Portugal hat die 2. HZ souverän gewonnen.
Beiträge von immerweiter
-
-
Wahnsinn. HZ 28:15.
Die Formulierung „ohne Abwehr und ohne TW“ muss man sich bei vielen Spielen in Zukunft gut überlegen. Sowas habe ich noch nicht gesehen. Also in einer WM-Hauptrunde
-
Naja, ich denke bei Grgić spielt immer noch die Hoffnung rein, dass der Knoten noch platzt und er auf einmal eine ähnliche Rolle spielt wie Schluroff jetzt schon zweimal.
-
Aber man weiß ja nie was Alfred gerade so einfällt. Ihn hätte ja durchaus auch die Dahmke/Kohlbacher Rolle treffen können.
Nach seinen bisherigen Leistungen? Sicher nicht. Nicht bei Alfred und auch sonst bei niemandem.
-
Warum gehen wir immer davon aus, dass wir im Handball alles bestimmen und der Mittelpunkt der Welt sind?
Naja, der Blick in die Vergangenheit zeigt schon, dass die Annahme des Kollegen sooo abwegig nicht war. Oder trügt mich da meine Erinnerung?
-
-
Wobei ich auch den zweiten der anderen Gruppe eher als Favorit im Halbfinale sehen würde.
-
Ich will ja nicht das Haar in der Suppe suchen, aber wie wir am Schluss drei der fünf Tore Vorsprung verdaddelt haben, hat mir nicht gefallen. Klar war das Ding durch, aber ich könnte jetzt nicht mit voller Überzeugung sagen, dass das nicht passiert wäre, wenn es noch um was gegangen wäre. 🤔
-
Ob der DHB die Eier hat, vor der Heim WM einen neuen Trainer zu installieren.
Wenn wir heute ausscheiden, können sie gar nicht anders. Wenn wir weiterkommen, aber in der Hauptrunde untergehen, wohl auch. Wenn wir tatsächlich das Halbfinale erreichen, nein. Spannend (im Sinne von „ob sie die Eier haben…“) wird’s eigentlich nur, wenn wir irgendwie dazwischen abschneiden.
-
Ein kleiner Muntermacher: Beim EM-Titel 2004 waren wir mit nur einem Sieg in der Vorrunde und 1 mitgenommenen Punkt in die Hauptrunde auch schon fast raus. Danach halt alles weggehauen 😎
-
Bei der 2 Minuten Strafe für Zorman die zu einer Roten wurde mit einem völlig übertriebenen Einsatz.
Scheint den Slowenen ja nicht geschadet zu haben. 🤔
-
Ehrmann-Wolf

Was war?
-
Mal noch was ganz anderes: Mir ist es in der Halbzeitpause in der ARD unangenehm aufgestoßen, dass zuerst ein Einspieler zum Programm in der Hauptrunde gezeigt wurde und dann auch noch Teammanager Benjamin Chatton zum nächsten Gegner Spanien befragt wurde. Schon klar, dass da die Mannschaft nix für kann, aber diese Art Arroganz rächt sich dann doch gelegentlich. Hochmut kommt vor dem Fall und so…
Oder bin ich da zu empfindlich?
-
(CLUB) Handball-EM 2026: Was der Handball vom Fußball lernen kannSeit Donnerstag läuft die Handball-EM. Nicht mehr lang also, bis wieder Vergleiche zum Fußball gezogen werden. Dabei ist vollkommen klar, wer diesen Kampf…www.11freunde.de
Ich pack‘s mal hier rein und hoffe, das klappt. Ich hab bisher noch nie ein neues Thema eröffnet. Und ich weiß nicht, ob der Artikel hinter einer Bezahlschranke ist. Im Zweifelsfall schreibe ich noch rein, was drinsteht 😉Zum Artikel selber: Finde ich lustig. Aber Achtung: Ironie sollte man (ab)können.
Für den Handball nehme ich positiv mit, dass wir groß genug sind, um einen eigenen Artikel im Magazin für Fußballkultur zu rechtfertigen. Offenbar gehen die ständigen Hinweise auf Handball als Gegenmodell zu den Fehlentwicklungen im Fußball manchen Fans mächtig auf den Sack 😂
-
Mir wird die Qualität der Mannschaft eine Spur zu hoch gehängt. Klar, das sind auf fast allen Positionen sehr talentierte Jungs, die meisten auch noch in einem Alter, in dem Steigerungen möglich oder gar wahrscheinlich sind. ABER: Die wirklich erfolgreichen Teams haben ein zwei Leuchttürme: Überragende Spieler, die in engen Situationen das Spiel lenken, bestimmen, was gespielt wird, oder mit Einzelaktionen vorangehen, wenn sonst gar nichts mehr geht. Die haben wir nicht.
Das mag ganz unterschiedliche Gründe haben: Die einen sind noch zu jung, die anderen sind nicht derart überragend, oder sie spielen auf der falschen Position (im Tor oder am Kreis z.B.). Und ja, vielleicht liegt es auch am Trainer, der es nicht hinkriegt, für eine klare Hierarchie oder wenigstens ein klares Konzept zu sorgen, wo sich alle daran festhalten können. Für eine gewisse Zeit war Juri Knorr dieser Spieler, mit allen Vor- und Nachteilen, wie man ja auch an seitenlangen Diskussionen hier in der HE sehen konnte.
Meine Meinung: So lange sich eine solche Hierarchie nicht herausbildet, werden wir immer wieder Spiele wie heute erleben, bzw. werden wir viel Glück brauchen, um ganz oben was zu reißen. Von daher sehe ich noch gar nicht, dass Kehrmann oder wer auch immer in einem Jahr „auf Titeljagd geht“.
-
Naja, wüsste jetzt nicht was er da Besonderes und Unerwartbares gesagt haben könnte.
Ich verstehe deine Frage nicht. Meinst du, er hat doch gar nix besonderes gesagt? Oder überlegst du dir, ob es sich lohnt, das Interview anzuschauen?
Für den zweiten Fall: Er ist sichtlich angefressen und sagt auch nichts a lá „Ich weiß jetzt auch nicht, warum wir auf einmal…“
Stattdessen verweist er darauf, dass man die Serben in der 1.HZ im Griff hatte, um dann ohne Not „alles umzustellen“. Er verweist darauf, dass sich jeder einzelne hinterfragen müsse und dass man mit „zu viel Negativität“ keinen Erfolg hat. Schließlich sagt er auf die Frage nach dem BT, speziell mit Blick auf sein weggebuzzertes Tor, dass er aufpassen müsse, was er sagt (oder nicht so recht weiß, was er jetzt sagen soll), und am Ende ein zusammenfassendes „Ich versteh‘s nicht.“
Das lässt natürlich Spielraum für Interpretationen. Nur eine Auswahl:
1. Er ist angefressen, Weil er (nach starker 1. Hälfte) zu wenig gespielt hat.
2. Er ist stinkig speziell auf Kollegen, die sehr viel mehr gespielt haben.
3. Er ist generell mit Alfreds Coaching nicht glücklich.
Das ist für ein Spielerinterview schon recht offenherzig und insofern, klar, ziemlich bemerkenswert.
-
Tja, Jürgen Klopp wird die Aussage zugeschrieben: „Ein Trainer macht keine Fehler. Fehler machen die Spieler auf dem Spielfeld. Trainer treffen Entscheidungen, die sich hinterher als falsch erweisen können.“ Soll heißen: Wenn das Ergebnis nicht stimmt, hast du als Trainer keine Argumente. Warum Alfred Knorr kaum mehr gebracht hat, Fischer gar nicht, Kohlbacher nur in der Abwehr,…? Keine Ahnung. Aber er wird sich was dabei gedacht haben. Und das ist erkennbar nicht so aufgegangen. Ich wiederum maße mir mangels Einblicken in Training und Innenleben da auch keine Meinung an.
Dass ihm bei diesem Spielverlauf und Ergebnis nun wirklich jede Entscheidung um die Ohren gehauen wird, ist klar. Wenn ich auch damit so meine Schwierigkeiten habe. Die Nichtnominierung von Freihöfer in direkten Zusammenhang mit der heutigen Niederlage zu bringen, ist m.E. schon eher abenteuerlich. Nur so als Beispiel.
Deshalb noch zu den Dingen, die wir tatsächlich berechnen können. Zwar halte ich es selbst für verwegen, jetzt noch intensiv über das Halbfinale etc. zu spekulieren. Aber die heutige Niederlage hat diesen Ambitionen einen empfindlichen Dämpfer versetzt. Warum?
Bei einem Sieg der Serben über Österreich sind sie durch. Dann brauchen wir einen Sieg mit mindestens +3, um uns im Dreiervergleich vor Spanien zu setzen. In jedem Fall nehmen wir dann aber -2 Punkte in die Hauptrunde mit. Das bedeutet, dass wir fürs Halbfinale Dänemark, Frankreich & Co alle wegputzen müssen.
Kurz: Für höhere Ziele sollten wir den Ösis alle Daumen drücken. Dann reicht jeder Sieg für eine weiße Weste zum Hauptrundenstart. Wer aber jetzt darauf hinweist, dass es schwer genug wird, erst einmal den möglichen totalen Gau zu vermeiden, hat natürlich recht.
-
Österreich wird der schwächste Gegner in dieser VRG sein.
Das glaube ich erst, wenn sie gegen die beiden anderen Mannschaften verloren haben. Ich seh da in beiden Spielen durchaus Chancen für die Ösis.
-
Hui. Messt ihr dieser Personalie nicht zu viel Bedeutung zu? Man könnte meinen, dass Alfred mit Dahmkes Nominierung gerade den sicheren Europameistertitel weggeworfen hat.
Abgesehen von den durchaus plausiblen Spekulationen über Streichkandidaten, hat er schon immer die eine oder andere umstrittene Nominierung dabei gehabt. Das ist auch ok so, weil er ja schließlich das Ganze zu verantworten hat.
Aber über Erfolg oder Misserfolg entscheiden doch eher andere Dinge. In erster Linie, wer aus dem nominell sehr starken Kader im Januar tatsächlich in guter oder gar sehr guter Form aufläuft.
-
Mit ARD und ZDF könnte man gar keine andere Zielgruppe als die Ü49 erreichen, weil die Jüngeren schlicht nicht mehr in den großen Kasten glotzen.
In diesem Punkt würde ich dir widersprechen, zumindest wenn du es so absolut formulierst. Die vermutlich letzten Sendungen, bei denen das lineare Fernsehen noch junge Zuschauer in nennenswerter Zahl erreicht, sind nämlich gerade Live-Sportübertragungen. Wenn hier aktuell der Anteil junger Zuschauer recht gering ausfällt, liegt das m.E. weniger am strukturellen Problem des Fernsehens als an der Sportart Frauenhandball. Bei einigermaßen wichtigen Fußballspielen hockt bei uns die Bude mit 18-24-jährigen voll. Völlig egal, ob bei ARD, ZDF, RTL, DAZN oder Amazon.