Beiträge von Ronaldo

    Früher musste man auf Papier unterschreiben, heute mit PIN. Und mit der Unterschrift/PIN wird bestätigt, dass man den Bericht gelesen hat und bestätigt.


    Früher war es der Papierbogen, heute sind es die Online-Varianten, der SR (oder der Delegierte) geht die Punkte durch und die Punkte "Verletzungen" und "Einspruch" kann er gar nicht ausfüllen ohne die Vereine zu fragen. Und tut er es doch, dann ist das Feld immer noch da und wenn dann ein MV unterschreibt, obwohl da "kein Einspruch" steht. Sorry, dann wollte der keinen Einspruch einlegen.


    Wir können gern diskutieren, ob das Prozedere sinnvoll ist. Aber dass man einen Einspruch direkt nach dem Spiel ankündigen muss, das ist seit mindestens zehn Jahren so (vermutlich viel länger). Wenn das ein Spielervater als MV beim ersten Spiel seines 5-jährigen nicht weiß oder vergisst, kann passieren. Aber ein MV einer HBL-Mannschaft das vergisst, dann hat er in dem Moment sich auch gleich selbst zurecht bestraft.


    Eigentlich müsste man spekulieren, was wahrscheinlicher ist:

    1) Der BHC-MV hat den Einspruch vergessen.

    2) Beim BHC war sich niemand bewusst, dass es ein Regelverstoß gewesen sein könnte.


    Für mich ist eindeutig 2) um ein vielfaches wahrscheinlicher.

    Das ist aber faktisch die Besprechung nach dem Spiel. Zumal die Uhrzeit des Spielendes nicht offiziell erfasst wird.


    Mit der Regelung in den DFB soll vermieden werden, dass sich der MV nach dem Spiel in der Toilette einschließt und erst nach fünf Stunden wieder rauskommt.

    oko - das ist nicht notwendig, denn das ist ja jetzt auch schon so - in der Besprechung nach einem Spiel gibt es neben dem Smalltalk drei wesentliche Punkte:

    * Bestätigung des Ergebnisses durch beide Teams

    * Frage nach Verletzungen

    * Frage nach Einspruch


    Und das bringt mich wieder zu TVB - BHC. Wurde der Einspruch "vergessen" oder wurde nicht darüber nachgedacht einen Einspruch einzulegen? Sorry, das ist ein so zentraler Punkt der Besprechung nach einem Spiel, wie kann man das vergessen?


    Meine These: beim BHC war mein sich einer oder beider folgenden Punkte nicht bewusst:

    1) Dass die Entscheidung ein 7m für BHC hätte sein können.
    (Konjunktiv, denn wenn Schweikardt den Buzzer so kurz nach dem Pfiff gedrückt hat, dass es kein schuldhaftes, falsches Drücken war -> dann war ja die Spielfortsetzung mit Freiwurf korrekt, oder?)

    2) Dass es ein Regelverstoß hätte sein können.
    (Wenn die SR nicht registriert haben, dass der Pfiff vor dem Buzzer kam, sondern das gleichzeitig wahrnahmen, dann war es doch eine Tatsachenentscheidung?)


    Rheiner: so offensichtlich wie am Sonntag ist es doch äußerst selten und selbst am Sonntag könnte es eine Tatsachenentscheidung gewesen sein.

    Also das es eine Art...."shaming" gäbe, wenn eine Mannschaft prophylaktisch immer sofort Widerspruch einlegt, sollte doch klar sein. Wenn man generell länger Zeit hätte, könnte man alles genau untersuchen und erst bei Aussicht auf Erfolg Laut geben. Das es daher nicht ewig viel Zeit geben sollte sich dafür zu entscheiden liegt denke ich auf der Hand....das ist nicht bürokratisch begründet.

    Unabhängig vom Shaming - als ich mit dem Thema erstmals zu tun hatte, war mein erster Gedanke: "lass uns einfach immer Protest einlegen, rein prophylaktisch - und dann schauen wir in Ruhe nach, ob wir was finden". Aber aus dem Grund muss bei Einspruchsankündigung zumindest protokolliert werden, worauf sich der Einspruch beziehen soll.


    Ich denke schon, dass das die Intention ist - für offensichtliche Regelverstöße ist das Instrument des Einspruchs gedacht. Es soll eben vermieden werden, dass die Zeit besteht um in Ruhe etwas zu suchen um dann vielleicht Erfolg zu haben. Ich kann der Argumentation folgen, aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass es da andere Zugänge gibt. Die Idee mit 3 Stunden finde ich bspw. ganz gut.


    Die Argumentation, die SR, Kampfgericht, etc. hätten andere Fristen als Vereine kann ich dagegen nicht nachvollziehen. Die Schiedsrichter haben für jede Entscheidung weniger Zeit als die Vereine für ihre Einspruchsankündigung. Und auch im Fall TBV - BHC war das Spiel zwar unterbrochen, aber die Zeit war dennoch begrenzt. Oder ist es vorstellbar den SR auch Zeit zu geben um drei Stunden nachzudenken, ihren Lehrwart anzurufen, etc. um dann eine Entscheidung zu treffen und einen Regelverstoß zu vermeiden?


    Ganz anderer Gedankengang wäre es den Regelverstoß (zumindest in der HBL mit lückenlosem Videomaterial) zum "Offizialdelikt" zu machen. Und mit einer passenden Frist weiteren definierten Personen eine Einspruchsmöglichkeit zu geben. Das geht bis zu den SR selbst - klingt zwar etwas abstrus, aber was wäre, wenn die SR selbst merken, dass sie einen Regelverstoß begangen haben? Sie können das dem benachteiligten Verein mitteilen und ihn auffordern Protest einzulegen - oder die Klappe halten und hoffen, dass es niemand merkt. Eine interessante Variante wäre es, den SR die Möglichkeit zu geben selbst für ihr Spiel eine Überprüfung anzuordnen.


    Oder ein anderer konstruierter Fall. Angenommen TVB - BHC wäre das letzte Spiel der Saison gewesen, Tabellenplatz 12 stand für BHC unabhängig vom Ausgang fest. BHC registriert den Regelverstoß, sagt sich aber, den Stress mit Einspruch sparen wir uns, die Saison ist eh vorbei. Und auf der anderen Seite schafft der TVB damit den Klassenerhalt und Minden muss deshalb einsteigen. Kurz: Minden muss absteigen, weil BHC keinen Bock auf einen Einspruch hatte. Warum nicht Minden als mittelbar Betroffenem (mit extremen Konsequenzen) ein Einspruchsrecht geben?


    Das wäre für mich eine interessantere Diskussion als die Überlegung, wann ein Einspruch angekündigt werden muss. Wer sind die Betroffenen eines Regelverstoßes?

    Im ersten Schritt muss mit Spielende ein Einspruch angekündigt werden, das zunächst ohne Kosten, aber mit kurzer Angabe des Grundes. Dann bleiben 72 Stunden für einen begründeten Einspruch, der dann zunächst auch mit Kosten verbunden ist.


    Ich unterstelle, dass die Kosten für einen begründeten Einspruch in der HBL nicht von einem Einspruch abhalten. Und trotzdem würde ich mich sehr wundern, wenn es bei 306 Spielen mehr als fünf Einsprüche gab.


    In meiner Zeit als Mannschaftsverantwortlicher für vier Nachwuchsmannschaften im Leistungsbereich sind mir in drei Jahren genau zwei angekündigte Einsprüche begegnet. In einem Fall habe ich den Einspruch angekündigt und dann nicht eingereicht. Das wäre aber eine längere Geschichte, eher fürs Handballtagebuch. Im zweiten Fall hat der Gegner einen Einspruch angekündigt. Ich erinnere mich an die Situation nicht mehr im Detail, erinnere mich aber, dass ich das nachvollziehen konnte, da spontan unklar war, ob Tatsachenentscheidung oder Regelverstoß. Gegner hat sich zwei Tage Zeit genommen um das zu prüfen und dann keinen Einspruch eingelegt. Und in diesen zwei Tagen habe ich von jedem Spieler (C-Jugend) gefühlt fünf whatsapp am Tag bekommen, ob unser Sieg jetzt zählt. In den Team-Chat habe ich erst gar nicht reingeschaut.


    Letztlich geht es mir bei der Regel den Einspruch sofort anzukündigen um zwei Dinge:

    1) Einspruchankündigungen sind die Ausnahme, Einsprüche noch seltener

    2) Sport lebt von den Emotionen, auch beim Feiern von Sieg oder Niederlage - alle Beteiligten wollen mit dem Spielende ein Ergebnis, niemand eine tage- oder wochenlange Zitterpartie, das würde das Spiel extrem abwerten


    Beide Punkte sind der Grund, warum es Tatsachenentscheidungen gibt. Wir können hier jede SR-Entscheidung diskutieren, auswerten, etc. Aber niemand will doch ernsthaft, dass SR-Entscheidungen nach Spielende juristisch geklärt werden. Insofern sind Einsprüche auf Regelverstöße begrenzt und auch hier hohe Hürden gesetzt.


    Und jetzt mal ehrlich - wenn es auf der Bank niemanden gibt, der einen (vermeintlichen) Regelverstoß erkennt, dann wäre es doch auch nicht im Sinne aller Beteiligten, wenn drei Tage später irgendein Jurist mit Handballkenntnis oder ein Handballer mit Jurakompetenz ( Helge - nicht an Dich gerichtet ;) ) dann noch einen Einspruch konstruiert - das will doch keiner.

    Nur zur Erinnerung, gilt immer noch:


    Wie muss ich das verstehen? Wenn es keine neuen Infos gibt, dann hält man den Thread mit gegenseitigen Provokationen am Leben? Lasst es einfach - das Thema ist sensibel, das Verhalten mancher User hier eher nicht. Glaubt mir, unsensibel können wir auch, dann wird ohne Rücksicht auf Verluste drübergefahren und "aufgeräumt".


    Ronaldo - für die Mods

    In diesem Thread wird ab sofort nur noch über die laufende HBF-Saison diskutiert.


    Für alles rund um den BVB gibt es einen neuen Thread, bitte das Eingangsposting auch lesen:

    Alles rund um den BVB


    Für CL, für frühere Saisonen, etc. gibt es hier viele Threads, man muss nur suchen. Und falls nicht, dann muss man eben eröffnen.


    Alle off-topic (also nicht laufende Saison HBF im Allgemeinen) wird kommentarlos gelöscht. Verschoben wird nichts.

    Ein eigener Thread zum BVB in der 1. Handball-Bundesliga der Frauen


    Sicherlich aktuell im Mittelpunkt die Diskussion rund um die Kündigungen und den Umgang des BVBs damit.


    Um aus Moderatorensicht klar zu stellen:

    * Es stehen weitgehende Gerüchte und Vorwürfe gegenüber Andre Fuhr im Raum. Und der Umgang des BVB damit, insbesondere Abteilungsleiter Heiermann, ist diskussionswürdig. Dennoch sind die bestätigten Fakten äußerst dünn.

    * Für die Teilnahme an der Diskussion ist entsprechendes Fingerspitzengefühl notwendig - KEINE Vorverurteilung von Personen (unabhängig davon, auf welcher Seite sie stehen), Zurückhaltung bei Vermutungen, Gerüchten, Spekulationen - die aktive Beschädigung von Personen wird nicht gedulden

    * Beleidigungen, Provokationen egal ob gegenüber anderen Forumsteilnehmern oder Personen außerhalb des Forums werden nicht geduldet


    Es wird von Seite der Moderatoren keine Diskussionen geben - entsprechend der Boardregeln wird ohne Begründung gelöscht und bei Wiederholungstätern werden Denkpausen verhängt.

    Dies ist kein Arbeits-, sondern üblicherweise ein Dienstvertrag, d.h. mit Zeitpunkt der Abberufung entfällt die Vertragsgrundlage und der Vertrag kann mit der vereinbarten Frist gekündigt werden, ungeachtet einer eventuellen Befristung.


    Da man bislang nie was von Verlängerungen von Leuten wie Szilagyi, Hanning, Schmedt, Schmäschke etc. gehört hat, gehe ich davon aus, dass all diese entsprechend unbefristet sind. Sonst würden eventuelle Verlängerungen ja auch entsprechend bekannt gegeben.

    Ein Dienstvertrag kann "mit der vereinbarten Frist" gekündigt werden - sofern überhaupt eine vereinbart wurde. Und wenn, dann ist die in der Regel sehr viel länger als die gesetzliche Kündigungsfrist. Ist dann vergleichbar mit der Option in einem befristeten Vertrag und geht auch nur in beide Richtungen.


    Hanning: https://www.tagesspiegel.de/sp…hrer-hanning-5260273.html

    Schmäschke: https://www.welt.de/regionales…-Flensburg-Handewitt.html

    Schmedt: https://rp-online.de/sport/han…2016-manager_aid-14295587

    Das ist Quatsch. Du kannst einen GF auch bei befristeten Verträgen jederzeit per Gesellschafterbeschluss abberufen, auch ohne Gründe.

    Du kannst ihn abberufen, dann ist er nicht mehr Geschäftsführer und wird im Handelsregister gelöscht. Aber der Arbeitsvertrag hat Gültigkeit und er bekommt seine Kohle bis zum Ende der Laufzeit oder bis einvernehmlich aufgelöst wird. Im Übrigen kann bei unbefristeten Verträgen auch der Geschäftsführer von sich aus jederzeit kündigen. Und das ist nicht immer gewollt.


    alter Sack: wir verlieren uns ins GmbH- und Arbeitsrecht, weil aus der Befristung ein eingeschränktes Vertrauen abgeleitet wurde.

    KEINE Reaktion auf ein spezielles Posting, aber ein allgemeiner Hinweis für die Mods:


    Bitte achtet bei diesem sensiblen Thema darauf, was Fakten und was Gerüchte / Spekulationen sind. Es geht hier gerade in der Diskussionen um mehrere Personen und vermutlich steht jetzt schon fest, dass eine/r oder mehrere einen Schaden erleiden werden. Gerade Spekulationen im Sinne von "es gibt einige, die haben etwas gehört", etc. bitte zu unterlassen.


    Wir werden auch weiterhin, wie bereits in der Vergangenheit an anderer Stelle, Postings sofort löschen, wenn sie die Rechte einzelner Personen verletzen. Auch wenn wir hier über Personen reden, die in der (Handball-) Öffentlichkeit stehen, ist das kein Freibrief für wilde Spekulationen und Gerüchte.

    Nach den Aussagen von Heiermann kann ich mir nicht vorstellen, dass das noch zu einer gütlichen Einigung führt. Dann doch eher nach einem Arbeitsgerichtsverfahren. Und die Spielerinnen wissen anscheinend besser als Heiermann, dass es im Vorfeld eines Arbeitsgerichtsprozesses nie ein Fehler ist die Klappe zu halten.

    Ich bin gespannt, weil es ja die Arbeitsmöglichkeiten von Ausländerinnen erheblich einschränkt. Bei der Fußball-Bundesliga müssen die deutschen Spieler/innen nur unter Vertrag stehen, sie müssen nicht eingesetzt werden. Das ist schon ein erheblicher Unterschied.


    Ich verstehe die Intention, ich kann sie nachvollziehen. Ich frage mich nur, warum man sie dann so dämlich umsetzt? Wenn der lokale Sponsor das zur Bedingung macht, ggf. sogar indirekt - indem er nur noch rumänische Spielerinnen finanziert - dann kann das viel eleganter gelöst werden.


    Lohnt sich auf jeden Fall das Thema zu beobachten.

    wenn es heisst xy hat 2 rote Karten rausgeholt, geht das in die falsche Richtung.

    Wenn die Taktik um sich greift, höre ich auf Handball zu gucken. Stürmerfoul provozieren oder 2 Minuten rausholen ok, aber bei roten Karten hört Fairplay auf.

    Hast Du die Aktionen gesehen?

    Hätte Gidsel die zwei Roten Karten rausgeholt, in dem er sie provoziert hätte, etc. - dann wäre ich bei Dir. In beiden Fällen war Gidsel einfach viel zu schnell für die jeweiligen FAG-Spieler. Schmidt hat unglücklich agiert (wobei ich da die Rote Karte nicht unbedingt sehe) und Kozina hat quasi eine "Notbremse" vorgenommen.


    Insofern kann man sagen, dass es zwei Rote Karten gegen FAG jeweils nach Aktionen gegen Gidsel gab. Die Formulierung "hat rausgeholt" würde ich vermeiden.

    Hatte ich mir schon gedacht. naja, aber bis zu drei Sätze dürften auch ok sein? Ich kleb hier ja öfter mal was rein.

    Wieso machst Du es dann, wenn Du es Dir schon gedacht hast? Ein Satz oder auch 2-3 Sätze, da gibt es keine klare Rechtsprechung. Und es gibt ja durchaus Medien, da sind 3 Sätze schon ein ganzer Leitartikel.

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