Zur Einordnung: Der Mann ist eher um die 70 und sein Unternehmen hatte vor ein paar Jahren einen Umsatz von 500 Millionen Euro.
Beiträge von capitano19
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Du kannst mich auch Kapitänchen nennen, das ist mir völlig schnuppe. Ich halte von der Überbewertung von Sprache in der aktuellen Zeit relativ wenig. Selbst der ganz große Anteil an Spielerinnen in der Liga spricht oft von Spieler oder Torhüter. Mit anderen Worten: Manche Dinge jucken sie nicht. Entscheidend ist, dass man sich insgesamt respektvoll den Menschen gegenüber verhält. Ich glaube sogar, dass dieses übermäßige Korrekt sein wollen bei uns in der Gesellschaft eher negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Menschen hat. Das erklärt dann auch, warum wir in manchen Sportarten große Nachwuchsprobleme haben.
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Natürlich darf man das. Denn auch „Mädels“ können viel investieren. Wenn solche Dinge unsere Probleme im Leistungssport und im Sprachgebrauch sind, können wir echt aufhören. Man spricht ja auch von den Jungs von Alfred Gislason. Warum wird sowas immer direkt negativ interpretiert? Etwas mehr Fokus auf das Wesentliche wäre für unsere Gesellschaft gar nicht mal so schlecht.
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Borussia Dortmunds Handballerinnen tragen Puma-Trikots, weil die Fußballer einen dicken Deal mit Puma haben. Aktuell steht nicht zur Debatte, dass sich das ändern wird. Der DHB muss sich aber möglicherweise Gedanken machen.
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Nachvollziehbar. Ich empfinde den Handball aktuell als zu viel Rennerei. Dadurch bekommen auch die Schiedsrichter immer mehr Probleme. Eventuell muss man die Entwicklung mal bremsen, keine Ahnung wie. Aber man sollte sie nicht noch forcieren, indem man eine Shot Clock einführt.
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Hier ist die nächste Ausgabe:
Kreis Ab – Episode 437
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:- Thomas Rademacher (Solinger Tageblatt)
Themen (u.a.):
- Ergebnisse beeinflussen dann doch die Laune
- Dänemarks Dominanz kann für Langeweile sorgen (ab 4:16)
- Wiencek nimmt den alten Stil mit (ab 10:01)
- Ludwigsburger Pleite ist ein Einschnitt (ab 18:09)
- Hanning-Move immer noch ein Schocker (ab 24:47)
- Ansetzungen bleiben ein absolutes Reizthema (ab 28:21)
- Videobeweis ist nicht optimal gelöst (ab 38:33)
- Deutsche Frauen brauchen dauerhaft Unterstützung (ab 48:41)
- IHF-Kongress juckt einfach niemanden (ab 53:19)
Vielen Dank für eure Unterstützung und Treue in diesem, für mich unfassbar intensivem Jahr. Ich freue mich, dass so viele von euch dieses Format, auch in seiner neuen Art, zu schätzen wissen. Am ersten Spieltag der Männer-EM geht es wie gewohnt los mit der Vorschau auf das Turnier, allerdings "nur" mit Björn Pazen als Gast. Die Gesundheit geht vor. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, kommt gesund ins neue Jahr!
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Die letzten drei Worte fassen es gut zusammen. Schade, die Mädels hätten mehr verdient.
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Schade, Clemens hatte heute den falschen Gegner. Bis auf Humphries und Littler hätte er heute wahrscheinlich alle anderen geschlagen.
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Ich in kein Medienprofi. Was wäre denn realistisch möglich gewesen?
Viel, wenn man das langfristig angeht und sich viele Gedanken macht. Ich müsste lügen wenn ich sage, dass ich diese Frage ad hoc beantworten kann. Und es wäre zu leicht zu sagen: Einfach das Gegenteil von dem, was der DHB tut. Während ich die Kampagne inhaltlich verstanden habe, wurde sie leider sehr schlecht und teilweise auch enorm langweilig umgesetzt. Da gibt es enorm viele Ansatzpunkte. Der DHB-Medienabteilung hat aber auch den Stock im Hintern und ist von lustig, modern und kreativ sehr weit entfernt. Die Bilder sind nicht so emotional, wie es dieser historische Erfolg hergegeben hätte. Wie wäre es auch mal mit einer begleitenden Dokumentation gewesen? So kannst Du ja auch dauerhaft Gesichter kreieren. Wenn aber die Spielerinnen nur bedingt frei reden, weil der Verband Angst hat es könnten die harmlosesten Aussagen irgendwie negativ wahrgenommen werden, dann wird es schwer.
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Die von Dir erhoffte Entwicklung kommt natürlich von der Basis, keine Frage. Aber am Ende waren sie im Sportstudio und dann noch bei der Wahl "Sportler des Jahres", obwohl sie gar nicht auf der Liste der Nominierten standen. Sagen wir doch, wie es ist: Der DHB hat, abgesehen von ein paar Post bei Instagram, keinen Plan in der Tasche gehabt. Das ist die nackte Wahrheit. Einfach unendlich schade.
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In Deutschland herrscht sowieso die Auffassung, dass Kritik per se negativ ist. Kritik ist aber äußerst positiv und hilft, wenn Du Dich verbessern möchtest. Wenn Dir niemand aufzeigt, dass Du Fehler machst, wird alles laufen wie bisher. Der DHB macht, ich sage das jetzt mal ganz zynisch, keine Fehler. Kommt dann jemand und mahnt die offensichtlichen Probleme an, ist er ein Nörgler und Meckerer. Dass genau diese Blickwinkel aber enorm wichtig sind, versteht niemand.
Als Beispiel nehme ich gerne mal den Vergleich zwischen den Spielen ab dem Viertelfinale in Rotterdam und den Spielen zuvor in Dortmund. In Dortmund war die Stimmung in Ordnung, sie war aber nicht überragend. Auch das Drumherum war nicht überragend. Wenn das jemand sagt, dann wird aber direkt mit dem Kopf geschüttelt. Selten wird daran gedacht, dass man eventuell Ideen hätte, um Dinge zu verbessern. Aus meiner Sicht ist das ein Kernproblem.
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Eine offensive Marketing-Kampagne des DHB wahrscheinlich. Das alles wird nun so halbwegs im Sande verlaufen und zu den Länderspielen der Frauen wird man dann wieder was von "hands up for more" hören. Dann sind die Spiele vorbei und keiner redet mehr drüber. Genau jetzt müsste man Vollgas geben. Am Tag nach dem Finale gab es aber einen Newsletter, in dem erstmal auf den Ticketvorverkauf für die Männer-WM 2027 hingewiesen wurde. Der DHB tritt auch wirklich in jedes erdenkliche Fettnäpfchen, in das man irgendwie treten kann. Auch heute, sobald Weihnachten vorbei war, wurden die Journalisten gefühlt noch zum 50. Mal auf einen großen Medientermin im Vorfeld der Männer-EM hingewiesen. So viel zu diesem Thema.
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Hier ist die nächste Ausgabe:
Kreis Ab – Episode 436
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:- Lukas Brachat (Dyn Media)
Themen (u.a.):
- Lemgo und der BHC sind mit in Köln dabei
- Berlin und Magdeburg nutzen den Heimvorteil (ab 12:39)
- Wiegerts Trainer-Dekade eine Erfolgsgeschichte (ab 19:39)
- Kiel fährt mit viel Frust zum Topspiel (ab 22:39)
- 'Air' Möstl macht den Heinevetter (ab 30:57)
- Wetzlar kann doch noch gewinnen (ab 42:39)
- Moustafa sitzt ganz fest im Sattel (ab 48:26)
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Da war er doch schon.
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Er hat mehrfach geäußert, auch gestern zwischen den Zeilen, dass ihm die tägliche Arbeit in einem Verein fehlt. Gerüchte sagen, dass er gerne gerne vom DHB die Erlaubnis hätte, in einer Doppelfunktion tätig zu sein. Ganz anderen Trainern wurde das nicht ermöglicht. Mal sehen, ob der DHB hier eine Ausnahme macht.
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Wie viele von denen sind Frauen und wievielen geht Frauensport am Arsch vorbei?
Bei einigen dürfte sein Fernbleiben sogar gut angekommen sein.
Das war aber nicht mein Punkt.
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Mein Eindruck ist, dass es niemand so wirklich prognostizieren kann. Dass der amtierende Präsident allerdings bei der Frauen-WM nicht ein einziges Mal vor Ort war, sollte allen, die ein Stimmrecht haben, zu denken geben.
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wenn ich mir die meisten Vereine der HBF so bei Facekook, Instagramm und TikTook ansehen, da liegt viel im Argen-da kann mann zb. ansetzen
Wenn Du wüsstest, wie weit entfernt die Entscheidungsträger bei Vereinen (und beim Verband) davon sind, hier mehr Prioritäten zu setzen oder überhaupt zu verstehen, was wichtig und nötig und „cool“ ist… Ich kenne Geschichten, da kommt man wirklich vom Glauben ab. Ich hoffe auf das Beste, glaube aber nicht daran.
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