Beiträge von Andi.Waffen57

    Der TuS Ferndorf verpflichtet den Ukrainer Rostyslav Polishchuk für den Rückraum. Damit ist der Kader nun endgültig komplett. Er ist laut Vereinsmeldung Torschützenkönig der ukrainischen Liga 2021 geworden und hat zuletzt in Portugal gespielt.


    Der Rückraum des TuS Ferndorf sieht also nun wie folgt aus:


    RL: Diebel, Karaula (+), Polishchuk

    RM: Persson, L. Michel

    RR: Mundus, Hecker


    Das ist wohl die stärkste Besetzung der Liga. In der letzten Aufstiegssaison 2018 hat man erst am letzten Spieltag gegen Schalksmühle den ersten Punkt abgegeben. Ob wir wohl eine ähnlich dominante Spielzeit erleben werden?

    Zunächst mal erfreue ich mich daran, dass das "Süd-West" Unterforum zur 3. Liga das - gemessen an den Aufruf- und Postzahlen - mit deutlichem Abstand lebendigste ist. Nach unserem Abstieg hatte ich schon befürchtet, hier auf gähnende Leere zu stoßen...


    Entsprechend gerne lese ich auch eure Spieltagsprognosen. Zeitgleich sehe ich mich vor Beginn der Rückrunde aber außer Stande, in den Kanon einzusteigen - aus dem simplen Grund, dass ich von keiner Mannschaft jenseits der beiden, gegen die wir bisher gespielt haben, irgendeinen Eindruck habe. In der 2. Liga kannte man jedes Team, jeden Leistungsträger und die grobe Entwicklung des Gegners im letzten Transferfenster. In dieser Liga ist das aber nicht der Fall. Die Analyse rein anhand der Statistik (Wie sie hier die ersten 3 Spieltage gerne und meistens logisch stringent herangezogen wurde) ist natürlich ein probates Mittel - aber gerade der Handball findet, für meine Begriffe noch etwas mehr als der Fußball, auch jenseits der statistisch messbaren Daten statt. Wie gut spielt ein Team Kleingruppe mit dem Kreis? Wie behäbig ist das Rückzugsverhalten? Welche Athletik kann eine Mannschaft vorweisen? Das kann man alles nur wissen, wenn man die Teams kennt. Und gerade letzteres ist beispielsweise enorm relevant für jeden Verein, der als nächstes gegen den TuS spielen wird.


    Rein statistisch gesehen hat unser Champions League erfahrener Top-RA Josip Eres zwei schwache Spiele zum Saisonauftakt gezeigt. Dass wir aber bisher eigentlich gar keine Außen brauchten, weil wortwörtlich fast jeder Durchbruch auf den Halben erfolgreich war, der Ball also im statischen Positionsangriff meistens gar nicht bis nach Außen kommt (Mundus und Diebel reichen bis dato quasi alleine...), weiß man aber nur, wenn man die Spiele gesehen hat.


    Von daher macht gerne weiter mit den Prognosen, sie sind überaus interessant zu lesen. Wenn ich aber nun selbst den Sieger im Spiel "Gelnhausen gegen Friesenheim" tippen müsste, so wüsste ich bis auf ein paar Zahlen im Internet nichts, rein gar nichts über diese Teams. Noch nicht.

    Lustig, ihr sagt, dass er recht hat, aber er soll es nicht sagen? Ist vielleicht nicht die feine englische Art, aber auch nicht unsympathisch zu sagen was man denkt.

    Es gibt unterschiedliche Konzepte des Begriffs Verantwortung, aber im Sinne der meisten dieser ist das Verhalten des Trainers fraglich. Klar, rein demokratietheoretisch betrachtet sollte es nichts geben, was "die Wahrheit" hinterm Berg hält. Aber stellt man sich mal vor, ich würde mich angelehnt an "Das Leben des Brian" hier vors Siegener Rathaus auf ein Podest stellen und lauthaus schreien "Atombombenangriff!" - im Wissen, dass es keinen gibt, ist das etwas anderes, als wenn sich Kanzlerin Scholz (in einer Verantwortungsposition) ins Fernsehn stellt und schreit "Atombombenangriff!" - im Wissen, dass es keinen gibt. Der Vergleich ist natürlich unpassend, er soll nur aufzeigen, dass es einen qualitativen Unterschied in der Verantwortung geben kann, wenn Mensch A und Mensch B was sagen. Und in der Verantwortung des Trainers steht es, respektvoll mit der Liga und den Konkurrenten umzugehen. Diese Verantwortung habe ich als anonymer Internetrambo maximal ethisch, aber nicht gesellschaftlich.


    Und natürlich ist "Zu sagen was man denkt" eine immens wichtige Eigenschaft.

    Nun, ich denke nicht, dass man die aktuelle Darbietung von Motor mit derjenigen vergleichen kann, die die Mannschaft vor Kriegsbeginn zu zeigen im Stande war. Falls jemand es doch unbedingt tun möchte: Noch am 1. Dezember 2021 hat Motor in eigener, heute unbespielbarer Halle die SG Flensburg-Handewitt mit 31:22 geschlagen. Natürlich war Flensburg zu dem Zeitpunkt mit den Ausfällen von Röd, Semper, Möller und Sögard stark verletzungsgebeutelt, dennoch wird ein Studium des Spiels auf ehftv.com dem geneigten Betrachter aufzeigen, dass "damals" gezeigter Handball mit dem derzeitigen nicht mehr verglichen werden kann.


    Die Ursachen dafür sind denke ich sehr multifaktoriell und sie zu pauschalisieren wäre in jedem Fall falsch.

    Mundenheim hat es also als Erstes am eigenen Körper erleben müssen: Die weite Fahrt nach Westfalen, eine drittliga-untypische Atmosphäre in der Halle und eine 10-Tore-Packung, die sogar noch dankbar war. Dazu nicht ein einziger Gästefan. Derartiges wird uns wohl noch öfters in dieser Saison ereilen.


    Sportlich: Quasi jedes Mal wenn Ferndorf ernsthaft wollte, kamen sie direkt durch im Angriff. Der "heißes Messer durch Butter"-Satz ist ausgelutscht, aber so sah es teilweise wirklich aus. Zusammen 16 Tore aus dem Spiel heraus vom Halblinken und Halbrechten. Die konnten völlig nach Belieben marschieren. Und das teilweise mit einer Leichtigkeit - verrückt. Ein vollkommen ungewohntes Bild im Kontrast zur letzten Saison. Es wirkte zu keinem Zeitpunkt des Spiels so, als hätte sich der TuS mal wirklich anstrengen müssen. Die viele Rotation hat da auch keinen Abbruch getan. In der Deckung Ferndorf jedoch phasenweise etwas löchrig, das Kreisläuferspiel war der einzige Faktor, den Mundenheim ernsthaft anführen konnte.


    Ein etwas spitzzüngiges Fazit wäre, dass selbst Ferndorfs Zweitbesetzung Mundenheim bedeutend überlegen war. Ich hoffe wirklich, dass zukünftige Teams, die die Reise in die Stählerwiese begehen, stärker sind. Ich meine das gar nicht arrogant. Aber wenn man 16€ für einen Sitzplatz in der 3. Liga zahlt, sieht man doch schon lieber enge, spannende Spiele - statt solche in der zweiten Minute entschiedenen Demontagen wie gestern.

    Das ist auf dem Papier bisher eine sehr gute Vorbereitung. Besonders, dass man in beiden Duellen mit Hagen ohne Niederlage geblieben ist, ist ein positives Zeichen. Ich glaube, viele Menschen rund um den TuS haben gerade eigentlich ein ganz gutes Gefühl im Hinblick auf die Saison. Wird sicherlich, wie Andersson kürzlich in der Presse sagte, für den gesamten Verein interessant werden, nach mehreren Jahren Abstiegskampf plötzlich in der Rolle des "Gejagten" zu stecken, der wohl in fast jeder Partie Favorit sein wird.


    Einziger kleiner Makel bisher für mich ist, dass man noch keinen weiteren Neuzugang auf RL geholt hat. Diebel spielt zwar eine wirklich gute Vorbereitung - es ist aber nun nicht mehr lange bis zum Saisonstart. Der Spieler der da noch kommen soll verliert jeden Tag, den er noch nicht verpflichtet ist, einen Tag an Integrationszeit. Aber sollte da noch jemand kommen, der qualitativ ins Profil passt, hat man mit Diebel, Karaula und XY wohl die stärkste Besetzung der Staffel auf dieser Position.

    Vorallem, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass daraus auch noch mehrere Jahre werden können.

    Die Spitze in der HBL, scheint einfach näher zusammengerückt zu sein.

    Um zwei CL Plätze kämpfen mindestens 4 Mannschaften.

    Ein Wechsel nach Ungarn, oder Polen sichert dem Spieler in der Regel die CL-Teilnahme.

    Von daher würde ich unzufriedene Spieler bei keinem deutschen Topclub ausschließen. =O

    In der Tat würde ein dritter Champions-League-Platz (oder sogar ein vierter wie im Fußball) der Konkurrenz der Liga und damit auch der Attraktivität gut zu Gesicht stehen. Das Nadelöhr kann zum Stolperstein werden, wenn Stars nicht auf die Königsklasse verzichten wollen (was nachvollziehbar ist).

    Am Ende der letzten Saison hätte ich nicht gedacht, dass wir in der 3. Liga zu den Aufstiegsaspiranten gehören würden, aber mittlerweile - nachdem sich der Staub ein wenig gelegt hat und man auch mal einen Blick auf die Staffelkonkurrenten werfen konnte - kann man doch schon den Eindruck haben, dass das so kommen könnte. Unsere Deckung dürfte zu stark sein für viele Teams. Dazu in jedem Heimspiel die Stählerwiese im Rücken... Ich bin gespannt darauf, was Koloper in Saarlouis veranstalten wird und rechne sie auch auf jeden Fall in den engeren Kreis, genau wie Dansenberg. Die Liga wirkt auf jeden Fall so, als wäre sie in ihrem Spielniveau deutlich mehrstufiger als die 2.Liga zuletzt. Da war die Qualität auf die Liga bezogen alles in allem doch homogener, wenn auch natürlich mit entsprechenden Unterschieden. In dieser Saison werden wir in der Südweststaffel der 3. Liga wohl eine abfallendere Drei- oder sogar Vierklassengesellschaft sehen.


    Es wird spannend sein zu sehen, ob eine solche Klassengesellschaft auch den strukturellen Entwicklungsgrad und die finanzielle Lage der Vereine zutreffend abbildet. Ich habe mir mal die Homepage des Aufsteigers Waldbüttelbrünn angeschaut - das ist ja (in keiner Weise despektierlich gemeint!) wirklich ein Dorfverein vor dem Herrgott. Und ich dachte, wir sind der kleine, aufstrebende Dorfverein... Es geht wohl noch deutlich dorfiger.


    Wenn solche Vereine und auch die, die ein wenig größer sind, es schaffen, überhalb des Erwartungszenits zu spielen, der durch ihren strukturellen Entwicklungsstand ein wenig vorgegeben wird, dann wird die Liga spannend.


    Prognosen für einzelne Mannschaften abzugeben wäre Wahnsinn.

    Alles klar. Dann wird die neue Saison ein Benchmark liefern, ob die Maßnahmen wirken.

    Erfahrungsgemäß dauert die Umstellung von grundlegenden, konzeptionell vorgegebenen Arbeitsweisen im Bereich der professionellen Sportmedizin immer etwas. Vielleicht haben wir erst nächste Vorbereitung die Benchmark, von der du sprichst. Aber angesichts der Ankündigung von Veränderung wird sie früher oder später da sein - und dann wird es sich zeigen.


    Dass da einer der Top-Vereine aus einer der Top-Ligen unserer Sportart jedoch einen derartigen Kurswechsel vornimmt, sich gar eingesteht, mehrere Jahre lang auf einem sportmedizinischen Holzweg gewesen zu sein - das ist überaus spannend. Denn im popper'schen Sinne heißt das, dass die Falsifikation von These 1 in Flensburg eine Selbst-Falsifikation war (Kommt jenseits der Wissenschaft so gut wie nie vor - Stichwort Kognitive Dissonanz) und dass seit Verkünden dieser Selbst-Falsifikation empirisches Neuland betreten worden ist. Denn wie sieht der richtige Weg - wie sähe These 2 aus? Das werden sie an der Küste erst herausfinden müssen. Noch steht diese These 2 nicht - und das macht es so spannend. Denn wie schon gesagt ist Flensburg eine Top-Adresse. Man könnte in diesen ganzen Themenkomplex "Flensburg, seine medizinische Abteilung und sein Verletzungsproblem" daher beinah ein großangelegtes Forschungsprojekt hineinwurschteln, dass sich mit Leistungsdiagnostik, Prävention und Belastungszyklen im handballerischen Niveau der Weltspitze beschäftigt. Dass es dazu zu wenig Material geben wird, zeigt sich wohl an genau solchen Umstellungen bei Vereinen der Sport-Spitze. Dass in einer gut geölten Sportfabrik wie dem FC-Bayern-Campus und der Säbener Straße solche konzeptionellen Änderungen der sportmedizinischen Abteilung geschehen würden ist

    nahezu unvorstellbar - dazu ist in der (mal stumpf gesagt) "Fußball-Medizin-Forschung" schon zu viel Geld investiert worden - sind die Fortschritte und wissenschaftlich anerkannten Methoden zu sehr verbreitet und gesetzt.


    Im Handball aber offenbar nicht. Wie sieht das ideal berechnete, multifaktorielle Variablen einbezogen habene Konzept von Belastungssteuerung aus? Wissenschaftlich ausgearbeitet, zur Norm geworden, von allen größeren Vereinen übernommen? So etwas gibt es wohl noch nicht. Da wurschtelt bisher eher jeder Verein für sich selbst bzw. in Hoffnung auf die Kompetenz der jeweils ansässigen Sportchirurgen im lokalen Krankenhaus.


    Das Eingeständnis des Scheiterns bisherigen Vorgehens und das Ankündigen neuer "Maßnahmen" in Flensburg, wie Spielmacher schreibt, dürfte an den SpoHos des Landes einige Ohren haben aufhorchen lassen.


    Meine (nichtganzernstgemeinte) Forderung: Der DHB als Verband und auch alle willigen Vereine sollten sich der Flensburger Reise ins Neuland anschließen - um sportmedizinisch zu forschen - und der Liga ein normatives Konzept und damit eine gewisse Standardisierung der medizinischen Qualität zu gewährleisten. Obendrein würde man sich von den schändlichen Tretballern im Sinne des allseits gewünschten Bild des "Von Werten geprägten Sports" abgrenzen - so etwas hätte doch durchaus Vermarktungspotential. Und genau das ist doch dieser Tage die zentrale Kategorie von Gültigkeit in den Headquarters der HBL.;)

    Mittlerweile sind 3 Testspiele gespielt, man erzielte 27 Tore gegen Hagen (2.Liga) und Wetzlar (Buli), sowie 26 gegen Minden (Buli). Das alles ohne einen etatmäßigen Halblinken auf der Platte - es könnte deutlich schlechtere Testspielstarts geben. Hoffentlich wird alsbald der angekündigte Neuzugang für RL verpflichtet, dann hat diese Mannschaft ein durchaus vorzeigbares Potential.


    Es könnte die Saison werden, in der sich Persson als "Lenker und Denker" etabliert. Die Ansätze sind vielversprechend. Die Rolle, die er nun hat - und die voraussichtlich hohe Spielzeit die er bekommen wird, das sind gute Voraussetzungen.


    Ein erstes Fazit, das wohl zum jetzigen Zeitpunkt schon ziehbar ist: Wir werden vermutlich im Innenblock keinen großen Qualitätsverlust zur letzten Saison erleiden, mit voranschreitender Zeit eher im Gegenteil. Und dieser Innenblock dürfte wohl für die meisten Mannschaften in unserer Staffel eine zu harte Nuss sein.

    Liebe TuSsie, danke fürs Eröffnen des Saison-Threads.


    Du hast Recht, es ist im Vergleich zum letzten Abstieg ein enormer Substanzverlust. Und es wird, wie schon in den letzten beiden Andersson-Saisons, sicher erst wieder ein gutes Stück Saison dauern, bis sich die Mannschaft gefunden und eingespielt hat. Aber: Sobald Karaula wieder spielen kann, ist das in meinen Augen alles gar nicht so düster. Mit Persson, Karaula, Eres, Michel und den beiden Torhütern hat man mindestens 6 Spieler im Kader, deren Niveau definitiv nicht in der 3. Liga angesiedelt ist, sondern höher.


    Wenn man es schaffen sollte, noch einen überdurchschnittlichen Halb Rechten zu holen (Nichts gegen Mundus, vielleicht wird er ja dieser Spieler, aber Stand jetzt ist er eine Wundertüte), dann hat man mit diesem neuen Halb Rechten - Persson - Karaula ab Januar einen Rückraum, auf den ich mich jetzt schon freue. Wie es aber mit der Breite des Kaders aussieht, wird sich zeigen...


    Karaulas Transfer hat meiner Meinung nach im Umfeld und den Medien nicht die Wellen geschlagen, die er verdient gehabt hätte, was verständlich ist da a) er verletzt ins Siegerland kommt und b) die meisten Menschen im TuS-Umfeld keine so großen Handball-Cracks sind, dass sie alle Ligen von 1-4 im Blick behalten. Da er aber einer der staffelübergreifend besten Spieler der abgelaufen Drittligasaison war, ist das ein Coup, den ich nochmal ausdrücklich hervorheben möchte. Hätte er sich nicht schwer verletzt, wäre er jetzt bei einem starken Zweitligisten, jede Wette.


    Der Verbleib von Eres ist ebenso eine kleine Sensation. Er hätte locker flockig bei Teams vom Format Nordhorn oder TUSEM spielen können. Unser schönes Siegerland bietet wohl eine gewisse Lebensqualität;)


    Was ich nicht ganz verstehe ist, warum man nicht Leon Sorg aus der 2. Mannschaft hochzieht. Der ist dort über Jahre hinweg trotz seines jungen Alters der überragende Spieler. Eine Liga höher wäre sicherlich kein großes Problem für ihn. Er wäre ein weiteres Eigengewächs in Zeiten, in denen sich fast alle Personalmeldungen nur noch um Söldner drehen. Nun wird er zum (Spieler-)Trainer der Zweiten gemacht... So kann man immerhin den schlechten Zustand des Unterbaus übertünchen, in diesem Fall dass man jenseits der GmbH nicht einmal mehr einen "richtigen" Trainer für die Oberligamannschaft findet...?


    Weiterhin schade, dass mit Erik Irle wohl ein weiteres Eigengewächs nächste Saison bei einem direkten Staffelkonkurrenten aufläuft - zumal seine Position aktuell noch eine Baustelle bei uns ist.


    Aktuell kann man wohl in keine Richtung eine Prognose abgeben. Zuviel hängt von noch anstehenden Neuzugängen, dem Verlauf der Vorbereitung oder auch dem von TuSsie angesprochenen Herauskristallisieren von Führungsspielern ab. Bei Andersson liegt das alles aber in guten Händen. Wir werden sehen, wie es wird. Ich hoffe nur, dass das Eventpublikum der Stählerwiese keinen Interessensverlust durch den Abstieg erlebt und die Halle voll sein wird, auch wenn die Gegner bedeutend unattraktiver sein werden.

    Klasmann kann gerne nach Ferndorf zurück kommen. Hier hat man ihn nach seiner Leihe letzte Saison ziemlich gut im Gedächtnis behalten. Und Karaula-Diebel-Klasmann, das wäre schon eine solide Besetzung für Halb Links.


    Was in Schalksmühle definitv besser ist als in Ferndorf ist die Jugendarbeit. Das war zwar früher mal anders, aber in Ferndorf wurde nicht nachhaltig und kleingeistig gearbeitet während man das Ganze bei der SGSH ernster genommen hat. Dieses Fundament hat der Verein und macht ihn für mich "gesund".


    Ich wünsche den Schalksmühlern jedenfalls, dass sie sich schnell zurück in ruhige Gewässer manövrieren können.

    Ich schließe mich deiner Meinung an. Man kann schon skeptisch sein ob man sportlich überhaupt in Frage kommen wird, oben mitzuspielen.


    Bei Siegler hatte ich eigentlich gedacht er bleibt? Die Zeitungen haben das auch angenommen, hatten ihn jedenfalls als "Bleibend" vermeldet. Ich frage mich aber, was er und Strakeljahn sich denken? Sie haben jetzt beide nicht unbedingt Zweitligatauglichkeit über eine ganze Saison hinweg gezeigt. Aber gut, Reisende soll man nicht aufhalten. Diebel hat da wohl eher die angemessene Demut.


    Im Falle eines Abgangs von Rüdiger oder Eres könnte man ggfs. Wicklein aus der zweiten Mannschaft wieder hochziehen, das würde diese dann aber natürlich nur noch weiter schwächen. Wer wird eigentlich kommende Saison Trainer der Oberligamannschaft, ist da schon etwas verkündet?


    Es braucht jetzt ziemlich zügig Personal, und es braucht gutes Personal. Sonst sind wir auf einige Zeit einfach erstmal nur im Drittliga-Mittelfeld. Aber wie schon hier zuvor erörtert, kann das andererseits auch eine Chance sein.


    Für die Zukunft sollten wir einen Drittliga-Thread eröffnen. Es ist ein bisschen schade, dass dort deutlich weniger Aktivität herrscht als in den Liga 2-Threads.

    Es geht auch gar nicht darum, ob der TuS in ein solches Verhältnis zu Gummersbach oder sonstwem gerät. Alles, was ich am Beispiel Potsdam deutlich machen wollte, war professionelle Arbeit als Handballunternehmen hinter den Kulissen - unabhängig davon, woher das Geld kommt oder wie viel es ist. Die Diskussion erübrigt sich.

Anzeige