Das erste Spiel konnte Westwien in eigener Halle knapp mit 25:24 für sich entscheiden. Das wäre schon eine verrückte Konstellation, wenn Westwien als amtierender Meister die Segel streichen müsste.
Handballliga Austria
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Weiß jemand, ob Markus Kolar nochmal eine Saison bei den Fivers dranhängt?
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Heute das 2. Finalspiel, diesmal Heimvorteil für HC Linz. Halle seit einer Woche restlos ausverkauft. Spiel wird auf ORF Sport plus übertragen.
Einige Spieler von Westwien, welche bekanntlicher Weise den Spielbetrieb einstellen, wechseln übrigens zu den Oberösterreichern.
Zum Status von Markus Kolar habe ich keine Infos.
Atzgersdorf, welche kürzlich eine frisch renovierte Halle bezogen, hat übrigens den Aufstieg in die 1. Liga verpasst.
Neu nächstes Jahr der UHC Hollabrunn, erstmals in der höchsten österreichischen Spielklasse vertreten.
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Mit einem Sieg im letzten Spiel seiner Vereinsgeschichte wird Westwien österreichischer Handball Meister 2022/23.
Endstand: HC Linz - Westwien 26:30.
Gratulation an die Grün Weißen!
Ich werde mir erlauben in den nächsten Tagen einen Thread
"Westwien wird österreichischer Meister und muss Spielbetrieb einstellen"
zu eröffnen.
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Westwien spielt nach der de facto Auflösung im Vorjahr in der 2. Liga und hat als erster Zweitligist letztes Wochenende den österreichischen Handballcup gewonnen, im Finale den Veranstalter des F4s, Schwaz, sensationell besiegt
Auch in der 2. Liga ist man Tabellenführer und wird voraussichtlich auch Meister.
Ob man aufsteigt ist aber absolut ungewiss, genauso wie eine Europacup Teilnahme.
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Heute 20:20 Uhr die Entscheidung über den österreichischen Meistertitel im 3. Finalspiel. Beide Teams haben ihr Heimspiel gewonnen, im 3. Spiel heute muss die Entscheidung fallen.
Hard gegen Linz
Live auf ORF Sport plus und Krone TV

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Wow, der HC Linz erreichte mit nur 9 Siegen aus 22 Spielen als Achtplatzierter die Play-Offs und konnte sich heute nach Verlängerung zum Meister krönen. Noch erstaunlicher wird die Geschichte, wenn man in die vorherige Saison 2022/23 zurückblickt. Damals beendete der HC Linz die Hauptrunde ebenfalls mit mehr Niederlagen als Siegen auf Platz 7 der Tabelle und erreichte in den Play-Offs das Meisterschaftsfinale.
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Damit Linz nach 28 Jahren wieder Meister.
Trainer der letzten Meistermannschaft 1996 übrigens der unvergessene Paul Tiedemann.
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Seit geraumer Zeit läuft wieder die HLA.
Die Liga verspricht wieder Ausgeglichenheit, nach drei gespielten Runden sind die BT Füchse die einzige Mannschaft noch ohne Punkteverlust.
Hinter den BT Füchsen steckt eine Spielgemeinschaft zwischen Bruck und Trofaiach aus der Obersteiermark.
Bruck wurde in den 90er Jahren österreichischer Meister, verschwand zwischenzeitlich aber sogar im Landesverband.
Am Wochenende gab es einen klaren Sieg über Bregenz, wo durch den Abgang von Tobias Wagner scheinbar sehr viel Qualität verloren ging.
Als einziges Team noch punktelos der regierende Cupsieger und. Aufsteiger Westwien, welcher sich die Saison bisher wohl anders vorgestellt hat.
Aber die Saison dauert noch lange.

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Halbfinale Fivers Wien gegen Hard mit Nachwehen.
Die Gäste siegten im 2. Durchgang des Siebenmeterwerfens und zogen nach dem Sieg im Hinspiel vermeintlich in das Finale (Gegner Krems oder Linz) ein.
Vor dem 2. Durchgang im Siebenmeterwerfen gab es eine Diskussion ob hier die gleichen Spieler (wie Geschehen) antreten müssen oder nach jedem Paar kurzzeitig entschieden werden kann.
Die Fivers als Verlierer des Duells legten nach Spielende Protest gegen die Wertung ein.
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Zunächst sollten die IHF Handball-Regeln gelten. Sofern für die Handballliga Austria diesbezüglich keine abweichenden Regeln gelten, dann dürfen nach den ersten fünf Schützen für die nächsten fünf Siebenmeterwürfe auch neue Spieler benannt werden. Die Reihenfolge, in der die fünf Spieler zur Linie schreiten, kann kurzfristig (nach jedem Paar) entschieden werden, aber die fünf Spieler für den Durchgang müssen vorher festgelegt werden.
ZitatRegel 2:2
[...] Jede Mannschaft benennt 5 Spieler. Diese Spieler führen im Wechsel mit der anderen Mannschaft je einen Wurf aus. Die Reihenfolge der Werfer ist den Mannschaften freigestellt. Die Torwarte können frei gewählt und gegen einen anderen zur Teilnahme berechtigten Spielern ausgewechselt werden. Spieler dürfen sowohl als Werfer als auch als Torwart eingesetzt werden.
Die Schiedsrichter bestimmen das Tor, auf das geworfen wird. Die Mannschaft, die das Losen gewinnt, entscheidet, ob sie oder die andere Mannschaft mit dem Werfen beginnt. Nachdem beide Mannschaften je fünf Würfe durchgeführt haben, wechselt die beginnende Mannschaft für die nächsten fünf Würfe, wenn das 7-m-Werfen fortgeführt werden muss, da der Spielstand nach je fünf Würfen immer noch ausgeglichen ist.
Für diese Fortsetzung benennt jede Mannschaft wiederum 5 Spieler. Hierbei dürfen dieselben Spieler wie beim ersten Durchgang benannt werden, auch ein Wechsel einzelner oder aller Spieler ist möglich. Diese Regelung ist bis zur endgültigen Entscheidung anzuwenden. Ein Sieger steht jedoch bereits fest, wenn eine Mannschaft nach einem Wurfwechsel in Führung liegt. [...] -
ad. Arcosh
So ist es. Die Schiedsrichter haben ihren Fehler bereits eingestanden, die Fivers zogen jedoch den Protest vorbildlich aus Gründen der Sportlichkeit zurück.
Das Finale steht seit gestern fest: Der UHK Krems wird Gegner von HC Hard sein.
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Letztes Wochenende begann auch in Österreich wieder die Liga - und sie scheint ausgeglichen wie noch nie. In den sechs Spielen endete kein einziges Spiel mit mehr als einem Tor Differenz. Die größte Überraschung lieferte dabei Wiederaufsteiger Hollabrunn, welcher dem klaren Favoriten HC Hard einen Punkt abnahm. Leider im Gegensatz zu früheren Jahren wieder eine Unmenge an Legionären in der Liga unterwegs. Ausnahme hier die Fivers welche nur auf der Torhüterposition einen nicht für das österreichische Nationalteam spielberechtigten Akteur haben.
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Heute feierte der Österreichische Handballverband sein 100 jähriges Jubiläum. Dabei wurde die neue Sportarena in Wien gegenüber dem Happelstadion eröffnet. Sie steht an Stelle des Radstadions, Schauplatz der Männer Handball B WM 1977 und ist eine wirklich schöne zweckmäßige Sporthalle für 3000 Zuseher/innen, war restlos ausverkauft. Das wirklich gelungene Programm begann bereits Vormittags mit Nachwuchsspielen und einem Spiel der WHA.
Höhepunkt war am Abend ein Männer Freundschaftsspiel Österreich gegen Ungarn, welches die Gäste mit 31:27 für sich entschieden.
Es bleibt zu hoffen, dass es in der Sportarena Wien noch weitere Handball Events geben wird.
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Gunnar Prokop wurde gestern auf politischer Ebene für sein Lebenswerk - Hypo NÖ - geehrt. Dazu meine herzliche Gratulation und mein Dank für großartige Spiele in der Südstadt, welche mir in Erinnerung bleiben werden.
Zur Zeit erlebt Hypo NÖ, International mittlerweile unbedeutend, auch einen nationalen Absturz. Erstmals hat man in der heimischen Liga zwei Spiele hintereinander verloren, am Wochenende droht gegen Tabellenführer Tulln die dritte Niederlage in Folge.
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Neben seinen Verdiensten hat er sich international mit diese beispiellosen Aktion den A..lochpreis verdient. Damit wird er ausserhalb Österreichs immer verbunden bleiben.
Gunnar Prokop, der unfairste Trainer der WeltExterner Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Das Gunnar Prokop polarisiert war klar, auch ich bin nicht immer mit seinen Aktionen einverstanden gewesen. Es war glaube ich nie sein Ziel den Fairness Pokal zu gewinnen, er hat andere Pokale für den österreichischen Frauenhandballsport gewonnen. Pokale, welche man in Österreich nie wieder gewinnen wird. Und dafür hat er sich diese Ehrung verdient.
Aktuell sind die österreichischen Vereine im Frauenhandballsport international ein Opfer, verlieren sang und klanglos im schwächsten Europacupbewerb gegen Vereine aus den Großmächten (Ironie) Griechenland und Tschechien, wobei Korneuburg mit einem Minus von 38 überhaupt den Vogel abgeschossen hat.
Ich bin froh die nie mehr wieder kehrende Zeit der großen Spiele in der Südstadt miterlebt haben zu können, auch das meine Kinder noch den letzten Europacupsieg, zugegebenermaßen nach Ende der Ära Prokop, erleben durften.
Györ ist von Wien Gott sei Dank nicht so weit entfernt, auch habe ich in Györ eine gute Kartenquelle, das ist für mich das Tor zur großen Handball Welt geworden.
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80 JAHRE HANDBALL WESTWIEN (1946-2026)
Im Jahr 1946 wurde die Handballsektion von Westwien gegründet und kaum ein anderer Verein hat den Männerhandballsport in Österreich so geprägt wie die Hietzinger (Hietzing ist der 13. Bezirk in Wien).
Erstmals wurde man im Jahr 1966 österreichischer Meister, fünf weitere sollten folgen, zuletzt im Jahr 2023. Zudem holte man zwei Vizemeistertitel und drei Cupsiege (zuletzt 2024) in die Bundeshauptstadt.
Wenn man die Geschichte des Vereins betrachtet wird man an eine Hochschaubahnfahrt erinnert. Die anfänglich Blau Gelben, ab den 70er Jahren grün weißen (zum Wechsel der Vereinsfarben gibt es zwei Thesen), beendeten im Jahr 1979 ihr Sektionsdasein und wurden eigenständig, nach dem Rückzug von Hauptsponsor Schuh Ski fiel man kurzzeitig in ein Loch. Mit nur einem Punkt in 26 Spielen stieg man im Jahr 1981 aus der Staatsliga A ab und wurde mit nur zwei Siegen bei 20 Niederlagen im Folgejahr in der Staatsliga B in die drittklassige Wiener Liga durchgereicht.
Der Verein stieg jedoch wie der Phönix aus der Asche wieder auf und es begann die goldene Zeit. Hier seien vor allem die Namen Harry Dittert und Vinko Kandija welche Trainer waren zu erwähnen. Mit den souveränen Meistertiteln in der Wiener Liga und der Staatsliga B war man an Sommer 1986 wieder in der Staatsliga A vertreten.
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WESTWIEN DIE GOLDENEN JAHRE
Westwien spielte mit einer Mannschaft welche alle aus dem eignen Nachwuchs kamen und eroberte in diesem Zeitraum vier Meistertitel. Den größten Erfolg hatte man jedoch in der CL, welche damals 1993/94 aus nur acht (!) Teilnehmern bestand. Westwien erreichte in seiner Gruppe den dritten Platz, die Heimspiele mussten in Niederösterreich (Südstadt) bestritten werden, da es in Wien keine geeignete Spielmöglichkeit gab. Die Halle in der Südstadt war bis auf den letzten Platz ausverkauft, sämtliche drei Heimspiele konnten gewonnen werden, ich war bei allen live dabei. Besonders in Erinnerung bleibt mir der Sieg gegen Wallau/Massenheim.
Diese goldenen Jahre waren sowohl Segen als auch Fluch, denn Westwien war finanzell nicht in der Lage diese großartige Mannschaft zu halten. Sie war nahezu identisch mit dem österreichischen Nationalteam, welches bei der letzten B-WM im Jahr 1992 Vizeweltmeister wurden. Die Mannschaft verflüchtigt sich und Westwien fand man in der Saison 1998/99 nur mehr in der Staatsliga B.
Es folgte wohl der Wiederaufstieg und man blieb bis zum freiwilligen Abstieg im Jahr 2023 mit Ausnahme eines Jahres ein fixer Bestandteil der höchsten österreichischen Spielklasse.
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WESTWIEN UND DIE HALLENPROBLEMATIK
Als größtes Problem für Westwien (teilweise auch aufgetreten als Volksbank Wien und Wolfhose Wien) stellte sich die Suche nach einer Heimstätte heraus nachdem man um die Jahrtausendwende die Sporthalle Altgasse im Herzen von Hietzing verlassen musste, sie war nur mehr für Kinderhandball geeignet. Man vagabundierte in diversen Hallen in Wien (ua Hollgasse, Tellgasse, Stadthalle B) und im Umland von Wien (Purkersdorf und die meiste Zeit in der Südstadt). Es wurde jedoch eine nie zufriedenstellende Situation. So entschied man sich im Jahr 2023 als regierender Meister zum Rückzug aus der HLA. Im Folgejahr wurde man sensationell österreichischer Cupsieger und Meister in der 2. Liga. Es folgte jedoch nach nur einem Jahr wieder der Abstieg in die 2. Liga in welcher Westwien nur noch im Mittelfeld zu finden ist.
Ich habe mir Westwien am 6. Dezember im Rahmen eines 2. Liga Handballdoppels in der Stadthalle B gegen Eggenburg (auch ein Verein mit großer Vergangenheit, österreichischer Vizemeister 1982) angesehen, eine junge Mannschaft mit durchaus Potenzial, ob man aber an die großen Erfolge anschließen wird können wage ich zu bezweifeln, sind jedoch in der HLA wieder extrem viele Legionäre auf der Platte zu sehen.
Ordnungshalber sei noch erwähnt das Westwien seit heuer auch ein Frauen Handballteam führt, hier ist man jedoch noch in den Startlöchern.
Ich möchte mich bei Westwien für viele große Handballspiele welche ich erleben durfte bedanken und möchte den Verein für die Zukunft alles Gute wünschen!
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