Beiträge von Peter2000

    Das wäre in meinen Augen womöglich perspektivisch schlecht für den Sportclub im stetig wachsenden Wettbewerb im Spitzenhandball. Stagnation ist Rückschritt.

    Sollte die Getec nur saniert und nicht auch ausgebaut werden, gehen wichtige Einnahmen verloren gegenüber der direkten Konkurrenz.

    Finde es grob fahrlässig und wäre sehr enttäuscht.

    Es ist aber nicht (primäre) Aufgabe der Stadt, die jeden € dreimal umdrehen muss, mit öffentlichen Geldern dafür zu sorgen, dass ein Sportclub, noch dazu ein privatwirtschaftlich geführter, seine Einnahmen steigern kann. Jedenfalls nicht um jeden Preis. Am Ende ist es eine wirtschaftliche Frage: Ist der Impact für Magdeburg so groß, dass sich die Investition rechnet? Für Hamburg wurde das mal analysiert. Da kam man in der Gesamtheit des Sports auf einen "fiskalischen Effekt" von 110 Mio. € pro Jahr. Das auf die Einwohner der Metropolregion runtergebrochen macht ein Plus von rund 20 € pro Person und Jahr, bedingt durch die Summe der sportlichen Angebote in der Stadt. Würde man die Zahl einfach nur auf Magdeburg übertragen und annehmen, dass sich Fußball und Handball diesen Satz brüderlich teilen, macht das 10 € Mehreinnahmen pro Einwohner und Jahr. Um wieviel € würde man das verringern oder erhöhen, wenn sich die finanzielle Situation des SCM ändert? 0 € werden es nie werden solange der SCM erstklassig bleibt, und eine Verdopplung halte ich auch für ausgeschlossen. Nehmen wir einfach an, der Effekt, der sich mit einer größeren Halle einstellt, beträgt 5 € pro Einwohner. Wie will man damit Investitionen von weit über 100 Mio. € rechtfertigen?

    Grob fahrlässig ist es, wenn leichtfertig mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Das kommt in Sachsen-Anhalt schon viel zu oft vor. Es ist aber verständlich, dass das der SCM-Fan in seiner Bubble anders sieht.

    Petrzika wieder mit völligem Regelunsinn in Lemgo.

    Auch bei ner Zeitstrafe hätte es am Ende natürlich keinen 7-Meter gegeben!

    Vielleicht hat er auf eine Rote Karte spekuliert? Der Flensburger Spieler hat mit seiner Darbietung jedenfalls alles dafür getan, es so aussehen zu lassen, als müssten die Schiedsrichter da eingreifen.

    Trotzdem wird bei fast jedem Genörgel das obligatorische "aber Netflix läuft problemlos..." in den Raum geworfen.

    Hier von Genörgel zu sprechen, ist schon harter Tobak von dir.

    Und ja, auch Netflix kocht nur mit Wasser. Sogar mit dem gleichen wie Dyn. Beide streamen über die Amazon-Plattform AWS.

    Ich denke die Entscheidung "Kein Tor" war richtig. Der Ball war zuvor vom Torwart unter Kontrolle gebracht worden und muss dann erst per Abwurf wieder ins Spiel gebracht werden.

    Das war mal wieder großes Kino von Florian Nass und Kretzschmar. Wann schenkt denen endlich mal jemand ein Regelheft? Und dass selbst Handball-World diesen Quatsch von einem nicht gegebenen Eigentor schreibt, setzt dem noch die Krone auf.

    Was ist das denn wieder für ein Scheiß?

    Von 59.58 direkt auf 60.00 beim Videobeweis. Kannste dir nicht ausdenken...

    Die Uhr im Livebild hatte dieselbe "Macke", das hatte also nicht direkt was mit dem Videobeweis zu tun. Entweder hat die Zeitmesssung in der Halle ein Problem gehabt oder jemand stand da kurz auf der Leitung.

    Freundschaft!

    Es ist ein Unterschied ob ich Filme streame oder Sport, denn Sport ist meistens live. Daraus ergeben sich zwei fundamentale Unterschiede. Erstens können Probleme auftreten, bei Dingen, die vielleicht nicht getestet werden konnten und die immer absolut sofort gelöst werden müssen. Und das andere ist die Lastfrage. Beim Livesport gucken sehr viele Menschen zur gleichen Zeit das Gleiche.

    Zumindest der letzte Punkt ist irrelevant. Ob ich mir Filmchen 1 oder ein anderer Serie 2 bei Amazon anschaut, in beiden Fällen muss der Amazon-Server die Daten bereitstellen. Am Ende zählt die Gesamtlast auf dem Server. Und damit es dabei nicht zu Ausfällen kommt, nutzen alle großen Streaming-Anbieter Cloudlösungen, die dynamisch auf Laständerungen reagieren können. Mein Kenntnisstand ist, dass auch Dyn über solch eine Cloud (AWS von Amazon) verteilt wird.

    Live-Übertragungen haben natürlich das Problem, dass die Verbindung vom Übertragungsort zur Zentrale stehen muss. Aber das ist kein Neuland. Seit wann werden Sportveranstaltungen live übertragen? Wenn es das provinziale Internet nicht zuverlässig schafft, kann man da auch Satellitentechnik nutzen.

    Die letzten Probleme, die nicht nur punktuell auftraten, betrafen ja die Champions League Spiele, bei denen Dyn nur Zweitverwerter der Signale ist. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, meinten Nutzer, dass andere Streaminganbieter keine Störungen hatten? Also liegt es nahe, dass es Probleme bei der Zuspielung zu Dyn gab, also dann technisch gesehen doch primär ein punktuelles Problem. Und das sollte doch in den Griff zu bekommen sein.

    Was aus meiner Sicht überhaupt nicht akzeptabel ist, ist die Tatsache, dass auch die Re-live Übertragungen immer noch dieselben Fehler aufweisen. Es muss doch möglich sein, dass sich Dyn im Nachgang den Video-Stream nochmal fehlerfrei zuschicken lässt und dann halt seine Audiospur der Live-Übertragung drüber legt.

    Naja, wenn es alle hatten, kommt es von der Quelle. Wie ich schon im anderem Thread schrieb, kennt man sowas eher von Piratenstream aus den 10ern. Bei den Details an denen hier immer gemeckert wird, sind wir bei Dyns Übertragung ziemlich verwöhnt, wenn man sowas sieht.

    Ich würde nicht von verwöhnt sprechen, wenn etwas geliefert wird, was dem Stand der Technik entspricht. Vielmehr bekommt man das, was man erwarten darf. Deine "Piratenstreams" laufen eher nicht über die AWS-Plattform, oder?

    Das, was gestern war, kann DYN nicht verbessern...

    Die Worte des gut erzogenen Deutschen: Da kann man nichts machen, das müssen wir so akzeptieren.

    Nö! Dyn hat sicherlich einen Vertrag mit dem Contentanbieter und sollte deshalb sehr wohl dazu in der Lage sein, von diesem eine ordentliche Qualität einzufordern. Mir als Kunden von Dyn darf es auch reichlich egal sein, an welcher Stelle die Probleme auftreten. Der Vertrag besteht mit Dyn. Und auch wenn die AGB die Ursachen für mangelnde Qualität eher auf der Kundenseite verorten, so denke ich schon, dass man verlangen kann, dass eine Qualität geliefert wird, die dem Stand der Technik entspricht. Pixelmatsch gehört nicht dazu. Netflix hatte sich ja letztes Jahr an der Live-Übertragung eines Boxkampfes versucht. Die dabei aufgetretenen Probleme mündeten in einer Sammelklage in den USA. Ja, wir sind in Deutschland. Aber der Fall ist ähnlich gelagert. Und es wird argumentativ für den Anbieter nicht besser, wenn es sich häuft.

    Verstehe ich das richtig? Der Angriff ist nicht in der Lage, durch irgendwelche Aktionen, eine ausreichende Torgefahr gegen die vorhandene Abwehr zu erzielen und wird dadurch ins Zeitspiel gezwungen (was ja ein Zeichen für gute Abwehrarbeit ist). Und dafür, dass die Abwehr den Angriff vor nicht lösbare Aufgaben stellt, soll die Abwehr dann im Zeitspiel bestraft werden, wenn sie Freiwürfe erzwingen. Also willst Du erreichen, dass die Abwehr sich, sagen wir mal 30-40 Sekunden, "den Arsch aufreißt", um dann die Angreifer bestenfalls frei werfen zu lassen?

    Was bedeutet denn "sich genauso regelkonform zu verhalten"? Im seltensten Fall ist das Angriffsspiel auf Stoppfouls ausgelegt und das Abwehrspiel nicht auf Schritte, Prellfehler und Stürmerfouls.

    Was heißt denn bitteschön "die Abwehr erzwingt Freiwürfe"? Du bringst hier Ursache und Wirkung durcheinander. Freiwurf bedeutet Regelverstoß durch die Abwehr. Sie erzwingt ihn nicht, sondern sie verursacht ihn. Und wenn sie's schafft, wie du es beschreibst, einen harmlosen Angriff ins Zeitspiel zu zwingen, dann sollte sie es auch schaffen, sich für den Rest des Angriffs regelkonform zu verhalten. Und regelkonform heißt, den Gegner in ungünstige Wurfpositionen oder technische Fehler zu zwingen oder ihnen halt den Raum zu versperren. Selbst Körperkontakt und Begleiten (Kontrollieren) mit angewinkelten Armen ist erlaubt. Wenn sich ein Abwehrspieler aber nicht mehr anders zu helfen weiß, als einen Freiwurf zu verursachen, dann ist die Schuldfrage doch eindeutig. Und dafür kann ich dann nicht die angreifende Mannschaft bestrafen. Und zwar egal zu welchem Zeitpunkt im Angriffsspiel. Die Belohnung gibt es nicht nach 30 oder 40 Sekunden. Das steht nicht in den Regeln. Übersetzt heißt das ja nur, dass die Angreifer doch noch einen Weg durch die Abwehr gefunden hätten, also genau das, was von ihnen gefordert wurde.

    Mehr als 3 Schritte sind doch aber nicht regelkonform, oder?

    Was hat das mit der Diskussion zu tun? Die angreifende Mannschaft trägt doch nicht die Schuld dafür, dass der Schiedsrichter seine Aufgaben nicht erfüllt. Natürlich ist das nicht regelkonform. Und wenn's gepfiffen wird, ist die Mannschaft den Ball los. Es geht hier aktuell aber darum, wie damit umzugehen ist, wenn ein Schiedsrichter einen Freiwurf gibt. Und dazu gehört nun mal, dass auf einen Regelverstoß entschieden wurde. Und den darf man meiner Meinung nach nicht der gefoulten Mannschaft anlasten, indem man ihr die Möglichkeit nimmt, danach weiterzuspielen.

    Zum Glück ist Handball noch kein körperloses Spiel.

    Es gibt durchaus Abwehraktionen, die einen Körperkontakt zulassen. In den Regeln beginnen entsprechende Passagen mit "Es ist erlaubt ...". Die Idee des Handballspiels ist es, regelkonform Tore zu erzielen bzw. in Ballbesitz zu kommen. Einen Gegner permanent in Freiwürfe zu zwingen, widerspricht dieser Grundidee. Im Gegenteil: Wenn die Aktionen sich nur auf den Körper des Gegenspielers konzentrieren, ohne Versuch, den Ball zu spielen (Stoppfoul), müsste das den Regeln entsprechend sogar progressiv geahndet werden. Macht nur im Profibereich keiner, da wird das "Festmachen" eher als gelungene Abwehraktion gefeiert. In den unteren Klassen gibt es durchaus Schiedsrichter, die den Regeltext verstanden haben und solche Spielweisen unterbinden.

    Für die Regel, daß bei einem 7m die Zeit angehalten wird wäre ich auch sofort. Genauso fände ich es gut, wenn in den letzten 5 min bei jeder Spielunterbrechung die Zeit angehalten wird. Da wird auch viel Zeit geschunden ("aus versehen stehen beim Anwurf die Abwehrspieler zu weit vorn, der Ball braucht ewig bis zur 9m Linie, ...)

    Ich bin gegen Sonderbehandlungen in den letzten Minuten. Eher sollten die Schiedsrichter geschult werden, diese Verzögerungen konsequent zu ahnden. Zeitspiel sofort bei der anschließenden Wurfausführung anzeigen und nach wenigen Spielen haben's die Spieler kapiert. Übrigens läuft auch das in den unteren Klassen durchaus strenger. Ich habe öfter gesehen, dass Mannschaften angezählt werden, wenn die Torhüter den Ball nicht sauber zum Anwurfpunkt bringen. Da wird also nicht schlichtweg Unfähigkeit zugestanden, sondern Absicht unterstellt. Und wenn es zu oft passiert, wird auf Zeitspiel entschieden.
    Andererseits sehe ich auch keinen Grund, die Angriffsdauer in der 56. Minute anders zu bewerten als in der ersten. Klar, die Wirkung ist eine andere. Gerade, wenn es knapp hergeht. Aber die Regeln geben halt nicht her, dass man am Anfang zwei Minuten und am Ende nur noch 30 Sekunden pro Angriff zur Verfügung hat.

    Beim 7-Meter stimme ich zu. Früher wurde konsequent die Zeit angehalten, ich sehe keinen wirklichen Vorteil, dass man das nicht mehr tut.

    Ich vermute mal. dass es eher auf eine Anpassung der 4-Pass-Regel hinausläuft beispielsweise durch eine Streichung des zusätzlichen Passes beim Freiwurf innerhalb des Zeitspiels.

    Du willst also eine Mannschaft für das Begehen eines Regelverstoßes (Verursachen eines Freiwurfs) belohnen? Wenn das Schule macht, besteht Abwehrarbeit demnächst nur noch aus Stoppfouls. Nein, der Ansatz müsste in die Richtung gehen, das Verursachen von Freiwürfen, mindestens während des Zeitspiels, stärker zu bestrafen. Das zwingt die Abwehr dazu, sich regelkonform zu verhalten. Wenn man unbedingt Parallelen zum Basketball aufbauen will, dann wäre mein Vorschlag, dass man die Fouls während des Zeitspiels pro Halbzeit zählt. Ab dem 5. Foul gibt es, wenn Zeitspiel angezeigt ist, dann keine Freiwürfe mehr sondern 7-Meter. Analog zur Teamfoul-Regel beim Basketball.
    Ich sehe das unter der Prämisse, dass die Abwehr sich genauso regelkonform zu verhalten hat wie der Angriff.

    Es hilft womöglich nicht wirklich weiter, aber ich schreibe es jetzt trotzdem mal: Hab 'ne Samsung Glotze, da ist die DYN App drauf. Und es gab/gibt da keinerlei Probleme damit....

    Schau' dir bitte mal die Aufzeichnung Magdeburg-Zagreb vom 22.11. an. Ich bin jetzt testhalber so bei Sendungsminute 38 reingesprungen und sehe exakt die Artefakte, die es auch live gab.

    Freundschaft!

    Das "Festmachen" als Spielelement. Das gibt es im Basketball mit der Schussuhr nicht. Das macht einen großen Unterschied. Beim Handball müsste man dann z.B. 5 Sekunden auf die Uhr geben, bei jedem Festmachen. Letztlich müsste man dann aber die Uhr auch permanent anhalten. Es wäre jedenfalls deutlich komplizierter als im Basketball. Heißt nicht, dass es nicht sinnvoll ginge. In der Sowjetunion gab es das mal. Erst 60 Sekunden, später 45 Sekunden. Leider habe ich da keine Informationen, wie das letztendlich bewertet wurde.

    Beim Basketball gibt es nach einer Freiwurfentscheidung in der Regel mindestens 14 Sekunden Restspielzeit. Da ein Festmachen beim Handball den Spielfluss komplett kaputt macht und es der Abwehr ermöglicht, sich neu zu positionieren, müsste meiner Meinung nach mindestens so viel Zeit drauf gegeben werden, diesen wieder aufzunehmen. Bei 1-gegen-1 Rammlern braucht man da weniger als bei Mannschaften, die übers Kreuzen/Einlaufen die generische Abwehr auseinanderziehen. Ich wäre da gefühlt eher bei 15 oder mehr Sekunden. Das auch vor dem Hintergrund, dass "Festmachen" oder Stoppfouls rein zerstörerische Elemente sind, die überhaupt nicht darauf ausgelegt sind, an den Ball zu kommen.

    Die Shotglock wurde in der Russische Liga getestet konnte sich aber nicht durchsetzen (wenn ich mich richtig erinnere, weil in den letzten Sekunden nur noch "festgemacht" worden ist).

    https://handballtraining.de/allgemein/aktu…im-handball/688

    Dass sich eine Glock im russischen Mannschaftssport nicht durchsetzen konnte, überrascht nicht. Damit wurden wahrscheinlich zu viele Gegner rausgeschossen.

    Viel schneller Zeitspiel bei Freiwurf, Freiwurf, Freiwurf Sequenzen.

    Vorteilsregel eher pro Abwehrspieler auslegen, das bedeutet, wenn der Angreifer weiterspielt und der Pass nicht ankommt, wird mehr laufen gelassen.

    Das nennt sich Täter-Opfer-Umkehr. Du willst die Mannschaft bestrafen, die sich regelkonform verhält und die belohnen, die die Fouls begeht. Die gegnerische Mannschaft könnte auch einfach die Hände weglassen. Dann gibt es keinen Freiwurf.

    Ich hätte einen alternativen Vorschlag: Ab dem 3. Freiwurf innerhalb eines Angriffs gibt es statt dessen 7-Meter. Das erhöht die Chancen auf einen Ballbesitzwechsel enorm.

    Da war ich wenigstens nicht allein mit der schlechten Bildqualität.

    Wenn das tatsächlich flächendeckend auftrat, wäre ein Hinweis des Kommentators während des Spiels angebracht gewesen. Oder habe ich das nur überhört?

    Kurz zusammen gefasst:

    SCM hat verdient gewonnen, wir hatten nicht den Hauch einer Chance, wir haben die armen Magdeburger Jungs ganz feste angepackt und wir müssen noch Handball spielen lernen und nicht zerstören.

    Mann oh Mann.....ich dachte, die Magdeburger Fanbase hat Ahnung von Handball.

    Ich habe fertig 🙄

    Die Fanbase kennt ihre Mannschaft. Und dass sich so eine grottige Chancenverwertung wie in der ersten Halbzeit, nicht über das ganze Spiel hinzieht, davon kann man eigentlich ausgehen. Es ist auch kein Novum, dass der SCM nicht schon in den ersten 5 Minuten den Deckel drauf macht. Ja, solche Spiele gibt es auch. Aber das gegen die Löwen war jetzt nicht untypisch für den SCM. Und trotzdem gibt es auch bei solchen Spielen wenig Anlass, um am Sieg zu zweifeln. Ich erinnere mich an ein Interview mit Mertens vor einiger Zeit nach einem Spiel, das ebenfalls hin und her wogte. Die Reporterin wollte von Mertens wissen, ob die Mannschaft zwischendurch Zweifel am Sieg hatte. Er verneinte das klar. Die Reporterin hatte es dann nochmal probiert und bekam wieder dieselbe Antwort.

    In Bezug auf die Spielweise des SCM war hier im Forum auch schon zu lesen: Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Die Mannschaft spielt souverän ihren Stiefel runter und mit einer Ausnahme hat es in dieser Saison immer gereicht.

    Verständlich, dass die Löwen- Fans von den Zwischenständen beeindruckt waren und da von mehr träumten. Aber dafür gibt es keine Blaupause, auf die man sich berufen könnte.

    Magdeburg hat auch an anderer Stelle zu klein und zu billig gebaut/saniert:

    Magdeburg räumt Stadtarchiv: Tausende Bauakten müssen umgelagert werden | MDR.DE
    Im Stadtarchiv Magdeburg droht ein Gebäudeteil einzustürzen. Besonders gefährdet ist das Bauarchiv mit über 100.000 historischen Akten, darunter Pläne…
    www.mdr.de

    Die Volksstimme hat schon mal 10 bis 15 Mio. für die Sanierung in den Raum geworfen (u.a.: https://www.volksstimme.de/lokal/magdebur…archivs-3649023 partiell hinter Paywall, der relevante Teil ist aber lesbar). Ein anderer Artikel der VZ (auch hinter Paywall) spricht davon, dass jetzt schon 10 % Überbelegung zu verzeichnen ist.

    Zur zeitlichen Einordnung: Das Stadtarchiv wurde gerade einmal vor 12 Jahren eingeweiht (https://www.presse-service.de/data.aspx/static/856851F.html). Damals sprach man noch von vorhandenen Reserveflächen. Die Sanierung des alten Industriegebäudes war vergleichsweise billig (1,5 Mio.), auch weil man darauf verzichtete, sich um den Keller zu kümmern. Das rächt sich nun.

    Vielleicht sollte man bei Red Bull anfragen, ob die 'ne neue Sporthalle bauen würden? Das geht bestimmt auch billiger als beim SAP Garden in München (320 Mio.).