Beiträge von Tobi75

    Die Frage ist doch eine ganz andere. Wer hat diesem jungen Mann eingeredet zu einem Club zu wechseln, den es in 3 Jahren nicht mehr geben wird?

    Dann muss er wieder rausziehen in die große weite Welt.

    Dafür hat er dann in seiner Vita zu stehen, dass er beim FC Barcelona gespielt hat. Das kann er dann noch seinen Enkeln erzählen.

    Ich habe was diese Verpflichtung angeht ein wenig Infos:

    Der Vertrag mit Zechel wurde schon vor der Verpflichtung von Bergendahl durchgeführt, damals hat man versucht Zechel sofort zu bekommen. Erlangen wollte Zechel aber lieber auf die Tribünen setzen anstatt ihn sofort ziehen zu lassen.

    Daraufhin hat man sich mit Stuttgart geeinigt und Bergendahl verpflichtet.

    Langfristige Vereinbarungen kann man im beiderseitigen Einvernehmen auch lösen. Durch die Verpflichtung von Bergendahl hat sich eine Situation ergeben, die bei Vertragsabschluss wohl nicht vorhersehbar war und schon relevant in der Bewertung der zukünftigen Zusammenarbeit sein kann. Offensichtlich ist das aber für beide Seiten in Ordnung, ansonsten hätte der Spieler sicher dargelegt, dass er unter den Umständen (Nr.3) nicht kommen will oder der Verein, dass man keine Verwendung hätte. Kurz gesagt: Der Spieler will das offenbar und der Verein sieht eine Entwicklungsperspektive und Verstärkung. Ich bin gespannt was der Trainer draus macht. Herzlich willkommen Tim Zechel.

    Ich weiß nicht, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn in einem Post nur die paar Fehlentscheidungen gegen Magdeburg aufgezählt werden. Da könnte man fast meinen, dass der SCM verpfiffen wurde.

    Und wenn man immer nur hinhört, wenn der Kommentator die Berliner lobt, dann ist das persönliches Pech. Auch Magdeburger Aktionen wurden oft genug positiv hervorgehoben.

    Du musst schon Aktion und Reaktion einsortieren. Die "Rechtfertigung" hinsichtlich der Fehlentscheidungen ist die Replik auf den Bevorteilungsvorwurf, insbesondere von einem einzelnen Rufer hier. Und wenn jemand bzgl. der SR schreibt: "...das Problem waren Sachen, die nur sie gesehen haben (alleine bei vier Angriffen der Füchse in der ersten Hälfte)" dann finde ich legitim diesen Vorwurf/diese Meinung zu prüfen durch Fakten zu entkräften. Wir erleben ja immer wieder, wie Meinungen und Behauptungen zur Wahrheit werden, nur weil keiner widerspricht. Und wenn sich jemand die Mühe Macht, die Szenen noch mal anzuschauen und zu analysieren, dann ist das schon in Ordnung, wird leider bei dem geradezu missionarischen Eifer des o.g. users keine Wirkung zeigen.

    Diese Sichtweise ist schon etwas "speziell". Liegt deine Select-ive Wahrnehmung am Ball?

    Hier hat doch kaum jemand von einer einseitigen Schiedsrichterleistung gesprochen. Vielmehr haben nahezu alle einfach nur eine ganz schwache Schirileistung gesehen.

    Selbst wenn man den Oberinquisitor des Schiedsrichterwesens ausblendet, gab es - gerade zu Beginn des Spiels - genügend andere Kommentare, die eine Bevorteilung des SCM sahen/vernuteten. Das hat mit einer "speziellen" Sichtweise nichts zu tun.

    "Heimschiris?"

    "Geht ja gleich gut los GEGEN die Füchse mit den Entscheidungen, so wird es schwer"

    "Schiedsrichter "gefühlt" pro SCM..."

    "Sind eben keine Auswärtsschiris"

    Von Kretzsche vielleicht, von den anderen nicht, vor allen nicht von denen, die ausser ihrer Zeit als Spieler absolut nichts erreicht haben außer Geschwafel abzusondern.

    Das war anders gemeint. Bei Alfreds Entlassung in MD (der Wechsel zum VfL stand schon fest) wurde seinerzeit 3 Vertreter der Mannschaft gefragt, ob sie mit dem Trainer bis Saisonende weitermachen wollen. Einer davon war K73 und sie sprachen sich gegen ihn aus, hatten damit Anteil an der vorzeitigen Trennung. So hab ich das jedenfalls in Erinnerung und insofern auch deja vu...

    Wenn du alles durch fast ersetzt, steig ich in den Honda :hi: Aber im übertragenen Sinne haste Recht. Es passt schon. Und dass der angesagte Kempa dann auch klappte, war die Sahne auf der Torte.

    Wenn du "alles" durch "fast" ersetzt, ergibt das keinen Sinn mehr. Wenn, dann würde ich das "fast" ergänzen, bestenfalls vor "alles :hi: ".

    Das Thema wurde gestern auch bei DYN diskutiert. Da gab es die These, die finde ich auch ganz interessant und könnte passen, dass die Schiedsrichter etwas mehr Abwehrarbeit zulassen und oftmals nicht bei jedem Wurf mit Abwehrkontakt ein Foul gepfiffen wird. Dadurch gibt es mehr Würfe aus der Bedrängnis, die für den TW leichter zu parieren sind.

    Den Gegenbeweis hast Du doch gestern miterlebt. Der kroatische Torwart war phänomenal und die Abwehr hatte daran keinen Anteil. Wie viele knochenfreie haben wir nicht im Tor unterbringen können? Dass auf die Linie der SR zu schieben, halte ich für nicht tragbar.

    Mir ist das schon zu kritisch. Man sollte bei aller berechtigten Analyse nicht vergessen, dass keineswegs damit zu rechnen war, dass Deutschland ins Halbfinale kommt.

    So ist es. Erst mal Glückwunsch zum Halbfinale. Dass das Spiel gestern kein Gradmesser war, dürfte jedem klar sein. Dass man sich so dämlich in der Chancenverwertung anstellt, war nicht zu erwarten und selbst mit einem Grundmaß an Konzentration hätte man das gewinnen müssen. Für mich, war das auch ein Indikator, unter welchem Druck das Team stand und was da abgefallen ist - leider viel zu viel bzw. vom Level zu tief. So ist das aber manchmal. Entscheidend wird sein, wie wir das HF spielen und da erwarte ich schon in gewisser Weise ein Ungarnspiel mit Kampf, Herz und Konzentration. Schafft man das, wird man auch mit einem guten Gefühl aus der EM gehen und um einige personelle Erkenntnisse reicher.

    Steinert scheinbar Deutschlands bester RA...wie geil.

    Die erste Viertelstunde hatte ich schon Kopfschmerzen. Irre was die Ungarn da abgezogen und aus welchen Distanzen mit enormer Körperlichkeit geschossen wurde. Umso beindruckender wie das hinten dichtgekäpft wurde und eine Kante wie Banhidi quasi komplett rausgenommen wurde. Starker Kampf da von Golla, Köster und später Kohlbacher. Großartig.!!! Die Moral stimmt und der Rest kommt von selbst... Glückwunsch und genießen!

    ... Gislason in der Form von gestern ist schon sehr stark.

    Das fand ich allerdings auch. Das was der da gestern gemacht, hat war großes Kino. Knorr war ein ums andere mal entnervt und angeknockt. Sicher haben das die Schiedsrichter auch großzügig zugelassen, aber er hat es eben auch gut ausgereizt. Hut ab.

    Wollen wir mal ehrlich sein, die beiden Spiele bisher waren gut für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung. Ansonsten waren es doch mehr oder weniger "Vorbereitungsspiele". Diese konnten gut zum Einspielen und Varianten erproben genutzt werden.

    Wo die Mannschaft wirklich steht wird sich morgen im Spiel gegen Frankreich zeigen. Ich glaube nicht, daß Frankreich noch so eine durchwachsene Leistung wie gestern zeigen wird.

    Ein Gegner wie z. B. Portugal hat uns in den ersten Spielen leider gefehlt und damit gab es auch keine richtigen Streßsituationen die das Team durchmachen musste und bewältigen konnte.

    Ich freue mich über das bisher erreichte, aber am Ende haben doch meistens (nicht immer) Mannschaften solche Turniere erfolgreich beendet, bei denen es zwischendurch auch mal gehakt hat.

    Morgen Abend wissen wir mehr und ich hoffe auf einen Sieg, der der Mannschaft dann den Push für alles weitere gibt.

    Den ersten Absatz würde ich teilen, wenn Frankreich gestern gegen die Schweiz mit 10 Toren gewonnen hätte. Einem Gegner, der offensichtlich leistungsfähig ist (CH), so chancenlos dastehen zu lassen, lässt bei mir einen positiven Hoffnungsschimmer zurück. (Gut es könnte auch sein, dass sich Frankreich leistungstechnisch soweit nach unten orientiert hat, dass es nicht mehr für ganz nach oben reicht. Das glaube ich aber nicht. )

    Ansonsten sind wir tatsächlich nach dem Frankreichspiel schlauer.

    Was mir aber unabhängig davon gefällt, ist das Auftreten der Mannschaft und das scheinbar intakte Gefüge. Schauen wir mal, ob das nur Fassade ist und auseinanderbricht, wenn mal etwas Druck entsteht oder ob da mehr geht. Bisher sieht das für mich aber sehr gesund aus.

    Soweit ich es in Erinnerung habe, war der Ball sogar im Tor von Eisenach...

    Aber zumindest daran, dass Eisenach einen technischen Fehler begangen hat , Leipzig im Ballbesitz und im Konter war, hast nichts auszusetzen?

    nein, nein...völlig d'accord, nur dass es eben kein Tor war und dass man einen Ball der die Torlinie nach Spielende überquert als tatsächlich, faktischen Torerfolg bezeichnet bedarf nun mal einiger Annahmen und Zwischenschritte, die den Sachverhalt des faktischen interpretationswürdig machen. Für den einen ist das eben faktisch, objektiv und sehr sicher ein Tor und für andere vielleicht die längste Praline der Welt - ganz sicher, wer weiß das schon?

    Sehe ich genauso. Wenn man die "verlorenen" Sekunden eindeutig nachweisen und nachvollziehen kann, gibt das bestehende Regelwerk nichts anderes her. Auch der Spielverlauf in den letzten Sekunden belegt eindeutig, dass Leipzig in innerhalb dieser 6 Sekunden einen Treffer erzielte, der aber nicht mehr anerkannt wurde. Damit wäre ein spielentscheidender Fehler eindeutig vorhanden. Das Regelwerk sieht in einem solchen Fall nur die Möglichkeit einer Spielwiederholung vor. Wenn hier von Eisenacher Seite immer wieder angeführt wird, man sei an diesem Vorgang "unschuldig" und könne demnach nicht bestraft werden, so ist das in dieser Form nicht richtig. Wenn Eisenach einen Fehler gemacht , der eine wirkliche "Bestrafung" zur Konsequenz hätte, würde das Spiel im Nachgang für Leipzig gewertet werden. In diesem Fall steht aber gegebenenfalls eine Spielwiederholung mit offenem Ausgang zur Debatte, bzw. zum Gerichtsentscheid. Dies wäre dann keine Bestrafung sondern die logische Konsequenz aus einem Fehler des Kampfgerichtes, der letztlich eine Mannschaft bevorteilte und die andere benachteiligte.

    Wäre ich Eisenacher, würde ich argumentieren, dass man wusste, dass mit der verbleibenden Spielzeit der Außen keine/eine geringe Chance hat, innerhalb der Spielzeit abzuschließen. Man hat die Abwehr darauf ausgelegt und den Wurf außerhalb der angezeigten Spielzeit in Kauf genommen. Wären 6 Sekunden mehr auf der Uhr gewesen, hätte man anders verteidigt. Ob das valide ist, kann dahingestellt bleiben. Allein die Behauptung, dass eine Bundesligamannschaft ihr Abwehrverhalten nicht auf die konkrete Spielsituation anpassen würde oder gar kann, ist ja abwegig. Insofern ist es doch völlig klar, dass mit 6 Sekunden auf der Uhr eine andere Spielsituation entstanden wäre. Leipzig hätte anders angegriffen und Eisenach anders verteidigt. Da jetzt zu sagen, das Tor ist ja nach Spielende gefallen und soll rückwirkend zählen, ist m.E. schon ziemlich absurd. Und auch die Argumentation, man hätte ja aus dem Spiel erkennen können, dass dieses oder jenes passiert wäre, weil Eisenach so und Leipzig so (in anderen Szenen oder der Schlussphase) agiert hätten... naja, dann braucht man Spiele auch nicht mehr spielen. Dann soll der Algorithmus ermitteln, was mit hoher Wahrscheinlichkeit passiert wäre oder auch nicht.

    Dass man das Kampgericht für dessen Fehler bestraft sehen will, kann ich ja nachvollziehen. Ein Wiederholungsspiel sehe ich bei Leipzig. Ich glaube nicht, dass der underdog den coup wiederholen kann oder wird. Dass Eisenach dann von geklauten Punkten sprechen würde, ist wohl klar. So oder so, wird das Thema nicht "friedlich" enden. Ich persönlich würde die Punkte in Eisenach lassen.

    Es gab mal vor Jahren einen Fall in der 2. Liga, wo in der Schlussphase während laufender Zeitstrafen ein Spieler zu viel spielte. Die benachteiligte Mannschaft legte Einspruch ein.

    Das Bundessportgericht wies den Einspruch ab. Begründung: Tatsachenentscheidung. Das Kampfgericht hat den Fehler nicht wahrgenommen, also konnten sie auch nichts ahnden lassen.

    Das Bundesgericht widersprach dem und entschied auf Spielwiederholung. Begründung: Das Kampfgericht hat seine Aufgabe vernachlässigt. Sie hätten es sehen müssen!

    Genauso wie das Bundesgericht damals seh ich das hier auch. Sie müssen das sehen, dass die Zeit weiterläuft! Dafür sitzen sie da.

    Und hier ist sogar zusätzlich ein Delegierter dabei - mit der Hauptaufgabe, Regelverstöße zu verhindern.

    Das mag ja in der Begründung vergleichbar sein, nicht aber in den Folgen. In dem o.g. Fall wird richtigerweise diejenige Mannschaft bestraft, die den Fehler gemacht hat. Hier hat die zu bestrafende Mannschaft aber nichts falsch gemacht und das Kampfgericht wäre eigentlich zu sanktionieren. Das geht aber nicht. Dass Leipzig in den letzten Sekunden auch nichts falsch gemacht hat, ist mir dabei bewusst. Dieses Dilemma gerecht aufzulösen ist nicht möglich.