Beiträge von Elias

    Freundschaft!

    Weil sie mussten, weil man defizitär arbeitet. Man darf davon ausgehen, dass wir vom sechsten Jahr in Folge sprechen, in den Summen steigend, und vom neunten in den letzten zehn Jahren. Von daher finde ich "eine gute Basis geschaffen" schon eine interessante Formulierung für eine a) Notwendigkeit und b) für Geld, dass sofort verdampft.

    Das stimmt, der wichtige Punkt c), dass die Bereitschaft weiterhin da ist, fehlt aber.

    Bei den anderen großen Clubs ist es doch auch nicht anders.

    Wer harten Tobak mag, hier entlang.

    Wenig überraschend. Alles gar nicht so schlimm, Jicha stand nur bisschen auf der Kippe und der Geschäftsführer (VS) steht natürlich gar nicht zur Debatte. Betriebsunfall, auf geht’s.


    https://www.kn-online.de/sport/regional…RFMXM55MEY.html

    Das sehe ich ganz anders: Warum sollte man nach Außen hin die wirklichen Überzeugungen kommunizieren? So baut er Jicha eine goldene Brücke und haut eine Vereinslegende nicht in die Pfanne. Wäre es wünschenswert, wenn er über Jicha herzieht?
    Gleiches für Szilagyi: Warum sollte er ihn öffentlich schwächen? Die werden sich ihre Gedanken machen, aber wozu führt es, wenn er Szilagyi öffentlich anzählt? Vielleicht zur Zufriedenheit bei manchen Anhängern vielleicht, aber nicht zu wirklichen Fortschritten.

    Ohne die Einzahlung wäre man bilanziell überschuldet. Die 420k an Einlagen (nicht haftungswirksam) waren nötig, da man anderenfalls ein negatives EK gehabt hätte (-108k) und dann der GF ggfs. zum Insolvenzgericht gehen muss! Ob man tatsächlich überschuldet war oder ggfs. auch stille Reserven in Spieler gelegen haben ist aber müßig, solange man ein positives EK hat. Erinnert ein bisschen an den SCM zu den Zeiten von BUH.

    Das ist zugespitzt formuliert. Selbst wenn das Eigenkapital negativ gewesen wäre, liegt nicht automatisch ein Grund vor, einen Insolvenzantrag zu stellen. Die Insolvenzordnung stellt dabei auf die Fortführungsprognose ab. Negatives Eigenkapital ist nur notwendige, keine hinreichende Bedingung. Überschuldung lässt deutlich mehr Interpretation zu als Zahlungsunfähigkeit.


    Ohnehin halte ich es für müßig, sich über Gewinn oder Verlust von Handballvereinen zu unterhalten. Die wenigsten könnten sich operativ über Wasser halten, entscheidend sind oft die Gesellschafter. Natürlich wäre es besser, wenn man davon weniger abhängig wäre, wie es beim THW schonmal der Fall war.

    "MÖCHTE DABEI SEIN, WENN BEI UNS ETWAS NEUES ENTSTEHT"

    Was nehmen die?

    “Es zeigt, dass wir als THW-Familie von unserem gemeinsamen Weg überzeugt sind und wir uns von diesem auch durch Rückschläge nicht abbringen lassen", sagt THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi

    Da fehlen einem echt die Worte.

    Da hast du schon recht, für den THW wäre es schon besser gewesen, wenn aus Protest gegen Jicha und Szilagyi sein Vertrag aufgelöst würde.

    Wie kann man so krampfhaft dabei versagen, zwischen tatsächlich bedenklichen Entwicklungen und positiven Nachrichten zu unterscheiden?

    Was soll daran schlecht sein, wenn ein Spieler des Vereins glaubt, dass etwas Neues entsteht? Unabhängig davon, ob Jicha nächste Saison noch an der Seite steht, wird das Gesicht des Vereins mit Köster, Makuc und der Rückkehr von Madsen ein anderes werden.

    Für mich eine ganz bittere Nummer von Szilagyi.

    Bisher hat er auch zu nix Stellung genommen und nun dieses öffentliche Anzählen. Da tritt jemand die Flucht nach Vorne an. Er trägt aber genauso viel Verantwortung für alles, wie Filip und muss dann ebenso Konsequenzen bekommen.

    [...]

    Das finde ich ziemlich treffend. Er trägt die sportliche Gesamtverantwortung und ist sowohl für den Rückraum als auch für Jicha verantwortlich. Ich möchte nicht zum zigsten Mal seine Planungsversäumnisse hervorheben, aber die tragen in meinen Augen den größeren Anteil am sportlichen Abschneiden als die zweifelsohne planlosen Auftritte, die auch mit diesem Kader nicht passieren dürfen. Sein Auftreten finde ich höchst fragwürdig, von Selbstkritik keine Spur.

    Wenn dieses sportliche Auftreten keine personellen Konsequenzen nach sich zieht, dann wird kein sportliches Abschneiden jemals eine personelle Kosequenz anch sich ziehen.

    Abgesehen davon hoffe ich, dass keine Übersprungshandlung folgt. Man sollte sich lieber erstmal klarmachen, welche sportliche Entwicklung man einschlagen möchte und wer dafür verfügbar ist. Auf ein unbedeutendes Spiel mehr oder weniger kommt es dann auch nicht an.

    Ein Glück ist man im Finale, ein Spiel von der CL entfernt, so dicht war man länger nicht mehr.

    Das kann und wird morgen hoffentlich noch Kräfte freisetzen, beide Mannschaften kennt man gut und vielleicht kann Ankermann eine größere Rolle spielen.

    Glaubst Du wirklich, dass die Füchse Berlin in der aktuellen Form und bei der Konkurrenz in Köln die Champions-League gewinnen werden?

    Viel wichtiger ist doch, dass sie verhindern, dass sich die Flensburger über die Liga für die Champions League qualifizieren, oder?