Beiträge von gummiball

    Man könnte natürlich auch Fragen: Gibt es einen Trainer, der über Jahre so viele sehr gute Spieler zur Verfügung hatte? :hi: Wie war es eigentlich noch mit seinem Vorgänger? Der hatte doch auch mit Danmark was gewonnen oder?

    Ist schon bemerkenswert, wie ein Land mit wenigen Einwohnern immer wieder so gute Handballer hervor bringen kann. Wenn ich da an den DHB denke, so um die 21.000 Vereine und runde 3/4 Mio Mitglieder und kaum Spieler auf dem Level, um sich mit der Nati berechtigte Hoffnungen auf Titel machen zu können.

    Das kannst Du nur bedingt in einen Zusammenhang bringen. Wenn Du die Masse hast, sie aber konsequent falsch trainiert wird, dann kommt auch nichts nachhaltiges raus. Das Problem ist, dass die deutschen U-Mannschaften oftmals erfolgreich sind und somit suggeriert wird, dass da etwas Gutes nachkommt. Leider findet in der deutschen Ausbildung das freie Spiel mit Entscheidungsfindung kaum noch statt, somit sind die oftmals hervorragenden Jugendspieler im Aktivenbereich dann limitiert, wenn der Gegner einen geplanten Lauf- / Passweg unterbricht.

    Welche individuelle Klasse die einzelnen Spieler ab den Halbfinals hatten, das ist überragend und sollte dem deutschen Konzepthandball mit "langem kreuzen, leer links/rechts, Kreisel usw." inzwischen mal die Augen geöffnet haben. Auch die Isis und Kroaten sind uns da noch voraus.

    Das Spiel, mit dem uns Juri Knorr begeistert, ist doch nicht dem deutschen Ausbildungssystem geschuldet. Die komplette Spielanlage von ihm ist so unterschiedlich zu allen anderen deutschen Rückraumspielern, so dass es nicht auf das System zurückzuführen ist. Ansonsten müssten zumindest in diesem Landesverband noch mehr mit diesen Fähigkeiten rumlaufen!

    Und bevor jetzt alle mit Andi Schmid als Mentor kommen. Sicherlich hat sich Juri Knorr in dem einen Jahr einiges abgeschaut, aber die generelle Spielauffassung und Kreativität war vorher schon existent.

    Hoffentlich bringt er einen gültigen SR-Schein mit.

    Das ist blöde Polemik und unsinnige Provokation!

    Selbst wenn man bei einem neuen Spieler diese "Luxuszugabe" hätte, würde er erst für die Saison 24/25 angerechnet werden.

    Insofern hat das auf die nächste Saison gar keine Auswirkung!

    Ich halte Kleins Einstiegsposition in einem 0815 Landesverband für viel zu unbedeutend. Wieviele hauptamtliche Stellen hat ein Landesverband? Schätze 2-4. Und Öffentlichkeitsarbeit ist nun wenig wo man was mit Managementkompetenz zu tun hat.

    Christophersen halte ich intellektuell für die hellste Kerze. Fiel schon als er sein Debüt als Fernsehexperte gab. Das war atemberaubend für einen Neueinsteiger. TingeltangelBob (FvB) hat im Radiointerview mir aus der Seele gesprochen und gefragt wie es sein kann, dass Spanien mit 50000 Handballern permanent höher performt bei Frauen wie Männern als der DHB mit 850000. MIt dem Mindset muss man an Job gehen. Von Kromer und Co. bisher immer nur "an guten Tagen könne wir jeden schlagen aber Konstanz bla bla bla bla".

    Warum nicht unbequem werden und das deutsche Lehrwesen mal in Frage stellen. (Meine These zum Rückstand auf Spanien.

    Aber wie schon geschrieben. Michelmann wird den Betriebsfrieden nicht stören und bei Kromer sehe ich keinen Plan B, als dass er von sich aus geht. Hätte er beruflich einen Plan B wäre ihm wohl gedämmert, dass bei 5-6 Jahren im Amt und der reinen Bilanz bei Damen und Herren es Zeit ist weiterzuziehen.

    Das Lehrwesen wird man Dir mit so etwas halt schnell entkräften! handball.net - U21 mit großem Sieg gegen den Europameister

    In der Jugend passt es doch meistens, aber leider überdauert das, entgegen der z.B. skandinavischen Talente ziemlich selten den Jugendbereich. Die Beispiele der deutschen on/off-Spieler bei den internationalen Wettbewerben zeigt doch die Leidenschaft für die Sache ziemlich deutlich auf.

    Zum einen geht es für mich nicht um das "Bäume ausreißen", sondern darum Menschen für eine Sache zu begeistern, empathisch zu moderieren und in die richtige Richtung entwickeln. Hier sind beide von mir genannten Personen in meinen Augen sehr gut geeignet.

    Es mag sein, dass ich das jetzt falsch einordne, dann bitte gerne korrigieren. Ich habe in der Vergangenheit den bayerischen Handball im Leistungsbereich nur in Form vom TV Großwallstadt wahrgenommen und eine zeitlang durch den TSV Milbertshofen. Nun sind der HC Erlangen, DJK Rimpar und der HSC Coburg, auch durch die Jugendarbeit schon eine Weile auf dem Radar.

    Dominik Klein ist wohl, soweit mir bekannt, bevorzugt im Münchener Umfeld aktiv. Und hier kommen jetzt Mannschaften wie HT München (gerade erst sehr positiv in Lund wahrgenommen) und München-Allach auf die Landkarte. Dazu kommt, vielleicht auch durch die Vergangenheit von Isi Klein, die sehr ausgeprägte Entwicklung im Beachhandball in Bayern, wo Dominik Klein bei Veranstaltungen auch präsent ist.

    Mir ist klar, dass das nicht alles ein Verdienst von Dominik Klein ist, aber alleine durch die Information, dass er Botschafter für den Handball in Bayern geworden ist, ist der bayerische Handball mehr ins Blickfeld gerückt. Und das, das muss auch gesagt werden, ausnahmslos positiv!

    Eine Doppelspitze Klein/Christophersen wäre in meinen Augen sehr gewinnbringend.

    Nein, das Problem ist: Solche Leute gehen nicht zum DHB, da sie die Strukturen und Aussichtslosigkeit bereits kennen ;);(.

    Es geht ihm (wie so vielen Experten und Trainern in letzter Zeit) um Schritte.

    Auch gerade bei Knorr: Wenn solche Spieler fünf Schritte machen dürfen, kriegt man das ja gar nicht regelgerecht verteidigt.

    Aber in der Situation waren es keine Schritte und das sollte ein „Experte“ schon erkennen!

    Mit der Argumentation bei Kristiansson im allgemeinen hat er ja recht, aber das wird sich nicht ändern lassen, da das in der Bundesliga niemand so haben will!

    So lange der nicht vorhandene Nullschritt aus dem eigenen Anprellen akzeptiert wird, ist das nunmal so.

    Und in seiner Sache bleibt sich Baur treu, er hat einfach keine Ahnung von den Regeln!

    „Wenn die SR so lange warten, dann ist es natürlich ein 7m“ 🙈. Der Angreifer hat halt 3 Sekunden und 3 Schritte Zeit etwas zu machen.

    Wenn er als Trainer den 7m nicht bekommen würde, weil er den Vorteil erwartet, würde er durchdrehen. Aber Hauptsache ich mache es so, wie ich es brauche 😡.

    Kann ich nur unterstützen. Jeder (regelsichere :hi:) Schiedsrichter, der in Originalgeschwindigkeit das Foul als "besonders gefährlich und arglistig" erkennt, wird es mit "blau" bewerten. Da interessiert die Wahrnehmung von Schulze/Tönnies null. Auch deren Entscheidungen können falsch sein, weil das nur menschlich ist. Deshalb kann es kein Maßstab sein.

    Ich habe das Arcosh schon privat geschrieben. Wenn Schulze/Tönnies diese Aktion wahrgenommen haben, dann kann es nur blau sein. Für was genau gab es denn die rote Karte, doch wohl für das ziehen am Fuß eines sich im Sprung befindlichen Spielers?! Und diese Art von Fouls sind tatsächlich 1:1 vergleichbar, da sie allesamt den gleichen Ablauf haben!

    Diese Fußheber (bevorzugt auf den Außenpositionen) waren vor Jahren ein intensives Thema auf den Lehrgängen und man wollte "diese widerlichen Fouls" durch hartes Durchgreifen weghaben. Insbesondere, da diese Art von Fouls schon visualisiert worden sind, sind die Bewegungsmuster abgespeichert. Aber vermutlich haben die WM-Schiedsrichter dies, analog dem THW, als "leichtes ziehen am Bein" eingestuft und sahen in diesem Fall eine rote Karte als gerechtfertigt. Um im Schema von Rheiner zu bleiben, ob das bei Mannschaften in anderen Tabellenregionen auch so ausgegangen wäre, lasse ich mal dahingestellt und werden wir nie erfahren!

    Dann nehme ich die Aussage mit dem Maßstab zurück und werte so eine Situation für mich im Bereich der benannten Definitionen.

    https://sport.sky.de/handball/artik…/12770746/34343

    Bei 1:07.

    Selbst die Flensburger Zuschauer fordern 2 Minuten.

    Dass der Torschiedsrichter in dem Tempo sofort erkannt hat, dass das mehr ist, ist mega!

    Ja, er hat etwas erkannt, richtig und gut. Aber bei einer so offenen Spielsituation (siehe Zeit 1:13) muss man das auch erwarten können!

    Und bei dieser Situation sind mindestens die Definitionen für "besonders gefährlich und arglistig" erfüllt, also hätte es blau sein müssen. Kein Schiedsrichter kann eine gleichgeartete Situation jetzt mit blau bestrafen, denn Schulze/Tönnies haben an diesem Spieltag den Maßstab für solche Fouls gesetzt, und der ist "rot und Ende"!

    Jetzt mal ehrlich, dass gerade Du Dich auf Fanreaktionen berufst, ist doch wohl nicht Dein Ernst!!!

    Jetzt auf die Schiedsrichter in der Situation verbal einzudreschen tut "der Basis" jetzt noch mehr einen Gefallen.

    Sie haben gepfiffen was sie in der Situation gesehen haben. Nach Video-Studium hätten sie wahrscheinlich auch auf Blau entschieden.

    Der THW könnte jetzt ja mal Eier zeigen und den Spieler von sich aus mit einer Straffe belegen und sich entschuldigen (wenn der Spieler selbst dazu nicht den Schneid hat)

    Zu Absatz eins verstehe ich den kausalen Zusammenhang absolut nicht 🤷‍♂️.

    Absatz zwei -> siehe mein erstes Zitat

    Absatz drei -> warum sollten sie? Da wird drüber gesprochen, dass er Glück hatte und dann geht das Geschäft weiter. Und als Verein für etwas entschuldigen, was der Spieler ja wohl schon direkt danach gemacht hat???

    Schiedsrichter dürfen nicht emotional und/oder nach Gefühl pfeifen. Nach TV-Bildern in Zeitlupe hätten sie womöglich/sehr wahrscheinlich auch Blau gezeigt. In Echtzeit musst du erstmal überhaupt sehen, dass es ein Griff ans Bein war und keine zufällige Berührung.

    Ganz einfache Frage: Für was hat Pekeler denn die rote Karte gesehen?

    Wenn ich als Schiedsrichter die rote Karte gebe, dann habe ich eine Situation erkannt und bewerte sie entsprechend. Also müssen sie es erkannt haben!

    Schiedsrichter auf diesem Niveau sind darauf geschult, diese Situationen zu sehen und zu bewerten. Und aus der Torschiedsrichterperspektive war das auch mehr als deutlich zu erkennen!

    Ich In jede Richtung.

    Das Foul war böse. Aber einen Vorsatz zu unterstellen, einen Kollegen verletzten zu wollen… Puuuh

    Hier schaffen es genug Schreibende, ihre Emotionen nicht im Griff zu haben. Aber auf der Platte hat es jeder jederzeit zu können.

    Themawechsel: Ich hatte in FL Thread darum gebeten, Selbstbewusstsein erst nach diesem Spiel zu zeigen. Leute, was ist los: es ist bald Weihnachten und die SG straft mich so. Das ist nicht fair.

    Habt einen schönen Abend und fahrt alle mal nen Gang runter.

    Ich habe jetzt mal alles mitgelesen und hierauf muss ich jetzt mal antworten.

    Dieses Foul ist das mieseste, was ich seit langem im Handball gesehen habe! Und jeder Handballer, mindestens ab der Oberliga, weiß um die Verletzungsgefahr bei so einer Aktion und dieser Dynamik eines Spielers. Also hat Pekeler in dem Moment nicht über die Verletzungsgefahr nachdenken müssen, er wusste es definitiv! 😡

    Eine andere Frage, die sich mir stellt ist, warum die Magdeburger Schiedsrichter, für mind. einen hier im Forum die besten in Deutschland, nicht die Eier haben, das mit „blau“ zu ahnden. Ich finde in dieser Situation, so sehr ich mich auch anstrenge, keinen Bezug gegen den Ball. Hier ging es nur darum, den Gegner zu attackieren! Das ist wie damals beim 7m von Mimi Kraus im Spiel Bietigheim-Gummersbach auf den Kopf von Lichtlein. Wieder einmal zeigen sie, wenn es darum geht, die Regeln auch mal unbequem umzusetzen, dann ziehen sie den Schwanz ein! 🤷‍♂️

    Aber es ist eh egal, hier sind ja alle zufrieden, wenn auf beiden Seiten gleich gepfiffen wird, das umsetzen von Regeln wird überbewertet. Wie ein User weiter vorne schon schrieb, ist das ein Bärendienst für die Basis, die das noch standhaft versucht und sich dafür jeden Sonntag beschimpfen lässt 🙄!

    Natürlich gilt es in allen Spielklassen, dann bräuchte man aber die Diskussion um den Videobeweis überhaupt gar nicht, weil momentan nicht überall durchführbar, sitzen immer zwei Kampfrichter am Tisch, gibt es überall einen Buzzer, haben alle Hallen ausreichende Höhen ...?

    Es geht nicht um Absicht, sondern um Abschätzung des Risikos beim Werfer.

    Hand im Gesicht des Gegners gibt auch 2 Minuten, egal ob Wischer oder Schlag, ob Absicht oder aus Versehen. Gäbe es die Regel nicht, würde es mehr Gesichtstreffer geben, weil die Hände schneller in der Höhe wären, um den Ball zu erwischen natürlich.

    Ist fehlerverdächtig, aber notwendig diese Regel.

    Sieh es mir bitte nach, aber das ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, wenn Leute inhaltlich über etwas diskutieren wollen, wovon sie keine Ahnung haben.

    - Buzzer ist keine Regel

    - Hallenhöhe ist keine Regel

    Diese beiden Punkte werden in den DfB's der jeweiligen Bereiche geregelt.

    Und was SK/ZN angeht, also bei allen Spielen, denen ich beiwohne als Trainer, Zuschauer und Schiedsrichter, sitzen immer (auch in der E-Jugend) zwei Personen am Tisch. Diesen Punkt kann ich aus meiner Sicht also durchaus bestätigen.

    Wenn die Kopftreffer-Regel so schwer umzusetzen ist, sollte überlegt werden, wie sie besser umzusetzen wäre - zB in Kombination mit dem Videobeweis?

    Am besten wäre, kein Spieler wirft überhaupt dem Torhüter an den Kopp. Das passiert natürlich trotzdem, aber jeder Spieler muss entscheiden: wenn ich frei durch bin, habe ich die Verantwortung, den anderen nicht zu gefährden. Wenn ich das tue, kommt es raus, weil die Schiedsrichter sofort nachschauen und sanktionieren können.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass das Regelwerk allgemeingültig ist? Es gilt also in allen Altersklassen und bis runter in die Bezirksklasse!

    Da dürfte das mit dem „Ich schaue mal schnell nach“ ein wenig kompliziert werden.

    Aber natürlich sollte niemand einem anderen absichtlich auf den Kopf werfen, was aber, das setze ich mal voraus, normalerweise nicht vorkommt. Ein Sportler will im Regelfall den Ball in das Tor werfen!

    Spielt auch keine Rolle. DIe Frage ist, handelt es sich um eine "normale" Torhüterbewegung oder nicht? Den Kopf aktiv zum Ball bewegen zählt hier nicht dazu.

    Aber das ist doch das Problem an der ganzen Sache. Was ist denn eine "normale bzw. seine übliche" Torwartbewegung? Die von Heinevetter unterscheidet sich ja wohl signifikant von der von Dejan Milosavljev! Soll sich der Schiedsrichter jetzt mit den individuellen Torwarteigenschaften auseinandersetzen?

    Die Aussage ist so wachsweich, dass sich der Lehrwart immer aus der Verantwortung ziehen kann, da es ja so oder so gesehen werden kann!

    Ich bleibe dabei, wie ich es in vorigen Beiträgen schon geschrieben habe:

    Bei den Außenaktionen bekommt der Abwehrspieler so gut wie immer eine Zeitstrafe, da der Außen seinen Bewegungsablauf nicht mehr abändern kann. Bei einem Wurf kann der Schütze in der Wurfbewegung auch nichts mehr verändern (außer nicht zu werfen 8o ), soll aber auf die Bewegung des Torwarts reagieren und ist am Ende für einen eventuellen Kopftreffer verantwortlich. Das ist für mich einfach messen mit zweierlei Maß!

    Klar die Schiris sehen die fehlende Dokumentation nicht und haben diese auch nicht zu verantworten, aber alleine bei den 2 Min hätte ihnen in der HZ auffallen können, dass etwas nicht stimmt, als nach 11 Min die Zeitstrafe von Thomann der Nr.8 von Rostock zugerechnet wurde. Wieder ein Fehler zu Ungunsten Rostocks, da eine 2min ungerechtfertigt verbraucht war. Sveinsson war nach 40 Min rotgefährdet wegen des Fehlers und Thomann hatte noch alle 3 Zeitstrafen frei.

    Ok, jetzt aber auch mal die Kirche im Dorf lassen!

    Die Strafen werden von den SR'n schon noch mitgeschrieben und vielleicht steht es einfach nur noch so im Protokoll, weil es letztlich nicht relevant wurde. Wenn das auf dem Zählkärtchen der SR richtig war, dann ist das mit der "rotgefährdung" einfach nur eine Hypothese, aber letztlich irrelevant (auch wenn es ein Beispiel für die Fehler des Kampfgerichts ist).

    Komisch ist es aber trotzdem, da ja die Strafen in den Auszeiten und der Halbzeitpause immer abgeglichen werden, aber wir alle wissen nicht, wie sich SR und KG diesbezüglich abgesprochen haben. Und ich gehe mal davon aus, dass das im Spiel für den Spieler gar kein Thema gewesen ist, da er vermutlich nicht den Liveticker und das Spielprotokoll zur Hand hatte ;) .

    Sie können keine Meldung machen, wenn sie nicht auf die Tore achten und sie nicht mitschreiben.

    Und was ins System eingetragen wird, sehen sie ja sowieso während des Spiels nicht.

    Anzeige in der Halle und PC sind ja nicht gekoppelt. Und die Anzeige bei Sportdeutschland auch nicht.

    Nur weil am PC alles falsch war, heißt das nicht, dass das auf der Hallenanzeige auch so war.

    Wir wissen nicht, wann was auf der Anzeige stand. Vielleicht wurde mal was in der Auszeit korrigiert o.ä.

    Oh man, willst Du es gerade nicht verstehen?

    Wenn ein Kampfgericht grobe Fehler in der Zusammenarbeit mit den SR'n macht, dann werden die SR das nach dem Spiel an ein Mitglied der SR-Kommission melden. Wenn das zu häufig vorkommt, dann wird dieses Kampfgericht aussortiert. Eine andere Möglichkeit haben die Verantwortlichen ja nicht, da es keine Beurteilung für diese gibt.

    Zum anderen Thema: Die SR sollen auf die Hallenanzeige achten, ob nach einem Torerfolg das Tor ordnungsgemäß erfasst wurde. Natürlich können sie nicht die Eintragungen im Computer verfolgen, aber die sollten ja normalerweise synchron sein, denn das wird ja beides zeitgleich am Tisch gemacht. Und wenn den SR'n beim Aufpassen eine Unregelmäßigkeit auffällt, dann müssen sie auch selber aktiv in die Kommunikation mit dem Kampfgericht gehen. Aber das bedeutet, dass ich natürlich vorher auch aufpasse!

    Aber das kann nicht Aufgabe der Schiedsrichter sein, ein ZN/S-Gespann zu kontrollieren und deren Qualität zu beurteilen, das der DHB hingeschickt hat. Da muss ich mich als Schiedsrichter schon drauf verlassen können.

    Das habe ich auch mit keinem Wort geschrieben, dass die SR das beurteilen sollen!

    Das war lediglich eine wertende Aussage, dass die Kampfgerichte nicht immer gut sind!

    Nichtsdestotrotz machen SR im Bundesligabereich eine Meldung, wenn ein Kampfgericht grobe Fehler gemacht hat, denn irgendeine Grundlage muss es ja auch für die Qualifikation der Gespanne für den Bundesligabereich geben.