Beiträge von Peter2000

    Glückwunsch an die Füchse zu ihrer ersten Meisterschaft.

    Ich muss mir das Spiel nicht anschauen, um danach eventuell darüber zu fabulieren, ob die Füchse da zu sehr bevorteilt wurden. Ich denke da eher an die Niederlagen des SCM gegen Kiel und eben auch die Füchse (mit einem an diesem Tag durchschnittlichen Gidsel). Da wurde die Meisterschaft entschieden.

    Am Ende stehen die faktisch zwei besten Mannschaften der Liga auf Platz 1 und 2. Danke für spannende 34 Spieltage. Das macht Lust auf die neue Saison und natürlich voher auf das Champions Leage Final 4. Möge der SCM dort den Titel holen!

    ch sehe das spätere Foul an OIM aber deutlich gesundheitsgefährdender an und dafür gab´s nichts. Also darauf wollte ich hinaus, dass das Regelwerk so angepasst wird, dass es für gesundheitsgefährdene Handlungen zwingend ne Strafe geben muss und nicht zwingend für Schläge ins Gesicht, sondern dass auch hierbei immer die Handlung an sich zur Bewertung herangezogen wird.

    Das Regelwerk muss dazu nicht überarbeitet werden. Die Schiedsrichter müssten es nur anwenden. Dazu müssen sie aber die Fouls auch wahrnehmen und das ist der Punkt, wo ich Defizite vermute. In den untersten Klassen kann man gut beobachten, dass die Ohren einiger Schiedsrichter deutlich besser funktionieren als die Augen. Selbst statische Aktionen wie beim 7m werden da nicht korrekt bewertet. Aber wehe am anderen Ende des Spielfelds äußert jemand seinen Missmut. Da wird schnell mal Blau gezückt. Bei den Profis denke ich eher, dass das Spiel einfach zu schnell für nur zwei Schiedsrichter geworden ist. Hier sollte man vielleicht, ähnlich wie beim Basketball, das Gespann erweitern. Oder man gibt den Trainern die Möglichkeit, den Videobeweis einzufordern (natürlich reglementiert).

    Erstaunlich wenig Gerammel gestern und NULL technische Fehler, so meine Wahrnehmung. Kann sein, dass die NUll nicht bis ganz zum Ende gestanden hat.

    Naja, der Chef-Rammler war nicht dabei (ich hoffe trotzdem, dass er zum Final 4 spielen kann) und Flensburg hatte ein paar offene Scheunentore für die Abwehr mitgebracht. Das sah oft erschreckend leicht aus, wie die SCM-Spieler da durch die Abwehr durchkamen. War mir aber ganz recht so, denn so ein Zittern bis in die letzte Minute gab es diese Saison schon zu oft. Das war gestern ein gelungener Saison(heimspiel)abschluss. Wenn jetzt noch ein Titel dazukommt, wird es eine perfekte Saison.

    Mich interessiert das eigentlich nicht schon im Vorfeld, aber es schrieb hier ein User, glaube Buster444, dass ab nächste Saison Kreis stärker und konsequenter mit 7m geahndet werden soll. Wer denkt sich sowas aus?

    Was soll das bringen? Schützt das wen? Erhöht das die Attraktivität des Spiels? Noch mehr 7er, noch mehr Unterbrechungen. Wer will sowas sehen?

    Das Witzige ist: Das gabe es schon einmal. Lass es 25 oder mehr Jahre her sein. Aber da habe ich selbst (unterklassig) an Spielen teilgenommen, da wurden reihenweise 7m gepfiffen, weil irgendwo fernab des Balls ein Abwehrspieler den Kreis berührt hat. Und da hatte das Spiel lange nicht die Dynamik, die es heute hat.

    Wenn das jetzt wirklich (wieder) so kommen sollte, dann kann ich dem nichts Positives abgewinnen. Man sieht heute schon in gefühlt jeder zweiten Zeitlupe, dass Gegner lange vor dem Kreis angenommen werden und der Abwehrspieler dann quasi in den Kreis gedrängt wird. Das kann man doch nur verhindern, wenn man Sumo-Ringer in die Abwehr stellt, an denen die zierlicheren Angreifer einfach abprallen. Nur ist es praktisch unmöglich, nach jedem Angriff 6 Leute für die Abwehr einzuwechseln. Am Ende leidet die Abwehrarbeit unter solchen Entscheidungen.

    Vielmehr sollte man den Fokus darauf legen, dass solche Fouls wie das an Gisli konsequenter geahndet werden. Diese kurzen Griffe in den Wurfarm und das Stoßen von hinten haben im Handball nichts zu suchen. Und dafür müsste man nicht einmal das Regelwerk anpassen. Man müsste die Schiedsrichter nur sensibilisieren und ihre Wahrnehmung schärfen. Es ist für mich immer noch unbegreiflich, wie die Lemgoer da ohne progressive Bestrafung davongekommen sind. Andererseits sehe ich ja, was auf Landesverbandsebene und darunter abläuft. Da liegt der Fokus darauf, ja kein Punkt oder Komma im Spielbericht zu vergessen. Was man damit erreichen will, dass man Schiedsrichtern Geldstrafen aufdrückt, wenn der Heimverein vergisst, den Namen seines Sekretärs in den Bericht einzutragen, das wissen wahrscheinlich nur die Funktionäre. Einerseits bettelt man um neue Schiedsrichter, weil zu wenige bereit sind, das zu machen. Und die, die man hat, vergrellt man mit solchen dummen Aktionen. Aber hey, auch das ist Handball!

    Die Berliner können nur noch über sich selber stolpern. Sowas wie kollektiver Ganzkörperkrampf.

    Ich hatte direkt nach dem Sieg gegen den SCM geschrieben, dass das das entscheidende Spiel um die Meisterschaft war. Laut Jaydeeblue war das dummes Zeug. Dass sie ausgerechnet in Erlangen einen Punkt liegen lassen, damit hatte aber sicher auch dieser überaus kompetente Nutzer eher nicht gerechnet. Wenn die Füchse überhaupt einen Warnschuss brauchten, dann war es dieses Spiel. Was danach zu sehen war, war nahezu Perfektion. Und deshalb gibt es null Grundlage dafür, an einen Punktverlust in den letzten beiden Spielen zu glauben.

    Freundschaft!

    Ich meine die Melsunger, die in Kiel gewonnen haben, die in Hannover gewonnen haben, die in Magdeburg nur mit einem und in Flensburg nur mit zwei Toren verloren haben. Die treffen auf die Berliner, die in Erlangen einen Punkt abgegeben haben.

    So im Nachgang lag ich mit meinem Verweis auf das Spiel in Hamburg dann doch deutlich näher an der Realität, oder?

    Dann hält Claar den Ball etwas zu lange vor der Auszeit

    Zu lang im Sinne von mehr als 3 Sekunden? Das war definitiv nicht der Fall. Er bekommt den Ball nicht nach vorn, da hätten die Schiedsrichter sicher etwas früher das Vorwarnzeichen für passives Spiel zeigen können. Andererseits habe ich null Verständnis dafür, passives Spiel in der 60. Minute anders auszulegen als in der ersten. Und da gönnen sich Mannschaften ja durchaus Ballstaffetten über 30 Sekunden lang, ohne Zug zum Tor. Insofern sehe ich hier keinen Fehler der Schiedsrichter.

    Ich konnte immerhin die letzte Auszeit voraussagen.

    "Ball 3s halten, abspielen nochmal 3s halten, falls sie abpfeiffen Ball hinlegen und die zeit ist um" ich hatte nur noch gedacht, daß Benno daran erinnert, daß der Ball sich beim Abspiel in der Luft befinden muss und nicht übergeben werden darf. ;)

    Dabei ging Saugstrups innere Uhr aber deutlich zu schnell. Er hatte (beide Male?) den Ball nichtmal 2 Sekunden in der Hand. Souverän war auch das damit nicht heruntergespielt. Aber es passte perfekt zum Rest des Spiels.

    Unter dem Strich war es heute doch völlig egal, ob man gewinnt oder verliert. Das Spiel sollte man daher keiner Bedeutung beimessen. Im Endeffekt war es ein Testspiel für Deutschland.

    Das geht in dieselbe Richtung, wie das in meiner Signatur verewigte Zitat eines anderen Nutzers. Das Herunterspielen dessen, was man in den Testspielen von der Mannschaft zu sehen bekam, gab es auch vor dem letzten Turnier. Als es dann im Turnier nahtlos so weiterging, verstummten die Stimmen derjenigen, die anderen Ahnungslosigkeit vorwarfen.

    Das Auftreten der Mannschaft hat ein Muster. Es ist keine stabile positive Entwicklung zu erkennen. Dabei wären genau diese Spiele, in denen es um nichts geht, perfekt geeignet, das eigene Können auf die Platte zu bringen. Wenn es schon ohne den Druck, gewinnen zu müssen, nicht funktioniert, wie soll es dann im Ernstfall klappen?

    Halbfinale, Finale, Viertelfinale ist die Bilanz der letzten drei Turniere.

    Ich würde gerne mal Namen lesen, welcher Trainer es besser machen würde.

    Wenn beim Fußball der FC Bayern München ein Jahr lang keinen Titel gewinnt, brennt die Hütte. Aber der weltgrößte Handballverband soll mit einer Niederlage im Viertelfinale zufrieden sein?

    . auch wenn das reguläre erzielte, aber nicht gegebene Tor aus dem Hinspiel am Ende tatsächlich diese Paarung (mit-)entschieden hat.

    Sitzt der Stachel wirklich so tief, dass du da nicht drüber hinwegkommst?

    Es gab zu diesem Spiel hier im Forum die Meldung, dass das Kampfgericht zweimal aktiv Veszprem vor einem Wechselfehler bewahrte. Warum nimmst du das nicht mit in deine Argumentation auf? Das war ein klarer Betrug am SCM, dem damit ein Vorteil genommen wurde.

    Es fällt mir auch zunehmend schwerer, dich mit solchen Beiträgen ernst zu nehmen. Das geht schon in die Richtung Trollen. Wer hier mit über 11.000 Beiträgen glänzt, sollte genug Verstand haben, um zu wissen, dass man beim Handball nach Spielschluss nicht einfach die vergebenen Chancen (oder nicht gegebenen Tore) zum Ergebnis hinzuaddieren kann. Jede Aktion in der Halle ändert den Verlauf des Spiels. Die Grundlagen der Chaosforschung (siehe z.B. Schmetterlingseffekt) sind durchaus auch im Sport anwendbar. Psychologie spielt eine große Rolle. Wir haben gestern wieder einmal eindrucksvoll gesehen, dass der SCM die absolute Willensstärke hat, auch in solchen Spielen Rückstände wieder zu egalisieren. Niemand kann den Beweis erbringen, dass Veszprem gewonnen hätte, hätten die Schiedsrichter das Tor gegeben. Vielleicht hätte das nochmal mehr Kräfte beim SCM freigesetzt?

    Leider hat der Zeitnehmertisch für Veszprem 2 mal einen Wechselfehler verhindert, indem der Offizielle wie ein Trainer mit dem Arm dazwischen ging, damit sie nicht zu früh aufs Spielzeit laufen. Fand ich nicht gut. Sollen sie doch ruhig zu früh aufs Spielfeld rennen und ihre Zweiminutenstrafe bekommen.

    Wenn das so war, wäre das für mich ein viel größerer Skandal als das von Arcosh aufgeführte nicht gegebene Tor.

    Vielleicht hatte der Diensthabende Ablauftechniker gesundheitliche Probleme.

    Oder er ist vom Bierholen nicht rechtzeitig zurückgekommen...

    Eigentlich ist der Grund auch völlig egal. Ein einfaches Sorry seitens des Kommentators wäre aber das Mindeste gewesen, was man hätte erwarten können.

    Es wird ja allgemein immer argumentiert, dass Werbung dabei hilft, die Abokosten erträglich zu halten. Müssen wir uns da Sorgen machen DYN?

    Die Werbeeinblendungen während des Spiels (was ich persönlich hasse) sind sicherlich lukrativer, zumal man ja die Zugriffszahlen vor, während und nach dem Spiel ziemlich genau kennen wird.

    Du sagst es doch selbst: effektiv zahlst du für die Übertragung von HandballSPIELEN und nicht für die Übertragung von Halbzeitshows oder so.

    (Ich weiß, sehr überspitzt...)

    Warum eigentlich Farbübertragung? Wo ist da der Mehrwehrt gegenüber Schwarz-Weiß?

    Ich weiß, sehr überspitzt. Aber das vielleicht deutlichste Beispiel dafür, dass sich über die Jahrzehnte Übertragungsstandards weiterentwickelt haben. Und das Einfangen der Hallenatmosphäre sehe ich tatsächlich als Mehrwert. Bei der Formel 1 fängt die Übertragung doch auch nicht erst an, wenn die Startampel aktiviert wird.

    Moin Peter2000, darf ich fragen, ob du SCM-Aalborg in der CL gesehen hast? Ist noch nicht so lange her, dass man da von Leistungen der Vergangenheit sprechen kann.

    Du pickst dir das einzige Sahnestückchen raus und leitest daraus einen Spielanspruch für Damgaard ab?

    Schau' dir die offizielle HBL-Statistik an. Damgaard hat in der Bundesliga die zweitschlechteste Wurfquote aller SCM-Spieler. Nur Portner ist minimal schlechter. Knapp 42 %. Das sind 20 % weniger als die anderen Rückraumspieler (inkl. Weber).

    Ihn zu bringen ist de facto wie Glücksspiel. Du weißt im Voraus nicht, ob er performt oder das Spiel wegwirft. Und das kann sich der SCM nicht leisten.

    Wie wird das eigentlich hier im Forum, wenn Mika komplett weg ist? Oder anders gefragt: Wer wird der neue Mika?

    Hier werden nach jedem Spiel die gleichen Diskussionen geführt, ohne dass sich an der Situation irgendwas ändert. Der Stachel muss bei einigen sehr, sehr tief sitzen.

    Auf welcher Basis wünscht man sich mehr Einsatzzeit für Damgaard? Wenn man nicht gerade in der Halle ist und die Spieler beim Warmmachen beobachten kann, dann beruht doch die gesamte Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Spielers auf maximal ein paar Minuten Spielzeit in der Woche. Das ist im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu der Zeit, die der Trainer mit den Spielern verbringt.

    Und ja, wir reden von der Gegenwart. Die Leistungen der Vergangenheit sind schön für die Galerie und für die Erinnerung, helfen aber im Hier und Heute nicht weiter.

    Natürlich kann man die menschliche Komponente hervorheben. Aber auch da muss man einsehen, dass wir hier vom Profibereich reden und nicht von der Hobbymannschaft aus der Nachbarschaft, die das nur macht, um sich mal zu bewegen. Wenn die Situation für Damgaard selbst so schlecht wäre, hätte er sicher alle Möglichkeiten gehabt, sich schon längst bei einem anderen Verein zu beweisen.

    Da gab's wohl noch kein Briefing für alle Kommentatoren?

    Götz hatte beim Champions League-Spiel des SCM versucht, es besser zu machen. Er warnte davor, gleich zu spoilern, wie es den Füchsen ergangen ist.