Hildesheim - Melsungen

  • 26. Mai 2007, Sa.:
    15.00: Eintracht Hildesheim - MT Melsungen : --:-- (--:--)

  • Muss einfach mal ein paar Sätze los werden zu Melsungen... ;)


    Erstens, für mich die schlechteste Leistung einer Mannschaft die sich bei uns vorgestellt hat... :verbot:


    Zweitens, für mich die leisestens Fans (und das trotz zweier Fanbusse) die in Hildesheim waren, da hättet ihr auch getrost zu Hause bleiben können, denn eine Unterstützung ward ihr nun wirklich nicht für Eure Mannschaft... :nein:


    Drittens, für mich das schlechteste Torwartgespann der Liga, Ok, Djordjic ist schon 41, aber trotzdem, ein Schatten seiner selbst zu den guten alten Wallau-Zeiten, der hat ja garnichts angefasst, ich meine, was wäre das für ein Debakel geworden wenn unser Shooter Kabengele (9Tore) nicht nur je Halbzeit 15Minuten gespielt hätte ??? :cool:


    Und viertens und letztens, Euer übergewichtiger Kreisläufer Chalkidis, die Unsportlichkeit in Person, kloppt und teilt aus wie ein großer, und wenn er dann endlich mal einen zurück bekommt, beschwert er sich beim Schiri und fordert zwei Minuten für seinen Gegenspieler... :wall:



    Egal, trotzdem allen noch ein schönes Pfingstwochenende und Glückwunsch den Melsungern, das sie nicht abgestiegen sind, obwohl es mich nach der heute gezeigten Leistung doch sehr wundert... :lol:

    :thefinger: Europapokal-Sieger - Besieger 2007 :thefinger:

  • Tja man kann ja nicht immer von einem Spiel ausgehen.... ;)


    Genauso wie Zoran mal einen schlechten Tag haben kann, wie es laut deiner aussage gestern gewesen sein muss (habe das spiel nicht gesehen), hatte er diese saison trotz seiner 41 Jahre spitzentage an denen er der mannschaft den Sieg gerettet hat. :)


    Zu den Fans kann ich auch nichts sagen... :nein:
    aber 2 Busse muss ja nichts heißen. ;)


    Chalkidis - übergewichtig? ?(


    Naja, anbei der Spielbericht der MT, denke der Hedin hat recht mit dem was er sagt.


    Glückwunsch an die MT trotzdem zum Klassenerhalt und viel Glück nach Hildesheim für die nächste Saison...


    Melsungen in Hildesheim völlig von der Rolle (26.5.2007 )
    In Hildesheim gab es am vorletzten Spieltag der Saison nichts zu holen. Mit einer deftigen, aber dennoch in jeder Beziehung verdienten 28:37(13:21)-Schlappe im Gepäck kehrte die MT Melsungen vom bereits als Absteiger feststehenden Tabellenschlußlicht zurück.

    Dabei hatte es, zumindest was das Ergebnis anging, zunächst gar nicht so schlecht ausgesehen. Zwar lagen die Niedersachsen von Beginn an in Führung, doch schien der MT-Rückraum an die formidable Vorstellung gegen Düsseldorf am vergangenen Wochenende nahtlos anknüpfen zu können. Daniel Valo, Grigorios Sanikis, Petr Hazl und noch einmal Valo konnten jeweils Rückstände egalisieren, bevor Michal Kraus ein wunderschönes Kempa-Anspiel von Hazl zum 5:5 verwerten konnte. Nur eine Minute später traf auch Giorgos Chalkidis vom Kreis zur ersten Melsunger Führung des Tages. Eine Führung aber, die im Nachhinein betrachtet vielleicht der Anfang vom Ende war.

    Es schien fast, als hätten die Spieler mit diesem erstem Führungstreffer ihr Tagwerk als vollbracht angesehen, als hätten sie das Spiel in diesem Moment abgehakt. Anders sind die "ominösen 45 Sekunden" nicht zu erklären, die den Hildesheimern direkt anschließend genügten, aus dem Rückstand eine eigene 2-Tore-Führung zu machen. Der vor dem Anpfiff als bester Eintracht-Spieler der Saison ausgezeichnete Sven Lakenmacher erzielte vom Kreis den Ausgleich, die MT vertändelte nach Anwurf das Leder, und der heute beste Hildesheimer, Damien Kabengele, ließ sich nicht lange bitten. Erneut Anwurf, mehrere Querpässe, Ballverlust, Tempogegenstoß und Tor durch Oliver Tesch. Die so erspielte erste Zwei-Tore-Führung der Gastgeber war der entscheidende Bigpoint im Spiel, von dem sich die MT nicht mehr erholen sollte. Thiede und Kabengele legten sogar noch nach, bevor Robert Hedin per TimeOut versuchte, die Seinen wieder in die Begegnung zurückzubringen.

    Für die nächsten neun Minuten schien das auch zu klappen. Ivan Brouko's Tempogegenstoßtor nach herrlichem Paß von Petr Hazl über das gesamte Feld brachte die Bartenwetzer wieder auf 13:11 in Schlagdistanz. Doch erneut war die Blockade da, Hildesheim zog auf 15:11 davon, Petr Hazl scheiterte auf der Gegenseite mit Strafwurf am hervorragend disponierten Vaskevicius. Zoran Djordjic löste den bis dahin glücklosen Radek Musil zwischen den Pfosten ab, der nach der Auszeit ins Spiel gekommene Petr Hruby lochte in seiner unnachahmlichen Manier gegen zwei Gegner zum 15:12 ein.

    Dann aber brachen fast alle Dämme. Hildesheim spielte sich phasenweise in einen Rausch, Melsungen wirkte dagegen überfordert. Die Abwehr stand in dieser Phase nicht einmal schlecht und eroberte auch den ein oder anderen Ball, aber nach vorn klappe absolut nichts mehr. Lediglich Ivan Brouko konnte Vaskevicius noch einmal zum 17:13 überwinden, ansonsten herrschte das blanke Chaos vor der Hildesheimer Deckungswand. Gorpishin und Christophersen stießen ständig aus dem ohnehin sehr aggressiven und beweglichen Eintracht-Abwehr hervor, machten die Räume mehr als eng und zwangen Hazl und Co. immer wieder zu unvorbereiteten Würfen. Nutznießer der vielen Ballverluste und anschließenden Tempogegenstößen waren Kabengele und Hoffmann, die noch je zweimal trafen, sowie Christophersen und Tesch. 21:13 zur Pause, und angesichts der schwachen Vorstellung wenig Hoffnung für ca. 200 mitgereiste nordhessische Fans.

    Robert Hedin reagierte, stellte seine Defensivabteilung einmal mehr völlig um. Hruby kümmerte sich um Lakenmacher, Kraus wich Kabengele nicht mehr von den Fersen. Dazu agierten Kontic und Balomenos vorgezogen bis zur Neunmeterlinie. Nun zeigte Hildesheim deutliche Schwächen im Umgang mit dieser Variante, die ähnlich ja schon in Minden Erfolg gezeigt hatte. Djordjic entschärfte Geschosse von Hoffmann und Kasmauskas, die Abwehr eroberte ebenfalls zwei Bälle. Alles jedoch, was daraus resultierte, war ein einziges Tor von Valo. Und das setzte sich über lange Minuten genau so fort. Viele Ballgewinne hinten, aber ebenso viele Ballverluste vorn. Dazu noch ein wenig Pech wie bei Kraus' erobertem Ball, der dann unglücklich auf seinen Fuß sprang, und die Gastgeber glücklich in Ballbesitz bleiben ließ. Eine erste Strafzeit von Kontic endete noch ausgeglichen, die zweite von Balomenos direkt anschließend nutzte Kabengele mit zwei Siebenmetertoren zum Ausbau der Führung auf 10 Tore (26:16; 40.).

    Spätestens jetzt war klar, daß für die Gäste nichts zu gewinnen sein würde in der umgebauten S-Arena. Längst hatten die enttäuschten Fans ihre Ansprüche reduziert auf "wir woll'n euch kämpfen seh'n", ging es nur noch um die Art und Weise, wie man sich letztlich in die Niederlage fügt. Und den Willen konnte man den MT-Spielern wirklich nicht gänzlich absprechen. Das war ganz einfach einer dieser Tage, an denen schlicht gar nichts geht. Was aussah wie ein dummes Mißverständnis zwischen Hazl und Sanikis war eigentlich ein klares Foul, das aber nicht geahndet wurde. Die beiden konsternierten MT-Spieler konnten nur noch zusehen, wie Hoffmann den sofort eingeleiteten Tempogegenstoß zum 28:17 versenkte.

    Hedin versuchte es noch einmal mit einer Auszeit bei verbleibenden 18 Minuten auf der Uhr. Für Petr Hazl, der schon mit einer Handverletzung in die Partie gestartet war, und nie seine sonst gewohnte Sicherheit im Spielaufbau erreichte, war das Spiel danach beendet. Für ihn übernahm Sanikis den Part des Spielmachers. Chalkidis kehrte an den Kreis zurück für den zwar viel rackernden, aber insgesamt ebenfalls glücklos agierenden Hruby. Auch die Defensive wurde noch einmal umgestellt, diesmal auf 6-0. Robert Hedin versuchte wirklich alles, auch wenn das Spiel längst verloren war.

    Tatsächlich fing sich Melsungen endlich ein wenig, auch wenn nach wie vor die Quote der technischen Fehler atemberaubend hoch war. Beide Mannschaften steckten angesichts des klaren Resultates merklich zurück. Bei der MT vermißte man leider den letzten Willen, zumindest für die vielen mitgereisten Fans noch etwas zu zeigen. Sinnbildlich dafür ein eigentlich schon abgeblockter Ball, den man ohne große Probleme hätte unter Kontrolle bringen können. Stattdessen hechtet Christophersen nach dem Leder, rappelt sich wieder hoch, zieht an zwei verdutzten Rot-Weißen vorbei und vollstreckt zum 32:23. Diesen unbedingten Einsatz suchte man bei den Nordhessen heute leider vergeblich.

    So konnte sich die Eintracht in den verbleibenden Minuten darauf beschränken, den Vorsprung einigermaßen kontrolliert über die Zeit zu bringen. Gerald Oberbeck, der für den erkrankten Lars-Henrik Walther den Trainerpart übernommen hatte, brachte noch Nachwuchskeeper Andreas Stange, der sich mit zwei sehenswerten Paraden den verdienten Applaus der schon Minuten vor Abpfiff stehend applaudierenden Fans abholte. Am Ende hieß es absolut verdient 37:28 für den schon feststehenden Absteiger über einen Gegner, der nur durch die gleichzeitige Niederlage der HSG Wetzlar beruhigt in den letzten Spieltag gehen kann. Die heutige Leistung der MT gab dafür jedoch keinerlei Anlaß!

    Stimmen zum Spiel

    Robert Hedin: Ich möchte erst einmal Hildesheim gratulieren zu den zwei Punkten. Bei uns ist nichts gelaufen heute, wir haben fast alles falsch gemacht. Bei Hildesheim muß man sagen, wenn sie so das ganze Jahr gespielt hätten wie heute, hätte alles ganz anders ausgesehen. Wir kamen ein bißchen besser ins Spiel zum Ende der zweiten Halbzeit, aber das ist eigentlich auch schon alles Positive von unserer Seite.

    Leid tut es mir für die vielen mitgereisten Fans, die uns wie immer toll unterstützt haben. Bei ihnen müssen wir uns entschuldigen für diese Leistung. Aber sie können mir glauben, daß bestimmt kein Spieler absichtlich so schlecht gespielt hat. Es gibt solche Tage in der Saison, an denen gar nichts funktioniert, und so einen Tag hatten wir heute.

    Gerald Oberbeck: Wir haben heute alle für unseren Trainer gespielt, der im Krankenhaus liegt. Wir wollten beweisen, daß wir besser sind als es der Tabellenstand aussagt, und das ist uns eindrucksvoll gelungen. Wir haben uns in der vergangenen Woche konzentriert auf die Dinge, die wir in der erfolgreichen Aufstiegssaison richtig gemacht haben, und die Umsetzung hat heute sehr gut geklappt. Wir haben uns taktisch gut auf Melsungen eingestellt, so daß wir, was die Deckung von Melsungen anging, ein paar gute Sachen parat hatten. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Wir werden auf diese Leistung aufbauen und alles daransetzen, mit den hervorragenden Zuschauern hier in Hildesheim versuchen wiederzukommen.

    Statistik

    Eintracht Hildesheim: Vaskevicius, Stange; Lakenmacher 3, Kabengele 9/4, Nikolov 1, Christophersen 6, Hoffmann 7, Kasmauskas 3, Thiede 3, Gorpishin, Limberg, Tesch 4, Boese 1

    MT Melsungen: Djordjic, Musil; Brouko 3, Kraus 1, Kontic, Hazl 4/3, Valo 6, Hruby 2, Sanikis 4, Chalkidis 6, Kurtagic 1/1, Balomenos 1

    SR: Colin Hartmann (Magdeburg) / Stefan Schneider (Barleben)

    Zeitstrafen: 4 - 4 (Nikolov 48:08, Kasmauskas 52:27; Kontic 33:12, Balomenos 37:51)

    Strafwürfe: 5/4 - 5/4

    Hazl scheitert an Vaskevicius (20:13)

    Lakenmacher wirft über das Tor (42:57)

    Zuschauer: 2.000 in der S-Arena, Hildesheim

    (M.Koch, MT-Pressestelle)
    Druckversion

  • Endergebnis: 37:28-(21:13HZ).
    Von Melsungen hatten wir mehr erwartet und sicherlich auch die 200 mitgereisten Fans-nur wo waren die? :lol:
    Eintracht führte von Anfang an und ging mit einem 8 Tore-Vorsprung in die Kabine. Bereits in der 43. Minute führte Hildesheim mit 29:17, sodass zum Schluss ein hochverdienter 37:28 für Eintracht heraussprang.
    Wenn Kabengele die ganze Zeit durchgespielt hätte, wäre wohl die 40er-Marke überschritten wurden :lol: Die Magdeburger bekommen einen Diamanten aus Hildesheim- ihr werdet mit ihm viel Spass haben :D
    Ansonsten verabschiedete sich Eintracht von seinen Fans kämpferisch und mit einem sehenswerten Spiel sodass sie bereits 5 Minuten vor Spielende mit Standing Ovations belohnt wurden- und diejenigen, die uns nichts in der Rückrunde zugetraut hatten, wurden eines besseren belehrt :thefinger: :thefinger: :thefinger:
    Und wer wirklich die Eintracht kennt, weiß eins:
    Wir werden zurückkommen und zwar bald, das ist sicher!!! :cool:

    Eintracht Hildesheim1861

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