Beiträge von Peter2000

    Urlaub - Einem AG muss nach meinem Wissen einem Arbeitnehmer 10 Tage Urlaub nach Wunsch des AN anbieten, sprich 10 Tage darf sich ein AN frei aussuchen.

    Das ist so nicht ganz korrekt.

    Zuerst einmal hat jeder Vollzeitbeschäftigte Anspruch auf 24 Werktage Urlaub im Jahr. Wenn der Arbeitsvertrag jedoch nur 5 Tage Arbeit pro Woche vorsieht, reduziert sich der Anspruch auf 20 Tage, bei einer Viertagewoche entsprechend auf 16 Tage, u.s.w.

    Das Bundesurlaubsgesetz sagt nur ganz allgemein "Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.".

    Das heißt, prinzipiell kann der Arbeitnehmer entscheiden, wann er Urlaub machen will. Es gibt keine gesetzliche Regelung, die dem Arbeitgeber das Recht einräumt, die Hälfte des Urlaubs zu datieren. Allerdings gibt es aus dem Jahr 1979 ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes, welches gern als Grundsatzurteil herangezogen wird. Demnach darf ein Betrieb, der Betriebsferien macht, bis zu 3/5 des Jahresurlaubs verplanen, d.h., der Arbeitnehmer kann nur über 2/5 frei entscheiden. Juristen sehen das aber nur in Verbindung mit langfristiger Planbarkeit als akzeptabel an. 6 Monate im Voraus und Mitspracherecht des Betriebsrates sind Nebenbedingungen. Ob eine solche Aufsplittung auch in Betrieben ohne Betriebsrat zulässig ist, wird nicht von allen Juristen bejaht.

    Es gibt also drei Bedingungen, die erfüllt sein müssen: Es handelt sich um Betriebsferien, diese werden mit ausreichender Vorlaufzeit (6 Monate) angekündigt und ein Betriebsrat ist involviert.

    Was heute bei der Zitierung des Urteils (BAG Az. 1 ABR 79/79) in der Regel nicht mehr erwähnt wird, ist die Tatsache, dass das Gericht damals berücksichtigt hat, dass die Firma, um die es da ging (ein Werk eines Flugzeugbauers mit 1.400 Beschäftigten) ihre Betriebsurlaube in die Sommerferienzeiten legte. Das würdigte das Gericht in dem Sinne, dass ein Großteil der Deutschen sowieso den meisten Urlaub in dieser Zeit nimmt, durch die Anordnung des Betriebsurlaubs also kein echter Nachteil für die Arbeitnehmer entsteht. Es ist also mitnichten so, dass das Gericht hier den Arbeitgebern einen Freifahrtssschein ausgestellt hat und diesen erlaubt, seine Mitarbeiter nach Belieben in den Urlaub schicken zu können.

    Gerade zu Corona-Zeiten hat man die wildesten Geschichten dazu gelesen, wann und in welchem Umfang Betriebe ihre Mitarbeiter in den Urlaub schicken können. Der Willkür sind aber enge Grenzen gesetzt, siehe obiges Zitat aus dem Bundesurlaubsgesetz.

    verlieren wir den besten Torwart der letzten 16 Jahre.

    Mit dem wir das Halbfinale gegen Barcelona wahrscheinlich verloren hätten.

    Mir schwankt er zu sehr in seinen Leistungen, als dass ich ihn als unersetzbar bezeichnen möchte. Ja, seine herausragenden Leistungen in den Spielen, in denen er sie gezeigt hat, sind unbestritten. Aber du kannst dir halt nicht sicher sein, dass er sie zeigen wird. Und wenn er einen schlechten Tag hat, dann durchaus auch sehr schlechten Quoten. Wie oft war hier, gerade auch in den letzten Spielen, zu lesen, dass man die Spiele ohne Torhüter gewonnen hat. Die Mannschaft hat da (Nicht-)Leistungen gut kaschiert.

    Klar möchte den kein Verein abgeben. Aber ich glaube nicht, dass ohne ihn die SCM-Welt untergeht.

    Genauso ist es in der Rechtsordnung geregelt. Die Kosten trägt die HBL. Gibt es einen Überschuss wird der aufgeteilt (je 50% HBL, je 25% die Vereine).

    Diese Regelung macht es umso fragwürdiger, dass anscheinend Vereine unter Hinweis auf Aufwand auf Einsprüche verzichtet haben. Meines Wissens hat Elbflorenz so argumentiert.

    Im Urteil steht:

    Die Revisionsgegnerin trägt die Kosten des Wiederholungsspiels, soweit diese durch die Einnahmen

    nicht gedeckt werden. Ein etwaiger Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben steht zu 50 % der

    Revisionsgegnerin und zu je 25 % dem Revisionsführer und dem Beteiligten zu

    Das liest sich für mich erst einmal so, dass die HBL nur aufstockt, wenn die Einnahmen aus dem Spiel nicht ausreichen, um die Kosten zu begleichen.

    Es gibt ja 4•3•2•1=24 mögliche Tipps! Davon sind nur 6 ohne einen einzigen Treffer. Es gibt auch 6 Tipps, die mindestens den Sieger Magdeburg gehabt hätten. Von daher lagen die Experten schon extrem daneben!

    Wirklich interessant!

    Ich hatte ja das Finale mit Sieg für Magdeburg getippt/erhofft. Das war begründetes Wunschdenken...

    Habe ich einen Denkfehler?

    Durch die Konstellation mit den bereits bekannten Halbfinalpaarungen SCM-Barcelona und Füchse-Nantes fällt doch die Zahl möglicher Reihenfolgen geringer aus. Nach meiner Mathematik gibt es pro Tipper 16 mögliche Varianten für die Platzierungen. SCM auf Platz 1 heißt z.B., dass Barcelona nur auf Platz 3 oder 4 landen kann. Damit ergeben sich pro Mannschaft als Sieger 4 mögliche Anordnungen der anderen Mannschaften.

    Berücksichtige ich jetzt noch die 4 Tipper, die ja unabhängig voneinander jeweils eine der 16 Konstellationen wählen können, dann ergibt das 16^4 Möglichkeiten.

    Ja, da ist wieder die Auslegungssache des geschriebenen Wortes. Deshalb habe ich ja den Auszug aus der Spielordnung, die m.W. über den DfB steht, beigefügt. Hieraus geht hervor, dass Neuansetzungen, wegen einem Urteil, bis zum Beginn der neuen Runde (also 01.07.) ausgetragen werden müssen.

    Das erinnert mich an Streitereien in meinem Landesverband. Da weigerte sich ein Staffelleiter ein ausgefallenes Spiel neu anzusetzen, weil seiner Meinung nach die Hinrunde mit dem letzten Spieltag der Hinrunde abgeschlossen war und lt. Bestimmungen alle Spiele der Hinrunde vor Beginn der Rückrunde ausgetragen sein müssen. Sein "Vorgesetzter" hat das dann gerade gerückt. Die Rückrunde beginnt erst, wenn das erste Spiel der Rückrunde angesetzt ist.

    In einem anderen Fall ging es um die Höhe einer Strafe für das Zurückziehen einer Mannschaft. Auch da war in den Verordnungen nur von "nach Saisonbeginn" die Rede, aber nirgendwo war definiert, was als Saisonbeginn anzusehen ist. Das Gericht hat dann entschieden: Alles vor dem ersten Spieltag dieser konkreten Mannschaft ist noch vor der Saison. Mittlerweile hat man es geschafft, konkrete Datumsangaben in die Verordnungen aufzunehmen.

    Ich kann aus eigener Erfahrung heraus jeden verstehen, der jedes Wort in diesen Regelungen umdreht. Nur so schützt man sich vor Willkürhandlungen. Als Verantwortlicher ist man in erster Linie den Interessen des eigenen Vereins verpflichtet. Und wenn es um Geld geht (z.B. verursacht durch einen Abstieg oder ausgesprochene Strafen), dann ist es erst recht legitim, die Wege, die die Regelungen vorsehen, auch auszuschöpfen.

    Aus deiner Aussage lässt sich folgern, dass man als Spieler oder Trainer keinen Urlaub buchen darf/soll, da ja theoretisch auch am letzten Spieltag eine strittige Situation entstehen kann wie beim besagten Spiel. In erster Linie sind auch Handballer normaler Arbeitnehmer, die ein Recht auf Erholungsurlaub haben und diesen auch nutzen sollen und dürfen.

    Wenn man so argumentiert, dann muss man aber auch berücksichtigen, dass der Betrieb dafür zu sorgen hat, dass Urlaubs- und Krankenfälle personaltechnisch abgefangen werden können. Wenn man bis zum 30.06. arbeitsfähig zu sein hat, kann man da nicht einfach alle in den Urlaub schicken.

    Was ich persönlich nur nicht verstehe, warum tut man sich das an (und das bist nicht nur du) und geht in ein fremdes Vereinsforum (Berlin), also in das Forum des Gegners? Um seine vermutlich eh schon gefestigte Meinung bestätigt zu bekommen? Ich muss doch auch nicht in z. B. ein AfD-Forum gehen, um zu wissen, in welche Richtung es dort ab geht

    Da fällt mir ein Zitat eines berühmten chinesischen Militärstrategen und Philosophen ein:

    Zitat von https://en.wikiquote.org/wiki/Sun_Tzu

    Es heißt, wenn man seine Feinde und sich selbst kennt, gerät man in hundert Schlachten nicht in Gefahr. Wenn man seine Feinde nicht kennt, sich selbst aber kennt, wird man eine gewinnen und eine verlieren. Wenn man weder seine Feinde noch sich selbst kennt, gerät man in jeder einzelnen Schlacht in Gefahr.

    Der vielgescholtene Florian Nass quatscht zwar auch viel, aber mit dem Hintergrund öR, viele Zuschauer, die sonst eigentlich nichts mit Handball zu tun haben zB regeltechnisch zu begleiten.

    Nur ist Dyn nicht ÖRR. Und deshalb darf das keine Entschuldigung für das pausenlose Reden sein.

    Das stimmt, aber alleine dass er ihnen gegenüber stand, hat doch für Schrecken und Fehlwürfe gesorgt. Er war also nicht mit der Hand am Ball, aber zu dem Zeitpunkt schon längst in den Kopfen der Spieler :)

    Das ist etwas, was gern unter den Tisch gekehrt wird und dann auch nicht als Parade zählt (glaube ich zumindest). Aber es ist halt der Torhüter, der die Spieler zu Entscheidungen (riskanten Würfen) zwingt. Und dann können auch mal Bälle daneben gehen.

    Danke für die KI-Ausarbeitung. Ich hatte erst heute auf Golem zwei konträre Artikel zur Leistungsfähigkeit der KI-Systeme gelesen. Das Problem der KIs ist es, dass sie das, was sie zum Lernen vorgesetzt bekommen, nicht kritisch genug hinterfragen. Die Google-KI zum Beispiel gibt gern komplett veraltete Informationen aus, wenn diese das Netz dominieren.

    Interessant finde ich am Text, dass der Wikipedia-Artikel als sehr relevante Quelle herangezogen wird, dieser selbst aber nicht den aktuellen Ansprüchen der Wikipedia gerecht wird. Die Aussage "Nach diversen Studien haben Handballschiedsrichter bis zu zehnmal so viele Entscheidungen in einem Spiel zu treffen wie etwa Fußballschiedsrichter." ist nicht mit Quellen belegt. Da gehört ein Warnvermerk davor. Noch besser wäre es, wenn der Autor die Quellen auflistet.

    Wenn man übrigens die Google-Suche mit "wie viele Entscheidungen trifft ein Handballschiedsrichter" füttert, erklärt die KI:

    Zitat von Google

    Ein Handballschiedsrichter trifft eine große Anzahl von Entscheidungen während eines Spiels. Studien haben ergeben, dass Handballschiedsrichter bis zu zehnmal mehr Entscheidungen treffen als Fußballschiedsrichter. Das bedeutet, dass ein Handballschiedsrichter in einem Spiel etwa 120 bis 150 Entscheidungen trifft. Diese Entscheidungen müssen oft in Sekundenbruchteilen getroffen werden und sind entscheidend für den Spielfluss und das Ergebnis des Spiels.

    Lustig, oder? Mit derselben Begründung, dass der Faktor im Vergleich zum Fußball 10 beträgt, kommen statt 1200 nur 120 Entscheidungen raus. Dabei weiß auch die Google-KI, dass es beim Fußball um die 200 sind. Die niedrigeren Zahlen stammen dann aber von dieser Seite hier: https://tv-kirrweiler.de/handball-schiedsrichter/

    Das zeigt, dass das Thema nicht trivial ist. Das fängt schon bei der Definition des Begriffs "Entscheidung" an. Sind es nur die Pfiffe/Handzeichen, dann sind die 120 pro Spiel durchaus eine stimmige Größenordnung. Wird aber die kognitive Wahrnehmung berücksichtigt, sind mir die hier diskutierten 1200 zu wenig. Im modernen Handball vergeht fast keine Sekunde, in der nicht etwas passieren könnte. Und selbst wenn ein oder zwei Sekunden vermeintlich nichts passiert, was gepfiffen werden muss, dann ist diese Erkenntnis auch eine Entscheidung. Jede Spielsitutation, jede Bewegung der Akteure und des Balls, muss durch die Schiedsrichter bewertet werden. Klar gibt es da entspanntere Momente und stressigere. Aber einfach mal 3 Sekunden abschalten geht nicht.

    Das ist die Regel, ob logisch oder nicht 🤷‍♂️🤣, und gilt auch für die dritte Liga 😉. Geht prinzipiell darum, dass die Offiziellen sich im Auswechselraum ja bewegen können und es somit, auf Grund der "aufrechten Position" zu Irritationen kommen kann. Die Ersatzspieler sitzen ja im Normalfall (in Nieder-Roden vielleicht nicht immer, weshalb das dort nicht gilt 🤣🤣🤣).

    Oh, das Auswechsel-Reglement. Das hatte ich bei meinen Ausführungen übersehen.

    Ich glaube, es geht da wirklich drum, dass die Gegenspieler, wenn sie sich im Angriff befinden, nicht denken: "ach, da steht ja noch einer von uns, den kann ich ja anspielen". Alles schon live erlebt. Da wird halt nur aus dem Augenwinkel heraus auf dieselbe Farbe geachtet und nicht aufs Gesicht geschaut.

    Das bezieht sich auf die Offiziellen der gegnerischen Mannschaft. Diese dürfen nicht die gleichen Farben wie die Feldspieler haben.

    Verstehe ich jetzt nicht ganz. Offizielle dürfen nicht die gleichen Farben wie die Feldspieler haben?

    Aber die Auswechselspieler dürfen Jacken über dem Trikot tragen, wie die gleichen Farben des Gegners? Ist das nicht etwas unlogisch?

    Aber in der 3.Liga wird das nicht erlaubt!

    Die Handballregeln selbst legen nur grob fest, wie sich die Spieler zu kleiden haben (einheitlich, unterscheidbare Farben für die Teams + Torhüter, ...). Alles, was darüber hinausgeht, ist dann in Spielordnungen, verbandsspezifischen Ergänzungen dazu oder in Durchführungsbestimmungen enthalten. Und da ist es gut möglich, dass die EHF andere Vorgaben macht als die 3. Liga und die wieder was anderes fordert wie auf Landesebene.

    Er hatte doch schon 2x 2 Min. gehabt und hätte bei weiteren 2 Min. ebenso rot gesehen. Von daher war es fast egal.

    Er bekam in HZ1 seine erste und einzige Zeitstrafe (29:45).

    Marsenic war der einzige Spieler, der zwei Zeitstrafen kassierte.

    spielte zum Glück keine Rolle, aber er hatte erst einmal Gelb

    Laut offiziellem Report war Darj war der einzige Spieler, der eine Gelbe Karte bekam. Die anderen beiden gingen an die Trainer.

    Also ich konnte mit Schmiso und Pommes heute gut leben.

    Von mir gibt's ein Dankeschön an Dyn für die Berichterstattung vor Ort. Technisch einwandfrei und auch unterhaltsam. Ich freue mich auf die nächste Saison.

    Gratulation an den SCM! Die Mannschaft war perfekt auf die Füchse vorbereitet, alle Spieler fokussiert auf dieses Spiel. Kein Anzeichen von Müdigkeit, trotz des Krimis von gestern gegen Barcelona. Und Hernandez agierte wie Phönix aus der Asche. Gestern keine Hand an den Ball bekommen und heute wie ausgewechselt. Dazu Gisli mit dem unbändigen Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Das war ein absolutes Spitzenspiel und Werbung für den deutschen Handball. Danke SCM!

    In diesem Fall sieht man eindeutig, dass der Spieler auf der Linie ausrutscht! Das war definitiv kein Foul für mich!

    Dann beantworte die Frage, wie du zukünftig unterscheiden willst zwischen "ist ausgerutscht" und "hat es so aussehen lassen, dass er ausgerutscht ist". Sollen die Schiedsrichter erst noch einen Selbsttest machen, ob der Spieler gar nicht anders konnte, als die Körperkontrolle zu verlieren?

    Wer einen Torhüter abschießt, bekommt 2 Minuten. Nicht, weil er ihn treffen wollte, sondern einfach nur, weil er ihn getroffen hat. Auch da wird die Verantwortung auf den Werfer gelegt. Er muss abchätzen, ob sein Wurf den Torhüter treffen kann und halt sein Wurfverhalten entsprechend anpassen.

    Wenn du jetzt z.B. das Ausrutschen straffrei stellen willst, dann ist es beim nächsten Spieler ein Licht, das ihn geblendet hat, der übernächste schiebt es auf den Hallen-DJ, der nervige Musik einspielt, ... Die Spieler tragen die Verantwortung für ihre Aktionen. Das ist der Grundtenor der Handballregeln.

    Die Diskussion sollte eher darauf gelenkt werden, wie die Beschaffenheit des Hallenbodens verändert werden kann, damit man solche Aktionen nicht mehr sieht.

    Der SCM hat heute sehr großes Glück gehabt. Dass sich Mem verletzte war der Fakt, der Barcelona auf die Verliererstraße brachte. Dazu die 2 späten roten Karten, brachten selbst Barca aus dem Takt. Dafür konnte der SCM freilich nichts aber ich kann die Barca Fans schon verstehen, die das ätzend unfair mit zweierlei Mass oder ähnliches fanden. Man stelle sich vor es wäre genau andersherum verlaufen. Da wäre dieses Board wahrscheinlich explodiert. Entweder man spielt Handball oder bald eine Art Basketball auf Tore. Ich gönne den SCM natürlich den Sieg, man muss auch mal Glück haben. Morgen wird sich dann zeigen wer das beste CL Team ist. Mein Tipp sind die Füchse mit einem ausgeruhten Gidsel.

    Du hast vergessen, dass sich auch Zehnder verletzt hat, Gisli angeschlagen war, der Atemlose auf der Bank versauerte und vor ein paar Tagen Vollmond war. Oder willst du behaupten, dass das nicht in den Köpfen der Spieler drin war?

    Natürlich war Mem ein Faktor. Genauso kann man sich aber hinstellen und behaupten, dass auch Hernandez hätte einer sein können. Oder war das zu erwarten, dass er keine Hand an den Ball bekommt? Und wissen wir, ob Mem sein Niveau hätte halten können? Auch in HZ1 wurde er ausgewechselt und danach strauchelte Barcelona erstmal.

    Man kann das mit den Roten Karten natürlich bis zum Erbrechen wiederholen. Und vielleicht glaubst du ja wirklich dran. Aber welchen Einfluss das auf die Spieler hatte, das wissen wohl nur die Spieler selbst. Und auch ich wiederhole mich gern. Die Fouls waren halt mindestens Zeitstrafen und deshalb war das Resultat dasselbe: Barcelona spielte die knapp letzten beiden Minuten mit zwei Spielern weniger. Da waren sie selbst dran schuld. Und das man mit 4 gegen 6 in so einem knappen Spiel die schlechteren Karten hat, ist keine Überraschung.

    Zu der Situation kann man wohl nur in den Raum stellen, dass es eine direkte Folge aus dem vorherigen Spiel war.

    Hätte Gidsel nur 2 Minuten bekommen, weil es offensichtlich am Boden lag, dann hätte es das im 2. Halbfinale auch so gegeben.

    Ja, da hatten die Schiedsrichter keine andere Wahl. Aber am Ende ist das Ergebnis doch trotzdem dasselbe. Der Spieler muss zwei Minuten runter und Barcelona spielt in doppelter Unterzahl.

    Wenn Airino (?) aber nicht ausrutscht und so rechtzeitig zum Stehen kommt, gibt es womöglich gar kein Foul und damit auch keine Zeitstrafe. Maximale Folge wäre Tor durch Hornke gewesen, mit der Chance, das wieder gut zu machen. Das meinte ich mit unglücklich.

    Dann darf der Abwehrspieler halt nicht Richtung Angreifer stürmen. Klar war das Ausrutschen nicht Teil des Plans, Aber wäre er ansonsten in eine korrekte Abwehrposition gekommen oder hätte es trotzdem 2 Minuten gegeben, weil er eben aktiv in Richtung des Angreifers geht, während der schon in der Bewegung ist? Da gibt es so viele Beispiele aus dieser Saison, die auch nur mit Zeitrafen geendet haben. Man kann schlichtweg nicht behaupten, dass es ohne das Ausrutschen keine Strafe gegeben hätte.

    Bergendahl hat heute gezeigt, wie man auch heutzutage noch Abwehr spielen kann.

    Ich komme da gar nicht drüber hinweg, der hat da Sachen geleistet, einfach nur fantastisch.

    Bergendahl muss man halten, zur Not mit mehr Gehalt

    Ich war happy, dass auch Wiegert das offensichtlich erkannt hatte und Bergendahl auf der Platte ließ. Das war eine wichtige und richtige Entscheidung. Bergendahl konnte körperlich gegenhalten, war aber trotzdem beweglich genug und entscheidungsschnell. So hat man ihn in seinen ersten Tagen beim SCM wahrgenommen. Der SCM kann froh sein, dass er wieder fit ist.