Beiträge von BUMM

    Wenn hier eine ausgewogene Entscheidung aller Spiele in der Schlussphase sichergestellt werden soll, muss grundsätzlich jeder Torwurf in der Schlussphase nochmal per Videobeweis nachgeprüft werden zumal die Regelanwendung in dieser Schlussphase ja offenkundig anders als in der Restspielzeit erfolgt!

    Das würde dann aber auch bedeuten,

    dass 70-80 % aller Tore in der Endphase eines Spiels von den Aussenpositionen und auch der Kreisläufer wegen "Abstehen" anulliert werden müssten!

    Ist das dann noch "unser" Handballsport/spiel??

    Das ist aber immer auch ein bisschen eine Milchmädchenrechnung, würde man besser verteidigen (= die Abwehrsequenzen wären länger), hätte man auch weniger Angriffe und würde weniger Tore werfen.

    Über Ballgewinne konsequenter Deckungsarbeit wirft man aber schnelle und einfache Tore über 1. und zweite Welle😉

    Ein Blick auf das Torverhältnis macht sehr deutlich wo die eigentliche Schwäche liegt! Im Angriff hat die HSG Wetzlar ähnlich viele Tore erzielt wie z.B. Magdeburg und vor allem den anderen Teams aus Mittelfeld und Abstiegszone. Selbst wenn man die unterschiedliche Anzahl der absolvierten Spiele berücksichtigt. Leider ist man aber in der Defensive "Schießbude" der Liga! Vlado Stenzel hat mal sinngemäss gesagt, dass man zum guten Angriffsspieler auch ein gehörigen Maß an Talent benötigt, zum guten Abwehrspieler aber vor allem Kampfkraft, Einstellung, Willen und ein Abwehrkonzept mit Einbindung der Torhüter. All das fehlt der HSG derzeit und von außen wird das auch nur sehr ungenügend eingebracht. Wenn man gestern beobachtet hat, wie eine spielerisch keinesfalls bessere Eisenacher Truppe jeden erfolgreiche Abwehraktion gefeiert hat und bei erkämpften Strafwürfen jubelnde Spielertrauben wie bei einem Sieg bildete, kann leicht erkennen, woran es derzeit bei der HSG mangelt!

    Vielleicht sollte jeder mal den Selbstversuch machen, den rechten Fuss anzuheben sich mit dem linken Fuss auf die Zehenspitzen zu stellen, aus dieser Position dann noch 2 mm abzuheben und einen solchen strammen Wurf zu generieren. Ist anatomisch nicht möglich und deshalb ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar!

    Am Ende ein wohl gerechtes Unentschieden. Im letzten Angriff hat sich Wetzlar wirklich schlecht angestellt.

    Für mich war es definitiv keine rote Karte. Und das gepfiffene Foul von Akakpo gegen Nothdurft war ein Witz. Eindeutiges Stürmerfoul.

    So sehe ich das auch! Solche Regelauslegung zugunsten der Außenspieler macht unseren Sport kaputt! Wenn man vom Deckungsspieler verlangt, dass er nicht nur auf seiner vor der Angriffsaktion eingenommenen Position ganz passiv verharrt sondern diese Position "fluchtartig" verlassen muss um zu verhindern, dass der Angreifer ohne Torwurfabsicht in den Gegner reinrennt, den Körperkontakt bewusst sucht um sich dann spektakulär fallen zu lassen, wird es dringend Zeit, diese Regelauslegung zu reformieren. Beim angeblichen Foul von Mappes kommt noch erschwerend hinzu, dass ein RNL Spieler in unmittelbarer Nähe einen halben Meter im Kreis stand!

    Sie haben meiner Meinung nach auch bewusst 5 Pässe gepfiffen, sehr wahrscheinlich weil sie den ersten Pass, der Parallel zum Handzeichen gespielt wurde, mitgezählt hatten. Man kann über das mitzählen des ersten Passes streiten, wenn sie es tun, haben sie korrekt gepfiffen

    Nein, haben sie nicht! Wie in einem vorgehenden Post bereits aus der Regel zitiert, zählt der erste Pass nach der Zeitspielanzeige ab dem Zeitpunkt, an dem ein Spieler der angreifenden Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat und dann weiterspielt.

    Demnach war der Pfiff des angeblichen 5. Passes eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter, die aber unter dem Schutz der "Tatsachenentscheidung" nach der Rechtsordnung wohl nicht angreifbar ist. Allerdings muss sich die Spielaufsicht Jutta Ehrmamm den Vorwurf gefallen lassen, dass sie ihre jungen SR Kollegen in dieser Phase und auch schon früher nicht vor den ständigem Reklamationen und Einreden durch Hinze auf das Gespann geschützt hat! SH hat gerade beim letzten HSG Angriff praktisch ab dem ersten Ballwechsel wild gestikulierend den Zeitspielpfiff gefordert und die offensichtlich überforderten Schiedsrichter daraufhin schon nach 3 HSG Pässen innerhalb 5 Sekunden die Hand gehoben! Von seiner Seite verständlich, die fehlende Aufforderung zur Unterlassung durch die Spielaufsicht allerdings nicht!

    Weiterhin sehr verwunderlich war auch das Ausbleiben einer Bestrafung für das Verhalten von Peter Walz beim direkten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit.

    Hier hatte Walz ganz bewusst und mit voller Absicht auf den Kopf des Abwehrspielers Laeso gezielt in der Hoffnung, dass dieser erschrocken den Kopf weg zieht. Dies geschah nicht in einer Reflex- oder spontanen Aktion einer Spielaktion sondern ganz bewusst und gezielt nach Spielunterbrechung und nachfolgendem Anpfiff der Schiedsrichter in voller Absicht und billigender Inkaufnahme einer schweren Verletzung des Gegenspielers. Dies war in meinen Augen eine rote Karte, der zudem die blaue zu folgen hatte!

    15. BHC

    16. Wetzlar

    17. Bietigheim

    18. Balingen

    Aus der Vierergruppe werden die Absteiger rekrutiert. Der BHC hat einen mächtigen Aderlass zu verzeichnen, so wie auch Wetzlar. Bietigheim und Balingen spielen praktisch mit dem Zweitligakader in Liga 1. Wenn sie hier nicht nachlegen und sich verstärken, wird es verdammt schwer.

    Bei Wetzlar muss ich dir widersprechen. Die HSG hat nach dem Trainerwechsel im neuen Jahr der abgelaufenen Runde enorm zugelegt und z.B. gegen Kiel, BHC und Minden wichtige Punkte geholt. Bei den Abgängen ist lediglich Ahouansou sicher ein Verlust, aber die Vorbereitung hat gezeigt, dass z.B mit Kompenhans, Pehlivan, Laeso aus der Mitte mit mehr Tempo und Variabilität gespielt wird und die Aussenpositionen überdurchschnittlich stark besetzt sind. Theiss hat sich prächtig entwickelt und sollte durchaus noch kurzfristig ein Thema für die NM werden, da er in meinen Augen wesentlich mehr Potenzial als Semper hat. Ich traue der HSG in dieser Saison durchaus einige Überraschungen zu, die dann Sicherheit bringen und den vorzeitigen Klassenerhalt sicher stellen könnten.

    Was hier so alles da rein interpretiert wird......:/

    Ich sehe das etwas anders, natürlich ohne zu wissen ob das stimmt. Gerade in der Hinrunde hat Mappes oft gespielt obwohl er eigentlich verletzt war. Das hat er irgendwann mal in einem Interview gesagt. Er hat sich da oft in den Dienst der Mannschaft gestellt und ich denke er meint das wenn er von einem Danke sagen spricht. Aber ich denke trotzdem, das er nicht unzufrieden ist, das er nicht mehr der Kapitän ist, das mediale ist nicht so sein Ding. In der Vorbereitung wirkte er auch nicht irgendwie gehemmt oder so, im Gegenteil ist mir aufgefallen, das er mit dem Trainer viel gesprochen und auch gelacht hat, wenn er mal auf der Bank saß.

    Sehr gute und absolut richtige Darstellung! Hier werden Dinge rein interpretiert um Unruhe zu stiften, die es so gar nicht gibt! Mappes ist nach wie vor hochmotiviert, davon bin ich felsenfest überzeugt. Er ist auch klarer "Leader" in der Truppe, ob mit oder ohne offiziellen Titel!

    Montebovi ist der spektakulärste junge Außen in der Handballwelt. Bei so einer Verpflichtung könnte man gegenüber Eisenach nur den Hut ziehen.

    Aber nur, wenn sie ihn auch bezahlen können! Vielleicht kann der junge Mann auch noch nicht ausreichend Deutsch um die derzeitigen Gerüchte in und um Eisenach gelesen zu haben:whistling:

    Hier mal eine Relativierung der angeblichen Millimeterentscheidung zuungunsten Mindens.

    Das Spiel in Leipzig endete 2 Minuten vor dem in Wetzlar.

    Zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens des Leipziger Ergebnisses stand es 29:29 in Wetzlar. Selbst bei dem möglichen Unentschieden in Leipzig hätte dies für Wetzlar zum Klassenerhalt gereicht.

    In den letzten beiden Minuten lagen sich dann bei Bekanntwerden der Niederlage von GWD die Wetzlarer Fans nur noch in den Armen und das blieb natürlich auch den Spielern nicht verborgen.

    Wie das Spiel dann letztendlich weitergegangen wäre wenn Minden den letzten Wurf noch verwandelt hätte, ist auch Spekulation aber auch Teil der kompletten Endphase und der Tatsache, dass nicht nur diese 2 mm über den Abstieg Mindens maßgebend waren sondern vor allem die beiden Spiele, die Wetzlar in der Runde gegen den unmittelbaren Kontrahenten gewonnen hat:hi:

    Das die HSG-Anhänger auf Leipzig setzen und hoffen, ist klar. Was sonst auch? Nur bei den Sachsen haben ja die Nerven, nicht nur in der lfd. Saison mehrfach versagt. In der Rückrunde der Vorsaison, war das doch schon ähnlich so. Wenn GWD die Nerven im Griff behält, dann gewinnen sie in Leipzig. Und Wetzlar hilft nur ein Wunder.

    Meine Hoffnung ist halt, dass Leipzig in dem Spiel nochmal befreit aufspielen kann, da es ja nicht mehr um den Klassenerhalt für sie geht und somit die Anspannung nicht mehr allzu "nervenbelastend" wird. Hier wird eher Minden das Problem haben....

    Ich gebe zu, die Situation etwas aus Sicht eines HSG Anhängers zu sehen, Fakt ist aber ohne Zweifel, dass lediglich die HSG von beiden Teams die Chance besitzt, den Klassenerhalt aus eigener Kraft und unabhängig vom Ausgang der 2. Begegnung Leipzig-Minden zu schaffen!
    Notwendig wäre hierzu ein Sieg im Heimspiel gegen Magdeburg. Kein leichtes Unterfangen, aber der BHC hat das im DHB Pokalfinale auch hin bekommen und das in einer Situation, in der es auch für Magdeburg noch um viel ging. Die Lage für den SCM ist nun aber anders. Man ist deutscher Meister, hat die Meisterschaftsfeiern hinter sich und das letzte Auswärtsspiel der Saison ist eher eine möglicherweise vernachlässigbare Pflichtaufgabe, zumal die Priorität zum Saisonabschluss wohl eindeutig die Championsleague Teilnahme nächste Woche sein wird und man sicherlich keine Verletzungen mehr riskieren möchte.
    Ich sehe hier nicht, warum der HSG unter diesen Vorzeichen nicht das Gleiche gelingen sollte wie dem BHC. Leistungsmäßig liegen beide Teams auf Augenhöhe.
    Auch die Favoritenstellung, die hier einige User Minden im Spiel gegen Leipzig zuschreiben sehe ich nicht.
    Minden wird mit Sicherheit nicht mit der gleichen Härte im Auswärtsspiel in Leipzig agieren können, wie im Heimspiel gegen die grottenschlechten Kieler, die in der dort gezeigten Form derzeit wohl kein Leistungsmaßstab in der HBL mehr sind!.

    Für Leipzig wird das letzte Heimspiel und Abschiedsspiel aus der 1. Liga auch der unabdingbare Versuch sein, sein Publikum mit einem Sieg für die verkorkste Saison zu versöhnen und um ein Zeichen für den angestrebten Wiederaufstieg nächste Saison zu setzen.
    Zusätzlich wird es für Minden nicht leicht werden, immer wieder auf die Zwischenstände nach Wetzlar "schielen" zu müssen, was bei den heutigen Kommunikationsmöglichkeiten auch zur Bank hin nicht zu vermeiden sein wird.
    Wetzlar könnte sich das bei entsprechend positiven Verlauf seiner Begegnung ersparen und sich einzig auf seine eigene Leistung konzentrieren.
    Ist natürlich alles Spekulation, ich sehe aber unter Berücksichtigung aller Fakten und Mutmaßungen, dass die HSG Wetzlar gegenüber Minden einen leichten Vorteil in Bezug auf den Klassenerhalt besitzt!

    Der letzte Mindener Sieg gegen den THW datiert aus dem Frühjahr 2006 am ersten Spieltag nach der EM-Pause. Auch damals stand GWD auf dem 17. Tabellenplatz. Kiel legte stark los, führte schnell mit 11:4 und ging mit 17:13 in die Pause. Dann lief wenig zusammen. Minden glich aus, ging gar über 23:23 mit 26:23 in Führung. Kiel konterte mit vier Treffern zum 27:26. Bei 29:29 war alles offen. Dann macht GWD drei Treffer in Folge und gewinnt am Ende 32:30.

    Minden hielt letztlich die Klasse und Kiel wurde mit nur drei Saisonniederlagen und deutlichem Vorsprung Deutscher Meister.

    In dieser Zeit war "Hotti" in der Bundesliga noch gut vernetzt und es gab tatsächlich das eine oder andere Mal etwas "überraschende" Ergebnisse für Minden, gerade gegen die Nordclubs...😉

    Mittwoch 19 Uhr könnte der THW in Minden die Messe lesen.

    Duvnjak, Reinkind und Johansson werden kruz zuvor wohl erst das Sauerstoffzelt verlassen. vermutlich werden Ankermann und Bilyk viel spielen. Dazu dann noch Rohwer.

    Ich habe irgendwie überhaupt kein Gefühl, auch wenn ich im Sinne der Dramaturgie zu GWD halte. Falls es Minden schafft, dürfte man in Wetzlar eine schlaflose Nacht haben, am Folgetag steht das Auswärtsspiel beim HSV an.

    Der Sieg gegen Kiel alleine würde aber immer noch nicht reichen, mindestens 1 Punkt aus dem letzten Spiel aus Leipzig wäre auch noch nötig und ich denke mal nicht, dass sich Leipzig mit einer Niederlage aus der 1. Bundesliga verabschieden möchte.

    Die ganze Spekulation und Rechnerei wäre völlig obsolet, wenn die HSG in Hamburg oder dann zu Hause gegen Magdeburg (für die geht es um nichts mehr) Punkten würde;)

    Den wirklichen Vorteil an der Kooperation für Hüttenberg habe ich noch nicht erkannt. Hat die HSG, bzw. kommen da sooo viele junge Talente aus Wetzlar nach Hüttenberg?

    Ja,Hendrik Schreiber, Ian Weber, Tim Rüdiger, Phil Spandau, Julius Gümbel z.B. und weitere werden sicher folgen, da die in der 3. Liga spielende Mannschaft des Stammvereins eine echte Nachwuchsschmiede geworden ist und auch die gemeinsamen Mittelhessen Youngsters viel Potenzial besitzen, von denen zunächst in erster Linie der TVH profitieren wird. Für die meisten dieser Talente ist der direkte Sprung in Liga 1 sicherlich zu groß.

    Kurzer Nachtrag: ohne die zahlreichen HSG Profis, die ihre Karriere beim TVH haben ausklingen lassen, wäre der TVH wohl nicht in der Lage gewesen, eine spielstarke Mannschaft für die 2.Liga zusammen zu stellen. Die meisten dieser Akteure wären ohne vorhergehendes Engagement bei HSG wohl auch niemals in unserer Region gelandet wo sie nun zum großen Teil sogar auf Dauer sesshaft geworden sind. Auch das gehört zur Wahrheit und ist Teil, des hoffentlich auch weiterhin funktionierenden Modells der Zusamnenarbeit der beiden Clubs zu beider Vorteil, um eine konstruktive Alternative zur von HBL und DHB angestrebten "Großstadtoffensive" anzubieten!

    Im letzten Spiel des TVH standen übrigens genau 2 Spieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich auf dem Spielbericht!

    YEs gibt mittlerweile im Bereich Nachwuchs die Mittelhessen Youngsters. Dort spielen Jungs aus Wetzlar und Hüttenberg. Nächste Saison wechselt zum Beispiel Julius Gümbel von den Youngsters nach hüttenberg.

    Letzte Saison sind Phil Spandau und Tim Rüdiger vom Stammverein HSG DutenhofenMünchholzhausen 3 Liga nach Hütternberg gegangen und auch Tristan Kirschner machte seinerzeit nach der A Jugend einige Spiele dort bevor er dann in die 2 Liga nach Hüttenberg wechselte. Insgesamt sind in den letzten 10 Jahren wesentlich mehr Spieler von Wetzlar nach Hüttenberg als umgekehrt gewechselt!