Beiträge von DerMaily

    Das ist eine sehr gute Frage... Darüber zu spekulieren überlasse ich anderen hier. Aber es ist schon sehr merkwürdig warum da ein Titel nach dem anderen geholt wird und auch der Titel verteidigt wird , was ja meiner Meinung nach viel schwieriger ist ... Und man hat nicht einmal die Medienaufmerksamkeit wie beim Hallenhandball , sondern muss sich mit Streams begnügen...

    ich glaube wirklich vergleichen kann man das nicht... Beachhandball ist vom Hallenhandball m.E. inhaltlich genauso weit weg, wie der Hallenhandball vom Feldhandball

    ich denke an 3 erfolgreichen Jahren erfreuen, und hoffen, dass nicht viele magere Jahre folgen, hab mir mal die Statistiken angesehen, vor 2021 war da viele Jahre nicht viel auf der Habenseiten

    ...und die Altersklassenreform wurde abgelehnt. Das halte ich für richtig.

    Ob die Einführung der Bundesliga sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Ich befürchte, es gibt zu wenige, die sich dem (Reise)Stress aussetzen möchten.

    Wobei ich es so verstehe, dass es erst Regionalgruppen geben wird und dann erst bundesweite Finalrunden.

    36 Mannschaften ist jetzt keine Zahl, bei der sich eine bestimmte Struktur aufdrängt (vielleicht 3er Gruppen am Anfang). Unter regionalen Aspekten landen dann überspitzt Dortmund, Leverkusen und Blomberg frühzeitig in einer Gruppe, ob das dann Sinn der Bundesliga ist, dass sich die dann zeitnah gegenseitig aus der Meisterschaft nehmen, ich weiß es nicht.

    hmmm...

    irgendwie weiß ich nicht, ob die diversen Beschlüsse alle so in die gleiche Richtung ziehen

    2. Mannschaften, die bei den höherklassigen Mannschaften, i. d. R. erweiterte A-Jugenden sind, dürfen in die 2. Liga aufsteigen.

    Parallel dazu eine "echte" A-Jugend-Bundesliga. Je nach Ausgestaltung (zum Modus hab ich auf die Schnelle nichts gefunden) dürfte das zu einer erheblichen Mehr-Belastung der Spielerinnen führen, da es mehr als die bisher maximalen 9 A-Jugend-Spiele werden dürften. Vom Leistungsgefälle zwischen den A-Jugenden mal abgesehen. Insbesondere in der ersten Runde gab es schon sehr deutliche Ergebnisse. Da bringen die Spiele in der 3. Liga sicherlich häufig mehr für die Entwicklung.

    B-Jugend als Bundesliga, m.E. auch das gleiche Problem wie heute die A-Jugend, es kommen nur wenige Spiele zusammen. Nur wenige Vereine habe leistungstarke A- und B-Jugenden wo dann aufgerückt werden kann.

    Auch die Kostenfrage für den Spielbetrieb dürfte sich ggf. für einige Vereine stellen. Von Nellingen nach Handewitt ist dann ja schon eine Fahrt fast weiter wie die ganze bisherige Saison im jeweiligen Verbandsbereich und manche Übernachtung könnte auch fällig werden.

    ...und die westdeutschen Mädels sich zu fein für den tiefen Osten sind. ...

    nach einem Blick auf die Karte, dürfte bei dem Argument auch niemand nach Halle oder zum THC wollen,

    und selbst wenn du Recht hättest, gibts auch genug talentierte Ost-Mädels

    abgesehen davon find ich das Ost-West-Käse, gibt in ganz Deutschland schöne und weniger schöne Ecken....

    ansonsten sehe ich es eher so, Tschechien ist nah, und die Lebenshaltungskosten doch immer noch geringer als hier, da spielt man vielleicht auch für 'nen 100er weniger und hat nun Fuß in der HBF-Tür und wird dann bei entsprechender Leistung ggf. auch für andere Vereine interessant

    Gibt es für die neue Saison einen anderen Modus im Pokal?
    Im Rahmenspielplan sind nur noch drei Pokalrunden vor dem Final4 aufgeführt.

    ich meine, mal was gelesen zu haben, dass die Erstligisten jetzt anders einsteigen. Finde den Artikel aber nicht mehr. Bisher war die Runde 1 ja mehr ein Vorqualifikation mit 10 Partien und 7+14 Freilosen.

    Nimm es mir nicht übel! Aber eine "Mannschaft der Saison" ohne eine einzige Spielerin aus Bietigheim, kann ich nicht ernst nehmen. Das ist ein Witz!

    da muss man einfach sehen, wie diese Mannschaft ermittelt wird.

    entscheidend ist da nicht die Leistung über die Saison, sondern einzig die Anzahl der Nominierungen in die Mannschaft der Woche.

    Häufig sind da Spielerinnen aus den Wochenendspielen bevorzugt.

    Auch kann jemand das ganze immer Topleistung bringen, wenn jeden Spieltag halt irgendeine Spielerin der anderen 13 Mannschaften als besser angesehen wurde. Häufig sinds halt die Spielerinnen die an dem Spieltag auf ihrer Position die meisten Tore geworfen haben.

    Gute Jugendarbeit? Oder ein Internat haben und Spielerinnen in der B- bzw. A-Jugend abwerben können? Kühne kam Anfang A-Jugend aus Hannover. Als deutsche B-Jugend-Meisterin und beste Spielerin des B-Jugend-F4.

    Ohne Kühne & Ruwe haben sie das Viertelfinal-Hinspiel -1 verloren. Mit den beiden das Rückspiel +22 gewonnen.

    Deutsche A-Jugend-Teams hängen an 1-2 Spielerinnen und der Rest sind Mitläuferinnen.

    ja, alles richtig, aber

    gegen wen war das Finale beim besagten B-Jugend-Final4 ? Gegen Blomberg

    Kühne war nur das eine Jahr in Hannover , der Wechsel nach Blomberg stand schon lange fest. Wo sollte sie sich auf höchsten Niveau weiter entwickeln. 3 Liga Badenstedt ? Sie war damals gut, aber auch ein Talent muss man weiter entwickeln.

    wo fand das Final Four statt ? in Hannover (Heimvorteil war in letzter Zeit nicht zu unterschätzen)

    Handewitt muss man auch ganz klar sagen, Heimvorteil (mit voller Wiking-Halle) und Mädels die schon mit dem Erreichen des VF auf Wolke 7 waren und nichts zu verlieren hatten. Blomberg hatte was zu verlieren, nachdem diese Mannschaft B und A-Jugend-Vize war. Rückspiel Ruwe und Kühne je 6 Feldtore. Zwischenrunde gegen Leipzig war auch ohne Kühne. Bei weitem nicht so, als ob die beiden jedes A-Jugend-Spiel oder im FF 60 Minuten durchgespielt hätten. Auch das Spiel in Budenheim war ohne beide.

    Und die A-Jugend-Mannschaften hängen nicht an den 1-2 Spielerinnen, die 2 sind es nur die im Zweifel bei engen Spielen den Unterschied machen (können). Das wertet die Leistung der anderen m.E. ab. Aus der HSG-A-Jugend wechseln 7 in den Seniorenbereich:

    Ruwe, Kühne : HSG Liga 1

    Gaubatz : Leipzig Liga 2

    Kryeziu: Bretzenheim Absteiger Liga 2

    1x Liga 3 und bei den anderen ist Ziel noch unbekannt, wobei auch da nach Jahren intensiven Handballs nun Studium und Ausbildung häufig vorgehen.

    Ansonsten vielleicht mal die Kader der 1. Liga durchblättern, wie viele Spielerinnen in Liga 1 und 2 durch die Blomberger Jugend gegangen sind.

    Und es ist ja auch bei weitem nicht so, das alle Internatschülerinnen irgendwo aus Deutschland kommen. Es gibt auch die aus dem näheren Umfeld, und da ist es schon ein erheblicher zeitlicher Unterschied, ob man neben der Schule 4mal die Woche 90 Minuten ein Weg pendeln muss. Wer weiß, ob die ohne Internat oder handballverrückte Eltern dem Handball treu geblieben wären.


    Irgendwo in einem Thread stand in den letzten Tagen was von Leipzig als Sachsenauswahl, Blomberg ist OWL+Weserbergland. Viele aus den Handballkreisen Minden-Lübbecke, Bielefeld-Herford, Lippe...

    Wo wir bei Leipzig sind: Leipzig über 600.000 Einwohner, Blomberg 15.000. Also schon die Wahrscheinlichkeit lehrt, wo eher Spielerinnen aus dem Ort anzutreffen sind... (achja Sachsen 4 Mio Einwohner, Regierungsbezirk Detmold: 2) ;)

    Das Risiko einer Qualifikation hat sich erhöht. Dann hat man 5 Betriebsausflüge zu bezahlen.

    Vielleicht hab ich ja eine andere Vorstellung von Risiko, aber wenn ich schon international dabei bin, sollte schon der sportliche Anspruch da sein, auch so weit wie möglich zu kommen

    finanziell kann ich auch durchaus Aufstiegsverzichte nachvollziehen, aber unter sportlichem Wettbewerb versteh ich da am Ende des Tages doch was anderes

    interessante Stellungnahme des LSB

    - Für den BVB kein Förderstop, weil Trainer entlassen und der Fall vom Verein aufgearbeitet

    - Voraussetzung für Freigabe der Gelder für die HSG:
    aktive Aufarbeitung mit einer klaren Gefährdungsanalyse und Schutzkonzept
    die erfolgreiche Umsetzung würde dann durch den HVW geprüft

    sehr interessante Zuständigkeit, der LSB stoppt, die Verantwortung für die Stützpunkte liegt bei HVW, der scheinbar keinen Handlungsbedarf hatte, aber jetzt wieder das Ergebnis beurteilen soll, Stützpunkt Leiter ist gleichzeitig Vize-Präsident Recht des HVW.

    Irgendwie sollte vielleicht mal das Förderkonzept allgemein angepasst werden, entweder der LSB entscheidet, dann soll er auch das Verfahren aktiv führen. Oder die Verbände entscheiden, dann soll der LSB den Verbänden die Fördergelder zukommen lassen und die organisieren verantwortlich die Mittelverwendung.

    Ja, sehr schade. Wird die Jugend dort dem Erfolg der 1. Mannschaft geopfert? Ich kenne einen Fall, dass eine Spielerin die Einladung, ins Internat zu wechseln, dankend abgelehnt hat.

    dazu ein Update, nach Aussage das Pressesprechers des LSB ist der Jugendbereich nicht betroffen, da aus den eingefrorenen Geldern vorrangig das Athletiktraining der Bundesliga-Mannschaft finanziert würde

    Und da bin ich auf den ganzen Unfug z.B. auch mit der Vergabe/Verweigerung der Jugendzertifikate, wo nach den selbst festgelegten Regeln für ein bestimmtes Kriterium eine einwöchige DHB-Schulung als alleiniger Nachweis der Ausbildungseignung ausreicht, eine A- oder B-Lizenz aber nicht, noch gar nicht eingegangen ...

    ich hatte schon vor ein paar Wochen mit dem Unsinn, der Wochenlehrgang reicht, aufgeräumt, aber hier noch mal die Vergabeanforderung

    Die Trainer der A- und B-Jugend müssen mind. die B-Lizenz innehaben, gleiches gilt für den Trainer der 2. Mannschaft.

    Der Trainer der A- und/oder B-Jugend muss die vom DHB zertifizierte Ausbildung zum Nachwuchstrainer Leistungssport vorweisen können.

    Die Regel ist bestimmt nicht vom Himmel gefallen und da find ich es dann schon traurig, wenn es ein professionell geführter Verein nicht schafft, zumindest einen seiner Trainer/innen für eine Woche auf den Lehrgang zu schicken.... Und die Regel sagen auch klar, wenn ich ein Kriterium nicht erfülle, kann ich das nicht mit einer Übererfüllung eines anderen Kriteriums ersetzen.


    Gibt auch diverse Anforderung zum Trainingsumfang. Z.B. A-Jugend mind 8 Spielerinnen mind. 10 Stunden, das erfülle ich auch nicht mit 999 Spielerinnen die jeweils maximal 9:59 Stunden trainieren.

    Letztlich hat sich die HBF, also die Vereine, die Regeln selbst gegeben. Da soll am Ende keiner rumjammern, wenn die Regeln objektiv nicht eingehalten wurden.