Beiträge von gummiball

    Ok, für mich hat dieser Sachverhalt nichts mit diesem Regelbezug zu tun.

    Aber, nur aus Interesse, was möchtest Du denn in diesem Fall für einen inhaltlichen Bezug zu 10:3b (hierauf verweist ja 15:2 mit dem Zusatz „jedoch“) gerne lesen? Da hast Du doch sicher auch eine eigene Meinung zu, oder?

    Naja, Beuger erwartet, dass Helge inhaltlich zu Regel 10:3 Stellung bezieht. Ich persönlich finde schon, dass es ein inhaltlicher Unterschied ist, ob ich mich auf die Ausführung eines Anwurfes von der Mittellinie oder aus der Anwurfzone oder die generell korrekte Ausführung eines Wurfes hinsichtlich dem Verlassen der Hand beziehe.

    Wenn wir schon das Urteil auf seine Korrektheit "auseinandernehmen", sollte der Regelbezug doch zumindest der richtige sein, oder?

    Was mich noch interessiert, aber für die Spielfortsetzung irrelevant ist, im Urteil steht "Einwurf" und auf dem Foto in der "Bild" steht der Spieler an der eigenen FW-Linie. Was stimmt den nun?

    Auf was möchtest du hinaus?

    Das der Ball im Spiel ist, wenn er die Hand des Werfers verlassen hat. Und das regelt 15:2 und nicht 10:3. 10:3 regelt die Optionen für die Ausführung eines Anwurfes, deshalb wird Helge hierzu sicherlich inhaltlich nicht eingehen, da es mit dem Thema nichts zu tun hat.

    Und das ist auch nicht korrekt wiedergegeben:

    Das ist Regel 14:

    Stimmt.

    Die Tatsache, dass Lothar Frohwein bisher trotz ausführlichen Statements nur geschrieben hat, es seien sehr Regelkundige des DHB befragt worden, aber noch nicht inhaltlich Stellung zu 10:3 genommen hat, zeigt ja, dass zumindest drüber nachgedacht wird. Jetzt.

    Das Argument mit den sehr Regelkundigen lasse ich übrigens nicht im Ansatz gelten. Autorität qua Amt ist mir derart zuwider. Vor allem beim DHB, wo auf vielen Positionen Menschen sitzen, die zwar Amt, aber in meinen Augen nur wenig Fachkompetenz besitzen.

    Gerne nochmal, wir können uns über 15:2 unterhalten, aber das Ganze hat mit dem Anwurf (10:3) nichts zu tun. In der Darstellung der KI sind einige Regelbezüge nicht korrekt der aktuellen Regelbezeichnung zugeordnet.

    Das Handball-Regelwerk | dhb.de

    Oh, das Auswechsel-Reglement. Das hatte ich bei meinen Ausführungen übersehen.

    Ich glaube, es geht da wirklich drum, dass die Gegenspieler, wenn sie sich im Angriff befinden, nicht denken: "ach, da steht ja noch einer von uns, den kann ich ja anspielen". Alles schon live erlebt. Da wird halt nur aus dem Augenwinkel heraus auf dieselbe Farbe geachtet und nicht aufs Gesicht geschaut.

    Zudem gab es mal "schlaue" Vereine, die den in den Ecken sitzenden Wischern gerne die T-Shirts in der Trikotfarbe der Gegner organisiert haben. So hat der Halbspieler gelegentlich den "Außenspieler" im Augenwinkel gesehen. Sollte man als Schiedsrichter in TB gerne auch ansprechen 😉.

    Das bezieht sich auf die Offiziellen der gegnerischen Mannschaft. Diese dürfen nicht die gleichen Farben wie die Feldspieler haben.

    Verstehe ich jetzt nicht ganz. Offizielle dürfen nicht die gleichen Farben wie die Feldspieler haben?

    Aber die Auswechselspieler dürfen Jacken über dem Trikot tragen, wie die gleichen Farben des Gegners? Ist das nicht etwas unlogisch?

    Aber in der 3.Liga wird das nicht erlaubt!

    Das ist die Regel, ob logisch oder nicht 🤷‍♂️🤣, und gilt auch für die dritte Liga 😉. Geht prinzipiell darum, dass die Offiziellen sich im Auswechselraum ja bewegen können und es somit, auf Grund der "aufrechten Position" zu Irritationen kommen kann. Die Ersatzspieler sitzen ja im Normalfall (in Nieder-Roden vielleicht nicht immer, weshalb das dort nicht gilt 🤣🤣🤣).

    Ich finde es ja mega, wie Du gerade im KI-Flow bist 🤩👍🤝, aber nochmal, meine analoge Recherche ergibt, dass Regel 10:3 den Anwurf regelt 🙈. Insofern kriege ich gerade den Zusammenhang nicht hin 🤷‍♂️.

    Absolut korrekt

    Und bezüglich den drei Sekunden, wäre es ja auch eine Option, dass der Ball an einen Mitspieler abgespielt wird (der Gegner muss ja den Abstand einhalten) und dieser dann den Ball festhält. Also bei keinem Ballbesitzwechsel hat Essen keine Chance mehr auf einen Ballbesitz bei dieser Restspielzeit!

    Falsch, oko!

    Wenn ein offizieller Wurf (also hier Freiwurf) noch nicht ausgeführt ist, ist der Ball nicht im Spiel!

    Ausgeführt = Ball hat die Hand des Werfers verlassen.

    Das sind Basics der Handballregeln, die man nicht diskutieren sollte, wenn man sie nicht kennt.

    Einwurf, soviel Ordnung muss sein 😉.

    montoya52: Regel 15:2 würde ich heranziehen

    Und ich vermute ebenfalls eine Klage, sollte das für Dessau negativ ausgehen, da in dem Urteil ja steht, dass es unanfechtbar ist. Insofern vermute ich mal, dass sich Dessau gerade intensiv mit dem Forum der Handballecke beschäftigt und die "falsch ausgelegte Regelanwendung" als Aufhänger für eine Klage nehmen wird. Einfach mal ein Gefühl.

    Mal eine Frage an die Regelexperten:

    In der 3.Liga gibt es immer wieder Diskussionen, auf der Bank selbe Farben Jacken etc. wie der Gegner. Das ist nicht erlaubt.

    Heute Berlin in schwarzen Trikots, Magdeburg in schwarzen Jacken auf der Bank.

    Dachte immer in der IHF gibt es einheitliche Regeln.

    Das bezieht sich auf die Offiziellen der gegnerischen Mannschaft. Diese dürfen nicht die gleichen Farben wie die Feldspieler haben.

    Ne, ist und bleibt Schwachsinn von jemand in der Position. Auch Vereine müssen arbeitsrechtlich den gesetzlichen Urlaub gewähren! Wenn nicht im Juni (nach Saisonende), wann dann?

    Daher absolut frech sein Verhalten...

    Ok, sie haben Urlaubsanspruch für 1/2 Jahr und ich vermute mal, dass Anfang des Jahres schon ein paar Tage genommen worden sind, denn die Nationalspieler in Dessau und Essen sollten überschaubar sein. Insofern ist ja die Frage, wie viel Tage da individuell noch da sind.

    Und nochmal, das ist doch eine Ausnahmesituation und hier kann man schon auch „betriebsbedingt“ ein bisschen Verständnis von Seiten der „Angestelleten“ einfordern!

    Ansonsten können sie sich die gegenseitigen Bekundungen und lieben Worte bei der Verabschiedung sonstwohin stecken!

    Ballbesitzwechsel?

    Ja, erst zu Ende denken 🙈. Ich bin bei der Auszeit hängen geblieben, aber damit es "zum Problem" wird, müssen sie ja angepfiffen haben. Aber andererseits, wenn Sie anpfeifen, akzeptieren sie die Aufstellung (auch wenn sie in dem Moment halt falsch ist) und kassieren deshalb den Einspruch.

    Also regulär hätten SR und SK/ZN vor Anpfiff durchzählen müssen und es hätte auffallen müssen. Bis das nach dem Anpfiff auffällt und entsprechend geahndet werden kann, ist die Spielzeit rum, deshalb glaube ich trotzdem nicht an die theoretische Chance des Ballbesitzwechsels (ich hoffe, ich habe mich jetzt gut gerettet 😂).

    Wenn es sportlich im Sinne von „den Regeln entsprechend“ gelaufen wäre, hätten sie den Ball nochmal bekommen und durchaus die Möglichkeit dazu gehabt, dieses Spiel sportlich nicht zu verlieren.

    Ok, das ist ja jetzt ein bisschen überzogen. Bei 59:57 halte ich den Ball drei Sekunden fest und das Spiel ist vorbei. Also in Ballbesitz wäre Essen nicht mehr gekommen. Aber... Regel ist Regel und die gelten halt bis 60:00 mit allen Konsequenzen.

    Anderes Beispiel, was diese Saison passiert ist (ja, Amateurklasse, aber trotzdem auch Sport 😉):

    Mannschaft A führt am vorletzten Spieltag mit einem Tor und erhält bei 59:58 eine rote Karte. Mannschaft B (Tabellenzweiter und zu diesem Zeitpunkt 2 Punkte hinter dem Tabellenführer) bekommt aber nur den FW anstatt dem 7m-Wurf. Mannschaft B hätte maximal ein Unentschieden erzielen können und wäre somit weiterhin 1 Punkt hinter dem Tabellenführer gewesen. Mannschaft B legt aber Einspruch ein, der geht durch und es gibt ein Wiederholungsspiel nach dem letzten Spieltag. Mannschaft B gewinnt dieses mit einem Tor und steigt als Meister auf.

    Fair? Definitiv nein

    Regelkonform? Definitiv ja

    Nein, die HBL >selbst< würde dann, eben als 'Aufsichtsorgan', Einspruch einlegen.

    Und das meine ich mit den Optionen. Wenn Verein A (der das Einspruchsrecht hätte) mit dem Unentschieden den Klassenerhalt sicher hat, wird dieser niemals Einspruch einlegen. Jetzt kommt die HBL und macht das und Verein A verliert und steigt ab. Da wird sich ein uns bekannter Jurist sicherlich die Hände reiben.

    Und, um das weiter zu spinnen, soll die HBL bei jedem Regelverstoß ab dem 1. Spieltag als Aufsichtsorgan einen Einspruch einlegen? Ansonsten wäre es ja willkürlich, oder?

    Die HBL sollte die Voraussetzungen schaffen in solchen Fällen gewissermaßen 'von Amts wegen' als 'Aufsichtsorgan' einzuschreiten.

    Aber wie soll das denn ablaufen? Die HBL kann doch den Vereinen nicht vorschreiben, ob und wann sie Einspruch einzulegen haben. Es ist halt im Handball so, dass man abwägt, wie sich die Optionen durch einen Einspruch bzgl. einer Verbesserung oder Verschlechterung des Status Quo verhalten.

    Und ja, diese Situation jetzt ist wirklich unglücklich, aber wäre das, wie heute schon einmal geschrieben, am 18. Spieltag passiert, wären es hier vermutlich viele Seiten weniger, dafür bei den "Schiedsrichterleistungen" einige mehr 🤪. Wäre das ganze am letzten Spieltag passiert, dann wäre auch niemand "im Urlaub, im Saison fertig Modus, o.ä." und ich vermute mal, dass eh alle noch im Training sind, da die beteiligten Vereine ja über den Einspruch und die Möglichkeit des Wiederholungsspiels Bescheid wissen.

    Ganz ehrlich, ich finde es gut, dass ein Verein das bis zum Ende durchzieht, denn dieses "gibt keine Chance für den Einspruch, da nicht spielentscheidend", was bei vielen Regelverstößen angebracht wird, finde ich viel unfairer, als das jetzt. Das jetzt, ist die Konsequenz, aus einem schwerwiegenden Fehler im Profisport und muss m.E. auch so sein! Heutzutage tut man sich einfach schwer, gemachte Fehler einzugestehen und die daraus folgenden Konsequenzen zu tragen/akzeptieren.