Dinah E. ist lt. ihrem eigenen Instagrampost schwanger
Das freut mich für sie! Und in der Nationalmannschaft ist sie problemlos zu ersetzen.
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Das freut mich für sie! Und in der Nationalmannschaft ist sie problemlos zu ersetzen.
Sonja Fey ist eine ordentliche Spielerin, die auch Cl Erfahrung hat. Allerdings nur auf einer Seite im Spiel zu gebrauchen , leider . Für die Bundesliga wird es reichen , aber darüber hinaus hat Sie noch keine Bäume ausgerissen.
Was will man auf Cl Niveau mit einer Spielerin auf der Mitte die man in der Abwehr nicht gebrauchen kann und vorne zwar solide spielt aber keine Spiele " alleine " gewinnen kann , wie z.b. eine Oftedal, Mork , Gros etc . Entweder kann man beides spielen oder ist so gut im Angriff , dass die nicht vorhandenen Abwehrqualitäten nicht so ins Gewicht fallen . Beides bei Frey nicht gegeben. Für Thüringen guter Transfer , da Buli Niveau zu wünschen übrig lässt .
Du hat eine wichtige Komponente vergessen: Frey ist eine leidenschaftliche Kämpferin, eine Frau, die vorangeht und das ganze Team mitreißen kann. Genau ein solcher Typ hat beim THC seit dem Karriereende von Wohlbold und dem Weggang von Koresova gefehlt. Kündig war ebenfalls spielintelligent und technisch vielleicht sogar noch einen Tick besser als Frey, hatte aber nicht das Feuer und die Ausstrahlung wie ihrer Vorgängerinnen auf dieser Position. Deshalb ist das nicht einfach ein guter Transfer, sondern genau das, was der THC jetzt braucht.
Beim Meister und den Mannschaften auf den Plätzen 2 - 9 sowie 10 - 14 sind wir uns weitgehend einig - da geht es nur um die Reihenfolge innerhalb dieser Gruppen. Die größten Meinungsverschiedenheiten gibt es zu Buxte. Vielleicht bin ich mit Platz 4 wirklich zu optimistisch, aber in der 2. Tabellenhälfte sehe ich sie nicht. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Halle etwas unterschätzt wird, doch auch dort sind allerhand neue Spielerinnen zu integrieren, sodass man erst einmal abwarten muss, wo sie wirklich landen.
Ein gutes Beispiel ist auch Julia Weise. Vor ca. 4 Jahren großes Talent vom HCL auf RR. Hatte auch eine WM abgesagt und sich seither auch nicht besonders weiterentwickelt.
Nein, Julia Weise ist dafür kein gutes Beispiel. Sie hat klar damals erklärt (u.a. in einem Interview in der Handballwoche), dass sie andere Prioritäten setzt und ihre berufliche Ausbildung Vorrang vor dem Handball hat. Das ist eine klare Lebensentscheidung, die man akzeptieren muss - auch wenn ich das persönlich sehr bedaure, denn sie war wirklich ein außergewöhnliches Talent und hätte meines Erachtens sogar Weltklasse werden können (allerdings auf RA, wo sie auch in der Nationalmannschaft gespielt hat).
Der THC stellt seine neue Mannschaft für die Spielzeit 22/23 auf seiner Internetseite vor:
https://www.thueringer-hc.de/bundesliga/mannschaft
Vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass der 2. Platz drin ist. Kommt jetzt drauf an wie schnell und wie gut die Spielerinnen zueinander finden.
Endlich traut sich mal jemand aus der Deckung mit einer Ansage für die Platzierung in der kommenden Saison - wenigstens für 1 Mannschaft. Mit Ausnahme des Meisters, über den sich wohl alle einig sind, ist eine Vorhersage in diesem Jahr meines Erachtens angesichts vieler Veränderungen und künftiger Unwägbarkeiten (Ganz abgesehen von Corona: Was wird z.B., wenn ein Verein angesichts explodierender Energiepreise die Halle nicht mehr bezahlen kann?) besonders schwer und man kann total falsch liegen. Das gilt insbesondere für die 3 Wundertüten mit Totalumbruch (THC, SUN und Zwickau), die ich - wie Siebenberger den THC - vom Potential der Spielerinnen her relativ hoch eingestuft habe, jedoch auch mehrere Plätze weiter unten landen können, wenn der Findungsprozess in den Mannschaften nicht schnell genug geht und sie in der Hinrunde zu viele Punkte liegen lassen. Hier mein Versuch (bei dem ich selbst noch einiges Bauchgrummeln habe):
1. BBM
2. THC
3. BVB
4. Buxte
5. SUN
6. Blomberg
7. Halle
8. Metzingen
9. Bensheim
10. Oldenburg
11. Leverkusen
12. Zwickau
13. Wildungen
14. Waiblingen
Insbesondere zwischen Platz 2 und 6 (evtl. Platz 7) kann es sehr eng zugehen, auch mit einer ziemlich anderen Rangfolge. Andere Mannschaften auf den Plätzen 12 - 14 wären für mich Überraschungen, wobei auch Leverkusen mit den neuen jungen Spielerinnen vor großen Herausforderungen steht und durchaus dort hinten reinrutschen kann.
Wer bietet mehr? Der Wettstreit um die besten Tipps ist eröffnet!
Meine Finalstatistik
Wer kreuzt, verliert.DEN: 53
KOR: 10
Interessante Aussage! Klar ist: Kreuzen allein erzeugt keinen Druck auf die Abwehr - schon gar nicht, wenn es so langsam geht, wie oft bei unseren Mädels. Die Koreanerinnen haben den Druck durch individuelle Aktionen aufgebaut und dabei immer auch die Mitspielerinnen im Auge gehabt, d.h. stets einen Plan B, falls es selbst nicht klappt. Gerade dieser Plan B fehlte mir meist bei unseren Mädels. Sie ließen sich bei Körperkontakt zu leicht festmachen oder nahmen halbgare Würfe, die dann häufig zu Gegenstoßtoren führten.
WM-Fazit nach Platz zehn / Fehlende Konstanz das Hauptproblem Die Konkurrenz des letzten Jahres habe sich „im Athletikbereich deutlich stärker weiterentwickelt als wir. Bei uns haben sich individuell ein paar Spielerinnen etwas weiterentwickelt, aber diese Teams haben geschlossen zwei Schritte mehr in der Entwicklung gemacht“, so Smits.
(https://www.dhb.de/de/redaktionsb…mischte-bilanz/)
Seinen Einschätzungen kann ich größtenteils zustimmen, hätte aber manche Mängel etwas deutlicher und andere zusätzlich angesprochen (z.B. Wurfverhalten). Die Feststellung "fehlende Konstanz" ist zwar richtig, aber auch die hat Ursachen. Hier geht Smits in seiner Analyse nicht weit genug.
Ich sehe die ersten zwei Jahre als Übergang von A-Jugend zu den Damen als entscheidend an. Da stellen sich viele Weichen.
Genauso ist es - sofern die Mädels vorher schon richtig an die Hand genommen worden sind. Sonst ist es am Ende der A-Jugend schon zu spät.
Übrigens hat Zwickau auch eine Hochschule (https://www.fh-zwickau.de/) mit rund 3 Dutzend Studiengängen, darunter klassische BWL und verschiedene Managementrichtungen.
Was soll das heißen "optimal für den Verein ausbeutet"? Birkner und die anderen Trainer sind Angestellte der Vereine und nicht des DHB. Demnach sind die Trainer auch den Interessen des Vereins verpflichtet.
Wenn alle Trainer ausschließlich den Tunnelblick auf ihren Verein haben und ihnen alles andere egal ist, können wir die Nationalmannschaft gleich abschaffen. Die Förderung von jungen Spitzenspielerinnen im Verein sollte schon auch mit Blick auf die Nationalmannschaft erfolgen. Mehr noch: Es sollte doch zum Anspruch jedes Bundesligatrainers gehören, die besten Talente so zu entwickeln, dass sie in die Nationalmannschaft berufen werden. Gerade darum ging es ja in den vergangenen Jahren immer wieder in den Gesprächen der verschiedenen Nationaltrainer mit den Clubtrainern. Gebracht haben diese jedoch wohl leider nicht viel.
Was dann die Bundesligatrainer daraus machen ist letztlich in deren Hand. Nehmen wir das von mir schon oft angeführte Beispiel Nele Franz. Torschützenkönigin ohne jegliche Abwehrarbiet unter Birkner. Wird der A-Nationalmannschaft somit immer nur ein maximaler Backup sein.
Gutes Beispiel für eine vereinsorientierte statt persönlichkeitsorientierte "Förderung" (eher letztlich wohl Behinderung der Entwicklung) einer talentierten Spielerin! Genauso hatte ich das gemeint. Natürlich gehören - wie auch im Beispiel Wenzl - immer zwei dazu: Ein Trainer, der eine Spielerin optimal für den Verein ausbeutet und ein Mädel, das so "lieb" ist, dies mit sich machen zu lassen, anstatt einen für sich selbst optimalen Weg zu suchen.
Aufgabe der Vereine ist es ja zunächst, den eigenen Bedarf an Spielerinnen zu decken. Wenn es also den üblichen Verdächtigen gelingt, mit zumeist noch jungen deutschen Spielerinnen eine Bundesligamannschaft zu stellen, machen die prinzipiell einen guten Job. Das Niveau der Liga insgesamt oder gar jenes der Nationalmannschaft zu steigern, ist aus meiner Sicht nicht deren Aufgabe.
Das ist ja eben das Problem. Natürlich wird jeder Trainer einer Bundesligamannschaft primär daran gemessen, wie er den Club in der Liga positioniert und den formulierten Zielen gerecht wird. Doch wenn eine Spielerin das Potential für die Nationalmannschaft hat, sollte er deren Entwicklung mit Blick darauf besonders fördern und nicht aus Vereinsegoismus eher behindern.
Ein Beispiel: Julia Wenzl war eines der größten Talente im deutschen Frauenhandball. Als jüngste Spielerin der Liga hatte sie 2 Tage nach ihrem 16. Geburtstag ihren ersten Einsatz beim THC. Über den Kontakt ihrer Mutter zu deren Landsmann Krowicki ging sie nach Oldenburg, weil sie unbedingt gleich RL spielen wollte und nicht wie - zunächst unter Leukefeld beim THC - auf LA. Anstatt sie auf Basis ihrer Stärken systematisch aufzubauen, wurde sie beim VfL aufgrund ihrer Variabilität überall dorthin geschoben, wo gerade Not an der Frau war - außer Tor, Kreis und RA hat sie dort wohl alles mal gespielt, und meist auch nicht schlecht. Aber die Förderung eines Talents sieht meines Erachtens anders aus, weshalb sie auch nie in der Nationalmannschaft angekommen ist (gehörte lediglich zeitweilig zum erweiterten Kaderkreis). So kann man aus Vereinsegoismus ein Talent ausbremsen - um es mal vorsichtig zu formulieren.
dies mit den individuellen traningsplänen ist bei den meisten vereinen ganz normaler alltag
und ist seit der zeit "minevskaja" sogar immer weiter verfeinert wurden, da etliche vereine mittlerweile
sogar spezielle trainer-innen für die unterschiedlichen spielpositionen anbieten- nicht nur für den
torwart, dies sogar mit technischen hilfsmitteln von denen man vor 3-5 jahrne noch geträumt hätte.
Das will ich gar nicht in Abrede stellen, aber wo bleiben die Ergebnisse - gerade in dem entscheidenden Altersabschnitt zwischen 16 und 19? Was wurde in den letzten Jahren wirklich an Spielerinnen von internationalem Niveau hervorgebracht? Irgend etwas haut da nicht hin, denn das Niveau ist weder in der Liga noch bei der Nationalmannschaft gestiegen - um es mal vorsichtig zu formulieren.
und es zeigt, dass die Vereine, die sich gute Nachwuchsarbeit in Deutschland auf die Fahne schreiben, ganz offenbar für den internationalen Vergleich doch nicht so gut ausbilden, wie sie behaupten, oder?
Einige Vereine investieren schon viel in den Nachwuchs, denken dabei aber meist nur an sich und nicht an die Nationalmannschaft - deshalb in den letzten Jahren auch immer wieder Streit zwischen Club- und Nationalmannschaftstrainern. Wo gibt es schon individuelle Trainingspläne für besonders begabte Spielerinnen (wie z. B. vor Jahren für Minevskaja bei THC)? Und was hat eigentlich die sog. Elite-Förderung gebracht? Davon hat man schon lange nix mehr gehört.
Ja, man bzw. frau kann auch mit einer anderen Spielweise erfolgreich sein, als sie in Europa üblich ist. Dazu braucht es allerdings Spielerinnen, die kreativ, ballsicher, sehr schnell auf den Beinen und konditionell so stark sind, dass sie von der ersten bis zur letzten Minute volles Tempo gehen können. Kein Gegner der Koreanerinnen konnte bei diesem Turnier am Ende noch etwas gegensetzen. Auchden Däninnen ging im Finale in den letzten 10 min. die Puste aus (kein Tempo mehr, schlechte Würfe, zu langsamer Rückzug ...). Und wiedermal hat sich gezeigt: Die Torfrau muss nicht unbedingt viele Bälle halten (Kaysen hat über weiteStecken phantastisch pariert!), sondern die entscheidenen (Und das hat Kim gemacht.).
Apropos Torfrauen: Unsere Mädels nicht unter den 35 Besten: Weiss mit 27% unter "ferner liefen ...", Hübner taucht in der Statistik gar nicht auf. Aber wenn die Abwehr nicht zupackt ...
Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass sich viele Teams seit der EM im letzten Jahr besser entwickelt haben als unsere Mädels (Individuelle Ausnahmen bestätigen nur die Regel.). Doch auch das ist keine neue Erkenntnis: In den letzten Jahren wurden die Platzierungen bei EM/WM von Altersgruppe zu Altersgruppe in Durchschnitt immer schlechter:
U 17: Plätze 1, 7 und 2
U18: Plätze 5 und 10
U19: Plätze 5, 9 und 8
U20: Plätze 13 und 7
Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich unsere Mädels in diesem entscheidenden Altersbereich langsamer entwickeln als ihre Altersgenossinnen in anderen wichtigen Handball-Ländern. Da dies kaum genetisch bedingt sein dürfte, liegt hier offenbar ein schwerwiegender Systemfehler in der Nachwuchsausbildung vor. Auch das keine neue Erkenntnis? Richtig! Aber man kann nicht oft genug darauf hinweisen.
Bei einem Abwehrverhalten wie in den letzten beiden Spielen hätte es auch gegen Korea und die Niederlande eine Chance gegeben. Hätte ... - leider ist die Mannschaft zu spät aufgewacht: 2 Niederlagen, und Du spielst eben nur noch um Platz 9 - 12. Schwachpunkt bleibt weiter die Wurfeffizienz. Es ist unsäglich, was die Mädels verballern!
Röpcke zu recht Player of the Match. Aber auch sie konnte in diesem Turnier den in sie gesetzten Erwartungen nur teilweise gerecht werden.
Das deutsche Team heute wieder mit viel Licht und Schatten. Insgesamt aber etwas präsenter als gegen die Niederlande.
Das Spiel war sicher keine Augenweide, aber die Mädels haben wenigstens Charakter gezeigt und in der Abwehr wesentlich besser zugebissen als gegen Korea oder die Niederlande. Am Ende landen sie wieder in dem Bereich, wo sich deutsche Frauen-Nationalmannschaften in den letzten Jahren fast immer wiederfanden - mit wenigen Ausnahmen.
Konnte man die Niederlage gegen Korea noch mit der ungewohnte Spielweise der Asiatinnen abtuen, so war das heute der Offenbarungseid: Die Niederländerinnen waren unseren Mädels in allen Punkten überlegen: Im Angriff schneller, sicherer, ideenreicher und mit besseren Würfen, in der Abwehr beweglicher und besser im Zupacken. Unsere Mädels dagegen im Angriff zu langsam und ohne Druck, nicht einmal ein Schirm für den Rückraum, kein einziger erfogreicher Gegenstoß, in der Abwehr zu langsam und meist ohne Zugriff. Im Vergleich zum vergangenen Jahr fehlt mir auch ein wenig das Feuer - der letzte Biss in der Abwehr und im Angriff. Schade ...
Nun kam die "Stunde der Wahrheit" für unsere Mädels doch recht schnell. Was mir u. a. aufgefallen ist:
Nun kann man gespannt sein, wie es weitergeht:
39 zu 18,
damit 30 zu 8 lauf.....
überragend für mich in allen bereichen, war ja nun nicht grad n pillepalle spiel.
ausser ca. der ersten viertelstunde hab ich da auch keine schwierigkeiten im positionsspiel gesehen-
das war für mich eine ganz klasse gesamtleistung- respekt für die u 18.
Endlich hat es mal wieder richtig Spaß gemacht, einer unserer weiblichen Nationalmannschaften zuzusehen. Dabei haben einige der stärksten Spielerinnen wir Leuchter, Kühne oder Röpke die meiste Zeit auf der Bank gesessen, weil sie gar nicht gebraucht wurden, um das Spiel souverän nach Hause zu bringen. Auch die Wechsel (Ich glaube, alle Spielerinnen hatten Einsatzzeiten.) brachten keinen Bruch ins Spiel. Apropos Nieke Kühne: Sie hat sich toll entwickelt und wunderbar gezaubert, da lacht das Handballerherz. Aber Player of the Match war für mich eindeutig Tabea Wipper. Sie hat sofort nach ihrer Einwechslung den linken Rückraum der Slowakinnen (und damit deren stärkste Spielerin) total abgemeldet und vorn schöne Tore und Anspiele gemacht.
So kann es in diesem Turnier weiter gehen. Mal schauen, was die Wundertüte Korea in diesem Jahr auf die Platte zu bringen hat und wie es unseren Mädels gelingt, sich auf die völlig andere Spielweise dieser Mannschaft einzustellen. Da gab es früheren Jahren schon sehr interessante Duelle mit teilweise knappem Ausgang.