Beiträge von gummiball

    Ich habe die Situation gesehen.

    Der TW grätscht volle Pulle in die Flugbahn des Balls. Wenn das dann !automatisch! 2 Min sind, dürften Aussenspieler nur noch unterhalb der Gürtellinie am Goalie vorbei werfen.

    Regel 8:8d

    https://dhbv2prod-cmscorestack-dhbv2prodcmscorecontentb65-11cpqdtat54qz.s3.eu-central-1.amazonaws.com/fileadmin/redaktion/DHB-live-/Seitenbaum/02_Verband/Schiedsrichter/Regelwerk/2024/IHF-Spielregeln_Hallenhandball_D.pdf

    Ich habe zu keinem Verein irgendwelche Sympa-/Antipathien.

    Der 2. Gesichtstreffer waren keine 2 Min, da der Keeper sich mit Kopf und Körper in die Flugbahn bewegt und letztendlich den Ball mit dem Gesicht hält. Ohne Bewegung hätte er ein heißes Ohr gehabt und der Ball wär im Tor gewesen. ...wahrscheinlich. Aber genau deswegen wären 2 Min falsch gewesen!

    Ich habe das Spiel nicht gesehen, insofern kann ich die Situation im Detail nicht bewerten.

    Aber, es ist irrelevant, was der Torhüter für eine Bewegung macht. Der Werfer ist für den Wurf verantwortlich, wenn er frei wirft. Wenn er den Torwart am Kopf (ohne vorher am Arm oder sonst etwas) trifft, ist es eine 2min-Strafe.

    Hannover gegen SG, tadellose Leistung von Schulze/Tönnies.

    Die relativ lange Leine gefällt mir eh besser als das ständige Reingepfeife und damit Spiel zerstören.

    Irgendwie verwirrend, wenn Du für Dinge lobst, die in diesem Spiel explizit nicht so umgesetzt worden sind.

    Wie ich im Spielthread bereits geschrieben habe, haben sie Uscins in der zweiten HZ gleich zwei (!!!) Vorteile weggepfiffen. Und wie sie dieses Geschichte mit dem Einwurf (abgefälschter Ball in der zweiten HZ) gelöst haben war auch nicht gut. RS hat da mal gar nichts mitbekommen und erst auf den Hinweis von Hannover versucht irgendwas dem Krickau zu erklären. Eigentlich ne klare Sache gewesen, aber wenn man es so verkauft, naja 🙈!

    OMG, war zum Glück am Ende kein großer Faktor, aber was Schulze/Tönnies da teilweise gepfiffen haben!!!

    In der ersten HZ wird Pytlick förmlich umgerissen und es gibt Einwurf für Hannover und am Ende wirft Mensah den Ball weg und bekommt für nichts noch einen Freiwurf!

    Dazu noch den Vorteil für Uscins in der Kreuzbewegung weggepfiffen und kurz danach nochmal in seinen Wurf, der Buric noch durch die Hosenträger rutscht.

    Auch falsch. Er macht im Gegensatz zu Kristiansson nämlich einen sauberen Nullschritt.

    Egal wie oft Du das dementieren wirst, es waren nach dem Prellen genau drei Schritte. Eigentlich albern über eine Grundschulmatheaufgabe, „zählen bis drei“ überhaupt zu diskutieren, nur weil es Gisli ist. Als besonderer Service, es war die Spielzeit 47:09 und bei der ARD kam (für die, die es real nicht richtig mitbekommen) sogar eine Wiederholung, in der es langsamer zu sehen war.

    Und auch für Herrn Pytlick gilt der Grundsatz, dass es nach dem eigenen Anprellen keinen Nullschritt mehr gibt. Aber gut bei Magdeburg ist „immer und alles“ Schritte und bei Flensburg ist es ein sauberer Ablauf.

    Wessen Fanbrille hast Du noch gerade auf? 🙈

    Wo steht das klipp und klar in den Handballregeln? So klar sehe ich das nicht. Nach deiner Definition dürfte ich als Abwehrspieler ja komplett von der Seite in den Laufweg des Angreifers reinlaufen um ein Offensivfoul zu ziehen, denn das wäre ja dann "nicht nach vorne auf den Angreifer zu bewegt".

    Das seitliche sogenannte "Begleiten" sehe ich auch nicht als das Problem an, sondern das seitliche Reinlaufen in den Laufweg des Angreifers ohne vorherigen Körperkontakt. Für mich ist das ganz klar dann kein Offensivfoul sondern genau das Gegenteil.

    Ich denke, man muss das auch mal aus einer anderen Sicht betrachten.

    Der "Laufweg" ist ja ebenfalls nicht definiert und in diesem Sinne bedeutet "Laufweg" nicht zwingend geradeaus sondern kann auch seitlich sein. Aus der anderen Perspektive gesehen, läuft der Angreifer dann nämlich in den seitlichen "Laufweg" des Abwehrspielers. Dies bitte ganz emotionslos als Alternative bewerten.

    Die Definition des STF ist ja auch, "wer zuerst den Raum eingenommen hat" und, wenn das der Abwehrspieler mit dieser Art "Laufweg" ist, dann hat der Angreifer, der diesen Raum "geradeaus" einnehmen will, einfach schneller zu sein.

    Ich denke, dass das wichtigste Beurteilungskriterium ist, ob der Abwehrspieler es schafft, den Angreifer frontal aufzunehmen und, auch nicht minimal, nicht von der Seite!

    Nun ja, das ist ja wie zu besten Zeiten von Silvio Heinevetter, da hat auch ständig jeder gefordert, dass man den rausschmeißen soll. Es ist aber nun einmal so, dass ich niemanden sanktionieren kann, der sich nicht unsportlich verhält. Und häufige Kommunikationsaufnahme, auch wenn sie nervt, ist eben nicht unsportlich.

    Und, bzgl. den emotionalen Ansprachen von manchen Trainern, es ist einfach in manchen Hallen so, dass man anders nicht zu den Schiris durchkommt, da ja auch die Trainer gegen den Lärmpegel ankämpfen müssen. Ich glaube es war bei dem Spiel des THW in Mannheim, als Filip Jicha, im TV gut zu erkennen, während einem Time-Out mit Fabian Baumgart Kontakt aufnehmen wollte, was aber nicht geklappt hat. Nicht immer ist eine impulsive Ansprache auch als "Angriff" zu werten.

    Und nein, Bennet Wiegert macht selten den Erklärbären, sondern legt seine Sicht der Dinge dar, die natürlich bei allerlei möglichen 50:50 Auslegungen nicht unbedingt verkehrt ist. Er versucht halt aus dem 50:50 ein 60:40 oder besser ein 70:30 zu machen, was als Trainer auch sein Job ist. Es ist letztlich die Sache der Schiedsrichter, wie sie darauf reagieren oder eben nicht. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass nicht alle Trainer einen kommunikativ fairen Umgang (wie sie ihn für sich selber einfordern) mit den Schiedsrichtern pflegen.

    Petkovic hat mal gesagt, dass er als Auswärtsmannschaft mit einem 40:60 leben kann, aber wenn es in Richtung 30:70 geht, dann "geht so mit Petko nicht".

    Ich würde es ja fast mal ausprobieren. Aber gerade in unteren Ligen ist nicht immer jeder Schiri ausrechenbar. Ich fürchte die rote Karte und den direkten Siebenmeter.

    Was aber ja einen Regelverstoß bedeutet. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Du in den letzten 30sec, bei angezeigtem passiven Spiel den fünften Pass spielst, ist..... wirklich verdammt gering 😉.

    Viel schlimmer finde ich, dass selbst Kay Holm den Ablauf des Anwurfs falsch wiedergibt.

    Der Ball muss nicht bei dem Anwerfenden sein, sondern sich lediglich innerhalb der Anwurfzone befinden! Das bedeutet, dass der Spieler am Ende der Anwurfzone stehen kann und der Pfiff bereits dann erfolgt, wenn der Ball in die Anwurfzone hinein fliegt.

    Es steht, nach der Regeländerung, nirgendwo, dass der Anwerfende den Ball in der Hand haben muss!

    Regel 10, 3b Absatz 2

    https://dhbv2prod-cmscorestack-dhbv2prodcmscorecontentb65-11cpqdtat54qz.s3.eu-central-1.amazonaws.com/fileadmin/redaktion/DHB-live-/Seitenbaum/02_Verband/Schiedsrichter/Regelwerk/2024/IHF-Spielregeln_Hallenhandball_D.pdf

    Nix für ungut, aber:

    1. schreibst Du jetzt drei Beiträge, aus denen jeweils hervorgeht, dass Du die Regel nicht verstanden hast oder verstehen willst! Denn nicht jedes Foul setzt die drei Angriffe außer Kraft, sondern nur eine progressive Bestrafung!

    2. Ich habe mir eben gerade die Situation nochmal angesehen und da war niemals ein Foul. Gempp gibt dem Abwehrspieler mit seinem Arm einen Schubser, hier hätte man auch gerne auf Stürmerfoul entscheiden können, der Abwehrspieler fällt dann hin und Gempp stolpert über diesen! In der Folge steht er nicht auf, ein Mitspieler winkt sogar noch in Richtung Mitspieler/Bank und dann stehen vier Mitspieler bei ihm. All das signalisiert ja wohl ausreichend, dass irgendwas nicht stimmt. Und selbst wenn man das als Foul bewertet hätte, wäre eine progressive Bestrafung ein Witz gewesen!

    Also haben die beiden Schiedsrichter, in dieser Situation, alles richtig gemacht.

    Es gibt aber bei dieser Regel auch gravierende Schwachstellen.

    Wenn sich ein Abwehrspieler bei einem Offensivfoul verletzt, dies klar zu erkennen ist, der Angreifer aber korrekterweise keine Strafe bekommt, dann muss der Abwehrspieler 3 Angriffe raus obwohl ja er gefoult wurde.

    Auch können Fehlentscheidungen eine noch größere Tragweite bekommen, wenn z.B. durch eine Fehlentscheidung ein 7er + 2 Minuten verwehrt werden, dazu dann noch der Angreifer behandelt werden muss, dann laufen gleich 3 Dinge gegen eine Mannschaft wegen einer einzigen Fehlentscheidung.

    Finde die Regel grundsätzlich nicht verkehrt, aber es sollte bei der Bestrafung noch eine Abwägung möglich sein.

    Wir müssen hier nicht die Regel an sich auseinandernehmen, dafür gibt es den Regelbereich.

    Aber ja, was den ersten Teil angeht, ist es natürlich unglücklich, wenn so etwas aus einem Stürmerfoul resultiert. Bezüglich dem zweiten Teil hat es, wenn es tatsächlich so ablaufen würde, aber nichts mit der Regel an sich, sondern mit der Beurteilung der Spielsituation durch die Schiedsrichter zu tun.

    Zunächst einmal scheinst Du die letzten Jahre nicht viel mitbekommen zu haben, denn diese Regeländerung ist ja nicht wirklich neu, als dass man da jetzt erst drauf aufmerksam werden könnte, und zum anderen inzwischen von allen akzeptiert.

    Ich muss Dir auch deutlich widersprechen, nicht der Schiedsrichter verschafft dem Team ein Nachteil, sondern der Spieler selber, der durch seine Körpersprache suggeriert, dass er verletzt ist. Ein Schiedsrichter reagiert nur auf Aktionen, die auf dem Feld passieren. Wenn es nicht so schlimm ist, dann hat der Spieler im Regelfall ausreichend Zeit, um selber wieder aufzustehen und entweder weiterzuspielen oder selber zur Bank zu gehen. Zu einem großen Teil fragen die Schiedsrichter nach, aber es gibt einfach die Situationen, die aus Sicht der Schiedsrichter ein sofortiges reinwinken der Betreuer erfordert. Und man stelle sich das Geschrei vor, wenn es wirklich etwas ernsthaftes ist, der Schiedsrichter geht erstmal zum Spieler, um von ihm die Freigabe zu erhalten, ob er jemanden auf's Feld bitten soll.

    Es ist doch ganz einfach, seit dieser Regeländerung haben die "plötzlichen Wehwehchen" merklich nachgelassen. Die Spieler wissen, dass sie 3 Angriffe aussetzen müssen, wenn ein Betreuer auf's Feld gerufen wird und stehen im allgemeinen sehr schnell wieder auf, um das zu vermeiden. Wenn sich jemand "verkalkuliert" und eigentlich nur ne große Show für die Halle abziehen wollte, dann überlegt er es sich beim nächsten Mal oder muss damit leben, dass der Schiedsrichter erneut so handelt.

    Im Großen und Ganzen ist, wie oben bereits erwähnt, diese Regeländerung voll akzeptiert und jeder weiß woran er ist. Und ja, das Spiel ist hierdurch wesentlich ansehnlicher geworden.