Beiträge von gummiball

    Laut oben verlinktem Medienbericht haben die Schiedsrichter angegeben, dass sie vergessen hatten, dass sie vor der Spielunterbrechung auf Tor entschieden hatten. Sie hatten gar nicht vor das Tor zurückzunehmen - dazu gab es ja auch gar keinen Anlass, weil die Spielunterbrechung erst nach dem Torerfolg erfolgte. Es war ein reguläres Tor, dass die Schiedsrichter schlicht vergessen haben und sich vom zum Abwurf bereitstehenden Torwart haben überlisten lassen. So etwas habe ich noch nie erlebt!

    Das habe ich verstanden, aber es gab doch faktisch keinen Anwurf, richtig? Ja, es ist fraglich, warum es Abwurf gab, aber nach einem Torerfolg kann es nur mit Anwurf weitergehen, oder? Wenn der nicht erfolgt ist, dann war es, warum auch immer (hierzu wäre die Erklärung nett), kein Torerfolg. Das haben dann wohl die SR mit dem Delegierten und dem Kampfgericht geklärt.

    Was sie vorhatten oder auch nicht, kann von hier nicht beurteilt werden und vor der Spielfortsetzung hätte der Delegierte dann ja auch nochmal eingreifen können, wenn in der Kommunikation auf ein Tor entschieden worden ist. Der Delegierte hätte sich ja auch die Frage stellen müssen, warum es mit Abwurf weitergeht, wenn es für ihn nicht ganz klar gewesen ist, oder?

    Alleine aus diesem Grund wäre eine Stellungnahme, wie oben bereits geschrieben sinnvoll. Und nochmal, mein Beitrag bezog sich nicht auf die Rücknahme eines Tores durch das Kampfgericht, auf Grund einer regeltechnischen Bewertung durch dieses, sondern lediglich auf die Darstellung eines Tores, dass noch nicht abschließend anerkannt wurde (Anpfiff des Anwurfes).

    What!? 8| Die Erklärung ist fataler als jede hier zuvor diskutierte Erklärung.

    Warum bzw. vielleicht reden wir aneinander vorbei?! Das Tor kann bis zum Anpfiff von den Schiedsrichtern zurückgenommen werden. Insofern muss es doch nicht vom Kampfgericht zurückgenommen werden. Ich habe das jetzt auf die Anzeige in der Halle bzw. den Liveticker bezogen.

    Und ja, ich kann die Sichtweise von Rheiner absolut nachvollziehen. Es geht nicht darum, dass hier einzelne Schiedsrichter in der Öffentlichkeit abgestraft werden, aber ein Klarstellung von spielentscheidenden (unklaren) Entscheidungen sollte im Profisport erwartbar sein. Nicht umsonst hat der DFB mit Alex Feuerherdt einen Mediensprecher für den Schiedsrichterbereich installiert, da es die Menschen einfach interessiert und wohl auch als notwendig erachtet worden ist. Also, warum sollte das im Handball nicht erwartet werden, dass bestimmte Situationen öffentlich erklärt werden?

    Warum soll das Tor vom Kampfgericht oder irgendwem sonst zurückgenommen werden? Wenn alle den Job richtig machen, dann ist das Tor noch nirgendwo aufgetaucht, da ein Tor erst wirksam wird, wenn die Schiedsrichter den Anwurf anpfeifen. Wenn also kein Anpfiff erfolgt ist, dann gibt es auch kein Tor, dass zurückgenommen werden muss.

    Wer war denn eigentlich bei dem Spiel Delegierter? Weder auf der HP der HBL noch in der App ist ersichtlich, dass überhaupt ein Delegierter angesetzt gewesen ist 🤷‍♂️.

    Echt krass, beim Turnier in Hüttenberg spielen Bietigheim und Melsungen unentschieden gegeneinander und verlieren beide mit 18:20 gegen Balingen. Das bedeutet, dass alles gleich ist, habe ich so noch nie erlebt, und sie jetzt nochmal 2x15min gegeneinander spielen müssen. Das ist, im Hinblick auf morgen, auf alle Fälle eine große Hypothek, auch wenn ich Rostock und Dutenhofen eh besser einschätze.

    nicht nur das, wir haben sogar extra das Hinspiel von unserem Freistaat in deren Bundesland verlegt

    ein Akt der Gastfreundschaft, der ansonsten in ganz Handballdeutschland seinesgleichen sucht....

    Womit wir Hessen uns ja kollektiv revanchieren, in dem wir uns freuen, eure Teams bei uns in den verschiedenen Ligen begrüßen zu dürfen 😉😂.

    Was mich immer fasziniert ist, wie krass unterschiedlich Bennos Verhalten in der CL zur HBL ist.

    Wie vergleichsweise ruhig er z.B. im so wichtigen Spiel in Veszprem war (mit desaströser Schiri-Leistung). Und gegen Hannover mit viel besserer Schiri-Leistung wieder von Minute 1 an HB-Männchen.

    Weil er in der HBL keine Konsequenz zu befürchten hat. Die Delegierten sind doch immer auf Kuschelkurs. Es gab mal die Anweisung, dass einmal ermahnt wird und dann die Progressionslinie einsetzt. Das wurde wahrscheinlich ganz schnell aufgegeben, weil man gemerkt hat, dass dann die Delegierten in den meisten Spielen im Vordergrund stehen. Ist wie bei kleinen Kindern, wenn es keine Konsequenzen hat, dann mache ich so weiter.

    Jetzt haben sie schon die Vereinsbeobachtungen abgeschafft, also können die SR für das Sanktionieren der Trainer durch den TD auch nicht abgewertet werden, aber die Trainer haben weiterhin einen Freifahrtschein 🤷‍♂️. Peter Rauchfuß hat immer gesagt, "wenn Du nicht die Kraft hast, das durchzuziehen, dann fang erst gar nicht damit an"!

    @alle Magdeburger: Bitte als Antwort auf den Beitrag werten, denn das gilt nicht exklusiv für Benno 😉.

    Bei der seitlichen Einstellung konnte man aber sehen, die Flugbahn vom Ball hat sich ganz leicht verändert. Also nicht nur Haare. Trotzdem übertriebene Reaktion.

    Einfach nein!!! In der Regel 8:8d (Unsportliches Verhalten, das direkt mit einer Hinausstellung zu ahnden ist) steht es folgendermaßen: "wenn der Wurf eines in einer freien Spielsituation ungehindert werfenden Spielers den Kopf des Torwarts trifft"! Hier steht nichts von ansengen der Haarspitzen, rot färben der Ohrläppchen oder Plattschuss auf die Zwölf. Die o.g. Formulierung lässt keinen Spielraum für eine Entscheidung, wenn der Ball, wie Du es ja selber schreibst, die Richtung verändert. Denn das geht nur, wenn er ein Hindernis, in diesem Fall den Kopf, getroffen hat!

    Diese Regel ist zum Schutz der Torhüter gemacht worden und der Spieler ist ganz alleine dafür verantwortlich wohin er wirft. Es gibt also auch keinen Grund es zu bewerten und den Spieler in Schutz zu nehmen. Es ist legitim dahin zu werfen wo er will, wenn er allerdings den Kopf trifft, dann hat er sich das 2min zu überlegen, ob er das wieder machen will.

    Vermutlich wird das von Seiten der handelnden Personen wie folgt abgetan: "Es war zwar ein Kopftreffer, der aber, auch nach Rücksprache mit einem ehemaligen Weltklasseschiedsrichter, nicht für eine Bestrafung ausgereicht hat. Dem Torhüter ist aber auch kein offensichtlicher Täuschungsversuch vorzuwerfen, da ja ein minimaler Kontakt vorhanden war und er die Schiedsrichter lediglich darauf aufmerksam gemacht hat".

    Vielleicht nicht ganz der Wortlaut, aber so kann ich mir das durchaus vorstellen 😉.

    Es wäre toll, wenn man endlich klarstellen würde, ob Kopftreffer beim Torwart aus dem Spiel heraus geprüft werden dürfen - und wenn ja, nach welchem Videobeweis-Grund!

    Gestern in Stuttgart wurde einfach wieder gar kein Grund eingeblendet.

    Die HBL ist nicht das Taka-Tuka-Land, wo jeder machen kann, was er will.

    Sehr geil und perfekt auf den Punkt gebracht :wall: . Aber auch hier merkt man, dass die Offiziellen selber keine Ahnung von der Sache haben. Von Seiten Erlangens kamen ja gar keine Einwände und Holger Fleisch war in den Gesprächen mit Blümel/Loppaschewski ja eingebunden.

    Aber bezüglich der Handhabung mal ne Frage: Das ist ja nicht in den Regeln festgeschrieben, sondern über die DfB's geregelt, wäre hier bei falscher Anwendung ein Einspruch möglich?

    Tja, das ist das Ding mit dem pfeifen in der Bundesliga und der Regel. Es gibt in der Regel nur die Definition „Kopftreffer“ und nicht die Beschreibung der Intensität. Wenn das der Fall ist, dann obliegt es wieder den Schiedsrichtern, das individuell zu entscheiden. Man sieht an der Reaktion, sowohl von Vujovic als auch von Steinert, dass da was gewesen ist. Das die Schiedsrichter das auf dem Monitor nicht voll bewerten können, ist verständlich, aber es war ein Kopftreffer und dafür gibt es, laut Regel, nur eine Konsequenz.

    Vielleicht ist das „so schlecht“ drüber, kam aus der Emotion des Momentes, aber wie gesagt, wer definiert „das reicht nicht“? Sorry dafür, war nicht persönlich gegen Deine generelle Kommentierung.

    ob ich die TSG jetzt als typischen Dorfverein bezeichnen würde, da möchte ich doch Zweifel anmelden
    die haben eher selten Bundesligatrainerinnen als Trainer der wB-Jugend

    ansonsten haben sie einen durchaus attraktiven Handball gespielt, aber körperlich waren sie eigentlich deutlich unterlegen

    Naja, das mit Ilka ist ja nicht die Basis des generellen Erfolgs, denn sie ist jetzt etwas mehr als ein Jahr dabei und auch wieder weg nach dieser Saison. Insofern ja, ein Baustein in dieser Saison aber nicht für die bisher langfristige Entwicklung.

    Ja, körperlich unterlegen, weil vermutlich größtenteils ein Jahr jünger. Ohne es genau zu wissen, vermute ich mal, dass Blomberg überwiegend mit dem älteren Jahrgang besetzt gewesen ist, aber kann mich natürlich auch täuschen. Und selbst wenn, dann hat sich der attraktive Handball gegenüber der Kraft durchgesetzt, was doch auch mal ein Zeichen für die Trainingssteuerung sein kann, denn so ohne weiteres gewinnt man ja auch nicht mit 11 Toren 😉.

    Was mir aber heute sehr imponiert hat, war die mentale Stärke der Münsterer Mädels. Am Anfang zurückgelegen, dann einige Entscheidungen nicht bekommen (insbesondere bei der Progression hat Blomberg viel „Bonus“ gehabt) und am Ende das Spiel mit der „11“ vor Augen dann doch noch zu ziehen. Und das mit 15/16 Jahren, Chapeau 👏🏻👏🏻👏🏻.

    Was ist mit dem Kommentator in Stuttgart los? Der sagt allen Ernstes, „für die Bestrafung bei einen Kopftreffer benötigt es den Vollkontakt“, das ist so ein Quatsch. Und dann schiebt er direkt hinterher, dass er ihn schon streift 🙈, aber die Entscheidung so als korrekt ansieht, das ist so schlecht!!!

    Sie spielt 3.Liga. Und bei Mainz/Bensheim-Kooperation wurde ja mit dem Abgang von Dekker ein RA-Platz frei. Außerdem nennt es Fickinger ja Zusammenarbeit. J-NM und Münster wird mittelfristig schwierig.


    Vielleicht solltest deine Zentren nach dem gewünschten Output berechnen.

    Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie Du erklärst, dass der „Dorfverein“ aus Münster (ohne die verletzte Emma Althaus übrigens), mit überwiegend Mädels aus dem jüngeren Jahrgang, gegen das Leistungszentrum aus Blomberg einen 11-Tore Rückstand aufholen kann.

    Eine unfassbare Willensleistung einer gewachsenen Mannschaft, aus der Finja Fröhlich, Mia Herr und Lena Preß hervorgehoben werden müssen. Die Arbeit in Münster zeigt, dass es auch in kleinen Vereinen möglich ist, durch kontinuierliche Arbeit und Weiterentwicklung der Talente, etwas zu erreichen. Herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des F4 👏🏻👏🏻👏🏻.