Hier wird doch immer auf mehreren Ebenen diskutiert, je nachdem was einem wichtig ist gibt er seinen Senf dazu, womit man dann manchmal aneinander vorbei redet und sich was vorwirft:
1) Ergebnistechnisch. Da ist gegen 6:0 Punkte nichts zu sagen.
2) Auf Einzelspielerebene. Das kann man mal machen. Aber ich denke, jeder Einzelne gibt sein Bestes. Und ich würde einen Spieler zunächst nicht an der Anzahl ge- oder verworfener Tore messen. Wenn einer mal zuviel verballert, oder in der Deckung herumirrt, dann ist der Trainer gefragt, zu reagieren.
3) Auf Team-Ebene. Und da gehts für mich los. Ich persönlich würde sehr gern guten Handball sehen. Und wenn ein Spiel verloren geht, aber das Team hat gekämpft und es hat ansonsten alles gepasst, dann bin ich fein. Wenn aber ein Spiel gewonnen wird und es hat nicht soviel gepasst, dann frage ich mich nach Ursachen. Und da bin ich bei der Abstimmung untereinander. Ohne die geht es nicht. Ein Einzelner hat noch nie ein Spiel gewonnen, es gehören immer die (Klein)Gruppen, abgestimme Laufwege und Automatismen dazu. Und da in jedem BuLi Team anders gespielt wird bzw die Spieler Stärken und Schwächen haben ist hier ein Bundestrainer gefragt, diese Abstimmung untereinander herzustellen. Und da sehe ich einfach nicht, dass da ein Prozess stattfindet. Und mit dieser Meinung bin ich offenbar nicht allein. Seit Langem ist AG nun am werkeln. Und vor jedem Spiel frage ich micht, wer denn nun heute in der Startelf steht und was gespielt wird. Von Spiel zu Spiel sieht das anders aus. Da ist einfach keine Linie drin und es kommt auch keine rein. Und das ist jedesmal sichtbar und das wird hier auch zumeist richtig erkannt und kritisiert. Schaut euch dagegen FR und DEN an. Die spielen immer den gleichen Aufbau und die Deckung ist aufmerksam und abgestimmt.
Jetzt könnt ihr diiese Anmerkung wieder als "moppern" bezeichnen. Wer nur das Ergebnis sehen möchte, der kann das hier wieder vergessen.