Beiträge von Peter2000

    Kreis hier, Kreis da. Was ist eigentlich mit der Situation, wo ein SGler 1m im Kreis steht und der andere, Jørgensen glaube ich, dann das Tor macht.

    Spielt das dann keine Rolle, wenn da noch einer im Kreis steht?

    Ernst gemeinte Frage. So regelkundig bin ich nicht.

    Hier müssen die Schiedsrichter entscheiden, ob sich für die andere Mannschaft ein Nachteil bzw. für den Spieler selbst ein Vorteil aus dieser Situation ergibt. Wenn das die Schiedsrichter nicht so empfinden, wird weitergespielt.

    Neu dazugekommen ist jetzt noch, dass Magdeburg ganz oft im Angriffsspiel einen gegnerischen Spieler in den Kreis schiebt, um dann den dort postierten Mitspieler anzuspielen. So provoziert man „Abwehr im Kreis“!

    Und der Witz ist, dass ausgerechnet die SG einen 7-Meter bekam, obwohl beide SCM-Abwehrspieler vor der Linie zum Block abgesprungen sind.

    Es finden sich definitiv auch Angriffe, bei denen der SCM nur einen Freiwurf bekam, obwohl die SG-Abwehr im Kreis stand.

    Was ist denn der Unterschied, ob ich einen Dreher versemmel oder volle Kanone gegen die Latte werfe?

    Er besteht eigentlich nur darin, dass man sich über den Dreher mehr aufregt (als Zuschauer), gleiches gilt für misslungene Heber.

    Der Unterschied ist nicht darin zu suchen, was passiert, wenn ich nicht treffe. Der Unterschied liegt in der Wahrscheinlichkeit eines Treffers an sich. Wer beim Konter "volle Kanone gegen die Latte" wirft, hat ein Genauigkeitsproblem. Oder er will es zu genau machen. Wer zentral auf den Torhüter zulaufen kann, hat das überhaupt nicht nötig. Würfe mit über 100 km/h und vielleicht 3 bis 4 m Abstand zum Torhüter - zwischen Wurf und Überwinden des Torhüters liegen da nur 100 Millisekunden. Kein Torhüter der Welt kann aktiv auf solch einen Ball reagieren. Die einzige Chance für den Torhüter ist es, angeworfen zu werden oder eine Wette auf den Wurf einzugehen und entsprechend vorher zu agieren. Dafür sollte ein Weltklassespieler aber Lösungen haben.

    Ein Dreher dagegen ist deutlich risikobehafteter. Sowohl in der technischen Wurfausführung, als auch in der Zeitspanne, die der Ball unterwegs ist.

    Meiner Erfahrung nach wollen Spieler mit Drehern beim Konter besonders beeindrucken. Oder den Wurf als letzte Option wählen, wenn der Torhüter vorher eine Handvoll Konter entschärft hat. Dafür gab es aber zumindest gestern überhaupt keinen Anlass.

    Ich kann mich an einen einzigen TG erinnern und den hat Mertens ziemlich kläglich vergeben.

    Ziemlich zu Spielbeginn hatte O'Sullivan einen Angriff erfolgreich abgeschlossen. War zwar kein klassischer TG, aber zumindest die schnelle zweite Welle, die man in den vorangegangenen Spielen vermisst hat. Da hatte ich tatsächlich Hoffnung, dass das ein gutes Spiel werden könnte. In der Folge waren dann aber immer wieder Angriffe zu sehen, wo das Tempo verschleppt wurde.

    Was Mertens durch den Kopf ging, als er beim Konter diesen bescheidenen Versuch eines Drehers unternahm, weiß wahrscheinlich auch nur er selbst. Wir hatten früher einen Trainer, der hätte dich für sowas sofort rausgeholt und am Spielfeldrand Liegestütze machen lassen.

    Die Luft für die Dauer-Optimisten beim SCM wird immer dünner.

    Da war null positive Entwicklung gegenüben den Spielen vorm SuperGlobe zu sehen.

    Magnusson mit Alibi-Handball, der kaum mit seinen besten Zeiten vergleichbar ist. Das grenzte heute phasenweise an Arbeitsverweigerung. Dass er dann trotzdem noch der beste Torschütze auf Seiten des SCM ist, ist der eigentliche Witz des Spiels.

    Gisli ist überspielt und braucht dringend jemanden, der ihn einbremst. Er macht das Spiel des SCM kaputt.

    Zehnder ohne Wirkung. 1/4 aus dem Feld, bis er seine Quote mit den Strafwürfen aufbessern durfte.

    Weber nach seiner Verletzung leider auch nur auf dem Niveau seiner Nebenleute.

    Der einzige Lichtblick im ganzen Kader war heute Hernandez. Seit er mit Portner wieder Konkurrenz hat, passt seine Leistung auch wieder.

    Rheiner, sag mir mal lieber wieviel Zeit man eigentlich hat zum 7m Punkt zu gehen etc wenn die Zeit nicht angehalten ist...

    Oma Inge macht daraus gefühlt ne Minute

    Ganz einfach: Er hat so viel Zeit, wie sie ihm die Schiedsrichter zugestehen. Es gibt keine Regel, die besagt, dass nach x Sekunden die Wurfposition eingenommen sein muss. Die Schiedsrichter hätten aber sehr wohl die Möglichkeit, die Zeit anzuhalten, wenn sie es als absichtliche Verzögerung wahrnehmen.

    Es wäre irgendwie grotesk gewesen, mit diesem gegenüber der Vorsaison mindestens eine Klasse schlechteren Rückraum diesen Titel zu gewinnen. Dass der SCM trotzdem die Chance dazu hatte, spricht eher gegen die Gegner, als für den SCM. Der letzte Angriff war da nur das i-Tüpfelchen. Die Hoffnung, die einige hier hegten, dass in diesem Turnier der Knoten platzt, kann man begraben.

    Da gönnt man sich die Interviews nach dem Spiel, um anschließend das andere im Re-live zu sehen - da plappert die das Ergebnis aus, nur um ihre Frage unterzubringen.

    Kein gutes Timing. :wall:

    In Zukunft dann keine Werbung und keine Interviews mehr.

    Das ist zur Abwechslung mal etwas, wo ich den Aufreger nicht wirklich nachvollziehen kann, da das Mitteilen von anderen Ergebnissen oder Zwischenständen nichts Ungewöhnliches ist. Da ich zu denen gehöre, die nicht jedes Spiel von Anfang bis Ende schauen, freue ich mich über diese Infos, weil ich nicht erst umständlich irgendwelche anderen Informationsquellen öffnen muss.

    Die Art, wie du hier deine persönliche Beschwerdekampagne über Dyn über Jahre öffentlich glaubst auszutragen zu müssen, ist einfach nur unverschämt. Du hast von Beginn dieses Thread an, am Anfang sogar ohne das Endprodukt zu kennen, gegen Dyn gestänkert. Dann hast du dich (leider) für ein Abo entschieden und jeden noch so irrationalen Strohhalm gesucht, um dich mit Dyn auseinander zu setzen. Es gibt Menschen, die merken, wann es zu viel ist. Diese Fähigkeit besitzt du nicht.

    Es ist dann aber auch nicht hilfreich, mit derartigen Formulierungen permanent weiter Öl ins Feuer zu gießen.

    Es gibt Menschen, die würden sich wahrscheinlich mit dem größten Pixelmatsch zufrieden geben. Hauptsache, es wird überhaupt irgendwas gesendet.

    Und es gibt Menschen, die stellen Ansprüche and die Video- und Audioqualität, die dem Stand der Technik entsprechen. Niemand fordert hier Millionen teure Special-Effects aus Hollywood. Es geht einfach nur um einen schnöden, vernünftigen Weißabgleich.

    Dann hast du in deinem Leben zu wenig Handballspiele gesehen. Der THW war in der 2. Halbzeit auch nicht mehr effektiv im Angriff und ich glaube nicht das sie noch einen Gang zu legen hätten können.

    Handball funktioniert halt auch nicht so, wenn die eine Mannshcaft mehr getroffen hätte, dann hätte die andere Mannschaft das auch. und auch Topmannschaften kann so etwas passieren.

    Zum Glück hat Kielce damals nicht so gedacht udn ist bei -9 in der 45. Minute trotzdem auf dem Feld geblieben und hat weitergespielt.

    Ich habe in meinem bisherigen Leben nicht nur viele Handballspiele gesehen, ich bin auch seit mittlerweile 36 Jahren aktiv auf der Platte. Und deshalb habe ich schon mehr als genug solcher Spiele, bei denen einfach nichts klappen will, selbst miterlebt. Und genau deshalb bleibe ich bei meiner Einschätzung.

    Bei -4 in der 2. Hälfte kam es tatsächlich zu vielen Ballverlusten beim THW, daraus resultierende Gegenstöße wurden leider vertändelt. Dann wäre es auf -1 gewechselt und Kiel nochmal unter Zugzwang gesetzt. So wurde das kläglich vergeben und das Ergebnis ist ja bekannt. Auch die verworfenen 7m trugen dazu bei. So what

    Spätestens bei -2 hätte Jicha die Auszeit genommen und Kiel wäre auf -10 davon gezogen. Das sagt zumindest meine Glaskugel für alternative Realitäten. Und das ist auch näher am tatsächlichen Spielverlauf. Denn aus 18:22 wurde ein 19:25 nach der Auszeit des THW.

    Handball funktioniert nicht in der Art, dass man einfach vergebene Chancen dazurechnet und sich dann einen Sieg denkt. Vielleicht ansatzweise, wenn ich in der 60. Minute mit -1 hinten liege und dann zwei hochkarätige Chancen bis zum Spielende auslasse. Aber in der Regel hat ein Spiel viel zu viele Variablen, als dass man einen alternativen Spielverlauf seriös vorhersagen könnte.

    Angenommen, Musche hätte das -1 gemacht, wäre beim überschwänglichen Torjubel gestürzt und Mertens hätte auf den Platz gemusst. Mit der Folge, dass von Linksaußen kein Tor mehr kommt. Oder die Mannschaft wäre emotional so gepusht gewesen, dass ein Wechselfehler passiert, über den sich die Bank so aufregt, dass die nächsten 2 Minuten in doppelter Unterzahl gespielt werden müssen.

    Nein, dieses Spiel war frühzeitig gegessen. Nichts gab wirklich Anlass dazu, an eine Aufholjagd oder ein Drehen des Spiels zu glauben.

    Ich kann dir in allem folgen, aber noch ein Wort zu Matze. So gut er vorne performt hat, so schlecht war er in der Abwehr auf Außen. Der Zerbe konnte machen, was er wollte, so viel Platz hatte der. Und wenn man in so einem Spiel noch die Zeit hat, nach nem Tor ne Jubelrunde zu drehen, bevor man hinten im Kampfmodus ist, hat man nicht verstanden, worum es geht. Solche Spiele werden nicht durch Schönheit gewonnen, sondern mit Messern zwischen den Zähnen. Da war Kiel eine Klasse besser.

    Oh! Das habe ich verdrängt. Jetzt, wo du es ansprichst, erinnere ich mich, dass ich das sogar während des Spielschauens Zuhause angemerkt hatte.

    Jetzt stellt sich mir aber die Frage, warum ist das nur beim SCM so? Bei den anderen CL-Teilnehmern (auch in den letzten Jahren) ist das nicht der Fall gewesen.


    Oder ist das eine Vorgabe in der CL einen anderen "Farbton" zu nutzen? 😅

    Die EHF schreibt in ihren Regularien vor, dass die Spiele auf dem offiziellen EHF-CL-Boden auszutragen sind. Es scheint dafür nur einen zugelassenen Hersteller zu geben.


    Details dazu gibt es hier ab Seite 30:

    https://www.eurohandball.com/media/znwiyxgs/final_machineseeker-ehf-champions-league-men-2024_25-regulations_neu.pdf

    Die Bundesliga nutzt zwar ebenfalls den Farbton "Lagoon". Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es mehr als nur einen Hersteller solcher Böden gibt und dass die Bundesliga nicht darauf beharrt, dass alle vom selben Hersteller kaufen müssen.

    Je nach Material und Oberflächenbeschaffenheit kann dann die Farbwahrnehmung durchaus vom (messbaren) Farbton abweichen. Abnutzung und Reinigung tun dann ihr Übriges.

    Was die Wühlerei von Gisli und Zehnder angeht, bin ich ja die ganze Saison schon nicht begeistert, aber OIM, Lager und auch Damgaard, die eigentlich auch gut in Schuss sind, bekommen auch nix gebacken.

    Ergo muss wohl der THW auch ganz gut gewesen sein.

    Es können ja nicht alle gleichzeitig die Formkrise kriegen.

    Der SCM-Angriff funktioniert, wenn alle drei Rückraumspieler mitmachen. Wenn Zwei zuschauen, wird's auch für den Dritten schwer bis unmöglich.

    Gestern fiel mal wieder einiges negativ auf. Begonnen bei Wiegerts Festhalten am Plan A. Ich nehme an, Kiel hat vorm Anwurf die Seite gewechselt? Typischerweise spielt Magdeburg ja die erste Halbzeit so, dass der RL den langen Wechselweg hätte. Gestern hätte Damgaard in HZ1 den kurzen Weg gehabt. Und obwohl sehr schnell zu erkennen war, dass Zehnder die Hosen voll hat, durfte/musste er draufbleiben. Auf der anderen Halben wirkte OIM ähnlich deplatziert. 0 Feldtore durch ihn bei auch nur 3 Versuchen. Dazu 3/4 von der 7-Meter-Linie.

    Lagergren kam aber erst um Minute 20, was dem typischen Wechselzyklus entspricht. Auch Pettersson machte anfangs keine gute Figur und wirkte in der Folge verunsichert. Aber hat Persson überhaupt mal auf dem Platz gestanden?

    Serradilla musste gestern Lehrgeld zahlen. Zechel scheint hier keine Alternative zu sein. Auch der war nur dazu da, die Bank warmzuhalten.

    Musche hat sehr gut performt. Wenn man den Turnus der letzten Saison betrachtet, wäre aber Mertens dran gewesen. Gut, der läuft auch ein bisschen neben der Spur. Belastungssteuerung sieht aber halt anders aus.

    Schön, dass Portner einige Erfolge zu verzeichnen hatte. Der SCM braucht zwei starke Torhüter. Leider war das (neben Musche) auch das einzig Positive aus SCM-Sicht gestern.

    Glückwunsch an den THW, jetzt endlich wieder einen Torhüter zu haben. Wolff war gestern mehr als nur ein Faktor für den Erfolg.

    Im Fernsehen war eindeutig zu sehen, daß der Zeitstempel des "Beweisvideos" auf 60:00 gesprungen ist, als der Ball ungefähr die 6m Linie passiert hat. Dieser Zeitstempel ist das, auf was sich die SR verlassen können und müssen um festzustellen, ob ein Ball vor oder nach 60:00 über der Linie war. Die SR gehen nach der Videobeweisaufzeichnung und nicht nach irgendwelchen TV Aufzeichnungen und Geräuschen und dort ist der Zeitstempel im Video das ausschlaggebende weil man z. B. das Video bei 60:00 stoppen kann und dann sieht wo der Ball ist.

    Im eigentlichen Thread zu diesem Thema wurde Handballregel §2 zitiert: Das Spiel wird mit dem automatischen Schlusssignal der öffentlichen Zeitmessanlage beendet. Ein wie auch immer gearteter Videobeweis muss dieser Forderung genügen. Alternative Anweisungen, wann das Spiel als beendet zu betrachten ist, dürfen dieser Regel nicht widersprechen, es sei denn, sie sind in der Regel selbst definiert. Von einer im Video eingeblendeten Uhr steht in §2 nichts, d.h., es gibt hier auch keinen Ermessensspielraum.

    Wenn die Schiedsrichter instruiert sind, sich auf den im Videobeweis eingeblendeten Zeitstempel zu verlassen, dann muss dieser auch stimmen. Hier geht es nicht darum, den Schiedsrichtern einen Strick zu drehen. Es gibt sichtbare und hörbare Unstimmigkeiten und die gilt es aufzulösen, damit sowas nicht noch einmal passiert.

    Dazu passend die Aussage eine Herstellers von solchen Systemen:

    Having full synchronisation of video cameras with the scoreboard timing is very important because, in accordance with the rules, only goals before the time has been stopped are counted. Slomo.tv equipment is compatible with more than 20 types of Scoreboard Controllers, including Omega- Swiss Timing, Westerstrand, Nautronic and Bodet.

    Es gibt dazu auch noch weitere Artikel, in denen unter anderem im Fall des polnischen Handballverbands erklärt wird, wie die Anforderungen an Videobeweis-Systeme formuliert wurden.

    Was wird eigentlich in deutschen Hallen eingesetzt?

    Woher weißt du, das es ein technischer Fehler ist?

    Was wäre denn deine Erklärung dafür, dass es offensichtlich unterschiedliche Zeitstempel gibt?

    Beim Spiel in Eisenach hört man ganz gut die Laufzeitunterschiede zwischen Atmomikro und Kommentartorenmikro.

    Als ob der Hallensprecher in einer grossen Schlucht steht.

    Wenn wir das jetzt in die Diskussion um die fehlenden 3 Sekunden integrieren sollen, wäre es schön, die akustische Verzögerung zu quantifizieren. Wobei die Übertragbarkeit dieser Erkenntnis auf den diskutierten Videobeweis-Fall gegen Null geht.