Beiträge von hlp

    Eine gute Zusammenfassung.

    Also ich finde, meine "Expertise", dass Euer Team, mit Ausnahme von Wolf, momentan nur internationale Klasse hat und daher die Tagesform und weniger Fehler im Spiel, über Sieg oder Niederlage entscheidet, natürlich die Schlüssigste. ;)

    Mit Ausnahme von Dänemark (dort sind sehr viele Weltklasse), haben doch praktisch alle Top 8 Teams ähnlich viele Spieler von ähnlicher Klasse und darum geht es um die Tagesform.

    Ein Uscins in Normalform, hätte doch gestern für den Sieg bereits gereicht

    Um die wichtigste Frage hast du dich drum herum gedrückt.

    Haben wir mit Gislason noch Hoffnung auf Besserung oder hat das alles mit dem Trainer überhaupt nichts zu tun?

    Trainer Nationalmannschaft und Trainer Vereinsmannschaft sind 2 unterschiedliche Jobs.

    Darf aber jeder gerne anders sehen...

    Und komm mir jetzt nicht mit HSG Graz

    Pajovic hat 0 Erfahrung als Trainer in der HBL, geschweige denn hat er eine Mannschaft auf hohem Niveau trainiert.

    Für mich ist Pajovic in Flensburg ein Experiment und kommt für mich überraschend, da Glandorf mal andere Töne geschwungen hat

    Jeder Trainer hat so lange 0 Erfahrung in der HBL bis er seinen 1. Vertrag unterschreibt.

    Was waren denn Jichas Erfahrungen in der HBL bis er den größten THW des Universums übernommen hat?

    Und komm mir jetzt nicht mit, er hat bei Mr. Hey-Okay den Co. gemacht. Wir wissen doch alle, dass man bei dem nix lernt.

    Den versteht man ja nicht mal.

    Natürlich sind auch die Spieler und Verletzungen das Problem. Nicht nur, aber auch.

    Ich habe heute einiges gelernt. Als Spieler brauchen wir nur Wolff, Knorr und Uscins, der Rest ist egal.

    Die einen sagen, der Trainer hat keinen Plan.

    Andere sagen, der Trainer hat einen Plan, aber man sieht ihn nicht. (Finde ich auch gut.)

    Wiederum andere, die Spieler verstehen es nicht den Plan des Trainers umzusetzen. ((Kann eigentlich nicht sein, weil die Spieler zu gut sind, außer die, die man eh nicht braucht, aber die müssen auch nix verstehen)

    Mir gefällt am besten, die Spieler verstehen den Trainer nicht.

    Wir haben überragende und talentierte Spieler mit einem Super-Juri an der Spitze.

    Wir haben nur Spieler von bestenfalls internationaler Klasse, keine Weltklasse.

    Unsere Spieler sind nicht gut genug. (Außer, es ist Olympia)

    Mein kleinster gemeinsamer Nenner ist: Wir haben einen Torwart.

    Leuten, die sagen, wir hätten 2, würde ich auch nicht widersprechen.

    Nein, der natürlich nicht. Der ist schon perfekt. Frag Stifli seine Mudder und Valter.

    Bin mal gespannt, wie Leif Thissier sich in Hannover entwickeln wird. Und ob er mal zu einem Lehrgang berufen wird.

    Ich hätte Tissier Witzke vorgezogen, aber er ist eben auch einer aus dem virtuellen 60er Kader, wo keiner weiß, wie er auf internationalem Parkett gegen das Niveau Portugals funkioniert hätte.

    Ergänzungsspieler und Talente haben wir genug, Unterschiedsspieler oder "fertige" Spieler zu wenig, außer im Tor.

    Die sogenannte Königsposition ist im Handball per alter Definition eigentlich Rückraum links. Einige sagen auch Rückraum Mitte.

    Kreis wäre mir neu. Aber mit Golla auf der Nr. 1 sind wir eigentlich top besetzt. War allerdings nicht sein bestes Turnier.

    Die Maßstäbe setzen auch hier, wenig überraschend, Dänemark und Frankreich. Positive Überraschung bisher, Marin Sipic von Kroatien und teilweise Felix Möller von Schweden.

    Richtig ist die extreme Wichtigkeit eines guten Kreisspielers, vor allem in Momenten ohne Ball vorn und ggfs. im Abwehrverbund hinten, wobei es auch immer sehr gute Offensiv-KM gab, ohne das sie je hinten geglänzt hätten.

    Da bin ich ja bei dir.

    In richtig guten Zeiten versuchten die Außen auch mal 1 gegen 1 😇

    Das müssten sie in Schland aber als Leervariante spielen, weil sie ja nie einen Ball kriegen.

    Würde ich nie fordern und war immer nur eine Ausnahme. Außerdem haben wir eins wirklich im Überfluss und das sind Einzelaktionen. Die Mannschaften, die mit 1:1 auf außen Titel geholt hätten, habe ich auch gerade nicht parat. :lol:

    Ist das nur die Aufgabe vom The World's Greatest ?

    Nein, aber zuerst, weil er Spielmacher sein sollte und nicht nur Kreisanspieler und Selberdraufrußer.

    Wenn er den Kreis anspielen kann, dann sollte das auch für einen am Kreis eingelaufenen Außen möglich sein.

    In 70 min 2 x Außen normal angespielt. Da kann man natürlich nicht auch noch Einläufer fordern.

    Der ganze Rückraum hat Reserven, was das Spielerische angeht. In richtig guten Teams spielen sich sogar Außen mal gegenseitig an.

    Komischerweise versuchen wir eher einen Kempa als Karo einfach.

    Auch Zerbe ist oftmals eingelaufen, wenn auch öfters im falschen Moment.

    Dementsprechend ist die Aussage von le82 natürlich völlig falsch, zeigt aber, wofür Dahmke hier vordergründig steht 😄

    Des Leipzigers Aussage ist auch nicht falscher als deine. Vorausgesetzt man geht beim Einläufer auch davon aus, dass er nicht nur als "Leerkreuzvariante" gespielt wird, um sich als Außen mal die Beine zu vertreten wegen eingeschlafener Füße auf Außen.

    Dazu würde dann aber auch gehören, dass dein BRAVO-Poser-Liebling Juri the Great auch mal einen Ball da reinspielt und nicht nur den nächsten Poserwurf aufs Tor rußt, um selber den ganzen Ruhm abzugreifen.

    Danger :!: :!: :!: Kann Spuren von Übertreibung enthalten. Juri bleibt der BESTE.

    Was mir noch aufgefallen ist ...

    Die Portugiesen haben teilweise mit der kompletten Abwehr am oder sogar vor dem 9-Meter gestanden. Dahinter Platz ohne Ende, der aber irgendwie immer leer war. Das da mal einer auf die Idee gekommen wäre rein zu laufen?!?!?!

    Ein Beispiel von vielen weiteren aus dem kleinen Handball-1x1, wo man normalerweise nicht 10 Jahre gemeinsames Training für bräuchte. Vom Trainer nicht genutztes taktisches Potential. Davon noch ein paar Zutaten mehr und man hätte ein taktisches Gerüst und sowas wie eine Spielanlage.

    Ich streite es ja nicht ab und habe mehrfach hier bereits auf die Fehler hingewiesen.

    Mein o.g. Artikel bezog sich auf die angebliche Weltklasse im Team der Portugiesen. Die - in meinen Augen - nicht (oder noch nicht) - vorhanden ist.

    Sie haben aber einige Spieler, die näher dran sind als bei uns.

    Wir haben auch nicht gegen Weltklasse verloren, sondern gegen eine besser "spielende" Mannschaft.

    Das hängt immer davon ab, wie man das für sich definiert. Ich finde schon, dass die Portugiesen Spieler (M. Costa, R. Silva, F. Costa, L. Frade) dabei haben, die einen Vergleich mit den Dänen nicht scheuen brauchen. Dänemarks großen Vorteil sehe ich im Zusammenspiel der Abwehr mit dem dicken Emil.

    + wenig Fehler auch bei höherem Tempo, weil die Abläufe sitzen, incl. schneller Umkehr und die Maschine läuft wie ein Langhuber von Rudi Diesel.

    (Im besten Falle aus dem SKL).

    In der Zeit zwischen Bronze in Rio bis zu Silber im Sommer 2024 gab es ja immer wieder die Kritik, dass aus dem Rückraum zu wenig kommt. Ich finde das sieht man auch an der Altersstruktur im aktuellen Rückraum. Die Jungs sind alle noch recht jung. Es ist schon heftig wenn Wohl und Wehe an einem 24 und 22 Jährigen hängen.

    Semper und Heymann mit 26 und 27 wirken da ja schon wie "alte Hasen".

    Es ist ja schön eine junge Mannschaft stellen zu können, die auch schon erfolgreich sein kann, aber etwas reifere Spieler die in schwierigen Situationen Verantwortung übernehmen, Ruhe rein bringen können wären hilfreich. Die gibt es meines Erachtens aber nicht und die kommen auch nicht. Erst in ein paar Jahren, wenn die aktuellen Spieler älter sind. Das macht finde ich Hoffnung.

    Die Portugiesen haben mit den Costas natürlich auch sehr junge Leistungsträger, aber auch ein paar Erfahrenere dabei.

    Da kannste auch noch Stutzke, Michalczik und Witzke mit reinpacken. Und dann sind wir wieder bei dem Thema, Breite auf international nicht ausreichendem Niveau. Wir würden wahrscheinlich noch 10 weitere finden, aber das sind alles Spieler, die uns international nicht helfen, außer evtl. mal punktuell gegen leichte Gegner, aber ab dem Niveau der besten 16, also ein gedachtes AF, ist Feierabend.

    Ich glaube jetzt nicht, dass das bei uns auf Kommando geklappt hätte. So was muss dann auch vorbereitet und eingeübt sein. Wie damals bei den Dänen. So groß die Euphorie vorher war, so groß ist jetzt die Ernüchterung. Wir haben in dem Turnier die notwendige Qualität bestenfalls aufblitzen lassen. Außer im Tor hat es an allen Ecken und Enden gefehlt. Mit anderen Gegnern hätten wir die KO-Runde gar nicht erreicht.

    Unsere Vorrunde hat uns schon ganz schön gefordert. Wir hatten nur Europäer und Nachbarn. Da war kein Kuba, Guinea oder die USA dabei. In der Hauptrunde 1x uffn Sack, 1x Fallobst, (Tunesien) und Italien ordne ich mal ein wie die Vorrunde.

    Wir haben in quasi jedem Spiel gleich gespielt, nur die Gegner Dänemark und Tunesien waren Ausreißer nach unten und nach oben.

    Für alle anderen gilt das gleiche. Schlechte 1. Hz, bessere 2. Hz und immer mussten die TW extrem helfen und das ist bei den Gegnern Polen, Schweiz, Tschechien, Italien und zum Schluss Portugal eben genau so ausgegangen wie es der spielerischen Gesamtleistung entsprach.

    Unter besseren Umständen, an besseren Tagen schlagen wir evtl. Portugal auch mal wieder, aber auf dieser Ebene (8-10 andere Teams dto.) kommt es auf Glück und Tagesform an, weil das Ende der Leistungsklasse erreicht ist.

    Würde Uscins oftmals so performen, wenn auf RM ein absoluter Ego Spieler spielen würde ?

    Wir haben die letzten beiden Spiele gesehen, dass unser Angriffslevel nochmal 2 Stufen nach unten geht, sobald Knorr nicht auf der Platte ist.

    Was ich übrigens an Alfred noch bemängeln möchte ist, dass man nach Niederlagen nicht die Schuld bei Verletzungen bzw Überspieltheit sucht.

    Das sind reine Ausreden, um von seinen eigenen "Verfehlungen" abzulenken.

    Stimmt nicht ganz. Das war nicht in jedem Spiel so. Warum werden die RNL nicht deutscher Meister.

    Den Über-Spieler haben sie ja. Uscins trifft an guten Tagen, weil er das gleiche macht wie Knorr. Er sucht die Einzelaktion.

    Da heißt es dann nur noch, wer zieht schneller, Juri oder Renars?

    Die Costas müssen sich noch beweisen. Sie sind auf dem Weg dahin Weltklasse zu werden.

    Frade spielt bei Barca, dass hat nichts mit Weltklasse zu tun.

    Rui Silva hatte die Chance nach Berlin zu gehen, hat er nicht gemacht. Er ist ein guter Spieler, aber Weltklasse ist er nicht.

    Iturizza ist Internationale Klasse, gleiches Niveau wie Golla aktuell.

    Salvador ist auf der Handballkarte bisher kaum in Erscheinung getreten.

    Kann man alles so sehen. Aber sie haben uns verdient geschlagen. Könnte auch am "Spiel" der "Mannschaft" gelegen haben.

    Jungs, wir meckern ja häufig über den Harzblut Talk etc, aber die gestrige Spielanalyse war extrem gut.

    Wer seinen Horizont noch erweitern möchte 😉, sollte sich den Talk anschauen.

    Ansonsten stehe auch ich zur Verpflegung

    Ich glaube, besser kann es heute kaum noch werden.

    Wer seinen Horizont erweitern möchte, dem stellt Stifli seine Mutter sich ganz uneigennützig selbst zur Verpflegung.

    Was gibts denn heute? Kesselgulasch oder Erbsensuppe?

    Bei mir gibts serbo-kroatische Bohnensuppe mit japanischen Adzukibohnen. Kroatien ist im HF und Japan ist stark im Kommen, wie man bei der WM gesehen hat.

    Dem möchte ich gar nicht widersprechen, aber haben wir denn so einen "Spielmacher" aktuell? Ich sehe den noch nicht. Vielleicht sehe ich aber auch schlecht.

    Für mich ist Juri Knorr der aktuell geeignetste deutsche Spieler für die RM Position.

    Für mich auch, aber das heißt nicht, dass er sein Spiel nicht auch mal etwas anpassen, etwas mannschaftsdienlicher gestalten könnte.

    Das verwechseln hier immer einige. Knorr mal auf den Prüfstand stellen ist hier für einige Majestätsbeleidigung.

    Ich vergleiche ihn mal mit Andy Schmid. Der hat seine Halben auch verhungern lassen, war aber selber und individuell noch mal eine Schippe besser als Knorr. Will Knorr in diese Richtung oder eher in die Richtung mehr Assists, weniger eigene Tore?

    Das stimmt, wobei sich eben auch keiner aufdrängt als besserer Spiellenker auf ganz hohem Niveau. Auch Lichtlein wirkte (bei seinen zugegebenermaßen wenigen Spielminuten) deutlich schlechter als in Berlin mit seinen kongenialen Halben. Witzke war auch nicht der Brüller, Michalczik ? Also wer hätte das Spiel gestalten sollen?

    Domian Mappe von der HSGTV Dutenhüttenhofenberg-Münchhausen-Wetzlar. Der ewige Fast-Nationalspieler.

    Ernsthaft: Ist auch eher Abschlussspieler als Vorbereiter. Michalczik hat verweigert wie ein Gaul vorm Oxer.

    Bleibt nur noch Martin Strobel zu reaktivieren.