Beiträge von Paul Jonas

    Wie soll man denn sonst planen bei der derzeitigen Faktenlage?

    Hernandez als Nr. 1 und einen "günstigeren" als Nr. 2 holen. Wenn Portner wiederkommen könnte, wäre dann alles geklärt. Wolff ist aber eben die andere Variante, wo man Portner aufgibt. Man kann sich ja selbst bei Hernandez fragen, ob er bei einer vermutlich klareren Rollenverteilung mittelfristig bliebe, aber Portner wäre keine Nr. 2 hinter Wolff.

    Papa, Papa kaufst du eine Playstation 5 und leihst sie mir aus? ... Ich bin verwundert das solche Transfers ohne Probleme möglich sind. Der Papa kauft für den kleinen Bruder die Spieler.

    Auch wenn die Vorzeichen auf dem Papier recht eindeutig sind, ist es denke ich auch ein bisschen kitzlig, dass diese beiden Teams nächstes Jahr Liga gegeneinander spielen.

    Jein. Es waren natürlich etliche Spieler dabei, die mehrere vergebliche Anläufe für den ersten Pokalsieg mitgemacht hatten. Bei denen fiel sicherlich viel Anspannung weg, als es endlich geklappt hatte. Wenn du einem Ziel so oft so erfolglos hinterher rennst und dann das Ziel endlich erreichst, dann kann der Fokus gerne mal verrutschen.

    Dazu kommt, dass ein jahr später der Trainer wechselte, und dass nach und nach einige der Spieler weggingen, die u.a. auch das drama von Gummersbach mitgemacht hatten, als die Meisterschaft um 2 Tore verpasst wurde. Dieses Erlebnis hatte ich daran Beteiligten enorm zusammengeschweißt und einen wahnsinnigen Hunger entfacht, der dann unter Jacobsen zu zwei meisterschaften und eben diesem Pokalsieg führte.

    Die jetzige Generation der Löwenspieler hat bis auf Groetzki und Gensheimer diese Erfeharungen nicht. Der Pokalsieg letztes Jahr war eher ein Betriebsunfall, bzw. das nutzen einer sich bietenden einmaligen Chance, und - leider! - nicht der Startschuss für eine erfolgreiche Zeit der Löwen.

    Ja natürlich sind in der Folge dann viele Dinge nicht so gut weitergelaufen wie davor. Aber ich habe die Löwen nie wieder so gut gesehen. Geben die Ergebnisse des Final4s auf den ersten Blick gar nicht her, aber die Gegner hatten keine Chance. So überlegen hat erst jetzt wieder mit Magdeburg jemand den Pokal gewonnen. Danach kam ja direkt das verspielen der Meisterschaft und so ging es weiter. Aber bis dahin war die 2017er-Mannschaft meiner Meinung nach die beste Löwenmannschaft die es gab.

    Lirum Larum Potential. Nach den letzten Jahren würde ich mir jedenfalls keine Vorhersage drüber erlauben wer in drei Jahren vorne bzw. Spitzengruppe ist und das schließt auch den SCM mit ein.

    Im Vergleich zur Vorsaison spielen wir jedenfalls besser, egal ob man dann am Ende dritter wird. Wir konnten letztes Jahr auch in der Spitze nicht mithalten, wenn es an die direkten Duelle ging. Hat sich auch geändert. Das ist also eine positive Entwicklung.

    War aber vorher klar. Machulla oder Jicha konnten schnell Erfolg haben, weil die Mannschaftsstruktur/Hierachie usw. grundsätzlich intakt war und ein funktionierendes System vorhanden war. Es ist ohne Frage immer noch eine Leistung dann dieses Potential auch abzurufen, aber wenn das nicht gegeben ist, braucht es Zeit.

    Ich weiß nicht ob das Losglück ist. Besser wäre es wohl gewesen in die Frankreich/Dänemark-Gruppe zu kommen um dann auf einen aus der Gruppe zu treffen, in der wir jetzt sind. An einem sehr guten Tag kann man Kroatien glaube ich schon schlagen. Dänemark/Frankreich eher nicht. Erster oder Zweiter werden wir in unserer Gruppe kaum.

    Ich sehe das so, daß der Trainer zu Beginn seiner Tätigkeit die Aufgabe hat aus den vorhandenen Spielern das Beste herauszuholen. Später ist es dann ganz normal, daß er versucht (im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten) die Mannschaft so zusammenzustellen, daß diese dann entsprechend seiner Philosophie spielen kann. Kompromisse bleiben immer.

    Ja, natürlich. Ich wollte damit nur sagen, dass dies akut kein Narrativ sein kann, wenn irgendwas grundsätzlich nicht funktioniert. Unabhängig von der Qualität haben wir dazu einen viel zu variablen Rückraum auf dem Papier.

    Also, wo ich das bei allen Trainern, nicht nur bei Krickau, schon kritisch sehe, ist halt wenn ein Trainer mutmaßlich genau die richtigen Spieler für sein System braucht. Dann ist das ja letztendlich kein sehr guter Trainer bzw. nur in einem extrem gutem Umfeld, sowohl finanziell als auch Entscheidungsfreiheit.

    Mir kam GoG trotz guter Nachwuchsarbeit jetzt nicht wirklich so vor. Zumal Lasse Möller und Pytlik als unterschiedliche Spielertypen beide unter Krickau hochkamen u.a.

    Wenn die Analyse wirklich ist, dass Krickau in Flensburg nicht die richtigen Spieler hätte, stünde man ja vor gewaltigen Problemen und daran glaube ich auch nicht wirklich. Das angeblich richtige Spieler wie Pytlik oder Smits im Kader stehen, hat ja auch nichts mit ihm zu tun.

    Mich erinnert die Füchse-Saison stark an die 21er der Flensburger, mit noch schmalerer Bank. Das hat uns, vor allem weil es kein Happy End hatte, psychisch und physisch fertiggemacht. Ich denke wie Berlin nächstes Jahr spielt, hängt auch davon ab, was wirklich zählbares rauskommt.

    Nur weil es eine Ausstiegsklausel gibt bedeutet es ja nicht, dass er zum 0 Tarif gehen darf. Vielleicht ist auch eine Ablöse festgeschrieben für die er ab 25 gehen darf und der zukünftige Verein ist bereit, diese zu bezahlen.

    Es ist eine Ausstiegsklausel erwähnt, aber nicht die Bedingungen zu welcher die Klausel wirksam wird.

    Außer davon, dass es eine Klausel gibt und er wohl spätestens 25 zu Aalborg wechselt wissen wir doch nichts.

    Die die diese Zahlen in den Raum warfen allerdings auch nicht. Darauf wollte ich nur hindeuten. ;)

    100% Zustimmung. Dem würde ich nur noch hinzufügen, dass ich absolut nicht an eine große Verschwörung glaube und der Verein da mit drin hängt. Ebenso wenig, wie dass irgendwie von außen versucht wird dem SCM zu schaden.

    Gibt es ja auch keine Anzeichen. Auch im Radsport ist es grundsätzlich auch immer ein Einzelfall. Die Systematik die dahinter stand, war letztendlich ein anderer Sachverhalt, machte aber angesichts der Art des Dopings (Epo) voll Sinn. Da wir uns im Handball entschieden haben, dass Schmerzmittel kein Doping darstellen, ist also nicht von einer Systematik auszugehen.

    Immerhin hat es Portner mal in einen Nichthandballpodcast geschafft, wenn auch nur als Punchline für einen Crystal-Meht-Joke von Beisenherz/Hajo Schumacher in Apocalpyse und Filterkaffee.

    Sollten die drei zur Debatte stehenden Spieler nur eingeschränkt zur Verfügung stehen oder gar nicht, fehlt uns einfach die Qualität um gegen Magdeburg zu bestehen. Selbst wenn Lasse Möller diesmal ein Paradespiel machen sollte.

    Per se würde ich schon denken, dass wir eine realistische Siegchance hätten. Der Druck, mit dem wir anscheinend ja nach wie vor Probleme haben, ist in dieser Konstellation nicht mehr vorhanden und spielerisch können wir zuhause gegen jede Mannschaft groß aufspielen.

    Spielmacher

    Sorry, Magdeburger Fans die anderen Threadübernahmen vorwerfen.... :hi:

    @Melsungen

    International spielen und das auch regelmäßig ist letztendlich die einzige Möglichkeit auf ein noch höheres Niveau zu kommen. Allein schon aus der Notwendigkeit einen Kader entsprechend der Belastung zusammenzustellen ergibt sich das. Die Wettkampfhärte und Stabilität. Das muss Melsungens Ziel sein.

    Nur dann kann man irgendwann selbst in Vorgänge eingreifen, die man bisher nur süffisant kommentieren kann. ;)

    Vorher hat er aber nicht nur bei Schönwetter gespielt, sondern normal Leistung gebracht. Ich finde der Zusammenhang mit Pytliks Comeback fällt schon mit seinem Leistungsabfall zusammen. Ich glaube eher das er eine sichere Rolle braucht. Unter Machulla schien das ja ähnlich zu sein.

    Habe in den letzten Wochen drüber nachgedacht, ob man nicht Schweden zum Vorbild nehmen sollte. JG mit Möller und Mads mit Simon scheinen jeweils gut zu harmonieren.