender SR abgezogen werden. Nach der Hauptrunde wurden die Punkte gegen die Mannschaften aus der Abstiegsrunde mitgenommen, was für GU 8 Punkte waren. In der Abstiegsrunde hat GU weitere 10 Punkte geholt, macht in Summe 18 Punkte. In der Abschlusstabelle, die über den Abstieg entscheidet, stehen sie mit 18 Punkten.


    Gemäß den DfB ist das absolut rechtens, denn die Punktabzüge erfolgen nach der Hauptrunde, aber diese ist nun einmal nicht zu Ende gespielt worden und Münster fehlt hieraus ein Heimspiel gegen Babenhausen, welche mit in der Abstiegsrunde waren und was vermutlich gewonnen worden wäre. Somit sind GU 2 Punkte gegen Mannschaften aus der Aufstiegsrunde (Dotzheim, Hanau) abgezogen worden und Münster hatte nicht die Möglichkeit gegen Babenhausen weitere Punkte für die Abstiegsrunde zu sammeln. Ist halt alles ein bisschen krum 🤷‍♂️🤦🏻‍♂️!


    edit: Ach so, und zufälligerweise hat Münster auch noch den besseren direkten Vergleich gegenüber GU.

    Ich verstehe halt nicht, warum man nicht nur vier Vereine absteigen lässt und kommende Saison statt mit 15 Vereinen mit einer 16er Staffel spielt, das Terminraster wäre ja das Gleiche !

    Weil der HHV ein sehr innovativer Verband ist und sich gleichzeitig um die Belastungssteuerung der Mannschaften in der post-Corona-Phase bemüht :irony:. Aus diesem Grund hat vermutlich immer eine Mannschaft zur Regeneration spielfrei.

    Da ist wohl heute oder morgen Sitzung dazu, ob mit 15 oder 16 Vereinen gespielt wird, dementsprechend gibt es dann 4 oder 5 Absteiger. Da ich eine ungrade Staffel immer für schlecht halte, bin ich klar für 16er Staffel !

    Volle Zustimmung :thumbup:

    Derzeit läuft als Aufsteiger alles auf die HSG Pohlheim hinaus nach dem die MT in Bürgel gestolpert ist.


    Weiß jemand wie die Anzahl der Absteiger aussieht? Man möchte ja wieder auf eine Staffelststärke von 14 Mannschaften zurück. Demnach müsste es 6 Absteiger geben? Derzeit sind es 16 Mannschaften, hinzu kommen 3 Mannschaften aus den Landesligen + 2 Absteiger aus Liga 3 (Bieberau und Gensungen). Wären wir bei 21 Mannschaften, der Aufsteiger verlässt die Oberliga, bleiben 20 Mannschaften. Demnach 6 Absteiger oder liege ich irgendwo falsch?

    Es gibt maximal 5 Absteiger, ansonsten muss die Klasse auf 16 Mannschaften aufgestockt werden. Dies natürlich unter dem Vorbehalt, dass dem HHV nicht kurzfristig wieder was neues einfällt!


    Siehe BDfB Punkt 18.2 und 25 Durchführungsbestimmungen - Hessischer Handballverband (hessen-handball.de)

    Es gibt hier kein richtig oder falsch, denn egal wen man schickt, man weiß erst im Nachhinein wie es lief.


    Was aber klar ist: Ein Gespann auf diesem Niveau hat seine Anreise so zu planen, dass es mind. 1,5 Stunden vor dem Spiel vor Ort ist. Wenn da ein Stau oder plötzliches Unwohlsein auftaucht, dann hat der Ansetzer definitiv ausreichend Zeit ein Gespann zu organisieren, dass mehr als 5-10km entfernt wohnt. Sollte das bei diesem Spiel eine normale Ansetzung gewesen sein, was ich mir bei der Bedeutung des Spiels nicht vorstellen kann (da wird ja sogar bei uns im Bezirk darauf geachtet :lol:), dann ist das gegenüber allen Beteiligten fahrlässig und ohne jegliches Fingerspitzengefühl. Sollte es eine kurzfristige Zweitbesetzung gewesen sein, dann kann es natürlich sein, dass in dieser Region (Radius 100km) nicht so viele SR im Kader der 3.Liga sind und somit nicht so viele in Frage kommen ein solches Spiel zu pfeifen. Da kann dann der Ansetzer nicht viel machen und das sind dann die unmittelbaren Auswirkungen des fehlenden SR-Nachwuchses. Hierfür sind im übrigen alle Vereine gemeinschaftlich verantwortlich!


    Ich kann Gottfried total verstehen, kann mich aber noch mehr in die Situation der beiden SR reinversetzen. Die hätten doch in dem Spiel machen können was sie wollen, es wäre falsch gewesen. Wer schon einmal ein Handballspiel regeltechnisch von der 1. bis zur 60. Minute analysiert hat, der findet immer 10-15 Situationen, in denen die SR aus der jeweiligen Sicht falsch entschieden haben. Und wenn ich dann noch kurzfristig auf das Spiel gesetzt werde und aus der unmittelbaren Region komme, dann wird das schon vor dem Spiel angemerkt und von beiden Seiten der Druck erhöht, was die Spielleitung mental nicht wirklich einfacher macht! Und komme mir jetzt keiner mit "in der dritten Liga muss man die Souveränität haben", wer kein SR ist, kann sich nicht vorstellen, was das für ein Druck ist.


    Letztlich ist es ja für Kirchzell gut ausgegangen und es gibt jetzt genau 2 Möglichkeiten. Entweder werden die beiden zeitnah in der neuen Saison wieder ein Spiel von Kirchzell pfeifen, um die Situation im persönlichen Gespräch auszuräumen (was mit Gottfried sehr gut möglich ist, vor allem da sie die Ansetzung ja nicht zu verantworten haben) oder sie pfeifen Kirchzell auf unbestimmte Zeit nicht mehr und die Geschichte gerät so in Vergessenheit. Ich würde, im Wissen um die beteiligten Personen, die erste Variante bevorzugen ;).

    Ist dann auch der eigentliche Knaller und den mache ich den SR`n zum Vorwurf:


    Noch 8 Sekunden in diesem Hexenkessel zu spielen, warum positioniert sich der FSR auf der ZN/SK abgewandten Seite? Ich muss mich doch in einer solchen Situation möglichst nah am "Signal" aufhalten!

    Und dann haben sie abgesprochen, dass man das automatische Signal nicht so gut hört, deshalb die Pfeife benutzt wird, die dann aber auch niemand hört und man sich entsprechend auf die Aussagen von ZN/SK stützen muss :nein:!


    Ich für meinen Teil habe das automatische Schlusssignal im Video wahrgenommen (nach dem Tor), ein Pfeifsignal habe ich nur beim Torpfiff gehört. Selbst wenn sich der Pfiff des TSR und vom ZN überschnitten haben, ist der Ball schon im Tor gewesen, da der SR ja erst nach dem Torerfolg das akustische Signal gibt.

    Das eine ist vom DHB formell "abgesegnet", das andere stammt eben vom Verein und ist formell kein DHB Video. Um unterschiedliches Bildmaterial, e.t.c., geht es da nicht. Die Rechtsprechung des DHB hierzu ist ja auch recht klar. Was "zeitgemäß" ist oder nicht ist immer Ansichtssache

    Richtig und kein Widerspruch in allen Punkten.

Anzeige