Aktuelle Aussagen vom AR-Vorsitzenden Lars Lamadé (Quelle: Schwetzinger Zeitung)
Zur Vertragsauflösung mit Jenny Kettemann:
"Die Trennung von der Geschäftsführerin sei „nicht alternativlos“ gewesen ... Aber „alle Beteiligten“ hätten sich die Entwicklung und die Bilanz angeschaut ...Letztendlich sei man „gemeinschaftlich“ zu dem Entschluss gekommen, dass ein „Neuanfang auf der Position jetzt das Beste“ sei."
Zum Nachfolger:
"„Wir wollen uns Zeit lassen.“ ... Von der Interimslösung mit Bachert sei er „überzeugt“. Entsprechend habe man im Moment keine Not und keinen Zeitdruck, zumal mit Uwe Gensheimer nun auch jemand da sei, der als Sportlicher Leiter den Sport verantworte. Spätestens zur Saison 2025/2026 soll der neue Geschäftsführer aber anfangen."
Zu sportlichen Zielen:
"Es ist klar, dass wir an die Spitze wollen. Wir haben das Potenzial. Aber wir fangen jetzt natürlich auf einem niedrigeren Niveau an, als wir uns das gewünscht hätten. Deshalb will ich das auch jetzt gar nicht an einem Fünfjahresplan festmachen....
die Rahmenbedingungen stimmen: das wirtschaftliche Umfeld, das Trainingszentrum, die medizinische Betreuung, die Sponsoren, das Fanaufkommen."
Zu Kettemanns Aussage, eine Verlängerung mit Tobias Reichmann sei nicht möglich gewesen:
"Die Art und Weise der Kommunikation „erschließt sich mir nicht. Diese Aussage kann ich bei einem Fan-Liebling nicht nachvollziehen."
Folgen des Finanzskandals:Derjenige, der für Finanzen zuständig war, ist nicht mehr bei den Löwen ... Es war für uns finanziell keine einfache Situation ...
Das „unschöne Kapitel“ habe den Finanz-Plan „ein Stück weit durcheinandergewirbelt“. Der Etat müsse zur neuen Saison aber nicht gekürzt werden. „Und das liegt auch sehr stark daran, dass wir in verschiedenen anderen Bereichen extrem gut waren.“ Das sei ein Verdienst von Kettemann ..."