Freundschaft!
Alf, ich bitte dich 😉
Das Ding ist nach spätestens 45 Minuten durch
Schätzt Du Montpellier so hoch ein?
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Alf, ich bitte dich 😉
Das Ding ist nach spätestens 45 Minuten durch
Schätzt Du Montpellier so hoch ein?
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So....in einer Stunde geht's los....wie sind denn so die Meinungen - kommt der THW ins Finale? Ich bin da unentschlossen....alles ist möglich- wie immer 😉
Ist für mich ein Spiel nahe an 50/50.
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Wenn man ernsthaft eine übegreifende Spielidee implementiert, dann muss die mit jeglicher Personalkonstellation zu spielen sein. Da habe ich selbst mit den drei E's Schwierigkeiten, das zu sehen. Wäre der THW mit dieser gesunden Reihe besser? Ja. Könnte er mit einer einzigen Spielidee aufwarten? Aus meiner Sicht nicht. Diese drei Spieler sind von den ganzen Bewegungsabläufen doch sehr unterschiedlich. Das ist bei Claar, Gisli, OIM und Lagergren deutlich anders und vielleicht sogar noch mehr bei Gidsel, Lichtlein, Pytlick dann.
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Es wird schwer werden Briet zu bekommen, Nantes wird ordentlich Kohle wollen, wenn sie überhaupt Gesprächsbereit sind.
Die RNL werden für Elvar keine fette Ablöse zahlen können. Dann lieber noch ein Jahr warten und Geld sparen.
Warum nicht? Sie brauchen den Spieler schon recht nötig. Und dann geht meistens auch etwas.
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Man müsste bei nem Füchse-Heimspiel echt mal tauschen.
Petrzika als Hallensprecher, und der Hallensprecher ans DYN-Mikro.
Würde nicht groß auffallen.
Da kennst Du Bernie aber schlecht!
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Nächste Saison gibt es einen neuen Medienpartner. Hat schon wer was gehört, wer es werden wird?
Ich würde mir den Postillon wünschen. ![]()
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Vielleicht mit dem Multiplikator "Auswärtsspiel" für die Franzosen?
Ist auch ein deutscher Wettanbieter, bei dem ich geguckt habe. Da dürfte die deutsche Mannschaft tendenziell auch eher mal gewettet werden. Gefühlt würde ich auch sagen, dass im Mittel die Wettquoten für den THW etwas besser (oder viel mehr schlechter) sind, als die tatsächliche Leistung. Das rührt sicher etwas aus der Vergangenheit her.
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Na, dann wollen wir das mal glauben. Ich habe schon so tolle Spiele der Füchse in der CL gesehen. Für mich gehören sie einfach in die CL.
Da muss ich nachhaken! Sind die Füchse denn eine Organisation?
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Petrzika betreitet gerade den SCM-Sieg gegen Berlin. "2026 in der Bundesliga nicht verloren."
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Stimmt, ein paar User haben sich schon festgelegt. Andere meinen, es kann alles passieren.
Flensburg hat die besten Karten. Aber gespielt ist noch keine Sekunde.
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Tja ganz einfach weil hier die meisten User vom THW und der SG schreiben. Das wird jedenfalls ein spannendes erstes Semifinale. Ich bin mal gespannt ob Montpellier mit voller Kapelle antreten kann oder ob da auch einige verletzt sind.
Lucas Pellas fällt schon über ein Jahr aus. Der zählt also nicht wirklich. Ansonsten fehlt Jack Thurin seit zwei Monaten. Er wird in dieser Saison kein Spiel mehr machen. Ansonsten waren im Pokalfinale alle an Bord.
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Weshalb hat eigentlich niemand Montpellier auf der Rechnung? Die haben sich doch ganz gut geschlagen im Frankreich Pokal und sind auch keine heurigen Hasen. Ich schätze sie stärker als Nexe ein. Da geht bestimmt was gegen den THW, der ja ersatzgeschwächt ist.
Auf jeden Fall sind sie stärker als Nasice. Ich glaube aber auch, dass der THW nicht mehr ganz in dem Tal steckt, in dem man während des Viertelfinals (und Wetzlar) war. Trotzdem kaufe ich die Wettquoten nicht ganz 3,4 für Montpellier, 1,45 für Kiel für Sieg nach 60 Minuten. Für mich ist das ausgeglichener.
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Für Teile des THW-Anhangs, ist das eine schwierige Situation am WE. Man würde gerne einen Erfolg des THW bejubeln, aber auch gerne Jicha & Szilagyi loswerden. Nur beides zusammen, wird schwierig. Bei den mitgereisten Fans, wird nur der Titel das vorrangige Ziel sein.
Wenn man einen Titel gewinnen kann, will man ihn auch gewinnen. Das erinnert mich an Matthias Sammer, der irgendwann mal meinte, dass der Meistertitel vielleicht zu früh kommen würde und das für die Entwicklung der Mannschaft nicht gut wäre. Hä? Also was wäre denn in der Entwicklung gewonnen, wenn man dafür die Meisterschaft nicht holt? Dass man sie ein Jahr später gewinnt? Wenn überhaupt. Was soll daran besser sein?
Edit: als der SCM 2007 den EHF-Cup gewonnen hat, hat es mich nur angekotzt, wegen der Situation. Aber da war es weder so, dass ich wollte, dass der SCM den Cup gewinnt, noch dass ich wollte, dass er ihn nicht gewinnt. Es war einfach so belanglos, weil man wusste, der Club wird gerade vor die Wand gefahren.
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Mittun ist Gisli 2.0.
Isser nicht. Mittun ist vom Spielstil ziemlich genau eine Mittelding zwischen Gisli und Claar.
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Die Frage ist, hätte ein Briet-Transfer Auswirkungen auf Mittun?
Nein. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Mittun ist fix.
Claar, Briet, Gisli, Mittun, OIM und Albin…., damit wären wir weiterhin absolut konkurrenzfähig.
Vor zwei Wochen meinten doch manche hier, den SCM in Zukunft hinter Berlin und Flensburg zu sehen. Ich meinte ja, die sollen abwarten, was für 2027 passiert. Flensburg (zumindest im Falle der Costas) und noch viele mehr Berlin klappern mehr vor den Verpflichtungen. Aber auch in der näheren Zukunft wird niemand diese Klasse in der Breite haben wie der SCM.
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Dass zwei unterschiedliche Spielertypen einen Gegner vor Probleme stellen können, sehe ich allerdings schon so. Allein durch unterschiedlichen Köperbau (Schwerpunkt, Masse, Größe) wird der eine Abwehrspieler mehr Probleme mit Steckpässen und der andere mit Sperre absetzen oder hohen Bällen haben. Einen Blaz Blagotinsek kannst du noch so oft versuchen zu überlupfen, das wird vermutlich nie funktionieren, während er auch nach jahrelanger Erfahrung gegen wendige Spieler nicht schneller auf den Beinen sein wird. Entsprechend wird er einen großen schlacksigen Kreisläufer wie Nacinovic besser verteidigen können als einen "kleinen" massigeren wie Laube. Wenn du dann als THW weißt, dass bei der SG gerade wenig andere Optionen für den Mittelblock da sind als er und Golla, dann eröffnet das durchaus eine Option, die sonst nicht verfügbar wäre.
Das bestreite ich auch nicht. Die analytische Frage ist aber, wovon ich mehr profitiere. Wenn ich zwei, drei Mal im Jahr ein Missmatch habe oder wenn ich 50 Spiele pro Saison die besseren Abläufe habe. Das Missmatch sehe ich. Das andere kann ich nur fühlen oder im besten Fall an statistischen Daten ablesen. Analyse ist eben, zu wissen, wovon ich mehr profitiere.
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Ich habe vor einigen Jahren meine bisher einzige Sportwette abgeschlossen - 20€ auf einen Sieg von P$G im Final4. Hansen, Karabatic, Gensheimer - so eine sichere Wette gabs noch nie!
Und ich vor drei Jahre auf Final Four Sieg SCM für 1:14. Es gibt nämlich keine sicheren Wetten. Nur (zu) gute Quoten.
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Hätte Leipzig den Klassenerhalt gegönnt.
Tut mir auch weh. Wer weiß, wie oft Markus Herwig nun den SCM kommentiert?
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Das ist für mich aber auch Teil des Problems, bzw. meines Unverständnisses. War es nicht möglich Elvar seine Rolle für 1 Jahr klarzumachen? Nächstes Jahr ist Toni wieder da, damit die Rolle besetzt, die Elvar mangels Alternativen dieses 1 Jahr bekleiden musste. Wenn er sich selbst nicht zu doof anstellt, was ich nicht glaube, dann muss er doch auch sehen, dass sich seine Chancen auf Offensivzeit nächste Saison stark verbessern.
Hat ihn dieses 1 Jahr jetzt so runtergezogen, dass die Meisterschaft, ein CL-FF da nicht so viel aufwiegt wie evtl. bei einem Club, der nicht mal Döner spielt, wahrscheinlich auch im Angriff gesetzt zu sein und sicher auch als Nr. 1????
Ich bewundere das einerseits, sich selbst und auch selbstbewusst als kompletten Handballer zu definieren, aber derartig krass zu Lasten der Erfolgschancen???
Was ist denn, wenn Wiegert so oder so gern von Jonsson auf Briet gehen wollte? Jonsson hat wohl einen Vertrag bis 2027 (+1). Da ist jetzt in der Rückrunde die Zeit, um sich dem eigenen oder anderen Vereinen zu unterhalten. Vielleicht wusste Jonsson bereits, dass es für ihn nach 2027 hier nicht weitergehen würde, hat sich einen neuen Verein gesucht und will dann auch einfach sofort wechseln. Wir kennen ja die genauen Hintergründen selten oder gar nicht.
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Wenn man sich die erfolgreicheren Mannschaften der jüngsten Vergangenheit ansieht, dann spielen die oft gar nicht so facettenreich. Gab jetzt beim SCM nach dem Pokal bzw. der schwächeren Phase drumherum auch die Diskussion, dass es nur Plan A gibt. Bei Berlin ist es ähnlich. Beim CL-Finale z.B. konnte man schon so nach 10 Minuten sehen, dass die Berliner Spieler sehr unruhig wurden, weil ihnen der Plan A mit dem direkten Tempo aus der Mitte weggenommen wurde. Da hat man eine gewisse Ratlosigkeit gespürt. Trotz oft fehlenden Plan B, ist die konsequente Ausrichtung auf Plan A aber erfolgreicher gewesen als beim THW, wo man das für mich eher eine Mischung aus vielen Ideen ist.
Wen man (zu) viele Ideen hat, hat man letztlich keine Idee - so könnte man sagen. Als Szilagyi vor der Saison ganz stolz gesagt hat, dass man mit Laube nun einen anderen Kreisläufertypen hätte, als die, die man schon hat, und deshalb einen Vorteil gegen die Konkurrenz hätte, da habe ich mich schon gefragt ob er sich da so sicher sei. Ich bin übrigens überzeugt, dass er sich da sehr sicher ist. Aber ich sehe es anders. Die Gegner spielen im Laufe der Saison sowieso gegen die unterschiedlichsten Settings. Eine Abwehr ist es also gewohnt, sich anzupassen. Man selbst hat aber mit zwei unterschiedlichen Spielertypen im Angriff aber nur jeweils halb so viel Zeit, die Automatismen zu trainieren. Ich bin relativ stark davon überzeugt, dass der eigene Nachteil für den Angriff dabei größer ist als der Vorteil gegenüber der gegnerischen Abwehr. Für mich ein exemplarisches Beispiel, dass es beim THW u.a. auch die analytischen Fähigkeiten hinter manch anderem Klub hinterher hinken.
Im übrigen kommt das beim SCM so alle 30 bis 50 Spiel vor, dass der fehlende Plan B moniert wird. Man fährt im Prinzip super mit dem starken Fokus auf die eigenen Spielidee. Es gibt aber sehr selten das ein oder andere Spiel, wo die Spielidee einfach nicht umgesetzt wird bzw. werden kann, in denen es schon sinnvoll wäre, mal etwas umzustellen. Aber welches diese Spiele sind, erkennt Wiegert nicht. Man kann es verschmerzen, wenn man die anderen Spiele alle gewinnt.
In Magdeburg gibt es nicht umsonst eine Zeit vor Saugstrup, wo Wiegert auch schon fast fünf Jahre im Amt war und eine Zeit mit ihm. Ohne die Arbeit am Kreis war das Durchbruchspiel "damals" noch nicht so effektiv, wie es dann mit entsprechender Kreisläufer-Arbeit ist. Dabei sind weder Saugstrup, noch Bergendahl, offensiv vom Wurf her ein großer Faktor. Man kann oder wird sicher versuchen bestimmte Erweiterungen zu machen und vlt. ist das auch ein Gedanke zu Briet beim SCM.
Ich fand z.B. immer sehr aufschlussreich wie der isländische Rückraum in der Nationalmannschaft aussieht im Gegensatz zum SCM. Da hat man schon gesehen, wie essentiell der Kreis für eine hohe Effektivität der Spielweise ist.
Hier stand kürzlich, dass Laube einen besseren HPI hätte als Saugstrup. Nur ist es so, dass die Arbeit des Kreisläufers zu 80 Prozent aus der für den Rückraum besteht und etwa nur zu 20 Prozent für den eigenen Torwurf. Und diese Arbeit wird im HPI natürlich gar nicht berücksichtigt. Wie auch? Es gibt keine Statistik dazu. Wahrscheinlich ist Saugstrup der beste Handballer der Welt. Es wird nur nicht so wahrgenommen. Es gucken halt mehr Leute auf Messi als auf Iniesta.
Bezogen auf den THW sehe ich aktuell nicht die Chance auf Wurfquoten von über 70% zu kommen, wie sie aktuell offensive Spitzenteams haben. Auch mit dem neuen Kader. Der Bestwert in jüngster Vergangenheit waren die 66,5% aus der Saison 20/21. Zu der Zeit war der Ligabestwert vom SCM aber auch nur 67,9%.
Auch als zu Saisonbeginn Skipagøtu noch sehr viel präsent war, hatte er weder er persönlich noch Kiel als Mannschaft über Strecke eine solche Effektivität. In beiden Fällen waren es selten über 65%. Dafür braucht es aus meiner Sicht eine klare Kaderausrichtung auf eine Spielidee, welche auch immer das sein soll. Wenn man auf Durchbrüche setzen will, dann muss man konsequent Kreisläufer dafür holen, die auch nicht unbedingt herausragende Offensivspieler sein müssen.
Sehe ich auch so.
Dazu kommt eine hohes Maß an taktischer Disziplin. Mir brechen bei Kiel zu oft Spieler in unüberlegte Einzelaktionen aus, die oft auch gar nicht nötig gewesen wären. Ich muss sagen, ich liebe diese Trainer, die mit einem Tor unzufrieden sind, wenn es nicht so erzielt wurde, wie es der Plan vorsieht, weil sie wissen, dass es jetzt mal gut gegangen ist, aber eigentlich die Wurfposition nicht so war, dass das öfters gut gehen wird. Um da gleich gegenzusteuern wird selbst nach einem Tor nochmal erklärt, warum, wieso, weshalb nicht die Aktion war, die man eigentlich will.
Auch Ankermann nimmt gerne den Platz gegen die Hand, wo er sich mit seiner Dynamik gut durchsetzen kann, aber kommt so in nicht so aussichtsreiche Wurfsituationen. Das sind dann die gefährlichen Tendenzen. Ja, er setzt sich natürlich gut durch, aber will man das als Team, dass man sich an der Stelle da so durchsetzen kann? Ist das wirklich die Wurfsituation, auf die man spielen will? Kann man so die Effektivität wirklich nach oben bringen? Nicht immer ist, das was (einfach) möglich ist, dass was man anstreben sollte.
Das ist eine interessante Beobachtung.