Beiträge von gummiball

    Was ist dort vorgefallen?

    Bei 58:49 und dem Spielstand von 31:26 für O/S, erhält der Trainer von O/S, bei angezeigtem passiven Vorwarnzeichen gegen Burgdorf,die gelbe Karte. Bei Wiederanpfiff blieb der Arm der Schiedsrichter dann weiterhin oben. Hätte Burgdorf einen neuen Angriff aufbauen können und ein Tor gemacht, wären sie auf Grund der mehr geworfenen Auswärtstore weiter. So mussten sie schnell abschließen und kassierten das 32:26.

    Ein klarer Regelverstoß, der in diesem Fall auch durchgehen müsste!

    So, jetzt stehen die Achtelfinals fest und in 13 von 16 Begegnungen haben sich die Mannschaften aus der A-Runde gegen die Mannschaften aus der B-Runde durchgesetzt.

    Wie ist der Modus jetzt zu bewerten?

    Ich persönlich finde ihn super, da die meisten Teams mit Gegnern auf Augenhöhe gespielt haben. Zudem haben alle Mannschaften mind. 19 Spiele gehabt, und alle die weiter gekommen sind, gehen mit mind. 23 Spielen aus der Saison. Hier muss ich rückblickend dem DHB ein Kompliment aussprechen, das haben sie gut hinbekommen. :thumbup:

    Meine Kritik an der willkürlichen Einteilung der Vorrundengruppen, was sich dann bis zum Ende durchzieht, halte ich trotzdem aufrecht, da der DHB hier eine sportliche Vorselektion vornimmt. :thumbdown:

    Auf alle Fälle freue ich mich für die Jungs, dass sie in der jetzigen Zeit, relativ geräuschlos, bisher eine vollständige Saison durchziehen konnten :).

    Möchte nicht rechthaberisch klingen, aber die beiden Roten Karten empfinde

    ich auch wenn ich das Spiel nochmal gesehen habe als zu hart. Unser ISLÄNDER

    stößt Kai auf Abutovic Ellbogen der daneben in einer Abwehrhaltung steht . Und

    auch die Abwehrreaktion nach dem Löwen Tor war höchstens eine Zeitstrafe wert.

    Ok, Ellenbogen auf Schulter-/Gesichtshöhe ist also eine korrekte Abwehrhaltung?

    Hypothese: Dein Kind/Enkel spielt A/B/C-Jugend und bekommt von seinem Gegenspieler, der sich das gestern im TV abgeschaut hat, auf diese Art den Ellenbogen zu spüren. Dann bist Du der erste der sich hinstellt und sagt, dass eine Zeitstrafe ausreichend ist?

    Eine korrekte Abwehrhaltung ist frontal und mit angewinkelten Armen, wo die Hände voraus sind. Und auch wenn der andere Abwehrspieler Häfner geschoben hat, hat der Ellenbogen da nichts, aber auch gar nichts, zu suchen!!!

    Mir erschließt sich nicht, warum hier so über Regel 13:3 diskutiert wird. Die Spielfortsetzung nach dem TTO ist nur mit Anpfiff, das ist aber kein FW und unterliegt demnach auch nicht den Bestimmungen von Regel 13. Ergo liegt mit Anpfiff zur Wiederaufnahme des Spiels die Regelwidrigkeit vor und wird entsprechend mit Ballbesitzwechsel geahndet.

    Ja das ist verständlich aber ist es dann nicht eine Form von Wettbewerbsverzerrung wen Schiedsrichter einigen Mannschaften helfen und anderen nicht? Wenn das die Regel ist, dann sollten alle Schiedsrichter dementsprechend geschult werden und dann auch gleich handeln. Entweder sie zählen durch und weisen die Mannschaften auf den Fehler hin oder sie zählen nicht durch und verteilen bei Fehlern 2 Minuten.

    Ich kann jedem Schiedsrichter nur empfehlen, vor Wiederanpfiff durchzuzählen. Das hat verschiedene Gründe:

    1. Ich vermeide absolut unnötige Diskussionen, für den hier benannten Fall

    2. Ich zeige, dass ich als Spielleiter beim Spiel dabei bin und

    3. Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone ;)

    Alle diese Faktoren erhöhen zum einen die Wertschätzung des Schiedsrichters und die Vereine werden es ihm danken.

    ne, ne ... da ist bayern ausnahmsweise keine ausnahme. die regel ist schon auch in bayern so wie in restdeutschland. bei timeout darf auch im bayerischen jugendbereich gewechselt werden, wenn der gegner im ballbesitz ist. es ist in ja sogar möglich, beim 7m den torwart zu tauschen, wenn man den sr bittet, die zeit anzuhalten. allerdings würde ich trotzdem auch nicht ausschließen, dass der eine oder andere bezirks-sr-wart seine eigene philosophie vom handball verbreitet ...

    Dafür musst Du den SR aber nicht um ein TO bitten. Bei einem TW-Wechsel, den man dem SR gerne mitteilen kann, ist ein TO vorgeschrieben.

    Schussfalle: Die Problematik im Jugendbereich ist so vielschichtig, da wird man leider mit Dingen konfrontiert, die einen sprachlos erscheinen lassen. Ich spiele mit meiner C-Jugend in der Oberliga und musste letzte Woche einem SR erklären, dass der Gegner keine Einzelmanndeckung spielen darf. Er sagte daraufhin zu mir, dass ihm das nicht bekannt ist und er seit ca. 10 Jahren keine C-Jugend mehr gepfiffen hat :huh:.

    Wie ich hier schon öfter geschrieben habe, sind so ziemlich alle Themen in den Regeln und ergänzend den DfB's geregelt. Leider nehmen sich die wenigsten die Zeit, diese zu lesen und dann kommt es Wochenende für Wochenende zu Missverständnissen :rolleyes:.

    An Deiner Stelle würde ich vor jedem Spiel die Regeln und DfB's griffbereit haben (ich habe sie in einem Ordner auf dem Handy) , um solch wichtigen Personen direkt aufzeigen zu können, dass sie Quatsch erzählen. Im Spiel würde ich das auf alle Fälle mit den SR besprechen, damit das dokumentiert werden kann, sonst ist es "leider nicht vorgekommen", da es im Nachhinein niemanden interessiert.

    Und es geht nicht darum, den Oberlehrer zu spielen, sondern Dein Recht umzusetzen, dass in den o.g. Medien so geregelt ist. Wenn jeder SR und jedes Kampfgericht jede Woche eigene Interpretationen aufstellen, ist das für den Sport, und im speziellen im vernachlässigten Jugendbereich der Basis, in meinen Augen katastrophal.

    TCLIP: das geht jetzt wieder sehr OT, aber nur ganz kurz: Er kann nicht bis zur nächsten Unterbrechung warten, denn wenn der Regelverstoß passiert ist, ist er passiert. Da kann man dann nicht 30sek später mal überlegen, wie es jetzt weitergehen soll.


    Die SR müssen den Anweisungen des TD Folge leisten!


    Und wenn ein TD kurzfristig ausfällt, dann wird ein anderer geschickt. In der Organisation des DHB ist das schon gut organisiert und das Netz an qualifizierten Personen ist groß genug.

    Doch, das beantwortet genau die Frage. Der Zusatz „wenn angesetzt“ bezieht sich auf Spiele der HBL2, denn da werden im Normalfall keine Delegierten angesetzt.

    In der LM-HBL ist jedoch immer ein Delegierter am Tisch, der in dem Fall auch die TB leitet.


    Und die Begrifflichkeit, die Handball-World verwendet ist sicher keine offizielle Meldung des DHB, insofern nicht verbindlich zu verwenden.

    Alle offiziellen Begriffe lassen sich aus den Regeln und den DfB‘s ableiten.

    Versteht das bitte nicht als Vorwurf, aber das Muster wiederholt sich hier ständig und ist so leicht zu „beheben“.

    Für viele Fragen, Interpretationen oder „sonstiges Fachwissen“ gibt es entweder die Regeln oder die DfB‘s in denen man ganz einfach nachschauen kann. Natürlich ist es einfacher, dass andere machen zu lassen ?, aber das ist wie mit dem abschreiben, da lernt man nix ?.


    Für die vorliegende Frage findet sich hier https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redakti…Lizenzligen.pdf die Antwort direkt im ersten Punkt „Spielablauf -> technische Besprechung“, denn dort sind die Anwesenden Personen aufgeführt.

    Das ist jetzt aber Quatsch. Seit wann läuft denn der anwerfende Profi beim Anwurf los, weil er irritiert wird. Egal wie der Umstand ist, der Anwurf muss im Stehen ausgeführt werden und Ende.
    Dann hätte er halt in korrekter Position werfen sollen, dann wäre es vielleicht auch regeltechnisch geahndet worden, inkl. der dann fälligen Strafe.

    Aber jetzt einen Siebenmeter zu legitimieren, weil der Berufsspieler bei einem Wurf, den er tausendmal macht, irritiert wurde…. ne ?.