Die HBL sollte die Voraussetzungen schaffen in solchen Fällen gewissermaßen 'von Amts wegen' als 'Aufsichtsorgan' einzuschreiten.
Aber wie soll das denn ablaufen? Die HBL kann doch den Vereinen nicht vorschreiben, ob und wann sie Einspruch einzulegen haben. Es ist halt im Handball so, dass man abwägt, wie sich die Optionen durch einen Einspruch bzgl. einer Verbesserung oder Verschlechterung des Status Quo verhalten.
Und ja, diese Situation jetzt ist wirklich unglücklich, aber wäre das, wie heute schon einmal geschrieben, am 18. Spieltag passiert, wären es hier vermutlich viele Seiten weniger, dafür bei den "Schiedsrichterleistungen" einige mehr 🤪. Wäre das ganze am letzten Spieltag passiert, dann wäre auch niemand "im Urlaub, im Saison fertig Modus, o.ä." und ich vermute mal, dass eh alle noch im Training sind, da die beteiligten Vereine ja über den Einspruch und die Möglichkeit des Wiederholungsspiels Bescheid wissen.
Ganz ehrlich, ich finde es gut, dass ein Verein das bis zum Ende durchzieht, denn dieses "gibt keine Chance für den Einspruch, da nicht spielentscheidend", was bei vielen Regelverstößen angebracht wird, finde ich viel unfairer, als das jetzt. Das jetzt, ist die Konsequenz, aus einem schwerwiegenden Fehler im Profisport und muss m.E. auch so sein! Heutzutage tut man sich einfach schwer, gemachte Fehler einzugestehen und die daraus folgenden Konsequenzen zu tragen/akzeptieren.