Beiträge von Paul Jonas

    Naja, viele Manager/Geschäftsführer haben dann doch einen Hintergrund im Verein und meistens geht das kurz nach der Karriere los. Das das statistisch in beide Richtungen ausschlägt, ist logisch. Wenn jemand erfolgreich ist, sind es andere automatisch nicht.

    ... auf das die Löwen sicher keinen einzigen Gedanken verschwenden. Späth hat mehrfach gesagt, dass er bei den Löwen die #1 werden will. "Nach Appelgrens Vertragsende" würde bedeuten, dass Späth zwei Jahre lang bei einem anderen Team spielen müsste. Das wäre auch den allermeisten Fans der Löwen unmöglich zu vermitteln.

    Wo sollte das auch sein mit so einem Plan? Bei einem sportlich schlechter gestellten Verein macht gar keinen Sinn und wenn er sich bei einem Verein gleichgut und besser durchsetzt, bezweifle ich, dass eine Rückkehr zu den Löwen passieren würde.

    Man hat am Dienstag Mölller, Möller, Smits, Jakobsen, Hansen, Jörgensen komplett auf der Bank lassen können und denke ich auch durchaus mal wichtiges wie Blagotinsek vorne angetestet. Bestimmte User würden es daher als Trainingsspiel bezeichnen. Bedeutet ohne den üblichen Reisestress natürlich auch, dass man mit einer fitten Truppe antritt. Wetzlar profitiert also nicht von der kürzeren Erholpause der SG.

    Um auf unseren jungen Spieler zurückzukommen, kann ich mir vorstellen, dass er dann der erste Kandidat ist, der mim Rahmen der Kooperation entweder in die zweite Liga geht oder eben in die dänische. Mit 17, 18 ist es denke ich einfach unrealistisch, dass er bei uns eine kurzfristige Perspektive hat und da er hier ansonsten nur vierte Liga bei den Erwachsenen spielen könnte, wäre es logisch.

    Begründung warum es Quark ist, mit drei Teams Relegation zu spielen? In Schweden funktioniert es ja auch wunderbar, und da ist es nur eine 14er Liga.

    Nur weil man etwas in irgendeinem Land macht, heißt es doch nicht das es wunderbar funktioniert oder zumindest Kritikpunkte daran zu finden wären...wir machen es schließlich auch so wie jetzt gerade ohne das irgendwas schlimmes dabei passiert.

    Der Vergleich zu US-Sportarten hinkt schon gewaltig. Die haben nämlich eine ultralange Saison mit über 80 Spielen, bevor die Play-Offs losgehen....zumindest was Baseball, Basketball und Eishockey u.a. angeht.

    Ich finde man sollte die Tradition die eine eingleisige Liga hat, nicht so einfach aufgeben. Jeder spielt zweimal gegen jeden und am Ende hat man eine Tabelle die die Saisonleistung abbildet. Ja, das ist traditionell und nicht so spektakulär wie eine Ko-Runde bzw. Play Offs, aber es bildet eine Saisonleistung eben auch ab.

    + das wir sowas dann eben international und in unserem Pokalwettbewerb haben. Dort haben wir Ko-Runden, wechselnde Modi und shiny-Events. Das ist eben auch so etwas was seinen Wert hat. Eine Liga wird zudem in der Breite nicht spannender, wenn es eine Ko-Runde gibt. Jeder kann doch jetzt schon 5-6 Teams aufzählen die garantiert in der Play-Off-Runde dabei wären und die garantiert in der Abstiegsrunde dabei wären.

    Zur Relegation widerspricht es in meinen Augen der Fairness. Eine Bundesligamannschaft hier eine sehr schlechte Saison reparieren zu lassen, ich denke da an Hamburg die zwar nun im Fußball seit einigen Jahren in Liga 2 spielen, sich aber fast 5 Jahre so durchgemogelt haben und in Liga 1 blieben....ist einfach nicht fair. Ein Team aus der zweiten Liga hat eine sehr gute Saison gespielt und dann sollte es aufsteigen dürfen. Maximal wäre zu überlegen, wenn ein Team nicht aufsteigen will, dann keinen Nachrücker zu nehmen, sondern den stärksten Absteiger zu belassen.

    Grundsätzlich ist die Reduzierung auf zwei Absteiger schließlich schon ein Geschenk für die "schlechteren" Erstligateams seit einigen Jahren. Wenn man bedenkt das die durchaus spannenden Abstiegskämpfe so spannend eigentlich gar nicht waren, wenn man die klassischen 16-18 ranziehen würde, weiß man was ich meine.

    Nun, die Leistung vob Klimpke reicht an diesem Punkt nicht für die Nationalmannschaft. In Zukunft dieses Zitat als Hindernis auszulegen, wenn er besser würde, wäre dann aber das hier angedprochene zweierlei Maß.

    Heinevetter und Wolff sind was Verhalten auf dem Feld (letzterer hier weniger ) oder Interviews angeht sicherlich keine die da moralisch vorne wären.

    Ein Wechsel von der SG zum THW kommt nur im Ausnahmefall vor, bei Golla gewiß nicht. Er selbst hat doch nur gesagt, dass es derzeit kein Thema für ihn ist. Ihr müsst halt noch ein wenig warten und auf das Heimweh der Familie hoffen. Wenn ihr dann noch sportlich für ihn interessant seid, wird es schon klappen.

    Ich weiss nichts über seine Frau, aber das die im Norden geborenen Kinder Heimweh entwickeln scheint mir unwahrscheinlich.

    Schon Heiner Brand monierte die immer wiederkehrende Verletztenliste vor jedem einzelnen Turnier. Und seine Nachfolger reihen sich dort ein. Vollkommen zurecht.

    Also das Deutschland seit Heiner Brand von einer Verletztenproblematik betroffen ist, die es nicht möglich macht gute Turniere zu spielen, denn das schwingt in vollkommen zurecht ja durchaus mit, nun ja....ich glaube dann kann man die Truppe auch von nem Turnbeutel trainieren lassen, wenn man das gelten lässt. Ist ja dann egal.

    Im Ernst gesagt, sind wir sicher nicht die einzigen die Verletzte vor Turnieren haben und sicherlich auch nicht immer. + das Bambam und Pekeler nicht verletzt sind. Sie sind zurückgetreten. Wie Morten Olsen oder so. Klar, es gibt immer mal wieder Comebacks und Spieler lassen sich überreden, aber grundsätzlich muss man als Bundestrainer für die Zukunft ohne diese Spieler planen und selbst wenn Gislason Pekeler doch noch irgendwie abfüllt und in nen Bus setzt....das ist doch keine Perspektive.

    Frankreichs Taktik war es ja jahrelang Karabatic zu schonen und ihn dann in der Ko-Runde relativ frisch reinzuwerfen. Das funktioniert natürlich von der Leistung her nicht mehr. Ironisch ist an sich, dass der dänische Trainer die Kaderbreite eigentlich eher nicht ausnutzt.

    Spannend ist die Nominierung von Lasse Möller allerdings. Der Nationaltrainer hatte im Frühjahr eigentlich gesagt, erstmal auf ihn verzichten zu wollen.