Wer wählt denn das Team des Jahres? Jornalisten?
Deutsche Sportjournalisten
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Favoriten laut Buchmachern sind übrigens Deutschland und Spanien. Alle andern weit dahinter.
Der spanische Nachwuchs wird nach Niederlagen gegen die Färöer Inseln und heute gegen Portugal nach der Hauptrunde ausscheiden.
Der Titel Mannschaft des Jahres sollte dem SCM in der Stadt und im Bundesland sicher sein. Auf Bundesebene sollte er es eigentlich auch werden, auch wenn ich daran nicht glaube.
Die Fußballvereine sind mangels Europäischer Titel dieses Jahr wohl außen vor. Der SC Magdeburg ist sicherlich ein Kandidat. Gleichauf sind die Telekom Baskets Bonn, die die Basketball Champions-League gewonnen haben, in der BBL nach der regulären Spielrunde souverän den 1. Tabellenplatz belegt haben und in den Playoffs Vizemeister geworden sind. Aktuell ganz vorne sehe ich aber die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft, die Vize-Weltmeister geworden ist, damit zum ersten Mal seit 70 Jahren eine WM-Medaille im Eishockey erreicht hat und zusätzlich eine Mannschaft aus deutschen Sportlern ist. Da wird es schwierig, dies in der zweiten Jahreshälfte noch zu übertreffen.
Jo, gute Arbeit vom girl, hier nochmal den Beweis reinzustellen.
Standbilder sind doch kein hinreichender Beweis. Selbst wenn er zu Beginn der Aktion außerhalb des Torraums ist, betritt er im weiteren Verlauf ebendiesen und falls er dabei noch den Ball berührt haben sollte, dann hätte es einen Strafwurf geben müssen. Aber ein einzelnes Foto aus einem einzelnen Blickwinkel kann dies nicht widergeben.
glaub die aufteilung der sterne ist
1.titel 1.stern
5.titel 2.stern
10.titel 3.stern
15. Oder 20.titel 4.stern
Ab 3 Meister-Titeln -> 1 Stern
Ab 5 Meister-Titeln -> 2 Sterne
Ab 10 Meister-Titeln -> 3 Sterne
Ab 20 Meister-Titeln -> 4 Sterne
Quelle: HBL
Eigentlich kein gerechtes Berechnungssystem meiner Meinung nach. Danke für Deinen Hinweis!
Würden die Punktesummen anstelle der durchschnittlichen Punkte pro Verein herangezogen, dann hätten kleinere Nationen mit weniger Teilnehmern fast keine Chance den Rückstand zur Spitze aufzuholen.
Was stimmen muss: der SCM ist der Handballverein mit der längsten erfolgreichen Zeitstrecke. Der erste internationale Titel war 1978 der Cup der Landesmeisterschaft, gefolgt von 1981 und gefolgt von der Champions League 2002 und 2023. Das macht einen Zeitraum von 45 Jahren. Sehr, sehr geil. Generationsübergreifend erfolgreich.
Beim VfL Gummersbach lagen zwischen dem Europapokal der Landesmeister 1968 und dem Europapokal der Pokalsieger 2011 "nur" 44 Jahre.
Allerdings gewann Frisch Auf Göppingen bereits 1960 den Europapokal der Landesmeister und war zuletzt 2017 im EHF-Pokal erfolgreich. Diese 57 Jahre kann der SC Magdeburg also frühestens 2034 übertreffen. ![]()
Herzlichen Glückwunsch an den SC Magdeburg zum Titelgewinn in der Champions-League. Es waren drei spannende Spiele gleichwertiger Mannschaften, die es alle auch verdient gehabt hätten, aber schlussendlich hat sich der SC Magdeburg durchgesetzt.
Die erste Halbzeit war eine Gala-Vorstellung von Alex Dujshebaev und der Spielzug in den letzten 6 Sekunden vor der Halbzeit war schlicht weltklasse. Aber in der zweiten Halbzeit war die SCM-Abwehr super auf ihn eingestellt und er war fast komplett kaltgestellt. Andreas Wolff war für mich der beste Torwart an diesem Wochenende, aber es fehlte den Polen in der Schlussphase die nötige Kaderbreite, um den Titel zu gewinnen.
Es war ein "Erlebnis" das Finale inmitten der SCM-Fans im Unterrang mitzuerleben. Wahrscheinlich hätte ich manche Entscheidung der meiner Meinung nach gut agierenden Schiedsrichter auch nicht wahrhaben wollen, wenn der VfL Gummersbach in einem so wichtigen Spiel auf dem Feld gestanden hätte und der mir an den Kopf geworfenen Vorwurf des mangelnden Patriotismus war nach einem Kölsch bzw. einer Cola während der Spielunterbrechung auch schnell wieder vergessen. ![]()
Schlussendlich haben wir alle ein hochklassiges Final4 erlebt, dass sportlich, stimmungstechnisch und in puncto Entertainment die nationale Ausgabe in den Schatten egstellt hat.
Warum so pessimistisch? Wer Barca schlägt, kann auch Kielce schlagen! Die Tagesform, vor allem die der TW, wir entscheidend sein.
Ich sehe Kielce leicht im Vorteil. Sie haben keine verletzungsbedingten Ausfälle und waren gestern nach moderaten 60 Spielminuten durch, während der SCM in den 70 Spielminuten des ersten Halbfinales körperlich wesentlich mehr investieren musste. Sollte Andreas Wolff erneut so parieren wie gestern, dann könnte es sich sogar frühzeitig Richtung der Polen entwickeln.
Andererseits hat Magdeburg gestern bewiesen was mit Willen und Teamgeist möglich ist und in Köln war das schon oft der Schlüssel zum Erfolg für den vermeintlichen Außenseiter... (Ich erinnere nur an Hamburg 2013, Flensburg 2014, Kielce 2016, Montpellier 2018 oder Skopje 2019)
Der Torwurf erfolgte nicht direkt vom Anwurf weg, sondern der Anwurf war der Pass auf den Werfer, den man danach hier im Screenshot beim Torwurf sieht.
Wo ich wirklich gespannt bin, ist, ob Trainer anfangen, rote Karten für den Gegner zu ziehen. Gibt‘s das in anderen Sportarten irgendwo? Kann mich gerad nicht dran erinnern, das schon mal gesehen zu haben.
In der 18. Minute des ersten Halbfinales musste ich an Deinen Kommentar denken, als Gisli Kristjansson für sein Foulspiel gegen den Außen eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Ich habe die Szene nur in Realgeschwindigkeit in der Halle gesehen, noch keine Videobilder vom Spiel gesehen und das Vergehen wirkte nicht so hart war wie im DHB-Pokalfinale, aber dennoch machte es für mich den Eindruck, dass er einen Schritt in den Außen hinein macht, ihn am Fuß trifft und zu Fall bringt. Als Trainer würde es mir da durchaus in den Fingern kribbeln, die Challenge zu ziehen. Ist zwar ein Risiko so früh im Spiel, aber durchaus möglich, dass dann der gegnerische Schlüsselspieler disqualifiziert wird.
Die logische Konsequenz daraus, dass den Trainern eine Challenge zusteht, muss zwangsläufig sein, dass "die Vereine "Beobachter" in der Halle und/oder mit Liveübertragung am Laptop platzieren werden, um dem Trainer zu signalisieren, wann bzw. ob eine Challenge angebracht wäre.
Das war ein toller und spannender Halbfinaltag in der Kölnarena. Glückwunsch an den SC Magdeburg zum Einzug ins Halbfinale bzw. dazu, dass der FC Barcelona in der zweiten Halbzeit den Faden komplett verloren und das Spiel aus der Hand gegeben hat. Perez de Vargas fand überhaupt nicht ins Spiel und am Ende war es eine unglaubliche Willensleistung der Magdeburger. ![]()
Das Siebenmeterwerfen wird in die Geschichtsbücher eingehen. Nur 3 Tore bei 9 Schützen! Lag es am Hallenboden? Lag es am Ball? Barcelona verwirft im Spiel insgesamt fünf Siebenmeter und vier davon waren Aufsetzer über die Latte. Eine solche Häufung auf diesem Niveau habe ich noch nicht erlebt. Vor neun Jahren erlebte Hampus Wanne seine persönliche Sternstunde beim Siebenmeterwerfen in der Kölnarena und heute gehört er zu den tragischen Figuren.
Im zweiten Halbfinale war der Spielstil beider Mannschaften deutlich behäbiger. In den ersten zwanzig Minuten war ich begeistert von den harten und platzierten Würfen von Dainis Kristopans. Aber nach zwei Fehlwürfen fehlte ihm sichtlich der Mut es erneut zu probieren und er verkümmerte zum ungefährlichen Passgeber. Er hat sein Potenzial gezeigt, aber mit dieser Psyche, wird er es in Melsungen schwer haben. Mir schien, dass es Paris St. Germain an Wechselmöglichkeiten fehlte. Zwar wurde zwischen Angriff und Abwehr regelmäßig die Hälfte der Feldspieler gewechselt, aber die sechs, die im Angriff auf der Platte standen, mussten das fast alleine über das ganze Spiel machen. Es fehlten Optionen von der Bank, um auf den Spielverlauf zu reagieren. Zudem war das zweite Halbfinale geprägt von sehr guten Torhütern - wobei Andreas Wolff knapp die Nase vorne hatte gegenüber Andreas Palicka. Insofern fand ich den Sieg der Polen durchaus gerechtfertigt - auch wenn ich in der Halle die letzte Aktion im Mittelkreis als Paradebeispiel für Regel 8:10c) erachtet habe. Leider kamen die Schiedsrichter des zweiten Halbfinales nicht an die Leistung ihrer Kollegen im ersten Spiel heran, lagen oft mit ihren Entscheidungen daneben und haben auch in der letzten Situation gefühlt den Überblick verloren.
Dieses Jahr dürfte es wenig Zweifel darangeben, dass die besten Mannschaften Europas es zum Final4 nach Köln geschafft haben.
Der FC Barcelona ist erneut ohne Niederlage in die Endrunde eingezogen und Favorit auf den dritten Titel in Folge. Die einzige Saisonniederlage in bislang 57 Pflichtspielen der Saison 2022/23 gab es allerdings im Superglobe-Finale ausgerechnet gegen den SC Magdeburg. Die Magdeburger wissen also wie man Barcelona besiegen kann, aber dennoch gehe ich von einem Sieg der Spanier aus.
Im zweiten Halbfinale trifft KS Kielce, Champions-League-Sieger 2016, auf Paris St. Germain, den ewigen Titeljäger. Das Duell sehe ich komplett offen - drücke aber den Polen die Daumen. Barcelona gegen Kielce wäre die Neuauflage des dramatischen letztjährigen Finales.
Veranstaltungszeitraum des IHF Super Globe:
07.-12. November 2023 (gemäß IHF-Homepage)
17.-23. Oktober 2023 (gemäß Wikipedia bzw. Asiatischem Handball-Verband)
02.-08. Oktober 2023 (gemäß HBL-Rahmenspielplan 2023/24)
Aktuell würde ich lieber noch keine Flüge nach Saudi- Arabien buchen.
Ok, ich will die HE nicht mit Twitter vergleichen - aber wir sind auf einem guten Weg
Hat Elon etwa schon angefragt?
[...] Aber es gibt drei Erstligisten, die erst im Achtelfinale, welches am 12. und 13. Dezember 2023 stattfindet, eingreifen. Und das sind die drei besten Mannschaften vom REWE Final4 2023 Sieger Rhein-Neckar Löwen, Finalist SC Magdeburg und Dritter SG Flensburg-Handewitt.
[...]
Wurde das im Rahmen des DHB-Pokal Final Four 2023 schon kommuniziert? Ich höre zum ersten Mal von dieser Regelung. Damit hat das Spiel um Platz 3 einen echten sportlichen Wert gehabt.
Bei GV Sigurdsson habe ich in der Tat wegen P3 überlegt, mich dann aber doch für Benno entschieden. Die Arbeit in Gummersbach hat allemal ein Lob verdient. Allerdings gilt es, diese zu bestätigen, vor allem, wenn starke Spieler den Verein verlassen. Das ist noch nicht passiert, aber ich bin positiv gespannt, wie er das gelöst bekommt.
Einerseits sollte nach meinem Verständnis beim Team der Saison 2022/23 allein die Leistung dieser einen Saison bewertet werden und ein Spieler oder Trainer könnte in dieser Auswahl stehen, selbst wenn es ein absoluter Ausreißer nach oben gewesen sein sollte.
Falls Du aber "muss dies bestätigen" unbedingt als Kriterium anführen willst, dann müsste dies auch für Christian Prokop in Hannover und Sebastian Hinze bei den Rhein-Neckar Löwen gelten. Beide haben erstmals nach Amtsübernahme bei ihren aktuellen Vereinen eine erfolgreiche Saison absolviert und in beiden Fällen war in der Rückrunde ein Leistungsabschwung der Mannschaften zu erkennen.
Klassenerhalt mit 17 Punkten, das hat es schon lange nicht mehr gegeben und sagt einiges... Da kann man sich in Minden und Hamm bedanken. Bin gespannt wie das nächste Saison weitergeht.
Mit Ausnahme der Saison 2016/17 hätten in den letzten zehn Jahren in den Spielzeiten mit regulär 18 Mannschaften 17 Punkte immer zum Klassenerhalt genügt.
Alles anzeigen01. SG Flensburg-Handewitt +3
02. SC Magdeburg +0
03. THW Kiel -2
04. Füchse Berlin -1
05. MT Melsungen +4
06. SC DHfK Leipzig +5
07. Frisch Auf Göppingen +8
08. Rhein-Neckar Löwen -3
09. TBV Lemgo -1
10. HSG Wetzlar +6
11. TSV Hannover-Burgdorf -5
12. HC Erlangen +0
13. Bergischer HC +0
14. Stuttgart +0
15. Hamburg -8
16. Gummersbach -6
17. Minden +0
18. Hamm +0
Sechs Volltreffer, aber auch eine sehr breite Streuung, die zu mäßigen 52 Punkten führt - wobei mich meine Fehleinschätzung bzgl. des VfL Gummersbach natürlich freut.
Wer am 17. Juni mit der Deutschen Bahn anreist, sollte sich rechtzeitig informieren bzw. mit Unregelmäßigkeiten im Fahrplan rechnen.
Kölnische Rundschau: Darum ist der Kölner Hauptbahnhof am 17.Juni gesperrt