Beiträge von Karl

    Zu ZSKA (Google translate aus dem Ungarischen)


    https://daniasport-hu.translat…x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp


    Auch wenn das jetzt nebensächlich erscheint, sind die ausländischen Spielerinnen quasi durch die Umstände gezwungen ZSKA zu verlassen (für Rostow wird ähnliches gelten), rollt den internationalen Transfermarkt natürlich (in der Spitze) auf.


    Vorgängerartikel:


    https://daniasport-hu.translat…x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp


    Ps. die unaufgeregte Darstellung find ich in diesen auch für den (fürwahr eigentlich unwichtigen) Welthandball problematischen Zeiten angemessen.

    Rechtlich ginge ein Ausschluss von russischen (Profi)-Sportlern eigentlich staatlicherseits total einfach, man braucht nur die Kriterien für ein Schengen-Visum etwas nachzuschärfen (könnte auch auf EU-Ebene machbar sein).


    Was tclip schreibt, stimmt natürlich nicht, es gibt auch bislang eine Reihe von Gründen für Einreiseverweigerung von Russland nach Deutschland, etwa der Verdacht auf "mangelnde Rückkehrwilligkeit" u.a. - Einreise Deutschland-Russland ist beidseitig visumpflichtig


    (sorry für das halb-off-topic, aber die ständige Aufschneiderei von tclip mit erfundenen Kenntnissen kann man ja nicht tolerieren)

    Paraolympics muss man noch mal abgrenzen von olympischer Bewegung - da besteht noch eine erhöhte Sensibilität mit 'Ausschlüssen', 'Ausgrenzungen' und so...- liegt halt in der Natur der Paraolympics ;) Hm, wenn die schon...


    Nuja, wie ginge die EHF z.B. mit Spielwertungen um, wenn Einreiseregelungen den Ausschluss von Teammitgliedern der Gastmannschaft bedeuten würden?


    Saporoschje selbst hat übrigens bekanntlich auch weißrussische und russische Spieler unter Vertrag.

    Da droht der EHF wirklich viel Ungemach...


    Durchaus nicht auszuschließen, dass russische und weissrussische Sportler als Mannschaftsbestandteile (also: Vertrag mit nicht-russischem Verein) in einzelne Mitgliedsstaaten nicht einreisen könnten (hab da vor allem z.B. Frankreich im Blick, aber auch sonst..... Großbritannien im Handball ja nicht so relevant)


    @Gleisdreieck/ Saporoschje : Danke! Schwierig jetzt aber, wie die Spiele zu werten sind. Der Verein hat nur mitgeteilt, dass er die 3 Vorrundenspiele nicht bestreiten kann - nicht, dass er sich aus dem Wettbewerb zurückziehen würde.


    Edit: Gerade Ausschluss russischen Sportlern von Paralympics....(puhh, das ist eigentlich die anti-politische Bewegung schlechthin - Druck von einigen Mitgliedsverbänden und Einzelsportlern ausschlaggebend)

    Wenn die übrigens wirklich gut ist, dann wird der BVB der schon gute Bedingungen anbieten haben müssen.


    Ukrainische und weißrussischen Spielerinnen sind z.B. eine Domäne der rumänischen Liga Florilor. Die werden dann schon nicht untätig gewesen sein bei dem allgegenwärtigen Mangel an RRs dort.


    Passt eigentlich auch wieder alles ganz gut in meine Generalthese: Casting für 2025 (Fertigstellung der Halle im Dortmunder Zentrum)

    Naja, es ist schon richtig, dass man in vielen osteuropäischen Staaten als Sportler im Teamtrainingsanzug z.B. zur Ehrung zum Staatspräsidenten geht (war in der alten BRD und der DDR auch noch so). In fast allen Teamkontexten ist der obligatorisch.


    Das muss man aber trennen vom Privatleben....(das wird die junge Frau in Dortmund ja hoffentlich auch haben).


    Und wenn ich mich so an den vorherrschenden Kleidungsstil in einigen 'teutonischen Gegenden' in Dortmund so erinnere, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie da eher durch Geschmack auffallen wird.

    Ja, da muss man mal abwarten, z.B, auch mit dem Wechsel von Schmelzer zu ZSKA Moskau (im Frauenhandball gibt es ja gleich zwei russische Schwergewichte)


    In der Handballwelt sehe ich jetzt keine Neigung zum Ausschluss einzelner SpielerInnen aufgrund ihrer Nationalität, bzw. zum Zwang zu öffentlichen politischen Loyalitätsbekenntnissen bzw. öffentlichen 'Abschwörungen' (wie teilweise in der Kulturwelt).


    Aber wer weiß, was alles noch alles kommt, vll. auch in dem Bereich.....(dann von der Politik ausgehend bzw. nationalen Gesetzgebungen)

    Schon allein aufgrund der ukrainischen Wehrpflicht kommt eine Austragung gegenwärtig auch auf neutralen Boden sicherlich nicht in Frage.


    Die EHF wird aber auch Hemmungen haben, deren Spiele einfach zu Nullen und sie damit praktisch aus dem weiterem Verlauf des Wettbewerbs auszuschließen (hm, man weiß ja nicht, wie lange die Kampfhandlungen andauern)


    Ist schon nicht einfach.

    TCLIP: Du bist völlig off-topic.


    Wenn ich das recht sehen sollte, ist der Ausschluss der weissrussischen und russischen Mannschaften von der EHF schon durchgeführt worden (das sie dagegen etwaige Rechtsmittel eingelegt haben/werden, ist nicht bekannt - Wahrscheinlichkeit und Erfolgschancen wohl auch eher gering), Saporoshje hat sich aber noch nicht aus dem Wettbewerb zurückgezogen? Oder?

    Das ist ein korrekter und sachlicher Sprachgebrauch (völkerrechtliche Kriegserklärungen liegen nicht vor, wenngleich faktisch natürlich...)


    Natürlich könnte eine Konstellation in Zukunft vorhanden sein, dass ein sehr öffentlichkeitswirksamer und symbolbehafteter Wiedereinstieg ukrainischer Mannschaften (nach Waffenstillstand) in die laufenden Wettbewerbe angestrebt wird.


    Nicht wahrscheinlich, aber Möglichkeit kann man ja mal erwähnen.

    Wenn Saporoschje wollen würde, könnte die EHF eine weitere Teilnahme nur schlecht verwehren (auch einen Wiedereinstieg in den Wettbewerb)


    Prinzipiell übrigens auch gegenwärtig...(natürlich auf neutralem Platz)

    Regeltechnisch eigentlich gar nicht so.


    Gut, könnte Bestrebungen geben, Saporoshje zum Viertelfinale 'ehrenhalber' zuzulassen . 30. März für KO-Runde ist ja doch noch etwas hin, aber wird schon knapp

    Also, wenn ich die Meldungen aus dem Frauenbereich anschaue (aus Rumänien, da sind die ziemlich interessiert an der EHF), dann ist ein Vorgehen nach dem Reglement (also Freilose) hoch wahrscheinlich.


    Da Frauen- und Männer-CL einen gemeinsamen Modus haben, ist eine einheitliche Vorgangsweise der EHF wahrscheinlich (wie bei Corona)


    Im Frauenbereich wären mit ZSKA Moskau und Rostow zwei qualifizierte Mannschaften betroffen.

    Problem ist, dass durch so einen 'große Randsportartensender' der Handball in eine Art 'Ghetto' käme - es würden nur 'Hardcoreinteressierte' buchen (bei Sky tippe ich ja mal doch drauf, dass sich der ein oder andere Fußballfan mal 'verirrt' oder Handball als Zusatzargument für ein Abo fungiert)


    Zweites Problem hat Rheiner angesprochen: Schnittmenge zwischen Volleyball, Basketball und Handball erscheint mir eher gering zu sein (man schaue sich mal dieses Forum an).


    Glaube nicht, dass das ein viel versprechender Weg ist - auch kommerziell....


    Was eigentlich fehlt in Deutschland, ist ein frei empfangbarer Sportsender, der nicht auf Fußball fixiert ist (egal, ob privat oder öR - wobei Letzere das nicht politisch durchkriegen würden und auch gar nicht interessiert scheinen).


    Das würde dann hinauslaufen auf die alten 2 Spiele/Woche bei DSF zu festen Terminen (+Platz für einen Streaminganbieter für den Rest). Für die Massenwirksamkeit/Popularisierung wäre das der günstigste Weg.


    CL ist schwierig (genauso wie der Frauenbereich), denke European League als unattraktivste Liga kann man außen vor lassen - CL wäre Argument für so einen Handballspartensender, hm, aber ob die so zieht?


    Kernfrage wäre auch wirklich, wer außerhalb eines Handballfernsehsenders Rechte bekäme - Nationalmannschaftsturniere nur noch auf dem Handballkanal wäre z.B. ziemliche Katastrophe (für den natürlich ein Zugpferd)

    Nuja, Dortmund ist Sitz des Deutschen Handballbundes....(die Handballtradition der Westfalenhalle, 'der guten Stube des deutschen Handballs' ,beschränkt sich auch keinstenwegs auf EC-Spiele von Gummersbach)


    Also, Duisburg, sorry....(fanden da auch z.B. schon mal Weltmeisterschaftsendspiele statt? (ohne dass irgendein anderer Endspielort in der alten BRD auch nur im Ansatz denkbar gewesen wäre?)

    alter sack schreibt:

    Zitat

    Da OWL im Gegensatz zu Dortmund Handballland ist,


    Also, wenn eine Großstadt in Deutschland traditionell mit Handball assoziert wird, dann isses Dortmund (nuja, ob Dortmund eine Großstadt ist? Okay, aber wesentlich größer als Kiel; Essen gibt es noch - unweit Dortmunds, und eigentlich auch noch Einzugsgebiet, wenn es nicht die starren und fast unüberwindbaren Städtegrenzen im Ruhrgebiet gäbe - im Osten natürlich noch Leipzig und Magdeburg, aber ist auch ein bissel was Anderes, wegen DDR-Geschichte)


    Lange Jahre haben sich übrigens der Handballkreis Minden-Lübbecke (Hochburgen liegen vor allem im Bereich des Altkreises Minden) und Dortmund einen 'Wettkampf' geliefert um den größten Handballkreis Deutschlands (Dortmund natürlich ungleich höhere Einwohnerzahl)


    Weder die Mindener Vereine (auch der ehemalige mehrmalige deutsche Frauenmeister Eintracht, der vor fast 20 Jahren schlichtweg an mangelnder Resonanz einging), noch die Dortmunder Vereine, hatten jedoch jemals dementsprechendes Hallenpublikum.


    Man darf gespannt sein, wie sich Hallenneubauprojekte auswirken werden (für Dortmund bin ich optimistisch, dass da großes Potential drinliegt)


    Edit: Hallenzuschauerzahlen für sich sagen wenig aus, könnte sogar sein, dass die HBF ähnlich oder mehr Zuschauer hat als die ungarische oder rumänische Liga (für Letztere gibt es keine mir bekannte Zuschauerstatistik, Zuschauerangaben zu einzelnen Spielen sind unüblich - und dann gibt es Anwurfzeiten wie wochentags um 12 Uhr beim Bukarester Stadtderby Stiinta vs. CSM, keine Fernsehübertragung als Ursache) - die Bedeutung der Ligen in der Sportöffentlichkeit ist aber sicherlich ungleich höher als in Deutschland.


    Ps. Irgendwie läuft das Editieren bei mir aber technisch nicht so recht rund seit der neuen Forensoftware (unter Chrome)

Anzeige