Beiträge von Onehitwonder

    Freundschaft!

    Also "müssen" müssen die gar nichts. Der THW ist da auf Goodwill angewiesen. Darauf sollte man nicht ewig bauen.

    Genau das sage ich ja. Letztlich muss jede Saison ein Defizit ausgeglichen werden damit der Laden überhaupt am laufen bleibt. Darauf war das “müssen” bezogen.

    Erst lässt man Jicha Skipagøtus Spielstil 3 Saisons umbauen versauen, um ihn dann zu tauschen, um Jicha loszuwerden?

    Es muss zwicken finanziell...

    Der Kader ist, erst recht ohne Europa, zu teuer und gerade auch bei den Rechtshändern einfach zu groß.

    Daher wahrscheinlich auch der Gedanke Spieler abzugeben. Skipagøtu ist da aufgrund seiner unklaren Zukunft über 2027 hinaus natürlich der logische Kandidat, wenngleich es aus sporlticher Sicht wieder einmal eine sehr fragwürdige Entscheidung wäre.

    Da stimme ich zu. Absolut ohne Provokation gefragt: welchen Grund sollte Sigurdsson auch aktuell haben, das wieder aufstrebende Schlachtschiff VfL zu verlassen, um beim dahin taumelnden THW anzuheuern.

    Golla war ja sehr sehr ehrlich vor kurzem, was seinen Wechsel zur MT angeht. Wäre schon interessant zu wissen, was Fischer, Makuc oder auch Köster aktuell über ihre vergangene Entscheidung denken.

    Alle drei Spieler wechseln zu einem größeren Verein (auch wenn nach der letzten Saison sportlich natürlich ein gewisser Schaden entstanden ist) bzw. im Fall von Makuc ist es der Schritt in die Bundesliga als vermeintlich größtem Wettbewerb.

    Golla wechselt von Flensburg nach Melsungen.

    Moin erstmal in die Runde.

    Ich habe lange nur mitgelesen. Das was ich so gehört habe, man gibt Jicha wohl noch diese Saison, arbeitet aber parallel an Guðjón Valur Sigurðsson für 2027. Den bekommt man aber angeblich nur im Doppelpack mit Schindler. Das wäre grundsätzlich die beste Lösung. Die Frage ist wer würde sich den Job für nur ein Jahr antuen. Hinzu kommt, dass mit den Neuzugängen und den verletzten Rückkehrern der THW auch mit Jicha eine bessere Saison spielen wird.

    Das wäre im Grunde die gleiche Situation wie letzten Sommer. Ausgang bekannt. Wenn die Gesellschafter unbedingt Geld ausgeben wollen, dann sollten sie das jetzt tun. Jedes Jahr Millionen nachzuschießen weil sportliche Ziele verfehlt werden kann auf Dauer nicht die Lösung sein.

    Man weiß doch gar nicht, ob das alles stimmt was er im Interview gesagt hat. Klar gehe ich jetzt auch nicht davon aus, dass Dujshebaev der neue Trainer wird. Aber vielleicht konnte man sich ja einfach nicht einigen und um nicht dem Image zu schaden hat man sich darauf verständigt, zu sagen dass es keinen Kontakt gab und seine Frau es nicht will, dass er 26 eine Vereinsmamnschaft übernehmen will. Er war ist ja öfters in Kiel gewesen und ich würde es daher nicht ausschließen, dass nicht mit ihm geredet wurde. Ganz genau wird es nur er selber wissen und der AR.

    Hast du ihn in Kiel gesehen?

    Die Rolle rückwärts gibt´s dann aber höchstens im Forum. Öffentlich hat der THW sich überhaupt nicht zu Talant geäußert, daher ist Rolle rückwärts einfach falsch.

    Es macht aus Sicht des Vereins auch absolut Sinn eine mögliche Entlassung von Jicha erst dann zu verkünden wenn man zumindest mal in aussichtsreichen Gesprächen mit einem eventuellen neuen Trainer zu sein.

    Jicha einfach so zu entlassen, selbst wenn man auch als Notlösung nicht mit ihm weiter machen wollen würde und dann ein wochenlanges Trainercasting a la FC Bayern vor Kompany ist jedenfalls nicht ratsam

    Es ist, egal wie man es dreht, ein jämmerliches Bild, was der deutsche Rekordchampion seit längerer Zeit abgibt. Es geht los bei dem verpennten und mithin mächtig verkorksten Kaderumbau, dann mit dem "weiter so" mit sämtlichen handelnden Akteuren (Führungsebene wie auch (ehemalige) Führungsspieler), dem nicht ansatzweise angemessenen Reagieren auf sämtliche Verletzungssituationen und endet jetzt damit, dass Jicha nicht längst entlassen wurde, weil man offensichtlich erst jetzt mit dem Nachfolger anfängt zu verhandeln, obwohl sich diese Situation lange abzeichnete. Von der Vertragsverlängerung für den Erfolgscoach, den verpennten Vertragsverlängerungen für etliche Spieler, die zumindest spielerisch weitergeholfen hätten und dem dringend notwendigen Cut auch beim GF mal ganz zu schweigen.

    Das eigentlich Erstaunliche für mich aber ist zu erleben, wie einige hier diese Abläufe und die dafür verantwortlichen handelnden Akteure immer noch bis aufs Blut verteidigen. Wir reden nicht davon, dass der THW vorübergehend "nur" Zweiter ist, sondern das sie aus der Spitzengruppe rausgeschossen wurden. Dies immer noch zu negieren und mit einem "mit den nächsten Spielern wird alles besser" mit wehenden Fahnen unterzugehen nötig mir mittlerweile Respekt ab. Und nicht verwechseln mit der Treue zu seinem Verein. Ich saß auch in der großen Bördelandhalle mit deutlich unter 4000 Unentwegten, als der Wind ganz kalt durch die Magdeburger Handball-Börde wehte.

    Nicht zuletzt wurden kritische Stimmen innerhalb der Organisation entfernt.

    Ist schon bitter, dass scheinbar in den ganzen letzten Wochen, in denen es bergab ging, nichts gemacht wurde. Oder zumindest nichts erreicht.

    Könnte darauf hindeuten, dass der Plan war, mit einem Sieg in der EL in die CL einzuziehen und die Saison als Erfolg zu verkaufen.

    Womit auch alles zur Zukunft von Szilagyi und seinem gelebten Prinzip Hoffnung gesagt ist.

    Kein sportlicher Leiter verpflichtet ohne Trainer die Spieler - er stellt ihm die (finanziell) machbaren vor und der Trainer wählt dann aus. Letztlich sind beide verantwortlich für einen inhomogenen Kader der dann bei Verletzungen nicht ausreicht.

    Es sind definitiv beide für die Zusammenstellung verantwortlich - und für die Verletzungen ist die Trainings- und Belastungssteuerung (Stichwort Auswechseln) nicht zu unterschätzen. Das ist wiederum im wesentlichen der Trainer.

    Insgesamt sehe ich mehr FJ als VS in der "Schuld" - aber auch die "Organisation" die "verdiente Spieler" mit in meinen Augen unnötigen Rentenverträgen ausstattet.

    Jicha würde auch nicht eine einzige Saison zum Verhängnis, sondern eine über mehrere Jahre andauernde Negativentwicklung. Letztlich hat die sportliche Leitung trotz zunehmender Misserfolge immer an ihm festgehalten.
    Es ist also definitiv nicht mehr so, als dass Jicha eine einzelne, definitiv von schwierigen Umständen mit Verletzungen geplagte Saison angelastet werden würde.

    Ich denke, Pytlick wird in Berlin eine ganz andere Rolle spielen, als in Flensburg. Als Halblinker, der NICHT ständig auf der Mitte aushelfen muss, ist er deutlich wertvoller (und an Spielintelligenz, bzw. Spielübersicht mangelt es ihm wahrhaftig nicht, wie man oftmals in der Nationalmannschaft sehen kann).

    Genau. Aber vor allem hat er dann mit Gidsel und Lichtlein zwei Spieler die ihn in die Position bringen können, in denen er seine Stärken hat. Als behelfsmäßiger RM (dazu noch mit diesen Spielertypen auf den Halben wie bei der SG) limitiert man Pytlick total. Er ist eben nicht der Spieler, der vorbereitet und für seine Nebenleute die Kreuzungen anzieht.

    Die Verbandelung mit Szilagyi ist allerdings viel enger als von dir beschrieben.

    Dazu empfehle ich den Podcast "Erste 7" mit Jens Westen und Martin Schwalb. Am 18. Mai war GVS dort zu Gast.

    Die beiden kennen sich bereis mindestens seit ihrer Zeit in Essen, wo sie von 2001 bis 2005 zusammen gespielt haben. Was genau dazu gesagt wurde, erinnere ich nicht mehr, aber ich war beim Hören doch mehrfach erstaunt.

    Versteh mich nicht falsch, er ist auch meine Wunschlösung, aber wenn man bei Kandidaten das Argument "Vetternwirtschaft" aufführt, dann trifft das auf GVS halt auch mehr als zu. Außer natürlich, wenn man sich auch von Szilagyi trennt.

    Vetternwirtschaft ist etwas komplett anderes.

    GvS würde den Job nicht wegen persönlicher Bekanntschaften bekommen oder weil er mal beim THW gespielt hat, somdern weil er aktuell die heißeste Traineraktie im Welthandball ist und aus meiner Sicht so ziemlich alle Anforderungen, die an einen künftigen Trainer gestellt werden sollte, absolut erfüllt. Dazu hat er beim VfL mehr als ausreichend Leistungsnachweise erbracht, sowohl was die Entwicklung der Mannschaft als auch einzelnee Spieler angeht

    Vetternwirtschaft wäre wenn Jicha seinen Job trotz ausbleibender Erfolge behält, einfach nur weil man sich halt untereinander so gut versteht. Oder wenn jemand wie Ilic jetzt den Job, trotz großer Fragezeichen bei der Tauglichkeit als Trainer eines großen Klubs, bekommen würde.