Ja, so eine Antwort hast du sicher nicht erwartet, ich werde es doch absenden.
Vielen Dank Germanicus! Das ist mal richtig "Butter bei die Fische", wie der Berliner sagt! Nein, überrascht hat mich das nicht, eher in meinen Vermutungen bestätigt. Wenn z. B. Giegerich in Debrecen mindestens das Doppelte bekommt wie beim THC (und das bei niedrigeren Lebenshaltungskosten in Ungarn), dazu noch interesserante Auslandserfahrungen sammeln und ein anderes Land intensiv kennenlernen kann, müsste sie mit dem Klammersack gepudert sein, da nicht zuzuschlagen. So wird es auch anderen Spielerinnen aus der Bundesliga gehen.
Die Lösung: Den nächsten WM-Titel holen! Dann kommen die Sposoren von allein!
Ich habe die Zukunftsinitiative der HBF hier harsch kritisiert und bleibe dabei. Doch richtig daran ist: Wenn das Managament in den Clubs professionalisiert wird, gibt es auch Chancen für eine professionellere Sponsorengewinnung. Als Dago Leukefeld Trainer beim THC war, sagte er mir: "Es gibt im Frauenhandball kein Marketing. Das läuft alles nur über persönliche Beziehungen." Daran hat sich in vielen Vereinen nach wie vor nicht viel geändert, wo diese Dinge nach wie vor recht hemdsärmelig laufen. Sie haben nicht begriffen, dass man ein klares Konzept braucht und auf dieser Basis viel Zeit und auch Geld investieren muss, um im Sponsoring erfolgreich zu sein.