Beiträge von Andi.Waffen57

    Ehre wem Ehre gebührt - das war ein bärenstarker Auftritt von Dutenhofen. Alle Hüte ab, da sieht man das Potential der Spieler dort. Vielleicht hat sich Ferndorf ein bisschen zu sehr darauf verlassen, dass die Gastgeber hinten raus einbrechen - dem war nicht so. Für meine Begriffe die beste Leistung eines TuS-Gegners diese Saison. Zu keinem Zeitpunkt eingebrochen, die Konzentration konstant auf einem sehr hohen Niveau gehalten.

    Fanger heute vielleicht ein wenig zu viel in der Verantwortung. Da hätte ich mir in der zweiten Hälfte nochmal Polishchuk mit Persson oder eine andere Variante gewünscht.

    Famos jedenfalls der Ferndorfer Anhang, der zahlreich ins benachbarte Nordhessen gepilgert ist.

    Heute haben mit Torben Matzken (2) und Julius Lindskog Andersson (5, gegen Flensburg) zwei ehemalige TuS-Spielmacher Tore in der EHF European League erzielt. Ob wir in ein paar Jahren dort mit Fanger den Nächsten sehen werden? Es ist nicht allzu unrealistisch. Es ist wirklich schön, nach Matzken nun wieder einen solchen ungeschliffenen Ausnahmespieler in der Stählerwiese spielen zu sehen. Wenn man es nüchtern betrachtet, so war seine kurzfristige Verpflichtung ein enorm wichtiger Faktor im erfolgreichen Abschneiden der Hinrunde. Und das meine ich nicht, weil er in jedem Spiel der überragende Faktor war (nur in ein paar) - sondern weil durch ihn auch die Verantwortung nach Diebels Ausfall und den anderen Verletzungsmiseren auf 2 Schultern mehr verteilt wurde, wovon z.B. Hecker enorm profitiert hat. Oder auch L. Michel. Beide haben eine schöne Entwicklung hingelegt und sind wichtige Spieler geworden.

    Aber Fanger war der Faktor. Und er ist vermutlich nach der Saison wieder weg. See you soon, Europa League.

    Und Stichwort Andersson bleibt: Es fühlt sich an, als wäre man da so ein bisschen zum Aufsteigen verdammt. Würde er wohl noch ein Jahr diese dritte (mit Verlaub, Rumpel-)Liga mitmachen? Ich kann es mir kaum vorstellen. Sollte man jedoch aufsteigen, hätte er in Ferndorf ein auf ihn abgestimmtes und grundsolides Gerüst für einen tauglichen Zweitligakader zur Verfügung. Dazu kommt, wie TuSsie schon schrieb, die gerade wieder zunehmende Euphorie rund um den TuS. Er kann hier die erste längere Geschichte seiner Trainerkarriere im Ausland schreiben. Und es wäre dann eine sehr schöne Geschichte. Er hätte hier seinen sicheren Logenplatz in den Ferndorfer Chroniken. Da ist der TuS eigentlich gar kein schlechtes Argument.

    Die Aussage sollte wohl revidiert werden, nachdem Haßloch gewonnen hat und beinahe auch Hanau... leider aber nur beinahe. Seitdem Diebel nicht mehr spielt sind die Ergebnisse nicht mehr so drastisch wie zuvor.

    Du hast Recht, ich muss sie etwas revidieren. Das Spiel sechs Tage nach meinem von dir zitierten Post (Auswärts in Gelnhausen) hat uns etwas Interessantes aufgezeigt, dass man zuvor noch nicht gesehen hatte:

    Die ersten 17 Minuten lang sind die Angriffe des TuS quasi wie aus einem Guss, fast jedes Mal, wenn Tempo auf den Ball kam, kam es umgehend zum Durchbruch oder Abschluss von Außen. Das Spiel musste so gut wie nie noch einmal zur anderen Seite verlagert werden. Das war mit das Beste, was ich diese Saison gesehen habe - da war fast jede Szene blitzblank sauber ausgespielt, enorm schnell und technisch hochwertig. Nach diesen 17 Minuten stand es 5:10 für den TuS und Gelnhausen nimmt seine Auszeit - nach 25 gespielten Minuten steht es dann plötzlich 12:12 Unentschieden und man geht auch mit Remis (14:14) in die Pause.

    Was ist da also passiert? Antwort: Chaos. Ursache? Es fehlte so ein bisschen ein erfahrener Leader, der Ruhe reinbringt. Unsere drei Spielmacher sind alle enorm jung (1x 99er, 1x 2000er, 1x 2002er Jahrgang), Mundus ist auch 2000, der international erfahrene Polishchuk und Hecker sind mit '99 und '97 da vergleichsweise schon fast die "erfahrenen, alten Hasen". Diebel mit '98 und reichlich Zweitliga-Erfahrung fehlt da natürlich schon sehr - und ja, es wirkt ohne ihn insgesamt so, als wäre unsere junge und hochveranlagte Mannschaft relativ leicht zu verunsichern und aus dem "Flow" zu bringen, gibt es mal eine Momentum-Phase des Gegners. Da steht dann eben niemand auf der Platte der sinngemäß sagt "Jetzt mal halblang, 3x tief durchatmen und dann gehts weiter" und der, während er das sagt, dann eben die Verantwortung mal notfalls mit Gewalt an sich reißt. Solche Spieler hatten wir in Ferndorf in der Vergangenheit immer wieder, daher fällt der Kontrast zur Gegenwart so ins Auge.

    Das ist gegenwärtig eine kleine Schwäche, ohne Frage. Ich bin aber ohne jeden Zweifel daran, dass das aktuell verfügbare Personal in die Aufgabe, damit umzugehen, zügig hineinwachsen wird - eben weil sie so hoch veranlagt sind. Diebel kommt auch mal wieder zurück und mit Karaula (Baujahr 96) stößt ohnehin im Winter ein etwas älterer und erfahrenerer Spieler dazu.

    Also alles kein Grund zur Sorge. Und auch wenn wir sogar nochmal ein Heimspiel verlieren werden - für die Aufstiegsrunde wird es nach wie vor reichen und der Entwicklungsprozess der Mannschaft geht nach wie vor nach oben. Mundus aktuell mit einem Formloch - Hecker springt in die Bresche und zündet. Das zeugt von einer gesunden, "gesamtmannschaftlichen" Entwicklung.

    In Andersson we trust - und vielleicht war die Aussage mit den 13 Heimsiegen wohl wirklich etwas überheblich. Sorry an der Stelle.

    Ferndorf zu abgeklärt gegen den TVG. Bessere Torhüterleistung und der TVG mit zu wenig Durchschlagskraft aus dem Rückraum.

    Ich für meine Begriffe habe aber immer wieder vielversprechende Ansätze der Gelnhausener gesehen und war positiv überrascht. Könntest du die Leistung gegen den TuS vielleicht kurz einordnen - gehörte sie zu den stärkeren Spielen der bisherigen Saison oder ist das, was wir gesehen haben, die "gängige Qualität" bei euch?

    Es sah aus, als wäre da - durchweg positiv gemeint - noch ordentlich Luft nach Oben. Mit etwas Zeit könnte da was richtig Gutes entstehen.

    Mag der TuS auswärts schon gestrauchelt haben - die Partie gestern hat gezeigt, dass im Normalfall für kein Team der Liga etwas in der Stählerwiese zu holen sein dürfte. Ich denke, die 13 Heimsiege sind fest eingeplant. Es braucht, wie schon an anderer Stelle gesagt, den Hexenkessel aktuell noch gar nicht - die spielen das auch so völlig locker runter. Jetzt ist noch Fanger dazugekommen, im Winter Karaula. Was will das rot-weiße Handballherz gerade mehr?

    Respekt an Dansenberg, das war eine couragierte Leistung. Die Siegerländer Medien schreiben, dass Claussen das "Spiel seines Lebens" gemacht hat - das stimmt wohl und die gestrige Darbietung der Kaiserslauterner war allgemein wohl eher im oberen Regal der Liga angesiedelt. Ferndorf bis auf die letzten 10 Minuten ohne jedeTorhüterleistung und arg verkrampft im Angriff.

    Die Deckungsumstellung von Andersson vielleicht einen Tick zu spät. Vielleicht hätte man mit der offensiven Ausrichtung die ab der 40. stetig abbauende Dansenberger Physis schon früher zusätzlich unter Druck setzen können.

    Im Endeffekt trotz des Punktverlusts aber wohl eine Ferndorfer Kampfansage, frei nach dem Motto "Auch mit einer für Ligaverhältnisse 40 Minuten lang sehr guten Leistung und einer Plus-8-Führung kann man sich gegen den TuS nicht sicher sein". Geht das Spiel 1 Minute länger, gewinnt Ferndorf noch. Der athletische Unterschied "hinten raus" ist so zum ersten Mal in dieser Saison zum Vorschein getreten und war schon beachtlich.

    Interessant ist, dass Dansenbergs Coach seiner Mannschaft in deren Vorbericht die Rolle des "klaren Außenseiters" zuschreibt, Andersson in der Pressekonferenz gestern aber gesagt hat, dass man ohne Diebel nicht Favorit sei.

    Zitat Westfalenpost:

    „Sein Einsatz entscheidet sich wohl erst am Spieltag“, spricht der Trainer vom Bemühen der medizinischen Abteilung, Diebel noch spielfähig zu bekommen. „Ohne ihn“, verrät Andersson, „sind wir in Dansenberg gewiss nicht in der Favoritenrolle.“

    Zitat Homepage Dansenberg:

    "Wir gehen zwar als klarer Außenseiter in die Partie, werden aber wie in Haßloch alles was wir haben in die Waagschale werfen, um gemeinsam mit unseren Fans Ferndorf alles abzuverlangen."

    Nächsten Mai könnte es im Saison-Rückblick sein, dass der 01.10. der Tag war, ab dem der TuS an der Tabellenspitze der Süd-West-Staffel seine Kreise gezogen hat. Das soll überhaupt nicht überheblich klingen.Und es kann natürlich auch nicht so kommen. Aber derzeit fühlt es sich so an. Das ist für alle, die es mit Rot-Weiß halten, derzeit eine gewöhnungsbedürftige Gefühlslage vergessener Tage.

    Vier Jahre lang hat man Abstiegskampf in der 2. Liga geführt. Das waren insgesamt 136 Partien, in denen es - auch vom Publikum - immer alles abverlangt hat, um für Punkte in Frage zu kommen. Was haben wir Schlachten geschlagen. Was war der Hexenkessel Stählerwiese vier Jahre lang wortwörtlich für eine Nervenstrapaze. Und - bis auf die Hinrunde 21/22 - auch für eine Erfolgsstory.

    Aber jetzt gewinnt man Spiele ohne großes Aufsehen. Es ist nicht packend, es kann gar nicht packend sein. Die Stählerwiese kann ihre Magie derzeit gar nicht versprühen, weil es die Spiele sportlich nicht hergeben. Das ist ein bisschen eine Herausforderung für alle glaube ich. Die Frage ist gerade, wie hoch man gewinnt, nicht ob. Im Winter wird mit Karaula noch ein weiterer Spieler den Kader maßgeblich verbreitern. Einige sehen gerade nicht, dass man großartig stolpern wird. Eher wird die Entwicklung der Mannschaft weiter bergauf gehen, wie auch nun zuletzt schon. Daher halte ich es wie eingangs gesagt für gut möglich, dass der 01.10 ein entscheidendes Datum gewesen sein wird.

    Die Zuschauerzahlen sprechen im Übrigen dafür, dass man es bisher geschafft hat, die sportlich verloren gegangene Spannung irgendwie aufzufangen. Dafür gebürt allen Beteiligten Respekt. In der Aufstiegsrunde wird man sicherlich spätestens die 1000 knacken.

    Der TuS Ferndorf verpflichtet den Ukrainer Rostyslav Polishchuk für den Rückraum. Damit ist der Kader nun endgültig komplett. Er ist laut Vereinsmeldung Torschützenkönig der ukrainischen Liga 2021 geworden und hat zuletzt in Portugal gespielt.

    Der Rückraum des TuS Ferndorf sieht also nun wie folgt aus:

    RL: Diebel, Karaula (+), Polishchuk

    RM: Persson, L. Michel

    RR: Mundus, Hecker

    Das ist wohl die stärkste Besetzung der Liga. In der letzten Aufstiegssaison 2018 hat man erst am letzten Spieltag gegen Schalksmühle den ersten Punkt abgegeben. Ob wir wohl eine ähnlich dominante Spielzeit erleben werden?

    Zunächst mal erfreue ich mich daran, dass das "Süd-West" Unterforum zur 3. Liga das - gemessen an den Aufruf- und Postzahlen - mit deutlichem Abstand lebendigste ist. Nach unserem Abstieg hatte ich schon befürchtet, hier auf gähnende Leere zu stoßen...

    Entsprechend gerne lese ich auch eure Spieltagsprognosen. Zeitgleich sehe ich mich vor Beginn der Rückrunde aber außer Stande, in den Kanon einzusteigen - aus dem simplen Grund, dass ich von keiner Mannschaft jenseits der beiden, gegen die wir bisher gespielt haben, irgendeinen Eindruck habe. In der 2. Liga kannte man jedes Team, jeden Leistungsträger und die grobe Entwicklung des Gegners im letzten Transferfenster. In dieser Liga ist das aber nicht der Fall. Die Analyse rein anhand der Statistik (Wie sie hier die ersten 3 Spieltage gerne und meistens logisch stringent herangezogen wurde) ist natürlich ein probates Mittel - aber gerade der Handball findet, für meine Begriffe noch etwas mehr als der Fußball, auch jenseits der statistisch messbaren Daten statt. Wie gut spielt ein Team Kleingruppe mit dem Kreis? Wie behäbig ist das Rückzugsverhalten? Welche Athletik kann eine Mannschaft vorweisen? Das kann man alles nur wissen, wenn man die Teams kennt. Und gerade letzteres ist beispielsweise enorm relevant für jeden Verein, der als nächstes gegen den TuS spielen wird.

    Rein statistisch gesehen hat unser Champions League erfahrener Top-RA Josip Eres zwei schwache Spiele zum Saisonauftakt gezeigt. Dass wir aber bisher eigentlich gar keine Außen brauchten, weil wortwörtlich fast jeder Durchbruch auf den Halben erfolgreich war, der Ball also im statischen Positionsangriff meistens gar nicht bis nach Außen kommt (Mundus und Diebel reichen bis dato quasi alleine...), weiß man aber nur, wenn man die Spiele gesehen hat.

    Von daher macht gerne weiter mit den Prognosen, sie sind überaus interessant zu lesen. Wenn ich aber nun selbst den Sieger im Spiel "Gelnhausen gegen Friesenheim" tippen müsste, so wüsste ich bis auf ein paar Zahlen im Internet nichts, rein gar nichts über diese Teams. Noch nicht.

    Lustig, ihr sagt, dass er recht hat, aber er soll es nicht sagen? Ist vielleicht nicht die feine englische Art, aber auch nicht unsympathisch zu sagen was man denkt.

    Es gibt unterschiedliche Konzepte des Begriffs Verantwortung, aber im Sinne der meisten dieser ist das Verhalten des Trainers fraglich. Klar, rein demokratietheoretisch betrachtet sollte es nichts geben, was "die Wahrheit" hinterm Berg hält. Aber stellt man sich mal vor, ich würde mich angelehnt an "Das Leben des Brian" hier vors Siegener Rathaus auf ein Podest stellen und lauthaus schreien "Atombombenangriff!" - im Wissen, dass es keinen gibt, ist das etwas anderes, als wenn sich Kanzlerin Scholz (in einer Verantwortungsposition) ins Fernsehn stellt und schreit "Atombombenangriff!" - im Wissen, dass es keinen gibt. Der Vergleich ist natürlich unpassend, er soll nur aufzeigen, dass es einen qualitativen Unterschied in der Verantwortung geben kann, wenn Mensch A und Mensch B was sagen. Und in der Verantwortung des Trainers steht es, respektvoll mit der Liga und den Konkurrenten umzugehen. Diese Verantwortung habe ich als anonymer Internetrambo maximal ethisch, aber nicht gesellschaftlich.

    Und natürlich ist "Zu sagen was man denkt" eine immens wichtige Eigenschaft.

    Nun, ich denke nicht, dass man die aktuelle Darbietung von Motor mit derjenigen vergleichen kann, die die Mannschaft vor Kriegsbeginn zu zeigen im Stande war. Falls jemand es doch unbedingt tun möchte: Noch am 1. Dezember 2021 hat Motor in eigener, heute unbespielbarer Halle die SG Flensburg-Handewitt mit 31:22 geschlagen. Natürlich war Flensburg zu dem Zeitpunkt mit den Ausfällen von Röd, Semper, Möller und Sögard stark verletzungsgebeutelt, dennoch wird ein Studium des Spiels auf ehftv.com dem geneigten Betrachter aufzeigen, dass "damals" gezeigter Handball mit dem derzeitigen nicht mehr verglichen werden kann.

    Die Ursachen dafür sind denke ich sehr multifaktoriell und sie zu pauschalisieren wäre in jedem Fall falsch.

    Mundenheim hat es also als Erstes am eigenen Körper erleben müssen: Die weite Fahrt nach Westfalen, eine drittliga-untypische Atmosphäre in der Halle und eine 10-Tore-Packung, die sogar noch dankbar war. Dazu nicht ein einziger Gästefan. Derartiges wird uns wohl noch öfters in dieser Saison ereilen.

    Sportlich: Quasi jedes Mal wenn Ferndorf ernsthaft wollte, kamen sie direkt durch im Angriff. Der "heißes Messer durch Butter"-Satz ist ausgelutscht, aber so sah es teilweise wirklich aus. Zusammen 16 Tore aus dem Spiel heraus vom Halblinken und Halbrechten. Die konnten völlig nach Belieben marschieren. Und das teilweise mit einer Leichtigkeit - verrückt. Ein vollkommen ungewohntes Bild im Kontrast zur letzten Saison. Es wirkte zu keinem Zeitpunkt des Spiels so, als hätte sich der TuS mal wirklich anstrengen müssen. Die viele Rotation hat da auch keinen Abbruch getan. In der Deckung Ferndorf jedoch phasenweise etwas löchrig, das Kreisläuferspiel war der einzige Faktor, den Mundenheim ernsthaft anführen konnte.

    Ein etwas spitzzüngiges Fazit wäre, dass selbst Ferndorfs Zweitbesetzung Mundenheim bedeutend überlegen war. Ich hoffe wirklich, dass zukünftige Teams, die die Reise in die Stählerwiese begehen, stärker sind. Ich meine das gar nicht arrogant. Aber wenn man 16€ für einen Sitzplatz in der 3. Liga zahlt, sieht man doch schon lieber enge, spannende Spiele - statt solche in der zweiten Minute entschiedenen Demontagen wie gestern.

    Das ist auf dem Papier bisher eine sehr gute Vorbereitung. Besonders, dass man in beiden Duellen mit Hagen ohne Niederlage geblieben ist, ist ein positives Zeichen. Ich glaube, viele Menschen rund um den TuS haben gerade eigentlich ein ganz gutes Gefühl im Hinblick auf die Saison. Wird sicherlich, wie Andersson kürzlich in der Presse sagte, für den gesamten Verein interessant werden, nach mehreren Jahren Abstiegskampf plötzlich in der Rolle des "Gejagten" zu stecken, der wohl in fast jeder Partie Favorit sein wird.

    Einziger kleiner Makel bisher für mich ist, dass man noch keinen weiteren Neuzugang auf RL geholt hat. Diebel spielt zwar eine wirklich gute Vorbereitung - es ist aber nun nicht mehr lange bis zum Saisonstart. Der Spieler der da noch kommen soll verliert jeden Tag, den er noch nicht verpflichtet ist, einen Tag an Integrationszeit. Aber sollte da noch jemand kommen, der qualitativ ins Profil passt, hat man mit Diebel, Karaula und XY wohl die stärkste Besetzung der Staffel auf dieser Position.